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Ausgabe November 2016


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Neubau: Nicht auf Grundstücksvermittler reinfallen!

Wer baut, der braucht ein Grundstück. Die sind rar. Angehende Bauherren sind deshalb schon einmal bereit, ungewöhnliche Wege zu gehen, um an das begehrte Terrain zu kommen, wie etwa der gemeinsame Kauf und die anschließende Parzellierung eines großen Grundstücks mit anderen zusammen. Das kann böse ins Auge gehen! Die jüngsten perfiden Tricks "schwarzer Schafe" unter Grundstücksvermittlern erläutern VPB-Berater Dipl.-Ing. Herbert Oberhagemann, Leiter des VPB-Büros in Hamburg, und Dr. Florian Krause-Allenstein, VPB-Netzwerkanwalt ebenfalls aus Hamburg.

» Pressemitteilung vom 09.11.16.




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Baupraxis: Bringen Sie Ihren Baustelle sicher über den Winter!

Winterwetter setzt Rohbauten zu. Schneit es in ungeschützte Kellerabgänge und fällt Regen in noch offene Mauerkronen, dann entstehen schnell teure Schäden. Baufirmen sind zwar verpflichtet, die Baustelle im Winter gegen Witterung abzusichern, aber nicht alle tun das auch, so die Erfahrung des VPB. Bauherren sollten sich deshalb im Winter nicht allein auf die Sorgfalt ihrer Baufirmen verlassen, sondern prüfen, ob ihr Rohbau ausreichend geschützt ist. Im Zweifel hilft nur eines: selbst Folien besorgen und die neuralgischen Punkte abdecken. Das lohnt sich allemal, denn im Rohbau steckt bereits viel Eigenkapital der zukünftigen Bewohner.

» Mehr zum Thema Winterschutz



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Bauherren-Chat: Bauherren fragen – VPB-Berater antworten

Erfolgreich angelaufen ist im September der neue VPB-Bauherren-Chat. Einmal alle 14 Tage beantwortet ein VPB-Experte Fragen, die Bauherren und Immobilienbesitzer online einreichen. Der Chat ist ein Beitrag des VPB zur Effizienzkampagne der Bundesregierung "Deutschland macht’s effizient". Fragen stellen können Sie ab 16.11.2016 hier:

» http://www.bauherren-chat.de



Eigentumswohnung: Bei der Geldanlage muss alles stimmen!

Die Angst vor der Geldentwertung verleitet viele Menschen dazu, in Wohnungsimmobilien zu investieren, beobachtet der VPB. Sie möchten ihr Erspartes sichern und im Alter mit den Mieteinnahmen eine Zusatzrendite erwirtschaften. Das ist vernünftig gedacht, gelingt aber nur, wenn sie nicht auf windige Investments hereinfallen, sondern in solide Substanz in einer zukunftsfähigen Gegend investieren. Eine solche Immobilie zu finden, ist nicht leicht. Hilfreich kann dabei die eigene Hausbank sein. Aber auch deren Angebote sollten kritisch geprüft werden. Denn nicht alles, was Banken im Portfolio haben, entspricht zeitgemäßem Standard. Oft vermarkten sie einfach Objekte anderer Kunden. Und nicht immer lassen sie die Bausubstanz zuvor vom unabhängigen Experten bewerten.

» Lesen Sie mehr zum Thema "Fehlkauf vermeiden"



Baurecht: Zusätzliche Leistungen = höhere Kosten?

NewsletterBedeuten zusätzliche Leistung auch automatisch höhere Kosten? Nicht immer! Das meint Rechtsanwalt Dr. Alexander Hoff, VPB-Netzwerkanwalt im VPB-Regionalbüros Karlsruhe. Für unsere Leser kommentiert er im "VPB-Rechteck" eine Entscheidung des Landgerichts Bonn zum Thema.

» Lesen Sie hier mehr: VPB-Rechteck Urteilsbesprechungen



Vermieter: Vermieter müssen Einzugsbestätigungen ausstellen

Seit dem 1. November 2015 müssen Mieter und Vermieter laut Bundesmeldegesetz sowohl den Einzug als auch den Auszug eines Mieters bei der Meldebehörde melden. Der Gesetzgeber will damit Scheinanmeldungen verhindern. Seit 1. November 2016 hat sich etwas geändert: Nun müssen Vermieter den Auszug eines Mieters nicht mehr melden. Alles andere bleibt wie es war: Innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug müssen sowohl Vermieter als auch Mieter den Einzug anzeigen. Dazu muss der Vermieter dem Mieter eine Bestätigung übergeben, die dieser wiederum bei der Meldebehörde abgibt. Das kann eng werden für die Mieter, wenn sich der Vermieter die vollen zwei Wochen Zeit lässt, um dem Mieter die Bescheinigung zu überreichen. Der Mieter gerät dann zeitlich in Verzug, was ihn als Ordnungswidrigkeit theoretisch bis zu 1.000 Euro Bußgeld kosten kann. Damit die Fristen gewahrt werden und auch das Verhältnis zwischen Vermieter und Mieter nicht gleich am Anfang leidet, rät der VPB zu Pragmatismus: Vermieter sollten die Meldebescheinigung bereits bei der Wohnungs- und Schlüsselübergabe aushändigen. Dann liegt es am Mieter, ob er den Termin einhalten kann. Entsprechende Formulare gibt es gedruckt oder online bei der Meldebehörde.




