VPB

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Ausgabe September 2015


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VPB-Bautagebuch: Dokumentation einfach und gratis online

Sie möchten bauen? Und es wäre schön, wenn Ihre Freunde oder Eltern am anderen Ende der Republik daran Anteil nehmen könnten? Außerdem überlegen Sie noch, wie Sie Ihren Bau am besten dokumentieren? Wir haben die Lösung! Versuchen Sie es doch einmal mit dem neuen VPB-Bautagebuch. Wir haben es speziell für die Bedürfnisse privater Bauherren konzipiert, es ist einfach einzurichten und kostenlos. Wir haben dazu ein gut verständliches Handbuch geschrieben. Sie benötigen keine Programmierkenntnisse und müssen auch keine Software kaufen. Schauen Sie es sich doch einmal an, am besten gleich hier:

» http://www.vpb.de/vpb-bautagebuch.html



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Neubau: Baugrund immer untersuchen lassen!

Jeder Hausbau beginnt mit dem Baugrund. Deshalb spielt dessen Qualität auch eine im wahrsten Sinne des Wortes grundlegende Rolle beim Bauen. Gerade Käufer von Schlüsselfertighäusern, so die Erfahrung des VPB, vertrauen oft leichtgläubig dem beauftragten Bauunternehmen und hoffen, er werde sich um Dinge wie Aushub und Bebaubarkeit des Bodens schon kümmern – und alles sei im Komplettpreis eingeschlossen. Dies ist aber in aller Regel nicht der Fall: Im Schlüsselfertigpreis enthalten ist grundsätzlich immer nur, was vorher auch vertraglich vereinbart wurde. Alles andere, jede unvorhergesehene Zusatzleistung, kostet extra. Und das sogenannte Baugrundrisiko wird ganz überwiegend auf den Bauherrn abgeladen.

» Lesen Sie mehr zum Thema Baugrundgutachten



Altbau: Bei Anbauten richtet sich das Wärmeschutzniveau nach der Größe

Die Energieeinsparverordnung EnEV 2014 hat die Regelungen für Anbauten an bestehende Häuser weiter differenziert: Wer sein bestehendes Haus um einen Anbau mit mehr als 50 Quadratmeter Wohnfläche erweitert und dabei auch gleich eine neue Heizungsanlage einbaut, der muss den gesamten Anbau den Vorgaben der EnEV für Neubauten unterwerfen, allerdings ohne die vorgesehenen Verschärfungen. Wer dabei auf eine neue Heizung verzichtet, muss dafür sorgen, dass die betroffenen Teile den Anforderungen der EnEV für die Änderung von Außenbauteilen entsprechen und die Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz einhalten. Hat der Anbau eine Grundfläche von 50 Quadratmetern oder weniger, muss der Wärmeschutz nicht nachgewiesen werden. Weggefallen ist aber auch die Bagatellgrenze der alten EnEV, die Anbauten unter 15 Quadratmeter betraf – das heißt: Ab sofort unterliegen alle Anbauten der EnEV, gleich, wie klein sie sind. Es lohnt sich also, bei geplanten Anbauten sehr genau über Wohnflächen nachzudenken und sich beraten zu lassen. Unter Umständen lässt sich ein kleinerer Anbau erheblich leichter und preiswerter realisieren. Wer parallel zum Anbau auch die Heizung modernisiert, der hat allerdings mehr Gestaltungsspielraum, weil er zur Erfüllung der EnEV-Anforderungen Außenbauteile und Anlagentechnik entsprechend kombinieren und aufeinander abstimmen kann.



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Schadstoffe: Machen Sie die "Schnüffelprobe"!

Das gibt's doch nicht: Der Bodenbelag ist "bio" und stinkt doch? Ja, das kann sein! Auch manche Baustoffe, die als "wohngesund" und "baubiologisch" vermarktet werden, riechen anfangs "künstlich". Dazu zählen beispielsweise Linoleum oder Naturkautschuk. Dieser Geruch verflüchtigt sich nach einiger Zeit, wenn das Produkt eine Weile liegt, mehrfach gereinigt wurde – und regelmäßig gelüftet wird. Damit Sie wissen, was auf Sie zukommt, sollten Sie vor dem Kauf aller Produkte immer ein kleines Muster zur "Schnüffelprobe" mit nach Hause nehmen und prüfen, ob Sie mit dem Geruch leben können und wie er sich entwickelt. Baustoffmuster können Sie sich oft direkt bei den Herstellern bestellen. Mehr zum Thema gesundes Bauen und Wohnen finden Sie auf unserer Baupraxisseite "Schadstoffe".

