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Ausgabe vom 15. Februar 2021


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Baurecht: Vertragsabschluss mit dem Schlüsselfertiganbieter nie übers Knie brechen

Frühlingszeit ist Planungszeit. Das gilt auch für Häuslebauer. Wer noch in diesem Jahr ins eigene Heim ziehen will, muss sich beeilen. Mit dem Schlüsselfertiganbieter zu bauen erscheint da vielen privaten Bauherren eine verlockende, weil schnelle Variante. Bauherren sollten sich jedoch unbedingt die Zeit nehmen, die Baufirma sorgsam auszuwählen und das Schlüsselfertigangebot sowie den Zahlungsplan gründlich mit Hilfe unabhängiger qualifizierter Bausachverständiger zu prüfen. Daran erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Hier ist für Experten erkennbar, ob alle erforderlichen Leistungen auch tatsächlich enthalten sind oder auch ob womöglich unseriöse Vorauszahlungen verlangt werden.

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Baugrund: Wer in bebauter Nachbarschaft baut, muss vorsorgen

Das einsturzgefährdete Einfamilienhaus im mecklenburgischen Crivitz und die dramatische Evakuierungsaktion der Bewohner und der Nachbarn haben deutlich gemacht, welche Risiken im Baugrund verborgen sein können und welche dramatischen Auswirkungen es haben kann, wenn sie nicht erkannt werden. Private Bauherren, die auf eigenem Grund und Boden bauen, sollten für einen solchen GAU unbedingt vorsorgen, rät der Verband Privater Bauherren (VPB). Das gilt ganz besonders, wenn die Nachbarschaft bereits bebaut ist. Wichtig ist zum einen eine Bauherrenhaftpflichtversicherung mit einer ausreichend hohen Deckungssumme. Darüber hinaus sollten private Bauherren von der Planungsphase bis zur Bauabnahme mögliche Gefährdungen der Nachbarschaft im Blick haben und alles tun, um sie zu vermeiden. Unabhängige Bausachverständige sind dabei unverzichtbare Helfer.

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Neubau: Vor Einzug immer auf Energielecks prüfen!

Zwischen dem Innenausbau und dem Einzug sollten Bauherren das neue Haus auf Energielecks prüfen lassen, rät der Verband Privater Bauherren (VPB). Geeignet dazu ist ein kombiniertes Prüf- und Messverfahren aus Blower-Door-Test und Thermografie. Die Thermografie hilft beim Aufspüren von Wärmebrücken und Feuchteschäden. Sie benötigt dafür beständige Temperaturdifferenzen in- und außerhalb des Gebäudes von mindestens 10 Grad Celsius und kann daher seriös nicht ganzjährig eingesetzt werden. Immer möglich ist dagegen ein Blower-Door-Test, um die Luftdichtigkeit der Gebäudehülle vor dem Einzug zu testen. Das ist wichtig, denn nur in diesem Stadium lassen sich Energielecks erkennen und auch noch vergleichsweise gut beheben. Bauherren sollten auf die Untersuchung bestehen und sich die unabhängige, abschließende Qualitätskontrolle mit Blower-Door-Test und Thermografie unbedingt schon am Anfang schriftlich im Vertrag zusichern lassen. Wichtig dabei: Nicht die Baufirma sollte die Untersuchungen machen, sondern unabhängige Experten, die auch ein Interesse daran haben, eventuelle Mängel aufzudecken. Bauherren sollten sich die Ergebnisse außerdem genau erläutern und schriftlich aushändigen lassen.



 

Sicherheit: Hauseigentümer sollten regelmäßig nach dem Dach schauen

Stürme in Orkanstärke werden häufiger. Ebenso schwere Gewitter mit sintflutartigen Regenfällen. Auch Winterwetter setzt Häusern und besonders Dächern zu. Während zum Beispiel die Dachziegel bei Neubauten durch entsprechende Dachklammern bereits gegen die vom Klimawandel verursachten Wetterereignisse zusätzlich gesichert werden, müssen Eigentümer von Bestandsbauten vor allem nach Stürmen immer öfter mit Schäden rechnen. "Hauseigentümer, wie übrigens auch Mitglieder von Eigentümergemeinschaften, sollten deshalb mindestens einmal im Jahr ihr Dach überprüfen lassen und zusätzlich nach jedem Sturm, Hagel oder schweren Gewitter", empfiehlt Dipl.-Ing. (FH) Marc Ellinger, Sachverständiger im Verband Privater Bauherren (VPB) und Leiter des VPB-Regionalbüros Freiburg-Südbaden.

