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Ausgabe vom 15. Juni 2021



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Baugerichtstag: Pflicht zur Unterlagenherausgabe für nachhaltige Wohngebäudenutzung gefordert

Detaillierte Bauunterlagen erleichtern die nachhaltige Instandhaltung von wertvollen Gebäuden. Deshalb ist es wichtig, dass auch Wohnungseigentümer und WEG-Verwalter im Besitz aller wesentlichen Bauunterlagen für ihre Immobilie sind. Empfehlungen zu einer entsprechenden gesetzlichen Pflicht zur Erstellung und Herausgabe von Unterlagen über Wohngebäude an Wohnungseigentümer und deren WEG-Verwalter hat jetzt am 22. Mai der Arbeitskreis XII des Deutschen Baugerichtstages mehrheitlich beschlossen. Die Empfehlungen gehen auf Thesen von Prof. Dr. Jochen Glöckner von der Universität Konstanz zurück. Die Pflicht zur Unterlagenherausgabe ist begründet und begrenzt durch den Umstand, dass Häuser als langlebige Wirtschaftsgüter naturgemäß instandgehalten, modernisiert und womöglich sogar erweitert werden. In allen diesen Fällen wird eine effiziente und ressourcenschonende Nutzung über den ganzen Lebenszyklus des Gebäudes durch eine entsprechende Dokumentation erheblich erleichtert. Sie ist einer der Schlüssel zur nachhaltigen Nutzung der knappen Bauressourcen. Der VPB, Mitglied des Baugerichtstags, begrüßt ausdrücklich die Pflicht zur Unterlagenherausgabe an Verbraucher für eine nachhaltige Wohngebäudenutzung.

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Wochenendhaus: Vor dem Kauf genau hinsehen!

Immer mehr Städter ziehen aufs Land. Nicht nur, weil sie dort noch bezahlbare Immobilien oder Baugrund finden, sondern auch um übers Wochenende einfach mal ins Grüne zu kommen. Die Corona-Pandemie mit ihren Einschränkungen hat den Wunsch nach Wochenend- und Ferienhäusern in Deutschland gefördert. Gesucht sind aktuell Bestandsimmobilien im ländlichen Umfeld der Ballungszentren. Ein bis zwei Autostunden vom Lebensmittelpunkt Großstadt entfernt liegen die begehrten Objekte. Immer öfter werden die Sachverständigen im VPB mit der Beurteilung solcher Immobilien beauftragt. Oft handelt es sich um schon länger leerstehende Wohnhäuser oder Höfe mit erheblichem Sanierungsbedarf, der weit über Heimwerkermöglichkeiten hinausgeht. Die Sanierung kommt in der Regel teurer, als zunächst vermutet – und in den Makler-Dossiers beschrieben. „Kaufinteressenten sollten sich nicht vom äußeren Schein blenden lassen", rät VPB-Vertrauensanwalt Holger Freitag. „Gerade jetzt im Frühsommer, wo alles grünt und blüht, wirken sogar stark sanierungsbedürftige Immobilien romantisch und wie das perfekte Pendant zur eigenen schicken Neubauwohnung in der Stadt. Ist der Preis dann auch noch günstig, greifen viele zu. Aber wer eine Zweitwohnung kauft, sollte sie mindestens so kritisch prüfen wie den Erstwohnsitz. Das selbstgenutzte Wochenend- oder Ferienhaus ist ein Luxus, der auch schnell zum finanziellen Klotz am Bein werden kann."

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Sommerlicher Wärmeschutz: Am besten von Anfang an einplanen

Zu jeder Planung gehört der sogenannte sommerliche Wärmeschutz. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) schreibt ihn vor. Bei der Planung des sommerlichen Wärmeschutzes greifen Architekten auf altes Bauwissen zurück: Weit überstehende Dächer oder breite Balkone schützen die dahinterliegenden Räume vor direkter Sonnenstrahlung und halten sie kühl. Effektiven Sonnenschutz bringen auch Rollos, Jalousien, Markisen, Rollläden wie auch Klapp- und Schiebeläden. Grundsätzlich gilt: Außenliegende Beschattungen sind erheblich wirkungsvoller als innenliegende. Scheint die Sonne aber wochenlang, ist es irgendwann in allen Räumen heiß. Dann lohnt es sich, die internen Wärmequellen zu reduzieren, etwa die Abwärme von alten Glühlampen und Haustechnik, wie Herd, Kühlschrank, Waschmaschine, Trockner, PC und Fernsehgerät. Unentbehrlich ist dann das konsequente Stoß- und Querlüften in den kühlen Nachtstunden. Problematisch wird es allerdings bei eingeschossigen und Leichtbauten. Dort funktioniert die sogenannte erhöhte Nachtlüftung nicht. Eingeschossige Häuser lassen sich zwar in kühlen Nächten auch querlüften, aber wenn kein Wind weht, klappt der Luftaustausch nicht. Hat das Haus dagegen zwei Etagen, setzt die Thermik, die zwischen den unterschiedlich aufgeheizten Etagen des Hauses entsteht, die Lüftung in Gang.

