VPB

Newsletter

Ausgabe Juni 2016


Newsletter

Bauvertragsrecht: VPB fordert schnelle Umsetzung

Das neue Bauvertragsrecht wird seit 2009 in den Gremien diskutiert und ist immer noch nicht beschlossen. Der VPB als ältester deutscher Verbraucherschutzverband im Bereich des privaten Bauens drängt auf die schnelle Verabschiedung des neuen Gesetzes - noch in dieser Legislaturperiode. Der Gesetzesentwurf enthält nun dank der beharrlichen Intervention, auch des VPB, elementare Verbesserungen für private Bauherren. So werden unter anderem die Bauunternehmer in Zukunft verpflichtet, die wichtigsten Eckpunkte eines Schlüsselfertigbauprojekts zu beschreiben. Sie müssen den Bauherren verbindliche Angaben zur Bauzeit machen, damit diese wissen, wann sie ihre alte Wohnung kündigen können. Und die Schlüsselfertigbauer müssen, sofern die Bauherren keinen Architekten beauftragt haben, die für den Bau des Hauses nötigen Pläne und Berechnungen den Bauherren übergeben, damit diese sie prüfen lassen können und notfalls auch nachweisen können, dass ihr Haus den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Der VPB fordert noch weitere Verbesserungen.

» Lesen Sie mehr zum Thema "Bauvertragsrecht"



Einbruchschutz: Sichern Sie Ihr Haus gegen Langfinger!

Im Jahr 2015 registrierte die Polizei im Bundesgebiet 167.136 Einbrüche in Häuser und Wohnungen in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS). Das sind fast zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Höchste Zeit also, die eigene Immobilie sicherheitstechnisch aufzurüsten: Mechanischer Einbruchschutz ist das A und O, um Einbrüche zu verhindern. Einbruchschutz sollte bereits im Neubau eingeplant werden. Aber auch das Nachrüsten im Altbau lohnt sich, denn die gute Nachricht zur schlechten Statistik: rund 42,7 Prozent der Wohnungseinbrüche scheitern - und zwar an guter Sicherheitstechnik oder weil die Täter gestört werden. Das heißt: Wer seine Wohnung schützt und wachsame Nachbarn hat, der muss nicht Opfer eines Einbruchs werden. Zum Nachrüsten gibt es übrigens KfW-Mittel. Beim Einbruchschutz unterstützt Sie auch Ihr VPB-Berater.

» Lesen Sie mehr zum Thema "Einbruchschutz"



Newsletter

Tag der Architektur: Ideen sammeln am fertigen Objekt

Am letzten Juniwochenende ist es wieder soweit: Im ganzen Bundesgebiet erlauben stolze Bauherren Besuchern den Blick in ihre Räume. Nutzen Sie die Gelegenheit und schauen Sie sich in Ihrer Region um, was es Neues gibt. Sprechen Sie mit anderen Bauherren über deren Erfahrungen, holen Sie Referenzen ein. Fragen Sie die Architekten alles, was Sie wissen möchten. Vielleicht ist ja für Sie ein Architektenhaus doch die bessere Alternative zum Schlüsselfertigbau? Alle Objekte, die Sie am Wochenende zum "Tag der Architektur" besichtigen können, finden Sie hier:

» https://www.bak.de/baukultur/tag-der-architektur/



Altbau: Wann braucht wer einen Energieausweis?

Sie möchten eine Wohnung (neu) vermieten und brauchen dazu jetzt einen Energieausweis? Stimmt. Aber welchen Ausweis brauchen Sie und wer darf den überhaupt ausstellen? Alles ist genau geregelt. Lesen Sie, was Sie wissen müssen in unseren Fragen und Antworten rund um den Energieausweis.

» Lesen Sie mehr zum Thema "Energieausweis"



Newsletter

Eigentumswohnung: Beim Neubau an Fliegerbomben denken!

Bauherrengemeinschaften, die ein innerstädtisches Grundstück suchen, um es gemeinsam zu bebauen, sollten an eine nach wie vor reale Gefahr denken: Blindgänger alter Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg. Immer noch liegen sie zu Tausenden im Boden, vor allem in den Städten und dort bevorzugt auch in alten Gewerbe- und Industriegebieten, deren Bombardement sich damals lohnte. Der VPB rät deshalb: nicht nur auf Lage und Preis des Areals achten, sondern sich auch über dessen Geschichte informieren! Erste Anlaufpunkte sind Bauämter, Ordnungsämter oder das Regierungspräsidium. Sie helfen klären, ob es in der Gegend, in der man bauen möchte, Bombenabwürfe gab. In stark betroffenen Großstädten existieren sogenannte Verdachtsflächenkataster. Liegt das ins Auge gefasste Terrain in einer solchen Verdachtsfläche, sollten Kaufinteressierte am besten frühzeitig einen Antrag auf Prüfung bei der zuständigen Stelle stellen. Solche Untersuchungen dauern erfahrungsgemäß ein halbes Jahr. Das sollten Bauwillige einplanen, sonst führen die Untersuchungen zu Bauzeitverzögerungen und im schlimmsten Fall zum Baustillstand, dann nämlich, wenn erst während der Bauzeit Kampfmittel gefunden werden  die natürlich beseitigt werden müssen.



