VPB

Newsletter

Ausgabe vom 15. Januar 2020


Newsletter

„Sabine“: Sturmschäden jetzt schnell beheben!

Der Sturm „Sabine“ am zweiten Februarwochenende hatte es wirklich in sich! Mit orkanstarken Böen entwurzelte sie nicht nur Bäume, sondern lockerte selbst schwere Dachziegel, hob sie an und verschob sie. Damit ist das zerstörte Dach nicht nur offen für Regen, sondern auch eine Gefahr für die Allgemeinheit, denn ungesicherte Ziegel können herabstürzen und Menschen verletzen. Sturmschäden müssen immer möglichst schnell beseitigt werden. Hausbesitzer sind in der Pflicht, erinnert der VPB und rät: Jetzt nach dem Sturm das Haus schnellstens auf Schäden prüfen und diese umgehend beheben lassen. Lesen Sie hier, wie Sie dabei vorgehen sollten

Lesen Sie mehr zum Thema Sturmschäden




 

Sanierung: Steuererleichterungen für Eigentümer

Im Rahmen des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung fördert das Bundesministerium der Finanzen (BMF) konkrete Einzelmaßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung. Geregelt werden die „Steuerermäßigung für energetische Maßnahmen bei zu eigenen Wohnzwecken genutzten eigenen Gebäuden“ im Einkommensteuergesetz (EStG). Interessant für private Bauherren ist § 35c EStG. Erfahren Sie hier, welche Einzelmaßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung gefördert werden und wie Sie vorgehen müssen, um die steuerliche Förderung zu erhalten.



 

Bauvertragsrecht: VPB und BMJV geben Broschüre für Baulaien heraus

NewsletterDie Regelungen des neuen Bauvertragsrechts sind bislang bei Verbraucherbauherren, die schlüsselfertig bauen oder kaufen, nur wenig bekannt. Das hat der Verband Privater Bauherren (VPB) in einer bundesweit durchgeführten Umfrage festgestellt und bereits Anfang 2019 in einer Studie veröffentlicht. Diese Erkenntnisse haben das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) dazu veranlasst, die Reform des Bauvertragsrechts noch einmal auf breiter Ebene bekannt zu machen. Dazu hat der VPB, unterstützt durch die Förderung des BMJV, eine Broschüre herausgegeben, die die Besonderheiten des neuen Bauvertragsrechts für Laien verständlich erklärt und zusammenfasst. Die Broschüre „Neues Bauvertragsrecht – Informationen für Verbraucherbauherren“ ist kostenlos. Interessierte Bauherren und Kaufwillige können sie ab sofort auf der VPB-Website herunterladen oder als Printausgabe bei einem der VPB-Regionalbüros abholen – nach vorheriger Terminvereinbarung. Geben Sie bitte diese Informationen auch weiter an Freunde und Verwandte, die demnächst bauen.

Download der Broschüre hier: Bauvertragsrecht_Information-fuer-Verbraucherbauherren.pdf.



 

Neubau: Rechnungen nicht zu früh bezahlen!

Bauherren wollen alles richtig machen, machen aber doch wichtige Dinge immer wieder falsch. Dazu gehören nach Erfahrung der VPB-Berater das Unterzeichnen überzogener Zahlungspläne und das vorzeitige Bezahlen von Rechnungen. So gut wie zu jedem Schlüsselfertighaus gibt es einen Bauvertrag mit einem Zahlungsplan. Der legt fest, wann welche Abschläge fällig werden. Viele Zahlungspläne sind überzogen. Die Höhe der ersten Raten liegt über dem jeweiligen Gegenwert des Rohbaus. Bauherren leisten also unfreiwillig Vorkasse – falls das nicht bei der Vertragsprüfung ganz am Anfang auffällt. Aber auch, wenn der Zahlungsplan ausgewogen ist, kommen die Rechnungen der Baufirmen prompt, sobald der jeweilige Bauabschnitt erreicht ist. Bauherren sollten diese Rechnungen auch zügig bezahlen – allerdings nur dann, wenn sie absolut sicher sind, dass der jeweilige Bauabschnitt, auf den sich die Abschlagsrechnung bezieht, auch tatsächlich mängelfrei fertiggestellt ist – was ihr VPB-Berater für sie feststellt. Zahlen die Bauherren vorzeitig und ohne Kontrolle des Bauabschnitts, geben sie eventuell ihr einziges Druckmittel – das Geld – aus der Hand. Zeigen sich dann Mängel, ist es meist schwer, die Baufirma zur Nachbesserung zu überreden. Der VPB rät deshalb: Rechnungen erst dann komplett bezahlen, wenn zweifelsfrei feststeht: Der Bauabschnitt ist in Ordnung.



