VPB

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Ausgabe Februar 2018


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Koalitionspapier: Es bleibt noch viel zu tun

Der VPB begrüßt die Absicht der Großen Koalition, das private Bauen und die Bauförderung von Familien wieder zu unterstützen. Gerade in Zeiten, in denen die eigenen vier Wände für viele unerschwinglich werden, gleichzeitig aber immer wichtiger für die private Altersversorgung, ist das Baukindergeld ein gutes Zeichen. Es wird allerdings von der Grunderwerbsteuer weitgehend wieder aufgefressen. Hier hat die große Koalition bislang lediglich einen Prüfauftrag vereinbart. Der VPB dringt auf schnelle Umsetzung: Die Grunderwerbsteuer sollte für den Ersterwerb für private Bauherren entfallen. Ob die geplante Grundsteuer C auf unbebaute Grundstücke mehr Baugrund auf den Markt bringt, ist zweifelhaft: Solvente Investoren werden das aussitzen, private Bauherren, die schon ein Grundstück haben, aber noch für den Bau ansparen müssen, wird es dagegen hart treffen. Dass sich die GroKo außerdem zu Nachbesserungen beim Bauträgerrecht im neuen Bauvertragsrecht bekennt, begrüßt der VPB ausdrücklich. Dort lieg noch einiges im Argen.





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Gratulation: 20 Jahre VPB-Büro Stuttgart

Die Schwaben sind bekanntlich fleißige Leut‘ und begeisterte Häuslebauer. Seit 20 Jahren lassen sie sich beim Bauen und Sanieren vom VPB-Büro in Stuttgart beraten. Am 1. Januar 1998 übernahm Dipl.-Ing. Heinrich K. Friedemann-Stock das Büro und baute es zu einem der größten des Verbands auf. Dipl.-Ing. Andreas Garscha kam vor zehn Jahren als Bauherrenberater dazu und übernahm im Januar 2009 das Regionalbüro von seinem Vorgänger. Knapp zwei Jahre später, Ende 2009, stieß auch Dipl.-Ing. Rainer Lohr zum VPB. Bauen in Stuttgart und Umgebung beschränkt sich aber bei weitem nicht auf den klassischen Häuslebau, sprich den Neubau von Einfamilienhäusern, sondern umfasst auch die Altbausanierung sowie die Beratung bei Kauf und Sanierung von Eigentumswohnungen und WEG-Anlagen. Im Bild (links) Dipl.-Ing. Andreas Garscha, neben ihm Dipl.-Ing. Rainer Lohr.

Mehr Informationen zum Thema Bauen in Stuttgart



 

Abnahme: Bauherren müssen Termine wahrnehmen!

Das neue Bauvertragsrecht bringt Bauherren Vorteile, setzt sie aber in manchen Bereichen auch unter Druck. Das ist bei der Bauabnahme der Fall. Der Bauunternehmer kann nun nach der Fertigstellung des Hauses eine Frist zu Abnahme setzen, die die Bauherren wahrnehmen müssen. Ignorieren sie den Termin, ohne zumindest einen Mangel zu nennen, greift die sogenannte Abnahmefiktion oder fiktive Abnahme - das Gesetz sieht in diesem Fall die Abnahme als gegeben an. Mit der Abnahmefiktion will der Gesetzgeber sicherstellen, dass Bauherren die Abnahme eines im Wesentlichen mangelfrei hergestellten Bauwerks nicht zu Lasten der Baufirma hinauszögern. Außerdem sollen die Bauvertragsparteien miteinander kooperieren, damit die Abnahme zügig abgewickelt wird. Für Bauherren wird es also immer wichtiger, sich bei der Abnahme vom unabhängigen Sachverständigen beraten zu lassen, damit sie Mängel erkennen und auf Augenhöhe verhandeln können.



 

Bauvertragsrecht bringt Vorteile: Klare Termine, Baubeschreibung und Bauunterlagen

Das neue Bauvertragsrecht ist am 1. Januar 2018 in Kraft getreten und gilt für alle Verträge, die seit diesem Tag geschlossen werden. Das Bauvertragsrecht ist Teil des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB). Der Gesetzgeber hat das Werkvertragsrecht neu strukturiert und in den Paragraphen 650a bis 650v "Bauvertrag", "Verbraucherbauvertrag", "Architektenvertrag" und "Bauträgervertrag" erstmals geregelt. Der Verband Privater Bauherren (VPB) informiert in einer mehrteiligen Serie über die Reform und ihre Vor- und Nachteile für private Bauherren.





