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Ausgabe März 2016


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Neubau: Haus vor dem Einzug muss gründlich trocknen!

Neue Häuser müssen trocknen, bevor sie bezogen werden können - monatelang. Früher war das selbstverständlich. Heute drängen Bauherren ins Haus, sobald die Handwerker abziehen. Dabei hat sich bautechnisch nichts geändert: Neue Häuser mit frischem Putz und Estrich sind nass. Wer die Feuchtigkeit nicht gleich am Anfang systematisch aus dem Haus heizt und lüftet, der muss mit Schimmel rechnen. Wie funktioniert richtiges Lüften? VPB-Sachverständige raten: Mindestens zwei Wochen lang das leere Haus konsequent heizen und dabei drei- bis viermal täglich jeweils zehn Minuten stoß- und querlüften. Außerdem sollten Bauherren drei Jahre lang keine Schränke oder Regale direkt an die Außenwände stellen. Warum?

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Verbraucherschutz: Neues Bauvertragsrecht gilt noch lange nicht!

Anfang März legte Bundesjustizminister Heiko Maas den Kabinettsentwurf zum neuen Bauvertragsrecht vor und verkündete gleichzeitig weitreichende Verbesserungen für private Bauherren. Der VPB begrüßt grundsätzlich die Bemühungen der Bundesregierung um ein neues verbraucherfreundlicheres Bauvertragsrecht, warnt aber davor, die aktuellen Verlautbarungen bereits für bare Münze zu nehmen: Das neue Bauvertragsrecht ist bislang erst ein Gesetzesentwurf der Bundesregierung, noch lange kein Gesetz. Bauherren können sich noch nicht darauf berufen. Nach wie vor müssen sie ihre Verbraucherrechte individuell verhandeln und vertraglich vereinbaren ...

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Baugemeinschaft: Alternative zum kommerziellen Wohnungsangebot

Bauland ist knapp und teuer, vor allem in gesuchten Stadtlagen. Da heißt es ungewöhnliche Ideen entwickeln und sich mit Gleichgesinnten zusammenschließen. Baugruppen sind eine echte Alternative zum kommerziellen Eigentumswohnungsangebot. Wer sich einer Baugruppe anschließt oder sogar selbst eine initiiert, der kann eigene Ideen verwirklichen und bei guter Planung sogar Geld sparen. Allerdings setzt das Projekt sorgfältige Vorbereitung und Fachwissen voraus. ...

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VPB-Bauherrenpreis: VPB würdigt Gewinner des HÄUSER-Awards

Der Trend geht zum Kauf und Umbau gebrauchter Immobilien! Auch deshalb stand der HÄUSER-Award 2016, der Anfang März entschieden wurde, unter dem Thema "Umbauen und Anbauen". Insgesamt prämierte die Jury vier Objekte. Parallel dazu vergab der Verband Privater Bauherren (VPB) wieder seinen Bauherrenpreis. VPB-Präsident Thomas Penningh, Mitglied der Jury, freute sich besonders, denn "in diesem Jahr sind die meisten siegreichen Bauherren tatsächlich Privatleute und keine Architekten. Und für private Bauherren ist der VPB-Bauherrenpreis gedacht." Das Foto zeigt Haus Stein in Druxberge bei Magdeburg. Es handelt es sich um eine der beiden vergebenen zweiten Preise, den Umbau einer alten Scheune nach Plänen des Berliner Architekten Jan Rösler. Das Foto hat Werner Huthmacher aufgenommen.

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Altbau: Bebauungsplan immer vor dem Kauf prüfen!

Altbauten sind beliebt, schon, weil viele ältere Häuser stadtnah stehen und bestens an die Infrastruktur angeschlossen sind. Da wird auch manches kleine Siedlungshaus mit Nutzgarten plötzlich attraktiv. Wer das kleine Häuschen abbricht, der kann auf dem großen Grundstück oft ein schönes freistehendes Haus realisieren. Käufer sollten allerdings vor dem Kauf unbedingt den Bebauungsplan einsehen. Nicht immer ist nämlich auf dem Grundstück erlaubt, was den Bauherren vorschwebt. Über Bebauungspläne regeln Kommunen ihre bauliche Entwicklung. Bebauungspläne sind geltendes Baurecht. Alles, was im Bebauungsplan vorgesehen ist, das darf auch gebaut werden. Wer von den Festsetzungen des Bebauungsplans abweichen will, der muss das beantragen. Das Verfahren dauert, kostet und geht nicht immer zu Gunsten der Bauherren aus. Der VPB rät: Passen Ideen und Vorgaben gar nicht zusammen, sollten Käufer sich lieber in anderen Vierteln nach einem Grundstück umsehen!