Bauvertrag: Schlechtwetter in den Vertrag schreiben

Wer jetzt seinen Bauvertrag abschließt, der wird möglicherweise bis in den Winter hinein bauen. Was passiert dann mit der Baustelle? Wer sichert Rohbau und auf der Baustelle lagernde Bauteile gegen Eis, Schnee und Dauerregen? Hier ist der Bauunternehmer in der Pflicht. Bis zur Bauabnahme eines Hauses durch die Bauherren muss die Baufirma das Gebäude sowie alle damit verbundenen Leistungen und Materialien vor Winterschäden schützen. Art und Umfang der erforderlichen Schutzmaßnahmen richten sich dabei nach den Gegebenheiten im Einzelfall. Das allerdings birgt nach Erfahrung des VPB Konfliktstoff. Um sich vor unnötigen Streitigkeiten zu schützen, sollten Sie jetzt klare vertragliche Regelungen treffen, wie und mit welchem Aufwand die Baustelle gesichert werden muss. Lassen Sie sich dabei von Ihrem VPB-Berater unterstützen.



Der VPB ist dabei: "Deutschland macht's effizient."

Energieeffizienz ist in Deutschland ein zentrales Thema. Nur mit mehr Energieeffizienz wird uns die Energiewende gelingen. Jeder kann dazu beitragen, auch Sie! Gleich, ob Sie bauen oder Ihr Haus sanieren, gleich, ob Sie eine Eigentumswohnung oder ein Einfamilienhaus bewohnen oder kaufen möchten, schon mit wenigen gut geplanten Schritten können Sie Ihre Immobilie energieeffizienter gestalten. Dabei hilft der individuelle Sanierungsfahrplan, den Ihre VPB-Berater mit Ihnen erarbeiten. Machen Sie mit bei der Kampagne des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie "Deutschland macht's effizient." Wir unterstützen Sie dabei. Fragen Sie Ihren VPB-Berater.

» Hier finden Sie Ihren Berater



Baurecht: Erst mal den Bebauungsplan anschauen!

Wenn Sie ein Grundstück kaufen möchten und sich dabei in alten bebauten Wohnvierteln umsehen, dann sollten Sie erst kaufen, nachdem Sie den geltenden Bebauungsplan eingesehen haben. Zum einen wissen Sie dann erst, was Sie mit dem Haus machen dürfen und was nicht. Sie wissen aber auch, was Ihr Nachbar alles darf. Denn dort, wo heute noch ein kleines Siedlungshaus steht, könnte der Nachbar unter Umständen einen Dreigeschosser hinsetzen  falls es der Bebauungsplan zulässt. Dann ist es vorbei mit Ihrer Aussicht! Deshalb: Vorab klären, was erlaubt ist. Bebauungspläne sind geltendes Baurecht in Kommunen. Sie finden die Bebauungspläne entweder im Internet oder bei der zuständigen Behörde. Dort können Sie während der Sprechzeiten jeden Bebauungsplan einsehen, er ist öffentlich.



Newsletter

Neues Einstiegspaket: Alles fertig für die Abnahme?

Die Bauabnahme ist nach dem Vertragsschluss der wichtigste Schritt beim Bauen. Dabei sollten Sie Fehler vermeiden. Machen Sie sich schlau und nutzen Sie dazu das VPB-Einstiegspaket "Vorbereitung der Abnahme". Dort erfahren Sie, worauf Sie achten müssen und worauf Sie sich keinesfalls einlassen sollten.

» Mehr zum "Einstiegspaket Abnahme"



VPB-Ratgeber: Zwangsversteigerungen sind selten Schnäppchen

Wer ein Wohnhaus oder eine Wohnung bei einer Zwangsversteigerung kaufen will, der muss mit Überraschungen rechnen. Oft hat der Interessent nämlich keine Chance, das Objekt vorher von innen zu besichtigen. Eigentümer und Mieter lassen ihn dann gar nicht erst ins Haus. Gleiches kann dem Wertgutachter passieren, der die Immobilie schätzen soll. Auch er kann sich dann nur von außen ein Bild machen. Die Schätzung fällt dann zwangsläufig oberflächlich aus. Bauschäden im Innern bleiben unentdeckt. Der angehende Eigner weiß also nicht, in welchem Zustand das Gebäude ist und was an Sanierungen auf ihn zukommt. Unerlässlich ist es in jedem Fall, alle verfügbaren Unterlagen zum Objekt sorgfältig zu studieren, statt auf gut Glück mitzubieten. Dort steht, ob der Sachverständige Zutritt zum Objekt hatte, oder ob er bei der Beurteilung der Substanz auf Mutmaßungen angewiesen war.