 

Innentüren: Unentbehrlich fürs Energiesparen!

Newsletter„Bauherren verwenden viel Zeit auf die Auswahl schöner Türen. Später lässt das Interesse an den Bauelementen merklich nach“, beobachtet Dipl.-Ing. (FH) Marc Ellinger, Leiter des VPB-Regionalbüros Freiburg-Südbaden. Dabei sind Türen mehr als reine Dekoration. Sie sind visuell, thermisch, akustisch und olfaktorisch trennende Bauteile.
Sie können ihre Funktion allerdings nur erfüllen, wenn sie geschlossen sind. Während Eingangs- oder WC-Türen selbstverständlich geschlossen werden, bleiben andere Innentüren offen. Warum? „Damit die Raumluft überschlägt“, lautet die weitverbreitete Erklärung. Das ist nicht sinnvoll, denn Innentüren tragen maßgeblich zur Energieeinsparung bei.

Lesen Sie hier, warum das gerade im Winter so wichtig ist



 

Smarthome: Auch beim Nachrüsten Unterlagen einfordern

Wer seine Immobilie nachträglich zum Smarthome umbaut, muss genau aufpassen, was er bestellt. Gesetzliche Unterlagenherausgabeansprüche wie § 650n BGB greifen nicht und auch in Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind regelmäßig keine hinreichenden Ansprüche geregelt.
Auftraggeber bekommen also nicht automatisch alle Unterlagen ausgehändigt. Und genau das ist beim Smarthome besonders wichtig, sonst sind die Hauseigentümer an die Firma gekettet, die den Umbau übernommen hat. Was, wenn diese Firma pleite geht? Oder die Hauseigentümer die Wartung einem anderen Unternehmen übertragen möchten? Wenn der Vertrag die Frage der Unterlagenherausgabe nicht ausdrücklich regelt, ist Streit programmiert. Der VPB rät deshalb: Solche Details unbedingt im Vorfeld besprechen und schriftlich vereinbaren.





Newsletter

Winterbaustelle: Dachluke beim Trockenheizen schließen

Putz und Estrich bestehen zu großen Teilen aus Wasser. Wird ein Neubau jetzt im Winter innen verputzt, muss die Feuchtigkeit möglichst schnell aus dem Haus. Heizen und regelmäßiges Lüften sind dabei unerlässlich. Funktioniert die Heizung im Haus noch nicht, sollten Bauherren Trocknungsgeräte einsetzen. Unbedingt achten müssen Bauherren darauf, dass die Luke zum Dachboden entweder mit einer Folie oder einer Tür geschlossen wird. Andernfalls steigt die extrem feuchte Warmluft nach oben in den ungedämmten Dachraum, kondensiert dort an den Holzbalken und verursacht Schimmel. Solche Schäden lassen sich mit Umsicht und einer Absperrung zwischen beheiztem und unbeheiztem Bereich vermeiden.



 

Altbau: Schimmel kommt oft nach Fenstertausch

Der Neubaumarkt ist vielerorts leer gefegt, weshalb viele Bauherren sich einen Altbau kaufen. Bevor sie einziehen, sanieren sie die Substanz oft umfassend – und klagen kurze Zeit später über Schimmel. Die VPB-Sachverständigen kennen solche Geschichten. Sie sind oft die Folge von nachträglichen energetischen Verbesserungen, wie etwa dem Einbau neuer Fenster. Dadurch wird die Gebäudehülle dichter, der Luftwechsel durch die neuen Fensterrahmen weitgehend unterbunden. Damit kann aber auch die Feuchtigkeit, die die Bewohner im Haus selbst verursachen, nicht mehr ohne Weiteres entweichen. Um die Feuchtigkeit im Haus zu reduzieren, müssen die Bewohner öfter konsequent lüften oder eine Lüftungsanlage nachrüsten lassen. Wer es mit zunächst dem Lüften versuchen will, sollte regelmäßig Raumtemperatur und Luftfeuchte überprüfen. Dabei hilft ein Hygrometer. Es misst die relative Luftfeuchte in Prozent und der Raumlufttemperatur in °C. Die idealen Werte liegen bei 50 Prozent Luftfeuchtigkeit bei 20 Grad Raumlufttemperatur. Falls schon Schimmel erkennbar ist, müssen die Bewohner die Ursache klären lassen. Nach VPB-Erfahrung kommt dafür neben dem falschen Lüften meist ein Schaden an der Gebäudehülle in Betracht, durch den Feuchtigkeit ins Hausinnere gelangt. Der Schaden muss gesucht, gefunden und behoben werden.