Eigentumswohnung: Vorsicht bei der Auswahl des Verwalters!

Wer eine Eigentumswohnung kauft, der investiert sein Vermögen in eine Gemeinschaft, die er noch nicht kennt. Ob diese Gemeinschaft funktioniert, wie solide sie wirtschaftet und die Immobilie pflegt, das hängt maßgeblich vom Hausverwalter ab. Das Wohnungseigentumsgesetz schreibt die Bestellung eines Hausverwalters verbindlich vor. Aber was muss ein Hausverwalter können? Welche Qualifikationen braucht er? Welche Versicherungen? Die nüchterne Antwort lautet: Bisher keine! Nach wie vor muss kein Verwalter Fach- und Sachkenntnisse oder ein Minimum an Versicherungsschutz nachweisen oder gar seine Vermögensverhältnisse offenlegen. Die Bundesregierung arbeitet zwar an einer Regelung, aber noch liegt die nicht vor. Deshalb ist es besonders wichtig, bei der Auswahl des Verwalters auf Qualität zu achten. Hilfreich ist dabei die Verwaltercheckliste:

» VPB-Verwaltercheckliste: Hausverwaltung ist Vertrauenssache (PDF-Datei)



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Baurecht: Nicht alle Eigentumswohnungen sind als Feriendomizil geeignet

Auf der Bank bringt das Geld im Augenblick kaum Zinsen, deshalb investieren viele Menschen in Wohneigentum. Oft ziehen die Käufer selbst gar nicht ein, sondern vermieten die Immobilie. In angesagten Cities haben sich ganze Stadtviertel entwickelt, in denen Wohnungen nur noch kurzfristig an Touristen vermietet werden. Weil die gern mal Party machen, gehen Kommunen wie Berlin inzwischen gegen diese Art der Immobiliennutzung vor. Sie wollen keine Partymeilen, sondern lebendige, bewohnte Quartiere. Wer sich mit dem Gedanken trägt, eine Wohnung als Ferienimmobilie zu kaufen, der sollte deshalb vorher klären, wie die Kommune dazu steht: Ist die wochenweise Vermietung erlaubt? Sind Ferienwohnungen erwünscht? Kassiert die Zweitwohnungssteuer? Ärger mit den Behörden kann den Spaß an der Immobilie trüben, ganz zu schweigen vom materiellen Verlust, wenn die Käufer die Wohnung nicht so nutzen können, wie sie möchten.



VPB-Regionalbüro Freiburg neu besetzt!

NewsletterBauingenieur Marc Ellinger betreut mit seinem Team seit 1. März 2016 die Region Freiburg und Südbaden. Das VPB-Regionalbüro hat seine Räume in 79872 Bernau, im Bläsiweg 2. Es ist telefonisch zu erreichen unter der Nummer 07675 - 203322 und unter der E-Mail-Adresse freiburg@vpb.de. Dipl.-Ing. (FH) Marc Ellinger hat Baubetriebslehre an der Fachhochschule Karlsruhe studiert und war viele Jahre Bauleiter im Wohnungsbau. Er ist Sachverständiger für Schäden an Gebäuden, Experte für Luftdichtigkeitsprüfungen und Energieberater. Als aktives Mitglied in der WTA (Wissenschaftlich Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e.V.) kennt er sich auch aus beim Bauen im historischen und denkmalgeschützten Gebäudebestand. In seinem VPB-Büro kooperiert er mit einem Netzwerk erfahrener Sonderingenieure, Statiker und Baurechtsanwälte.