» Mehr dazu finden Sie im VPB-Ratgeber "Zwangsversteigerung"



Bautechnik: Dokumentieren Sie Ihre Leitungen

Auf Baustellen wird viel fotografiert, meistens Dinge, die nicht in Ordnung sind. Planer, Bauherren und Sachverständige dokumentieren so die technischen Probleme. Was fast niemand fotografiert sind all jene Baudetails, die in Ordnung sind, vor allem Leitungen und Rohre. Nach Erfahrung des VPB haben aber gerade Hausbesitzer später großes Interesse an genau diesen Details. Sie müssen schließlich später wissen, wo sie Löcher in die Wände bohren dürfen und wo nicht. Der VPB rät deshalb Bauherren, regelmäßig die eigene Baustelle zu fotografieren und so beispielsweise den Verlauf der Elektroleitungen sowie der Wasser- und Heizungsrohre zu dokumentieren. Hilfreich ist dabei das VPB-Bautagebuch in Form eines Internet-Blogs.

» Hier finden Sie alles für die kinderleichte Einrichtung



Lesestoff: Wo beim Fachwerk die Probleme liegen

NewsletterFachwerkhäuer haben etwas Gemütliches. Sie sind meist alt und oft reparaturbedürftig. Und sie stehen häufig unter Denkmalschutz. Der "VPB-Leitfaden zur Sanierung eines Fachwerkhauses" informiert über die Besonderheiten der Fachwerkarchitektur.

Er erläutert Unterschiede zwischen konstruktivem und Zierfachwerk und zeigt, mit welchen speziellen Problemen es Bauherren bei der Sanierung der regional unterschiedlichen Immobilien zu tun haben. Ein Kapitel ist auch den im Fachwerkbau zu erwartenden Holzschädlingen gewidmet. Weitere Abschnitte beschäftigen sich mit dem Dach, dem Keller, den Fenstern, Türen, Treppen und der Haustechnik. Den Leitfaden können Sie gedruckt oder digital direkt bestellen.

» Gleich bestellen




Newsletter

Gute Architektur: Wohnen im Pferdestall

Was machen mit einem alten Pferdestall, der lauschig liegt am Ende eines Tals, umsäumt von dichtem Wald? Der allerdings wenig romantisch wirkt, sondern eher nüchtern, mit verputzten Außenwänden, Ziegeldach und Scheunentoren? Zum Beispiel ein Wohnhaus mit Büro. Mehr zu diesem ungewöhnlichen Projekt finden Sie auf unserer Website.

» Mehr über dieses Projekt "Wohnen im Pferdestall"



Frage der Woche

Noch im April hatten wir unseren Internetlesern die Frage gestellt, welche Modernisierungen sie im kommenden Jahr planen. Die Antworten waren interessant: Rund die Hälfte plant gar nichts. Ein knappes Drittel will energetisch sanieren. Die übrigen planen zu gleichen Teilen von je rund acht Prozent Schönheitsreparaturen, Anbauten und die Beseitigung von Barrieren. Vor allem der letzte Punkt ist in einer alternden Gesellschaft wichtig. Wenn Sie auch Ihr bestehendes Haus anpassen möchten, fragen Sie Ihren VPB-Berater. Es muss ja nicht immer der ganz große, teure Umbau sein, oft reichen schon Kleinigkeiten, um das Leben wieder leichter zu machen.

Newsletter

Ihre Antworten sind uns wichtig! Ihre Einschätzungen greifen wir in unserer täglichen Arbeit auf. Bitte machen Sie mit! Beantworten Sie die "Frage der Woche", jeden Montag neu ...

» Frage der Woche



 

VPB-Mitglieder haben viele Vorteile ...

Zum Beispiel bietet der VPB seinen Mitgliedern eine unabhängige Referenzenbörse, in der sie die Erfahrungen anderer Bauherren mit bestimmten Firmen direkt abfragen können.


Follow us!

Täglich neue Tipps rund ums Bauen, Kaufen, Modernisieren auf Facebook und Twitter. Aktuell stellen wir unsere vielen verschiedenen Ratgeber vor. Folgen Sie uns doch ...

facebook Twitter Pinterest YouTube


Weitere Infos und tagesaktuelle Berichte vom VPB gibt es auch als rss-Feed
http://www.vpb.de/vpb-rss-feed.html


 

Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: 030 - 2789010
Fax: 030 - 27890111
www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.