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Altbau: Vergleichbare Angebote einholen

Wer umbauen, modernisieren oder Barrieren entfernen lassen möchte, der sollte Aufträge nicht voreilig an den Erstbesten vergeben, sondern immer erst mehrere Kostenvoranschläge einholen und Angebote und Leistungen vergleichen. Wichtig dabei: Die Kostenvoranschläge müssen vergleichbar sein. Der Auftraggeber sollte sich die handwerklichen Leistungen genau beschreiben und die einzelnen technischen Bauteile separat auflisten lassen. Kostenvoranschläge sind in der Regel gratis, sie gehören zur Akquise. Maximal zwei Wochen braucht ein gut geführter Betrieb für ein Angebot. Muss der Handwerker zur Berechnung des Voranschlages allerdings erhebliche Vorarbeiten erledigen, dann kann das etwas kosten. Darüber sollten Bauherr und Unternehmer vorher sprechen. Bei komplizierten Umbauten lohnt es sich, gleich zu Beginn einen unabhängigen Sachverständigen hinzuzuziehen. Er prüft die Situation und empfiehlt die technisch optimalen Schritte, die dann als Grundlage für das Angebot dienen.

» Lesen Sie mehr zum Thema Kostenvoranschlag



Gesund wohnen: Hausstaubmilben mögen es feucht und warm

NewsletterViele Menschen leiden unter Hausstaubmilben. Hausstaubmilben ernähren sich von Hautschuppen, Pollen und von Schimmelpilzen und deren Sporen. Die von Allergikern gefürchteten Biester sind überall dort heimisch, wo Menschen oder Tiere leben. Milben bevorzugen Wärme und hohe Luftfeuchte: 25 bis 30 Grad Celsius und 70 bis 80 Prozent dürfen es sein! Sie leben folglich häufig in Matratzen, Polstermöbeln und Teppichböden. Weniger die Milben machen Menschen zu schaffen, als ihre Exkremente. Mit ihrem Kot scheiden Milben Pilze aus, die Allergien auslösen können. Gegen Milben helfen vor allem zwei Dinge: regelmäßiges feuchtes Wischen und häufiges Staubsaugen! Auch regelmäßiges Lüften hilft und hält die Luftfeuchtigkeit in gesunden Grenzen. Das ist gerade jetzt im Winter wichtig!



Energetische Sanierung: Nachrüstpflichten für Käufer beachten

Die EnEV regelt nicht nur, wie viel Energie eine Immobilie verbrauchen darf, sondern sie legt auch Bußgelder fest, falls Hausbesitzer und Bauherren sich nicht an die Vorgaben der Verordnung halten. Die EnEV enthält zum Beispiel Bußgelder für Hausbesitzer, die ihre Nachrüstpflichten nicht erfüllen. Betroffen sind Käufer ältere Gebäude. Wer nach dem 1. Februar 2002 Eigentümer eines Altbaus mit nicht mehr als zwei Wohnungen geworden ist und die Immobilie von jemandem erworben hat, der bis zum Verkauf selbst in der Immobilie wohnte, der musste und muss innerhalb von zwei Jahren verschiedene Nachrüstpflichten abarbeiten. Dazu zählen der Austausch alter Heizungen, das Dämmen der obersten Geschossdecke sowie der Warmwasserleitungen und Armaturen im ungedämmten Keller. Im Zweifel: Fragen Sie Ihren VPB-Berater, was Sie erledigen müssen.



Expertentipp: Schlussrechnung nicht vor der Abnahme bezahlen!

In wenigen Wochen ist Weihnachten. Viele Bauherren möchten zum Jahreswechsel ins neue Heim ziehen. Das sollten Sie nicht überstürzen! Vor dem Einzug steht nämlich die Bauabnahme - und die ist, neben der Vertragsunterzeichnung, der rechtlich gravierendste Schritt beim Bauen. Mit der Bauabnahme gehen alle Gefahren und Risiken auf Sie als Bauherren über. Sie müssen das Haus ab sofort selbst versichern. Mit der Abnahme beginnt die Gewährleistungsfrist und die Schlusszahlung wird fällig, denn mit der Abnahme des Hauses bescheinigt der Bauherr dem Bauunternehmer, dass das Haus im Großen und Ganzen in Ordnung ist. Die Bauabnahme hat weitreichende Folgen. Bauherren sollten deshalb auf einem Ortstermin auf der Baustelle bestehen und sich nicht mit einer Abnahme zwischen Tür und Angel abspeisen lassen. Genau das versuchen aber viele Firmen. Sie drängen auf schnelle Abnahme. An einem Ortstermin haben sie wenig Interesse. Das ist aber nicht im Sinne der Bauherren. Sie müssen gemäß § 640 Abs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) das bestellte Haus abnehmen und bezahlen, aber nur, wenn es keine gravierenden Mängel hat. Sind andere Mängel vorhanden, darf der Bauherr regelmäßig das Doppelte der Beseitigungskosten durch ein anderes Unternehmen einbehalten, bis die Mängel beseitigt sind. Das soll für eine zügige Nachbesserung sorgen. Um festzustellen, ob tatsächlich alles in Ordnung ist, sollten Bauherren auf einer förmlichen Bauabnahme direkt am Haus bestehen  und die Abnahme mit ihrem VPB-Sachverständigen vorbereiten. Auf keinen Fall sollten sie die Schlussrechnung vor der Abnahme bezahlen, denn damit geben sie ihr stärkstes Druckmittel aus der Hand.