Expertentipp: Auch kleine Bauten müssen oft genehmigt werden

Manche Grundstücksbesitzer bauen auf ihrem eigenen Land, worauf sie Lust haben, ohne dabei geltendes Recht zu beachten: Carports, Garagen oder Wintergärten, Gartenhäuser, Loggien oder Balkone. Auch Schwimmbäder und Baumhäuser entstehen mitunter ohne Baugenehmigung. Nicht immer setzen sich die Bauherren dabei bewusst über geltendes Recht hinweg, häufig handeln sie arglos. Sie ordern im Heimwerkermarkt oder Internet einen Bausatz und schrauben ihn am Wochenende in Eigenregie zusammen. Dass sie damit unter Umständen einen veritablen Schwarzbau errichtet haben, merken sie oft erst, wenn der Nachbar beim Bauamt interveniert und die Baupolizei zur Kontrolle auftaucht. Die Folgen - Abbruch oder Nachgenehmigung - sind unangenehm, sie kosten Zeit und Geld. Der VPB rät deshalb: Auch bei kleinen Bauten auf dem eigenen Grundstück immer vorher die Baubehörde fragen, ob eine Genehmigung dafür nötig ist oder nicht.



Lesestoff: Nachhaltig bauen - für die Zukunft planen

NewsletterViele Bauherren legen im Alltag Wert auf einen schmalen ökologischen Fußabdruck: Sie kaufen regionale Saisonprodukte, fahren Fahrrad, beziehen Ökostrom und möchten auch ihr Haus möglichst nachhaltig bauen! Aber was genau ist Nachhaltigkeit, wenn es ums Bauen geht? Jedenfalls weit mehr als Plusenergiestandard und die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen. Wer nachhaltig baut, der denkt vom Ende her. Er stellt sich das Gebäude als Zwischenlager für Baustoffe vor, die später wieder für etwas anderes verwendet werden können. Das wirklich nachhaltige Haus lässt sich nämlich nach Gebrauch wieder komplett in seine sortenreinen Bestandteile zerlegen und in den natürlichen Kreislauf integrieren. Wie das funktioniert erklärt der VPB-Leitfaden Nachhaltig bauen - für die Zukunft planen.

» Hier geht es zum VPB-Leitfaden Nachhaltigkeit



Einstiegspaket: WEG

Eigentumswohnungen sind beliebt wie lange nicht mehr. Vor allem Neubauten gehen weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. Auch Bestandswohnungen finden ihre Käufer, obwohl sich viele Interessenten Gedanken über mögliche Sanierungsstaus machen. Nicht zu Unrecht, denn viele ältere Eigentumsanlagen müssten dringend saniert und energetisch modernisiert werden. Verwaltungsbeiräte und Eigentümer sind aber oft verunsichert, weil sie nicht wissen, wie sie an die Aufgabe herangehen sollen. Dabei helfen Ihnen die VPB-Bauherrenberater! Sie beraten Sie als Käufer, Miteigentümer, Beirat oder Verwalter über sinnvolle Sanierungsmaßnahmen, Energieeinsparung und Fördermittel. Informieren Sie sich über Ihre Möglichkeiten mit dem VPB-Einstiegspaket "ETW".

» Hier geht es zum VPB-Einstiegspaket



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Gute Architektur: Haus aus einem Guss

Wohnen in Beton? Zugegeben, es ist nicht jedermanns Sache, aber eine Überlegung wert! Denn mit Beton lassen sich ungewöhnliche Formen verwirklichen - vorausgesetzt, der Bebauungsplan erlaubt es oder die Kommune genehmigt Abweichungen von demselben ...

» Mehr zur guten Architektur "Betonkubus in Stuttgart"



 

Frage der Woche

Am 15. Februar stellten wir die Frage: "Haben Sie ihren Bauvertrag vor der Unterschrift vom unabhängigen Sachverständigen prüfen lassen?" Offenbar nicht ganz zu Unrecht, wie Sie den Ergebnissen entnehmen können. Bauvertragskontrolle lohnt sich also in jedem Fall. Sie ist auch nicht teuer. Fragen Sie Ihren Berater danach, bevor Sie den Bauvertrag unterzeichnen!

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Ihre Antworten sind uns wichtig! Ihre Einschätzungen greifen wir in unserer täglichen Arbeit auf. Bitte machen Sie mit! Beantworten Sie die "Frage der Woche", jeden Montag neu ...

» Frage der Woche



 

VPB-Mitglieder haben viele Vorteile ...

... zum Beispiel bietet der VPB seinen Mitgliedern viele kostenlose Leitfäden zum Herunterladen an, ganz neu etwa Broschüren zum Thema Lichtplanung in und ums Haus.


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Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: 030 - 2789010
Fax: 030 - 27890111
www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.
 

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