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Energieberatung: Unabhängig oder werblich?

"Energieberater" ist kein geschützter Begriff und auch kein regulärer Ausbildungsberuf oder Studiengang. Jeder kann sich so nennen. Bauherren sollten genau darauf achten, wen sie mit der Energieberatung im Neubau oder im Altbau beauftragen und ob der Berater wirklich unabhängig ist oder ihnen nur etwas verkaufen möchte, was er dann auch gleich selbst einbaut. Seit Dezember 2017 ist es schwerer zu erkennen, wer wirklich neutral ist, denn nun sind speziell im Rahmen der KfW-Förderprogramme auch solche Energieberater auf der Energieeffizienzexpertenliste eingetragen und damit zur staatlich geförderten energetischen Beratung zugelassen, die selbst hinterher die Arbeiten ausführen. Damit werden staatlich geförderte Beratungen in Zukunft zu Akquisitionen. Bauherren müssen wissen: Staatliche Förderung muss nicht mehr neutral sein! Und das ist nicht im Sinne der Bauherren.



 

Eigentumswohnung: Nicht auf Home-Staging hereinfallen

Stilvolle Altbauwohnungen verkaufen sich in großen Städten fast von selbst. Schlichtere Bestandswohnungen dagegen sind mitunter schwer an den Käufer zu bringen. Die Ausstattung ist oft einfach und meist abgewohnt. Um für solche Räume gute Preise zu erzielen, peppen immer öfter Makler und Verkäufer die schlichten Zimmer durch Home-Staging auf. "Wir beobachten das hier in Berlin seit einigen Jahren immer öfter", erläutert Dipl.-Ing. Sandra Queißer, Vorstandsmitglied des Verbands Privater Bauherren (VPB) und Leiterin des VPB-Büros in Berlin. Die VPB-Berater in anderen deutschen Großstädten berichten von ähnlichen Erfahrungen, Kaufinteressenten Sand in die Augen zu streuen.



 

Grundstückskauf: Preis ist nur ein Kriterium

Freies Bauland ist aber rar. Deshalb heißt es schnell zugreifen, wenn sich die Chance bietet. Aber Vorsicht! Ein Grundstück ist schnell gekauft, aber es ist schwer und teuer, einen Fehlkauf rückgängig zu machen. Lage und Preis sind nicht die einzigen Kriterien für die Beurteilung eines Grundstücks. Der Stand der Erschließung, die Vorgaben des Bebauungsplanes, behördliche Auflagen, eventuelle Wegerechte oder mögliche Baulasten und vieles mehr müssen vor dem Kaufabschluss sorgfältig geprüft werden. Wer ein Grundstück kaufen möchte, der sollte drei Dinge immer tun: 1. Selbst oder über den Notar im Grundbuch prüfen, welche Lasten auf dem Grundstück liegen. 2. Das Baulastenverzeichnis einsehen. 3. Beim Bauamt checken, was der Bebauungsplan vorschreibt und wie sich die Nachbarschaft entwickeln darf. Denn aus dem heutigen kleinen Siedlungshaus nebenan darf unter Umständen ein Dreigeschosser werden.





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Expertentipp: Vor dem Zaunbau mit dem Nachbarn reden

Wer neu baut, der braucht eine Einfriedung. Sitzen die Nachbarn dicht aufeinander, muss die auch Sichtschutz bieten. Was gebaut oder gepflanzt werden darf, regeln das Nachbarrecht des Landes, die jeweilige Landesbauordnung sowie Bebauungsplan und Gestaltungssatzung der Kommune. Die Kommune gibt Auskunft, was im betreffenden Gebiet erlaubt ist. Unser Tipp: Nicht nur die eigenen Möglichkeiten erfragen, sondern auch mit den Nachbarn sprechen! Die haben auch Rechte und Wünsche. Im gemeinsamen Gespräch lassen sich meist gute Lösungen für beide finden. Denken Sie daran, dass eine Einfriedung auch gepflegt werden muss. Je weniger Mühe sie macht, umso seltener müssen Sie dazu Nachbars Grundstück betreten. Regeln Sie bei gemeinsamen Einfriedungen auch die Kosten und Pflichten – am besten immer gleich schriftlich! Und klären Sie gleich zu Beginn, ob die Grenze, auf der die Einfriedung stehen soll, überhaupt korrekt verläuft. Die Nachbarrechte der Länder finden Sie übrigens bei uns im VPB-Servicebereich ganz unten auf der Seite.