VPB-Einstiegspaket: Bauabnahme richtig vorbereiten!

Ihre Immobilie ist schon im Bau und nun steht die Abnahme ins Haus? Sie möchten sich, bevor Sie dieses wichtigste Rechtsgeschäft Ihrer ganzen Bauherrenzeit angehen, erst einmal selbst schlau machen und besser in der Lage sein, zu beurteilen, wo Sie besonders aufmerksam sein müssen und wie ein sinnvolles Vorgehen bei einer Abnahme aussehen könnte? Und Sie möchten teure Fehler vermeiden? Dann ist das VPB-Einstiegspaket "Vorbereitung der Abnahme" hilfreich für Sie.

» Mehr zum Einstiegspaket Abnahme




Lesestoff: Barrieren vermeiden, Hindernisse abbauen!

NewsletterWer barrierearm lebt, der hat es leichter, gleich ob jung oder alt. Der VPB-Leitfaden Vorbauen und Umbauen: barrierearm und altersgerecht" richtet sich an alle Bauherren und Hausbesitzer:

An junge Familien, die ihr neues Haus von Anfang an fürs Alters konzipieren, damit sie dort lange leben können.

An Senioren, die im Alter noch einmal neu bauen möchten oder eine zu ihren gesundheitlichen Bedürfnissen passende Seniorenwohnung suchen.

An Hausbesitzer, die weiterhin selbstbestimmt zu Hause wohnen und ihre eigene Immobilie dazu barrierearm umbauen möchten.

» VPB-Leitfaden Vorbauen und Umbauen: barrierearm




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Gute Architektur: "Darth Vader"-Passivhaus in Tübingen

Städtebauliche Nachverdichtung mit kleinem Budget sind aktuelle Themen, die nicht 08-15 umgesetzt werden müssen, wie dieses ungewöhnliche Haus in Tübingen zeigt. Was an Darth Vader erinnert, den Finsterling aus der Serie "Krieg der Sterne", ist ein Passivhaus in Holzbauweise mit Dachpappenverkleidung. Das Haus lässt sich in zwei Wohnungen aufteilen und ist für sechs Personen konzipiert. Und es zeigt anschaulich, was sich auch auf komplizierten Restgrundstücken in Hanglage noch Gutes planen lässt.

» Mehr über dieses Projekt "Darth Vader"-Passivhaus in Tübingen




Frage der Woche: Sind Außenanlagen im Schlüsselfertigpreis enthalten?

Diese Frageinteressierte uns am 31. Oktober. Und die Antworten waren eindeutig: Fast 80 Prozent der Bauherren mussten die Außenanlagen, Einfriedungen, Stellplätze oder Gartenwege zu ihrem als schlüsselfertig beworbenen Heim zusätzlich zahlen. Die Leistungen rings ums Haus sind nur in wenigen Fällen im Angebot enthalten. Je nach Größe des Gartens kommt da erfahrungsgemäß noch einiges an Kosten auf die Bauherren zu  was sie einkalkulieren sollten.

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Ihre Antworten sind uns wichtig! Ihre Einschätzungen greifen wir in unserer täglichen Arbeit auf. Bitte machen Sie mit! Beantworten Sie die "Frage der Woche", jeden Montag neu ...

» Frage der Woche



 

VPB-Mitglieder haben viele Vorteile ...

Zum Beispiel bietet der VPB seinen Mitgliedern in Kooperation mit dem Netzwerkpartner lireco 40 Prozent Rabatt auf die monatlichen Gebühren von lireco. lireco ist eine Internetplattform, auf der Bauherren und Eigentümer sich online mit allen Parteien und Dienstleistern rund um die Immobilie austauschen können. Vom Bau bis zum Einzug und darüber hinaus können alle Schritte an einer Stelle digital und einfach organisiert und dokumentiert werden. lireco eignet sich als Tool für Bauherren ebenso wie für private Vermieter.

» Mehr dazu unter https://www.lireco.de


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Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: 030 - 2789010
Fax: 030 - 27890111
www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.
 

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