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Baupraxis Barrierefrei

Sie möchten im Alter selbstbestimmt wohnen? Das geht, wenn Sie rechtzeitig Barrieren abbauen. Barrierearmut heißt aber nicht nur Verzicht auf Stufen! Schließlich sitzt nicht jeder im Rollstuhl. Die Handicaps sind vielfältiger: Sehprobleme, Rheuma, Arthrose, Parkinson, Osteoporose. Betroffene benötigen vor allem hilfreiche Technik. Ihr VPB-Berater unterstützt Sie bei Auswahl, Umbau und Anpassung Ihres individuellen, barrierearmen Alterswohnsitzes.

Tipp zum Thema Barrierefrei:

Assistenzsysteme
Mit dem Alter kommen Altersbehinderungen. Dazu zähen die schwindende Kraft und nachlassende Beweglichkeit, das eingeschränkte Gesichtsfeld, verminderte Seh- und Hörfähigkeit. Diese Fähigkeiten sind nötig, um am Straßenverkehr teilzunehmen. Die Industrie hat inzwischen Assistenzsysteme entwickelt, die auch Älteren noch sicheres, komfortables Fahren erlauben – vorausgesetzt, sie nutzen sie und ihr Arzt bescheinigt ihnen Fahrtauglichkeit. Gerade Ältere neigen aber dazu, statt ein neues, technisch modernes Auto zu kaufen, lieber aus Sparsamkeit das alte weiter zu fahren. Sie verzichten damit auf wertvolle Alltagshilfen.
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Ihr Praxistipp:

Licht
Licht bringt Sicherheit und Komfort, und Licht wird im Laufe des Lebens immer wichtiger. Schon ab 40 lässt die Sehkraft eines ansonsten gesunden Menschen drastisch nach, ab spätestens 50 braucht der Mensch deutlich mehr Licht, um kleine tägliche Aufgaben zu erledigen. Fachleute wissen: Ein 60-Jähriger braucht für die gleiche Sehleistung etwa doppelt so viel Licht wie ein 20-Jähriger. Das bedeutet: Der Bauherr wird sein Haus, wenn er dort alt werden möchte, immer wieder lichttechnisch nachrüsten müssen, damit er sicher und komfortabel wohnen kann. Dabei sollten Senioren nicht am falschen Ende sparen: Licht bedeutet Sicherheit, deshalb moderne, sparsame Leuchten anschaffen, statt einfach verbrauchsintensive Lampen abzuschalten.
bauen-aber-sicher

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Leitfaden Barrierearm Bauen

Bilder zum Thema Barrierefrei sparen:

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Expertenrat zum Thema Barrierefrei:

Pflege- und Reinigungsmittel
Allergiker und Asthmatiker achten auf ihre Umgebung und wissen genau, welche Stoffe sie in ihrer Wohnung vermeiden müssen. Gesunde sind oft sorglos und merken manchmal erst spät, wie ihnen zum Beispiel Pflege- und Reinigungsmittel gesundheitlich zusetzen. Experten raten deshalb nicht nur bei der Auswahl von Baumaterialien zur Vorsicht, sondern auch beim Gebrauch von Putz- und Waschmitteln, Möbelpolituren – und auch Parfums. Sie alle belasten das Raumklima bei jeder Anwendung aufs Neue und können gesundheitliche Probleme verursachen. Das muss nicht sein. Denn statt verschiedener Spezialmittel reichen zum Putzen meist schon Mikrofaserlappen, Wasser und Seife. Wer putzt, der sollte auch auf die korrekte Dosierung und Anwendung achten und lieber Pumpsprays wählen, statt Spraydosen mit Treibmitteln. Desinfektionsmittel sind im Haushalt mit ge-sunden Personen überhaupt nicht notwendig. Ein Problem für die Raumluft sind nach Erfahrung des VPB auch Duftlämpchen, Duftkerzen, Raumluftdeos und Räucherstäbchen. Sie übertönen zwar störende Gerüche, belasten das Raumklima aber zusätzlich. Besonders hartnäckig kann dabei Parfum sein. Zur Verbesserung der Raumluft hilft neben der sorgsamen Auswahl der Produkte vor allem eines: Regelmäßig und gründlich lüften, am besten viermal am Tag fünf bis zehn Minuten querlüften!
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