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Ausgabe vom 15. Januar 2020


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Klimaschutz: Steuererleichterungen für energetische Sanierungen

Bis zum Schluss blieb es spannend, aber dann stimmte der Bundesrat in seiner letzten Sitzung 2019, am 20. Dezember, doch noch den Neuregelungen im Steuergesetz zu. Vorangegangen waren Debatten und schließlich die Anrufung des Vermittlungsausschusses. Aber nun ist es offiziell: Paragraph 35c des Einkommensteuergesetzes (EStG) regelt die "Steuerermäßigung für energetische Maßnahmen bei zu eigenen Wohnzwecken genutzten Gebäuden". Was genau gefördert wird und welche Bedingungen sanierungswillige Hauseigentümer erfüllen müssen, haben wir schon einmal für Sie zusammengestellt. Klare Empfehlung: Bevor Sie sanieren, sprechen Sie Ihren VPB-Experten darauf an, damit Sie gleich in die richtige Richtung planen und Irrwege vermeiden.

Lesen Sie hier, was für Sie wichtig ist.




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Barrieren abbauen: KfW stockt Zuschüsse auf 100 Millionen Euro auf

Im Alter zu Hause wohnen, das wünschen sich viele Senioren. Oft müssen dazu die bestehenden Häuser und Wohnungen umgebaut und Barrieren entfernt werden. Seit einigen Jahren fördert die KfW den Abbau von Barrieren mit Zuschüssen und zinsgünstigen Darlehen. Vor allem die Zuschüsse waren in den vergangenen Jahren beliebt und meist schon vor Jahresende ausgegeben. Nun legt die KfW nach: Für 2020 stehen im Programm „KfW 455-B Zuschuss“ 100 Millionen Euro bereit, das sind 25 Millionen mehr als im vergangenen Jahr.

Lassen Sie sich vor dem Abbau der Barrieren kompetent von unseren VPB-Sachverständigen beraten.

Details zum KfW-Zuschuss dazu lesen Sie hier.
 




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Neubau: Auch bei Schlechtwetter Baustelle besuchen!

Jetzt im Winter macht es wenig Spaß, auf der Baustelle herumzukraxeln. Viele Bauherren unterlassen es deshalb. Es passiert ja ohnehin nicht viel, vermuten sie. Stimmt nicht, heute wird das ganze Jahr über gebaut, auch im Winter. Der VPB rät deshalb auch bei Winterwetter zu regelmäßigen Baustellenbesuchen. Bauherren sollten nach dem Rechten sehen und dabei auch konsequent ihr Bautagebuch weiterführen. Wichtige Daten, die sie dabei stets erheben und notieren sollten, sind: Datum, Uhrzeit, Lufttemperatur außen, Raumtemperatur innen und Raumluftfeuchte. Außerdem sollten sie bei jedem Baustellenbesuch notieren, wer sich dort aufhält und mit welchen Arbeiten er beschäftigt ist. Fotos von allem, was sich verändert, gehören ebenfalls ins Bautagebuch. Wie das systematisch geführt wird, erfahren Bauherren im kostenlosen Ratgeber "VPB-Bautagebuch".

So dokumentieren Sie im Blog den eigenen Hausbau.



 

Einbruchschutz: Denken Sie auch an den Kellereingang!

Im Winter wird mehr eingebrochen. Gerade kann man es wieder in den Tageszeitungen lesen. Grund genug für manche Hauseigentümer, ihren Besitz zu sichern und Einbruchschutz nachzurüsten. Denken Sie dabei nicht nur an Haustür, Terrassentür und die Fenster im Erdgeschoss, sondern auch an Kellereingang und Kellerfenster sowie die Verbindungstür zwischen Haus und Garage. Kellereingänge, die von der Waschküche direkt in den Garten führen, sind praktisch, schließlich trocknet die Wäsche im Garten kostenlos und umweltfreundlich. Meist liegen die Kellertüren geschützt unter der Terrasse oder neben dem Haus. Dort können Einbrecher in aller Ruhe – und meist vor Blicken geschützt – die Türen aus den Angeln hebeln. Das geht schnell, denn gerade bei älteren Häusern bilden oft einfache Holztüren, mitunter noch mit Drahtglasfenster, die einzige Barriere. Experten raten, diese Türen durch einbruchsicherere Modelle der Klasse RC 2 zu ersetzen, die auch förderfähig nach KfW sind. Das lohnt sich, denn neue Türen sind nicht nur sicherer, sie sind auch deutlich besser gegen Wärmeverluste gedämmt als die alten.


