VPB

Newsletter

Ausgabe Oktober 2017


Newsletter

Rohbau: Fundamenterder sind lebenswichtig

Aus den Augen, aus dem Sinn? "Den Fundamenterder kennen die wenigsten Bauherren. Sie werden ihn auch kaum zu Gesicht bekommen, denn er liegt entweder in der Bodenplatte des Hauses oder sogar noch erheblich darunter im Erdreich." Dipl.-Ing Dieter Hammes, Leiter des VPB-Büros Aachen, hat bei jedem Hausbau mit dem Fundamenterder zu tun. "Der Fundamenterder ist Teil des elektrischen Schutzsystems des Hauses und lebenswichtig für die Sicherheit der Bewohner, denn er leitet die Spannung bei Blitzeinschlägen im Haus oder in der Nachbarschaft ins Erdreich ab." Das ist allerdings den meisten Bauherren nicht bewusst. Auch viele Firmen zollen dem Fundamenterder nicht die Sorgfalt, die nötig ist, damit er die Bewohner im Ernstfall wirklich schützt. Fundamenterder müssen seit 1980 eingebaut werden. Seit März 2014 gelten neue Vorschriften, die eingehalten werden müssen.

Mehr Informationen zum Thema Fundamenterder





Newsletter

Xavier: Sturmschäden schnell beheben lassen!

Das Sturmtief "Xavier" vor wenigen Tagen dürfte der erste von vielen Herbst- und Winterstürmen gewesen sein, die uns in den nächsten Monaten bevorstehen. Wichtig nach jedem Sturm ist die Hauskontrolle. Speziell Dach, Fenster und große Bäume müssen schnell gecheckt werden. Sturmschäden sollten Hausbesitzer so schnell wie möglich beseitigen. Lose Ziegel müssen wieder befestigt werden, das erledigen die Fachleute. Die Hausbesitzer sollten nach solchen Schäden besonders genau prüfen, ob sich irgendwo Wasser den Weg ins Innere gebahnt hat. Feuchte Flecken an der Innenverkleidung des Daches beispielsweise, sind immer ein Alarmsignal. Die Ursache muss gesucht und beseitigt werden, sonst droht Schimmel.

Lesen Sie unseren Presse-Serviceartikel zum Thema Sturmschäden



 

Beratung: Bundesweites VPB-Netzwerk wächst

Newsletter Über 70 Regionalbüros hat der VPB bundesweit und es kommen Jahr für Jahr neue hinzu. 

Vor zehn Jahren, am 1. Oktober 2007, eröffnete zum Beispiel Dipl.-Ing. Dirk Rüppel das Regionalbüro Lüneburg. Er betreut seither die VPB-Mitglieder rund um Lüneburg, Winsen (Luhe) und Dannenberg.

"Bei uns im Speckgürtel Hamburgs liegt der Schwerpunkt der Bauherrenberatung auf dem Neubau von Einfamilien- und Reihenhäusern", berichtet der Sachverständige. "Hier gibt es noch die klassischen Baugebiete für Familien." Obwohl auch in Lüneburg und Umland der Löwenanteil der Häuser längst schlüsselfertig gebaut wird, entscheiden sich viele Bauherren für die typisch regionale Architektur: Zweischaliges Mauerwerk mit Klinkerverblendung. Toskana-Architektur, Bauhaus oder Butzenscheiben gibt es fast nicht in der Hansestadt.

Im Oktober 2012, also vor fünf Jahren, eröffnete Dipl.-Ing. (FH) Jörg Blaschke das neue VPB-Büro in Heilbronn. Aktuell in diesem Jahr neu dazu kamen die Regionalbüros Gera und Konstanz. Osnabrück und Minden wurden neu besetzt.


 

 

Newsletter

Neubau: Bauarbeiten bei sinkenden Temperaturen regelmäßigen kontrollieren

Heute wird auch im Winter betoniert, gemauert, verputzt und Estrich gegossen. Möglich machen das moderne Baustoffe, die allerdings genau nach Herstellerangaben eingesetzt werden müssen. Nicht alle Baufirmen beachten die Gebrauchsanweisungen, so Dipl.-Ing. (FH) Marc Ellinger, Leiter des VPB-Büros Freiburg/Südbaden. "Das Bauen bei sinkenden Temperaturen hat seine Tücken." Die meisten Baustoffe können nur bis zu bestimmten Temperaturen eingesetzt werden, darunter nicht mehr. Das Problem sind die Abbinde- und Trocknungszeiten. Ein Estrich oder Putz beispielsweise braucht mehrere Tage zum Abbinden und mehrere Wochen, um durchzutrocknen. In dieser Zeit darf die Temperatur nicht unters Limit sacken. Das klappt oft nicht. Gerade bei Bauarbeiten um den Gefrierpunkt beobachten VPB-Berater bei ihren Baukontrollen später häufig frostbedingte Schäden.



 

Baurecht: Bauherren können ab 2018 Änderungen anordnen

Das neue Bauvertragsrecht, das für alle ab 1. Januar 2018 geschlossenen Bauverträge gilt, sieht unter anderem ein "Anordnungsrecht" vor. Demnach können private Bauherren während des Bauens ihre Hausbaupläne ändern und damit einseitig auch den bereits geschlossenen Bauvertrag. Das geht nach bisher geltendem Recht nur im Wege einer einvernehmlichen Vertragsänderung – was sich die Bauunternehmer stets teuer bezahlen lassen. Das Reformgesetz sieht nun die Möglichkeit einer einseitigen Vertragsänderung durch die Bauherren vor. Der Werklohn wird Kraft Gesetzes angepasst. Das neue Bauvertragsrecht regelt dazu viele Einzelheiten. Weil eine solche Anordnung weitreichende Folgen auslöst, sollten Verbraucher sich vorab beraten lassen. Mehr dazu in unseren FAQs zum Bauvertragsrecht.