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Wohngesundheit: Schimmelschäden gründlich sanieren lassen

Feuchtigkeits- und Wasserschäden beginnen meist klein, können aber in kurzer Zeit erhebliche Ausmaße annehmen. Wird dagegen nicht schnell etwas unternommen, lässt der Schimmel meist nicht lange auf sich warten, warnen die Sachverständigen im Verband Privater Bauherren (VPB). Hauseigentümer sind deshalb gut beraten, die Ursache eines Feuchteschadens zügig abklären zu lassen. Ein Feuchteschaden mit Schimmelbefall macht nämlich nicht nur Ärger, er kann auch den Wiederverkaufswert der Immobilie beeinträchtigen, insbesondere, wenn der Schaden nicht vollständig oder nicht korrekt beseitigt wurde. Bauherren sollten deshalb immer darauf bestehen, dass der Schaden ordentlich und vollständig behoben wird. Dabei unterstützen sie unabhängige Sachverständige. Auf keinen Fall sollten Hauseigentümer die Schadensbeseitigung allein den Baufirmen und deren Haftpflichtversicherungen überlassen, beziehungsweise der Gebäudeversicherung und den von den Versicherungen benannten Trocknungsfirmen. Das scheint zwar ein bequemer Weg, führt aber nach VPB-Erfahrung nicht immer zur vollständigen Beseitigung eines Schimmelschadens.

Alle Informationen zu Ursachen von Schimmelschäden und zu Lösungswegen finden Sie in den beiden kostenlosen VPB-Ratgebern "Schimmel im Neubau" und "Schimmel im Altbau".




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Baurecht: Bauherren sollten sich Zugang zur eigenen Baustelle nicht verwehren lassen

Wer auf seinem eigenen Grundstück baut, ist Bauherr und für Haus und Grund verantwortlich. Nach Erfahrung des Verbands Privater Bauherren (VPB) entscheiden sich heute rund 90 Prozent der Bauherren für ein Schlüsselfertigobjekt. Das heißt, sie delegieren den Hausbau an einen Generalübernehmer (GÜ) oder einen Generalunternehmer (GU) und müssen diesem für die Bauzeit den Zutritt zum Grundstück ermöglichen, damit er dort arbeiten und seine vertraglichen Verpflichtungen erfüllen kann. Der Bauunternehmer hat auch ein Interesse daran, seine Leistung vor Vandalismus, Diebstahl und anderen Gefahren zu schützen. Auch dazu braucht er ein eingeschränktes Hausrecht. Nach Beobachtungen der Sachverständigen im Verband Privater Bauherren (VPB) schießen seit einiger Zeit manche Baufirmen aber über das Ziel hinaus: Sie hindern nicht nur ungebetene Gäste am Betreten der Baustelle, sondern auch die Bauherren selbst. Die Firmen lassen sich über die AGB im Vertrag das Hausrecht auf dem Grundstück der Bauherren für die Dauer der Bauzeit einräumen. "So eine AGB ist regelmäßig unwirksam, jedenfalls wenn Abschlagszahlungen vereinbart sind", erläutert VPB-Vertrauensanwalt Holger Freitag, "denn damit haben die Bauherren keine Chance, den Baufortschritt regelmäßig von unabhängigen Sachverständigen begutachten zu lassen – und bei festgestellten Mängeln entsprechende Beträge zurückzubehalten." Die Baufirma kontrolliert sich in diesen Fällen ausschließlich selbst. Und das geht nach VPB-Erfahrung selten gut. Bauherren sollten sich auf solche Regelungen erst gar nicht einlassen. Sie und die von ihnen mit der Qualitätskontrolle beauftragten Sachverständigen brauchen jederzeit Zugang zur Baustelle.



 

Baurecht: Sicherheiten für private Bauherren sind unverzichtbar

Eine mit Wasser vollgelaufene Baugrube, einsturzgefährdete Nachbarhäuser, evakuierte Anwohner, unterbrochene Versorgungsleitungen für Strom, Wasser, Gas und Wärme sowie wechselseitige Schuldzuweisungen von Behörden, Bauunternehmern, Eigentümern und Nachbarn – das Bau-Desaster in Berlin Köpenick hat viele private Bauherren verunsichert, die nun wissen wollen, welche Risiken in solchen Fällen für sie bestehen. Bei Eigentumswohnungen, die bereits teilweise verkauft sind, stellt sich für die privaten Erwerber die Frage, ob sich nur Einzugstermine verschieben oder sogar die Insolvenz eines Bauträgers droht. Im schlimmsten Fall sitzen sie auf einer halbfertigen Ruine, bei der einige nicht verkaufte Wohnungen noch dem Bauträger gehören und das Fertigbauen nur mit enormen Verzögerungen und teuren Nachzahlungen möglich ist. Der Verband Privater Bauherren (VPB) fordert deshalb seit langem, endlich mehr Sicherheiten für Bauträgerobjekte, damit Verbraucherbauherren nicht ihre Ersparnisse verlieren können. Verbraucherbauherren sollten für einen solchen GAU unbedingt vorsorgen, rät der VPB.