 

Eigentumswohnung: Wohnungstausch statt Umbau

Senioren, die eine große Eigentumswohnung besitzen, erwägen im Alter mitunter den Umbau und die Aufteilung ihrer großzügigen Wohnfläche in zwei kleinere Einheiten. Eine wird bewohnt, die andere zur Alterssicherung vermietet. Immer öfter beraten die Sachverständigen des VPB Wohnungseigentümer bei solchen Umbauten. Der Ansatz klingt vernünftig, die Hürden sind aber hoch: In der Regel müssen Veränderungen dieser Art von den Miteigentümern genehmigt werden. Außerdem sind Bauarbeiten wie beispielsweise der nachträgliche Einbau eines Bades technisch aufwändig und entsprechend teuer. Als mögliche Alternative empfiehlt der VPB, auch den Wohnungstausch zu erwägen. Gerade in großen Eigentumswohnanlagen leben oft auch junge Familien, die sich mehr Wohnfläche wünschen. Sie können mit den Senioren, die sich verkleinern wollen, tauschen und den Wertunterschied finanziell ausgleichen. Die Vorzüge liegen dabei auf der Hand: Der Umbau entfällt, der Aufwand beim Umzug hält sich in Grenzen. Das gewohnte Umfeld, ja sogar die Adresse bleiben erhalten. Der finanzielle Ausgleich bringt den Älteren ein zusätzliches Polster, statt ihr Budget durch Umbaukosten zu schmälern.



 

Messetermine: Besuchen Sie die VPB-Stände!

Frühlingszeit ist Messezeit! In den nächsten Wochen beteiligen sich verschiedene VPB-Regionalbüros wieder an großen Baumessen bundesweit. Treffen Sie die VPB-Experten zum Beispiel

vom 24. bis 26.1. auf der afa in Augsburg,
vom 14. bis 16.02.2020 auf der Immo2020 in Freiburg,
vom 22. bis 23.2. auf der NordHaus in Oldenburg,
vom 28.2. bis 1.3. auf der BauExpo in Gießen,
vom 13. bis 15.3. auf der Baumesse Inventa in Karlsruhe,
vom 13. bis 15.3. auf der Baumesse NRW in Dortmund,
vom 27. bis 29.03.2020 auf der Baumesse 2020 in Kaiserslautern und
vom 25. bis 26.04.2020 auf der Baumesse in Lüdenscheid.

Achten Sie bei den Messen auch auf das Vortragsprogramm, an dem sich die meisten VPB-Berater mit eigenen Präsentationen beteiligen. Hier die aktuellen Messetermine. Laufend kommen neue Termine dazu. Schauen Sie regelmäßig hier.


 

Expertentipp: Denken Sie an Ihre Versicherungen!

Wenn Sie in diesem Jahr neu bauen, Ihr Haus erweitern oder eine Immobilie kaufen möchten, sollten Sie rechtzeitig über die nötigen und für Sie passenden Versicherungen nachdenken. Bauherren wie auch Immobilienkäufer brauchen eine Reihe von Versicherungen, um ihr Eigentum, ihre Mitmenschen, Helfer und sich selbst zu schützen. Dazu zählen die Bauleistungsversicherung, die Wohngebäudeversicherung und verschiedene Haftpflichtversicherungen, die unterschiedliche Haftpflichtrisiken abdecken, für das Grundstück vor, während und nach der Bebauung. Sinnvoll sind in der Regel die Grundstücks-, die Bauherren-, die Haus- und die Gewässerhaftpflichtversicherung. Wer selbst Hand anlegt, braucht auch die Bauhelferversicherung. Wer viel Glas am Haus hat, für den kann sich die Glasversicherung lohnen. Auch für die Solaranlage gibt es Versicherungen gegen Zerstörung und gegen Verdienstausfall. Klären Sie frühzeitig, was für Sie nützlich sein könnte. Lesen Sie mehr dazu im VPB-Ratgeber "Versicherungen für Bauherren". Übrigens können VPB-Mitglieder Bauherrenversicherungen zu vergünstigten Konditionen abschließen.