» Lesen Sie mehr zum Thema Schadstoffe



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Eigentumswohnung: Wohnungskäufer sind für die gesamte Wohnanlage verantwortlich

Der Trend geht zum Wohnen in der Stadt. In deutschen Großstädten entstehen urbane Eigentumswohnungsanlagen mit zum Teil mehreren hundert Wohnungen. Wer sich dort einkauft, der wird Teil der Eigentümergemeinschaft und ist damit nicht nur für seine eigene Wohnung, sondern auch für das gesamte Gemeinschaftseigentum mitverantwortlich. Das wissen aber die meisten Käufer gar nicht, beobachten VPB-Experten. Sie interessieren sich in der Regel nur für ihre zukünftige Wohneinheit, sprich das Sondereigentum. Das bautechnisch ungleich wichtigere Gemeinschaftseigentum haben sie gar nicht im Blick. Und das ist nicht gut! Warum?

» Lesen Sie mehr zum Thema Eigentümergemeinschaft



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Rechtstipp: Vorm Gerüstbau in die Versicherungspolice schauen!

Diebe kommen gerne übers Gerüst: Daran sollten Sie denken, wenn Sie Ihr Haus von außen sanieren und dazu ein Gerüst stellen lassen. Das Gerüst ist nicht nur ein sicherer Arbeitsplatz für Handwerker, sondern auch ein prima Einstieg für Langfinger. So kommen sie mühelos auch in den ersten und zweiten Stock und sogar bis ins Dachstudio. Weil das Gerüst den Einbruch erleichtert, wollen viele Hausratversicherer informiert werden, sobald ein Gerüst gestellt wird. Schließlich erhöht es ihr Risiko. Ob und wann der Hausbesitzer den Gerüstbau melden muss, das steht in der Versicherungspolice. Am besten, Sie schauen dort nach, sobald Sie mit der Sanierungsplanung beginnen. Und im Zweifel, lieber nochmal nachhaken!



Expertentipp: Pläne und Berechnungen einfordern!

Bauherren müssen den Baubehörden gegenüber jederzeit beweisen können, dass ihre Immobilie Recht und Gesetz entspricht. Das können sie aber meist nicht, weil sie nichts in der Hand haben. Viele Schlüsselfertigfirmen weigern sich, den Bauherren die Pläne und Berechnungen zu ihrem Haus auszuhändigen. Der VPB setzt sich hier politisch für Verbesserungen im Verbraucherschutz ein. Bis die greifen, rät der VPB: Bauherren sollten ihre Bauunterlagen konsequent einfordern! Dazu gehören neben Planzeichnungen, Statik, Wärmeschutznachweis und Baugenehmigung auch Unterlagen wie die Qualitätsnachweise für Baumaterialien, das Lüftungskonzept nach DIN, der sommerliche Wärmeschutznachweis, der Schallschutznachweis, der Schornsteinfegerabnahmeschein, der Abnahmebericht des Prüfingenieurs, Bedienungsanleitungen, Garantieurkundescheine und einiges mehr. Was Ihnen zusteht, das erklärt Ihnen Ihr VPB-Berater, wenn Sie ihn mit der Bauvertragskontrolle beauftragen. Zum Einlesen in die komplexe Materie empfehlen wir den VPB-Ratgeber "Bauunterlagen".

» VPB-Ratgeber_Bauunterlagen.pdf



Solaranlagen

Denkmalschutz: Sanierung lohnt sich steuerlich!