Newsletter

Muskelhypothek: Schnittstellen bei Selbsthilfe genau planen

Sind die Handwerker weg, beginnen viele Bauherren mit dem Dachausbau in Eigenregie. Mit der Muskelhypothek wollen sie Geld sparen. Groß ist dann der Schreck, wenn sie beim ersten Gang durch den kahlen Dachraum Schimmel im Gebälk entdecken. "Das ist leider ein typischer Schaden, der entsteht, wenn die Schnittstelle zwischen zwei Gewerken nicht sorgfältig geplant wird", konstatiert Dipl.-Bau-Ing. Volker Wittmann, Leiter des VPB-Büros in Regensburg. "Der Dachausbau ist eine klassische Schnittstelle - und Schimmel im Dach eine der Folgen, wenn die Übergabe nicht klappt."

Mehr zum Thema Selbsthilfe beim Dachausbau


 

Lesetipp: Kleinere Wohnungen kosten weniger

Newsletter Die Wohnungen in Deutschland werden immer größer: Kamen die Deutschen Ende 1990 noch mit durchschnittlich 34,8 Quadratmetern pro Person aus, bewohnten sie heute im Schnitt 46,7 Quadratmeter – eine Steigerung von fast 25 Prozent. Alle mögen’s großzügig und können es sich leisten. Zumindest bisher. Nun plagen Kosten Bauherren, Immobilienbesitzer und Mieter.

Weil Energie immer teurer wird, steigen die Ausgaben für die Herstellung von Baumaterialien und das Bauen selbst. Auch die Kosten für den laufenden Betrieb der Gebäude ziehen ständig an. Suffizienz, also die Beschränkung auf das Notwendige, hilft hier sparen: Allein die Reduzierung der Wohnfläche von 45 auf 30 Quadratmeter schlägt mit einer Ersparnis von 15 Prozent zu Buche - beim Primärenergieverbrauch wie auch bei den Treibhausgasemissionen, die bei der Herstellung oder dem Umbau der Immobilie entstehen. Suffizienz ist also ein Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Kostensenkung.

Mehr dazu lesen Sie im VPB-Leitfaden "Suffizienz – Zukunftstrend Klasse statt Masse".


 

Expertentipp: In Hochwassergebieten auf Keller verzichten

Wer in einem Gebiet baut, das bei extremem Hochwasser eventuell überschwemmt werden könnte, der sollte das Hochwasser von Anfang an in seine Planungen einbeziehen und generell auf den Bau eines Kellers verzichten. Wichtig ist es deshalb, sich schon vor dem Grundstückskauf zu informieren, wie es dort um die Hochwassergefahr bestellt ist. Wasserprobleme haben aber nicht nur Bauherren in Überflutungsgebieten, sondern überall, wo das Grundwasser drückt. In solchen Regionen empfiehlt sich immer der Bau eines abgedichteten Kellers, einer sogenannten Weißen Wanne – oder auch der Verzicht auf den Keller. Außerdem, so raten VPB-Experten, sollten Bauherren entsprechende Rückstauverschlüsse einbauen lassen und diese später im Betrieb auch regelmäßig warten. Hilfreich bei der Klärung der Wasser- und Bodenverhältnisse sind Recherchen beim zuständigen Bauamt und ein Baugrundgutachten. Bebauungspläne untersagen mitunter den Bau von Kellern oder schreiben sogar aufgeständerte Bauweise vor. Bauherren, die von auswärts zuziehen, sollten sich nicht allein auf Aussagen der Makler oder Schlüsselfertigfirmen verlassen.





Newsletter

Gute Architektur: Minergie-Doppelhaus in Sichtbeton

Minergie ist ein Schweizer Baustandard für neue und modernisierte Gebäude. Die Marke wird von der Wirtschaft, den Kantonen und dem Bund getragen und ist vor Missbrauch geschützt. "Minergiehäuser" sind also "typisch" Schweiz. Zu dem Bautypus, der sich in jüngerer Zeit entwickelt, gehören auch zwei freistehende Einfamilienhäuser in ländlicher Umgebung von Zürich. Sie sind zusammen auf einem schmalen Grundstück untergebracht und zeigen mit ihrer mehreckigen Form eine ungewöhnliche Lösung für die klassische Bauaufgabe "Doppelhaus".

Mehr Beispiele für Gute Architektur




 

VPB-Mitglieder haben viele Vorteile ...

Zum Beispiel bietet der VPB seinen Mitgliedern eine Referenzenbörse an, zum persönlichen Austausch von Erfahrungen mit verschiedenen Baufirmen.



 

Follow us!

Täglich neue Tipps rund ums Bauen, Kaufen, Modernisieren auf Facebook und Twitter. Wir haben inzwischen über 1.000 Fans auf Facebook, was uns besonders freut, angesichts der kleinen Zahl deren, die die Themen Bauen und Eigenheim als ihre Interessen angeben. Folgen Sie uns doch ...

facebook Twitter YouTube


Weitere Infos und tagesaktuelle Berichte vom VPB gibt es auch als rss-Feed
http://www.vpb.de/vpb-rss-feed.html




 

Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: 030 - 2789010
Fax: 030 - 27890111
www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.
 

Wenn Sie Probleme bei der Darstellung dieses Newsletters haben, klicken Sie bitte auf den folgenden Link um zur Webversion zu gelangen:
Webversion

Wenn Sie keine weiteren Newsletter des VPB erhalten möchten, können Sie Ihre E-Oktoberl-Adresse über den folgenden Link aus unserem Verteiler löschen:
Newsletter abbestellen