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Einstiegspaket: 70plus Barrierearm

Sie möchten eine Immobilie kaufen oder wohnen schon darin? Und Sie möchten sich vorbeugend schon einmal mit dem Thema altersgerecht (um-)bauen beschäftigen? Einen ersten Einstieg in das Thema bietet Ihnen das VPB-Einstiegspaket 70plus Barrierearm. Es eignet sich übrigens prima auch als Präsent – zum Beispiel für liebe Verwandte oder Freunde, die im Ruhestand sind und überlegen, wo und wie sie im Alter wohnen möchten.

Mehr zum Einstiegspaket "70plus Barrierearm"

 

 

Lesestoff: Leitfaden zur Fachwerksanierung

Newsletter So langsam Wer sein altes Fachwerkhaus renovieren möchte, der braucht sachverständige Hilfe, denn die Gefahr, sich durch falsche Sanierungsmethoden Schäden ins Haus zu holen, ist gerade beim Fachwerk groß. Damit das nicht passiert, hat der VPB den "Leitfaden zur Sanierung eines Fachwerkhauses" herausgegeben, eine 22-seitige Broschüre für Bauherren und Fachwerkliebhaber.

Der Leitfaden informiert über die Besonderheiten der Fachwerkarchitektur in Deutschland, erklärt Unterschiede zwischen konstruktivem und Zierfachwerk und erläutert, worauf Bauherren bei der Sanierung der regional sehr unterschiedlichen Immobilien achten sollten. Ein Kapitel ist den im Fachwerkbau zu erwartenden Holzschädlingen gewidmet, weitere Abschnitte erklären bauliche Probleme am Dach, im Keller, bei Fenstern, Türen, Treppen und bei der Haustechnik.

Der Leitfaden kostet 5 Euro (2,50 Euro für VPB-Mitglieder) plus Versandkosten.

Sie bekommen ihn über den VPB-Shop.



 

Noch mehr Lesestoff: Baupraxismappe Baubeschreibung

Newsletter Laut Bauvertragsrecht steht allen privaten Bauherren, die schlüsselfertig bauen, eine ordentliche Baubeschreibung zu – damit sie sehen, was die Baufirma ihnen anbietet. Das ist Gesetz. Allerdings halten sich nicht alle Baufirmen daran, und viele liefern auch unzureichende Baubeschreibungen. Damit Sie wissen, was Ihnen zusteht, lohnt sich der Blick in die neue „Praxismappe Baubeschreibung“, die die Stiftung Warentest in der Reihe „Unser Bauherren-Handbuch“ herausgegeben hat – in Kooperation mit dem VPB!

Autor ist unser VPB-Berater Dipl.-Ing (FH) Marc Ellinger. Er leitet das VPB-Regionalbüro Freiburg-Südbaden und ist ein langjährig erfahrener Praktiker. „Bauherren Praxismappe – Baubeschreibung, Leistungsumfang prüfen, Standards bewerten, Kosten vergleichen“, von Marc Ellinger, Stiftung Warentest in Kooperation mit dem Verband Privater Bauherren (VPB), 240 Seiten, Preis: 19,90 Euro, ISBN: 978-3-747100-51-6.

Hier bestellen!


 

 

 

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Gute Architektur: Neubau nach Höger-Art

Fritz Höger war einer der bekanntesten Architekten der 1920er Jahre und entwarf wegweisende Bauten wie beispielsweise das Chilehaus in Hamburg, ein nach wie vor sensationelles Beispiel des Ziegelexpressionismus. Der Ziegel ist ein traditioneller Baustoff vor allem in Norddeutschland. Kein Wunder also, dass sich auch heutige Architekten noch gerne und intensiv mit dem Naturmaterial auseinandersetzen. Ein gutes Beispiel ist dieses Wohnhaus im Hamburger Stadtteil Ohlsdorf. Es entstand auf einem Eckgrundstück in dem ruhigen, ansonsten von Standardhäusern geprägten Wohngebiet. Die Bauherren kannten die Vorzüge des Reviers, denn sie bewohnten auf demselben Grundstück zunächst einen Altbau. Dann ließen sie das neue Haus bauen und nach dem Umzug das alte Haus abreißen. So geht's auch, vorausgesetzt, man hat genug Platz. Aber auch in diesem Fall war es kein üppiger Villenpark, sondern ein typisches Vorstadtareal von 700 Quadratmetern. Es kommt halt auf die Planung an.