Baudenkmäler sind teuer und die Behörden reden einem ständig rein. So die landläufigen Vorurteile. Die stimmen auch teilweise. Wer seine eigenen Vorstellungen hat, der mag sich nach den Wünschen des Denkmalpflegers richten. Andererseits liegt der Reiz der geschützten Bauten ja eben in ihren historischen Besonderheiten – und die schützt der Denkmalpfleger mit Sachverstand. Wenn Sie sich für ein Baudenkmal interessieren, dann sollten Sie sich vorab mit den Besonderheiten und der Gesetzgebung vertraut machen. Attraktiv sind auch die Steuererleichterungen für Selbstnutzer und Vermieter. Lesen Sie mehr dazu im VPB-Ratgeber "Wohnen im Baudenkmal" – Gratis gleich hier:

» VPB-Ratgeber_Wohnen-im-Baudenkmal.pdf



Solaranlagen

Neues Einstiegspaket: "70plus Barrierearm"

Sie möchten eine Immobilie fürs Alter kaufen? Oder Sie fragen sich, ob Ihr Haus als Alterssitz taugt? Jedenfalls möchten Sie sich schon einmal vorbeugend mit dem Thema altersgerecht (um-)bauen beschäftigen? Damit Sie wissen, worauf Sie achten müssen und was gegebenenfalls an Umbauten auf Sie zukommt. Machen Sie sich schlau! Das VPB-Einstiegspakt "Paket 70plus Barrierearm" ist in diesem Fall das Richtige für Sie!

» Lesen Sie mehr zum "Paket 70plus Barrierearm"



Lesestoff: Warum nicht ein Gründerzeithaus kaufen?

NewsletterDer "Tag des offenen Denkmals" am 13.9. hat wieder gezeigt: In Deutschland existieren noch erstaunlich viele intakte Gründerzeitquartiere und Wohngebiete mit kleinen Einfamilienhäusern aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Dort lohnt es, ein Haus zu kaufen und zu sanieren. Neben der Zentrumsnähe haben spätklassizistische Wohnhäuser weitere Vorzüge: Sie sind in der Regel massiv gemauert und damit solide gebaut. Ihr Grundriss eignet sich fürs Familienleben. Meist gehört ein schön eingewachsener Garten zum Haus. Über die Besonderheiten und typische Probleme bei der Sanierung solcher Häuser informiert der VPB-Leitfaden "Sanierungstipps für Häuser aus dem 19. Jahrhundert". Sie können ihn direkt im VPB-Shop bestellen:

» Broschüre "Sanierungstipps" bestellen



Messen: Besuchen Sie den VPB am Messestand!

In den kommenden Wochen treffen Sie VPB-Berater auf folgenden Messen:
Bernau: 19.-20.9.2015 auf der "BarnimBau Bernau 2015" in Bernau bei Berlin
Wörth: 26.-27.9.2015 auf der "BauSalon Wörth am Rhein" in Wörth
Magdeburg: 29.9.2015 auf der Messe 2015 in Magdeburg
Ludwigsburg: 08.-11.10.2015 auf der "Immobilienmesse Ludwigsburg 2015" in Ludwigsburg
Waiblingen: 15.-18.10.2015 auf der "Immomesse Waiblingen 2015" in Waiblingen



 

Frage der Woche: Einer gewinnt, einer verliert ...

Wer in diesen Tagen Bauzeitschriften durchstöbert, der kann den Eindruck gewinnen, die Immobilienpreise kennen nur einen Weg – und zwar nach oben. In manchen Regionen und Ballungsgebieten ist das auch so. Aber nicht überall. Nicht nur in den neuen Ländern, sondern auch in manchen westdeutschen Städten verlieren Immobilien an Wert. Das zeigen nicht nur die Antworten auf unsere "Frage der Woche" vom 24. August 2015. Wer baut und kauft, der ist deshalb gut beraten, sich vorab über die Entwicklung seines zukünftigen Wohnorts zu informieren – und nicht jeden geforderten Preis zu bezahlen. Ihr VPB-Berater unterstützt Sie bei der Beurteilung infrage kommender Angebote.

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Ihre Antworten sind uns wichtig! Ihre Einschätzungen greifen wir in unserer täglichen Arbeit auf. Bitte machen Sie mit! Beantworten Sie die "Frage der Woche", jeden Montag neu ...

» Frage der Woche



 

VPB-Mitglieder haben viele Vorteile ...

... zum Beispiel bietet der VPB seinen Mitgliedern Rabatte auf alle VPB-Publikationen.


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Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: 030 - 2789010
Fax: 030 - 27890111
www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.
 

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