 

Grundstückskauf: Vorkaufsrecht kann Baupläne gefährden

Viele Käufer von Grundstücken oder Bestandsimmobilien reagieren überrascht, wenn der Notar nach der Beurkundung erklärt, er müsse nun noch die Verzichtserklärung einholen. Dabei ist das übliche Praxis: Kommunen können bei Grundstücken in ihrer Gemarkung ein Vorkaufsrecht haben. Sie können ein Grundstück erwerben, sobald es verkauft werden soll. Damit sollen sie die Möglichkeit bekommen, sich ein für die infrastrukturelle Entwicklung wichtiges Areal zu sichern, etwa wenn in einem Gebiet mittelfristig eine Kita gebaut werden soll, aber das Bauland dazu fehlt. Nutzt die Kommune ihr Vorkaufsrecht nicht, bekommt der Notar die Verzichtserklärung und der Kauf geht, wie beurkundet, über die Bühne. Nutzt die Kommune ihr Vorkaufsrecht, muss sie denselben Preis bezahlen, den der Verkäufer vom potenziellen Käufer bekommen hätte – nur bei deutlicher Überschreitung ist dieser bis zum Verkehrswert herabsetzbar. Der Verkäufer hat also keinen Nachteil. Die Käufer allerdings können ein schon sicher geglaubtes Areal in letzter Minute noch verlieren. Der VPB rät angehenden Bauherren deshalb, keine Bauverträge zu unterzeichnen, bevor das Grundstück nicht wirklich in ihr Eigentum übergegangen ist.



 

Messetermine: Besuchen Sie die VPB-Stände!

Frühlingszeit ist Messezeit! In den nächsten Wochen beteiligen sich verschiedene VPB-Regionalbüros wieder an großen Baumessen bundesweit. Treffen Sie die VPB-Experten zum Beispiel vom

21. bis 23.2. auf der Baumesse Jena 2020, vom
22. bis 23.2. auf der NordHaus in Oldenburg, vom
28.2. bis 1.3. auf der BauExpo in Gießen, vom
29.2. bis 1.3. auf den Immobilientagen Erfurt, vom
13. bis 15.3. auf der Baumesse Inventa in Karlsruhe, vom
13. bis 15.3. auf der Baumesse NRW in Dortmund, vom
13. bis 15.3. auf der Mindener Messe „Haus und Energie“, vom
14. bis 15.3. auf der Immomesse in Böblingen, vom
27. bis 29.3. auf der Baumesse 2020 in Kaiserslautern und vom
25. bis 26.4. auf der Baumesse in Lüdenscheid.

Achten Sie bei den Messen auch auf das Vortragsprogramm, an dem sich die meisten VPB-Berater mit eigenen Präsentationen beteiligen. Hier die aktuellen Messetermine. Laufend kommen neue Termine dazu. Schauen Sie regelmäßig hier!



 

VPB-Einstiegspaket: Schadstoffe + Schimmel

Sie möchten eine Immobilie kaufen oder wohnen schon darin und haben den Verdacht, dass Sie es dort mit Schadstoffen oder Schimmel zu tun haben könnten? Sie möchten sich aber erst, bevor Sie umfangreichere Untersuchungen beauftragen, selbst einmal informieren, um besser beurteilen zu können, ob und welche weiteren Maßnahmen Sie ergreifen sollten? Dann ist das VPB-Einstiegspaket Schadstoffe + Schimmel das Richtige für Sie. Sie können die Einstiegspakete übrigens auch verschenken, an Freunde, Mitarbeiter oder Familienmitglieder.



 

Lesestoff: Gesund bauen und wohnen

NewsletterHeuschnupfen, Asthma, Infekte, gereizte Augen, Nase oder Rachen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, rheumaähnliche Beschwerden, Haut- und Schleimhautreizungen, Neurodermitis, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, unklare Angstzustände oder Haarausfall können jeden treffen. Wer unter solchen Beschwerden leidet, geht in der Regel zum Arzt – und wenn er Glück hat, findet der Arzt die Ursache für die Befindlichkeitsstörung.