Lesen Sie hier mehr.


 

Aus den Regionalbüros: 30 Jahre Hannover, 20 Jahre Kiel, 15 Jahre Ansbach

Gleich drei VPB-Regionalbüros können in diesem Monat ein rundes Jubiläum feiern: Das Regionalbüro Hannover, unter der Leitung von Dipl.-Ing. Tilo Blumenbach, besteht seit 30 Jahren. Seit jetzt 20 Jahren berät der VPB Bauherren und Sanierungswillige im VPB-Regionalbüro Kiel. Dipl.-Ing. Thorsten Kuchel leitet das nördliche Beratungszentrum. Vor 15 Jahren eröffnete Dipl.-Ing. Harald Grüner das damals neue Regionalbüro Ansbach.

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"Wir kümmern uns im Bereich Kiel hauptsächlich um Neubaukunden, die ein Doppel- oder Einfamilienhaus bauen", erklärt Thorsten Kuchel. Sie lassen die Vertragsunterlagen beim VPB prüfen und den Bau begleiten. Des Weiteren kommen Mitglieder, die eine Beratung zu Bestandsimmobilien haben möchten. "Häufig handelt es sich dabei um Schäden, seltener um geplante Sanierungsmaßnahmen oder Umbauten." Seit November 2019 ist Thorsten Kuchel von der DWA/HKC zertifiziert, Hochwasserpässe auszustellen. "Dabei bewerten wir Grundstücke und Gebäude hinsichtlich ihrer Gefährdung durch Hochwasser."


 

Wettbewerbe: Preise für Bauherren und Planer

Wer mit seinen Architekten ein schönes Haus gebaut oder einen Bestandsbau mit Liebe zum Detail umgebaut oder nachhaltig saniert hat, möchte sein Werk auch einmal zeigen. Warum nicht an einem der vielen Wettbewerbe für Bauherren und Architekten teilnehmen? Aktuell sind drei größere Konkurrenzen ausgeschrieben. Mal müssen die Planer die Bewerbung einreichen, mal die Bauherren. Beim Wettbewerb "Häuser des Jahres" sucht die Jury "die 50 besten Einfamilienhäuser". Beim "KfW-Award" präsentieren Bauherren ihre Neubauten und Modernisierungen im Bestand. Und beim "Häuser-Award" werden "die besten nachhaltigen Häuser" prämiert. Warum sprechen Sie nicht mal Ihre Architekten und Mitbauherren darauf an?

Alle Informationen haben wir hier für Sie zusammengestellt.




 

Frage der Woche: Mit mehreren Generationen unter einem Dach?

Am 23. Dezember vergangenen Jahres wollten wir von unseren Internetlesern wissen, ob sie sich vorstellen können, mit mehreren Generationen unter einem Dach zu leben. Die Antworten sind gemischt. Ein gutes Viertel (26 Prozent) lebt heute bereits im Mehrgenerationenhaus, ein sattes Drittel (37 Prozent) würde es im Prinzip gern tun, der Rest lehnt die familiären Mitbewohner ab oder würde sich nur im Notfall auf ein Miteinander einlassen. Tatsache ist: VPB-Berater haben immer öfter mit Bauherren und Hauseigentümern zu tun, die sich für ein Mehrgenerationenhaus interessieren und entweder von vornherein über entsprechende Grundrisse nachdenken oder wie sie nachträglich Wohnungen im Haus abteilen könnten. Wenn Ihnen das auch vorschwebt, unterhalten Sie sich doch einmal mit Ihrem VPB-Experten. Und lesen Sie sich schon einmal ein bisschen ein in die Materie.

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Ihre Antworten sind uns wichtig! Ihre Einschätzungen greifen wir in unserer täglichen Arbeit auf. Bitte machen Sie mit! Beantworten Sie die "Frage der Woche", jeden Montag neu ...


 

VPB-Mitglieder haben neben der Bauvertrags- und der baubegleitenden Qualitätskontrolle durch Experten viele weitere Vorteile ...

Zum Beispiel bietet der VPB seinen Mitgliedern Rabatte auf alle VPB-Leitfäden.



 

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Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: 030 - 2789010
Fax: 030 - 27890111
www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.
 

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