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Energie: Im Winter Kellertüren konsequent schließen

Kellertüren trennen meist den beheizten Wohnbereich oben vom unbeheizten Keller. Wer sie schließt, spart Energie, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Viele Bauherren wissen das aber nicht, weil es ihnen bei der Übergabe des Hauses niemand erklärt: In der Energieplanung werden viele Keller nicht in die gedämmte Hülle des Hauses einbezogen und müssen entsprechend auch nicht geheizt werden. Umso wichtiger ist der Einbau der Kellertür, die den beheizten von dem unbeheizten Hausabschnitt trennt. Die Tür fehlt allerdings in vielen Neubauten, beobachten die Sachverständigen im VPB bei regelmäßigen Baustellenkontrollen. Ist die Kellertür dann eingebaut, muss sie natürlich im Winter auch geschlossen werden.



 

Energetisch Bauen: Neuigkeiten zu Fördermitteln

Zum Jahresanfang 2021 wurde die Förderung für energieeffiziente Maßnahmen neu strukturiert. Lesen Sie im VPB-Experteninterview mit Dipl.-Ing. Andrea Blömer, Energieberaterin und Leiterin des VPB-Regionalbüros Iserlohn, was private Bauherren jetzt wissen müssen.



 

Einstiegspaket: 70plus Barrierearm

Sie möchten eine Immobilie kaufen oder wohnen schon darin? Sie möchten sich dabei vorbeugend schon einmal mit dem Thema altersgerecht (um-)bauen beschäftigen? Sie möchten, bevor Sie umfangreichere Leistungen beauftragen, sich erst einmal selbst schlau machen und besser in der Lage sein, zu beurteilen, ob und wo man näher nachsehen sollte? Dann ist das Paket 70plus Barrierearm das Richtige für Sie.



 

Lesestoff: VPB-Leitfaden "Nachhaltig bauen – für die Zukunft planen"

NewsletterAlle reden von Nachhaltigkeit. Auch Schlüsselfertiganbieter werben verstärkt mit diesem Attribut. Aber was genau ist Nachhaltigkeit, wenn es ums Bauen geht? Jedenfalls weit mehr als Plusenergiestandard und die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen.

Wer nachhaltig baut, der denkt vom Ende her. Er stellt sich das Gebäude quasi als Zwischenlager für Baustoffe vor, die später wieder für etwas anderes verwendet werden können. Das wirklich nachhaltige Haus lässt sich nämlich zum Schluss komplett in seine sortenreinen Bestandteile zerlegen und in den natürlichen Kreislauf integrieren.

Der VPB-Leitfaden "Nachhaltig bauen – für die Zukunft planen" erleichtert den Einstieg in die Problematik und hilft Bauherren mit zahlreichen Checklisten bei ihren Entscheidungen.
 

 





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Gute Architektur: Modulares Ferienhaus in der Steiermark

Dieses Ferienhaus bietet Platz für bis zu zehn Personen. Auf kleinem Raum finden sie einen Ort für die Gemeinschaft, fürs Kochen und Essen. Die Natur steht hier im Vordergrund.

Architekt Martin Summer entschied sich daher für die ortstypische Bauweise und übernahm Dachneigung und Giebelrichtung. Der Holzbau, geplant und vorgefertigt bis zur letzten Steckdosenzuleitung, wurde per LKW auf die Baustelle geliefert und auf vorgefertigte Fundamentstützen montiert. Nach drei Wochen Bauzeit war das Haus samt sämtlicher Einbaumöbel bezugsfertig.

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Frage der Woche: Sprechen Sie mit Ihrer Familie regelmäßig über den Brandfall und was im Ernstfall zu tun ist?

Wir wollten wissen, ob Sie mit Ihrer Familie regelmäßig darüber sprechen, was im Falle eines Brandes zu tun ist. Und freuen uns, dass Brandschutz in allen Familien zumindest immer mal wieder Thema ist. Hier das Ergebnis:

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Ihre Antworten sind uns wichtig! Ihre Einschätzungen greifen wir in unserer täglichen Arbeit auf. Bitte machen Sie mit!" Beantworten Sie die "Frage der Woche", jeden Montag neu ...

 

 

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Zum Beispiel bietet der VPB seinen Mitgliedern kostenlose E-Ausgaben verschiedener Bauzeitschriften.



 

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Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: 030 - 2789010
Fax: 030 - 27890111
www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.
 

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