Manchmal allerdings sind Ärzte ratlos und können trotz verschiedener Therapien dem Patienten nicht helfen. Dann könnten die Beschwerden auch auf Schadstoffe im Innenraum zurückzuführen sein. Der VPB-Leitfaden „Gesund bauen und wohnen“ hilft Bauherren und Hauskäufern bei der gesundheitlichen Beurteilung ihrer eigenen vier Wände.

Ordern Sie hier ...

 




Newsletter

Gute Architektur: Holzhaus in Mecklenburg-Vorpommern

Das ungewöhnliche Wohnhaus liegt mitten im alten Baumbestand eines ehemaligen Dorfkruggeho¨fts. In seiner rustikalen Art erinnert es an ein niederdeutsches Hallenhaus, ein Haustyp, der seit dem 17. Jahrhundert das la¨ndlich-ba¨uerliche Norddeutschland pra¨gt. Der Bau begann mit dem Schalen und Gießen der Sichtbetoninnenwand des Hauses auf einer Stahlbetonplatte. Sechs Wochen spa¨ter wurde die Holzrahmenkonstruktion um die hellgraue Skulptur herum gebaut. Es folgten Außenhu¨lle mit Da¨mmung, La¨rchenschalung, Dachdeckung sowie die großformatigen Fenster. Insgesamt 55 Kubikmeter Holz von Douglasie, Eiche, La¨rche, Kiefer und Esche wurden eingebaut. Alle Ho¨lzer im Außenbereich, die einseitig unbesa¨umte La¨rchenstulpschalung, die Eichenfenster und -laibungen sowie das Tor sind mit Leino¨lfarbe in dunklem Grau geschu¨tzt.

Lesen Sie hier mehr.



 

Frage der Woche: Was ist wichtig beim Hausbau?

Viele Menschen wollen etwas für den Klimaschutz tun. Beim Hausbau kommt das nur bedingt an, da spielt nach wie vor der Preis die ausschlaggebende Rolle. Das zeigt zumindest das Ergebnis unserer „Frage der „Woche“ am 27. Januar 2020: „Was hat für Sie beim Hausbau oberste Priorität?“ Mit 63 Prozent steht der Preis an oberster Stelle, die Energieversorgung rücken nur zwölf Prozent in den Fokus. Ein Grund dafür: Die Schlüsselfertiganbieter stellen das Gesamtpaket zusammen, die Bauherren glauben, kaum Einfluss auf die einzelnen Komponenten zu haben. Sie fühlen sich vielmehr oft von technischen Entscheidungen überfordert. Lassen Sie sich deshalb so früh wie möglich von Ihrem unabhängigen Experten zur geplanten Energieversorgung und Haustechnik beraten. Sie haben mehr Entscheidungsfreiheit, als Sie ahnen! Sie müssen nur alle Optionen kennen, um sie beurteilen zu können.

Newsletter

Ihre Antworten sind uns wichtig! Ihre Einschätzungen greifen wir in unserer täglichen Arbeit auf. Bitte machen Sie mit!“ Beantworten Sie die "Frage der Woche", jeden Montag neu ...

 

 

VPB-Mitglieder haben neben der Bauvertrags- und der baubegleitenden Qualitätskontrolle durch Experten viele weitere Vorteile ...

Zum Beispiel bietet der VPB seinen Mitgliedern die exklusive VPB-Infobroschüre.



 

Follow us!

Täglich neue Tipps rund ums Bauen, Kaufen, Modernisieren auf Facebook und Twitter. Folgen Sie uns doch ...

facebook Twitter 


Weitere Infos und tagesaktuelle Berichte vom VPB gibt es auch als rss-Feed
http://www.vpb.de/vpb-rss-feed.html




 

Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: 030 - 2789010
Fax: 030 - 27890111
www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.
 

Der Versand erfolgt entsprechend unserer Datenschutzerklärung. Wenn Sie den Newsletter künftig nicht mehr erhalten möchten, können Sie ihn jederzeit abbestellen indem Sie href="[unsubscribe]">hier (bzw. auf den Link unterhalb des Textes) klicken. Auch können Sie uns dies per E-Mail an info@vpb.de oder an die in unserem Impressum angegebenen Kontaktdaten mitteilen.
Newsletter abbestellen