Nachbarrechte der Länder


 

Termine: Der VPB auf Messen

Frühlingszeit ist Planungszeit und Messezeit. Lernen Sie den VPB bei sich vor Ort kennen auf einer der zahlreichen Bau- und Verbrauchermessen. in den kommenden Wochen nehmen VPB-Büros an folgenden Messen teil:

16.-18.02.2018 – auf den Baumessen in Augsburg, Minden, Gießen-Wetzlar
17.-18.02.2018 - Immo-Forum Lübbecke
22.-25.02.2018 - Baumesse "Haus 2018" in Dresden
24.-25.02.2018 - Thüringenausstellung Erfurt Bauen wohnen, leben, Thümobilien
03.-04.03.2018 - Energiemesse in Kandel
03.-04.03.2018 - Bielefelder Immobilienmesse
09.-11.03.2018 - Haus & Energie in Minden
17.-18.03.2017 - Immobilienmesse Böblingen 2018
16.-18.03.2018 - Kaiserslautern
22.-25.03.2018 - Messe Jena, größte Baumesse Thüringens
21.-22.04.2018 - Regensburg


 

Altbau: Dämmung bei alten Fertighäusern oft verfault

Fertighäuser aus den 1960er Jahren sind aktuell auf dem Markt und interessant für junge Bauherren. Allerdings haben die Objekte - trotz meist guter Lage und familienfreundlicher Grundrisse - ihre typischen Mängel. Dazu gehören neben veralteter Haustechnik und teilweise gesundheitsbedenklichen Materialien vor allem die schlechte Dämmung. Sehr oft ist sie auch noch im Sockelbereich der Außenwände verfault. Dann muss die Dämmung, oft aber auch der Sockelbereich erneuert werden. Das ist aufwändig und teuer. Bauherren sollten deshalb beim Kauf der frühen Fertighäuser vorab vom unabhängigen Sachverständigen klären lassen, in welchem Zustand die Dämmung ist und was gegebenenfalls an Sanierungskosten auf sie zukommt. Sonst wird der Altbau samt Sanierung zum Schluss erheblich teurer als erwartet.


 

Einstiegspaket: Schadstoffe + Schimmel

Newsletter Sie möchten eine Immobilie kaufen oder wohnen schon darin und haben den Verdacht, dass Sie es dort mit Schadstoffen oder Schimmel zu tun haben könnten?

Bevor Sie jetzt umfangreichere Untersuchungen beauftragen, möchten Sie aber erst einmal selbst wissen, was Sache ist und wie Sie gegebenenfalls an die Sanierung herangehen sollten?

Dann hilft Ihnen unser VPB-Einstiegspaket "Schadstoffe + Schimmel" bestimmt weiter.

Hier geht es zum Einstiegspaket: Schadstoffe + Schimmel
 


 


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Gute Architektur in Heroldsberg

Energie sparen oder Energie gewinnen? Das ist oft die Frage, wenn es um die energetische Sanierung eines Bestandsgebäudes geht. Hier ein Einfamilienhaus aus den 1960er Jahren in Heroldsberg. Die Sanierung ist ein gelungenes Beispiel, wie die Suche nach zeitgemäßen Lösungen gelingen kann.



 

Frage der Woche: Zustandsbeschreibung

Vor einem Jahr, am 21. Februar 2017, fragten wir unsere Internetleser nach dem Zustand ihrer Immobilie. Die meisten hatten ihre Immobilie gut bis sehr gut im Schuss. Rund ein Drittel allerdings beklagte massive Schäden oder war sich noch gar nicht klar über das Ausmaß der nötigen Reparaturen. Übrigens: Wenn Sie nicht sicher sind, was genau an ihrem Haus gemacht werden müsste, fragen Sie nicht als erstes den Handwerker, der spricht – logischerweise – für sein Gewerk. Fragen Sie besser den unabhängigen Sachverständigen und legen Sie mit ihm fest, was gemacht werden muss, bevor Sie die Arbeiten ausschreiben.
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Ihre Antworten sind uns wichtig! Ihre Einschätzungen greifen wir in unserer täglichen Arbeit auf. Bitte machen Sie mit! Beantworten Sie die "Frage der Woche", jeden Montag neu ...




 

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Zum Beispiel bietet der VPB seinen Mitgliedern den kostenfreien Zugriff auf das Online-Lexikon Immobilien.



 

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Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: 030 - 2789010
Fax: 030 - 27890111
www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.