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Sommerstürme: Häuser bei Sturmwarnung schützen

Gewitter, Sturm, Orkanböen, Windhosen und Starkregen – kaum ist es sommerlich warm, kündigen die Wetterfrösche schwere Unwetter an. Hausbesitzer sollten sich dann vorbereiten: Ist das Unwetter im Anmarsch, Schotten dicht! Konkret heißt das, Fenster und Türen fest schließen, dabei auch Dachfenster nicht vergessen und Lichtkuppeln. Klappläden entweder schließen oder öffnen und die Flügel arretieren. Auch Rollläden sollten bei Sturm nicht auf Halbmast stehen, sondern ganz geöffnet oder komplett heruntergelassen sein; halbgeschlossene Läden werden oft von Böen aus den Führungsschienen gerissen. Wer außenliegende Jalousien hat, der sollte bei Starkwind die Lamellen in den schützenden Kasten fahren. Das gilt auch für außenliegende Wintergartenbeschattungen und Markisen: Bei Sturmwarnung ab ins Gehäuse! Gekippte Fenster sind gefährdet, bei Durchzug können sie zuschlagen und zu Bruch gehen. Das ist vor allem bei WC- und Treppenhausfenstern wichtig, sie werden gerne gekippt und haben keine Läden. Zerbricht die Scheibe, steht der Raum dem Schlagregen schutzlos offen. Unwetter bringen nicht nur Wind, sondern meist auch extremen Regen. Dann kommt die Gefahr fürs Haus gleichermaßen von unten: Sobald der öffentliche Kanal das Regenwasser nicht mehr fassen kann, staut es sich in die Keller der Häuser zurück. Wer dann die Schotten nicht dicht hat, der steht im Wasser. Die Kontrolle der Schieber und Hebeanlagen gehört deshalb unbedingt auf die Liste der jährlichen Wartungsarbeiten.

Ist der Sturm vorbei, sollten Hausbesitzer umgehend ihre Immobilie inspizieren. Das ist wichtig, denn den Eigentümern obliegt die sogenannte Verkehrssicherungspflicht. Außerdem ziehen einzelne Schäden meist weitere nach sich, wenn sie nicht behoben werden.

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VPB-Ratgeber: Ferienimmobilie vor dem Kauf kritisch prüfen

Jedes Jahr verlieben sich tausende Urlauber in ihren Urlaubsort. Sonne, wolkenloser Himmel, blaues Meer, feinkörnige Sandstrände begeistern die einen, unberührte Bergwelten, friedliche Natur, weitläufige Wälder die anderen. Wäre doch toll, hier eine Ferienimmobilie zu besitzen! Ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung – zum selbstnutzen oder vermieten – kann eine sinnvolle Investition sein, vorausgesetzt, die Rahmenbedingungen stimmen. Kaufinteressenten sollten deshalb Immobilie und Umfeld vor dem Kauf mindestens so kritisch prüfen, wie den Kauf des Hauptwohnsitzes. Denn ein Feriendomizil ist immer ein Luxus, und der kann schnell auch zum Klotz am Bein werden. Lesen Sie, worauf Sie alles achten sollten im kostenlosen VPB-Ratgeber "Ferienimmobilien kritisch prüfen".



 

Aus dem VPB: Regionalbüro Bremen zieht um

NewsletterDas VPB-Regionalbüro Bremen zieht um in den Stadtteil Horn. Ab 1. Juli 2021 lautet die neue Adresse: Marcusallee 16, 28359 Bremen. Die Telefonnummer 0421 39 68 550 und die E-Mailadresse bremen@vpb.de bleiben erhalten.

Dipl. Ing. Ulrich Schäfer, Leiter des VPB-Regionalbüros, unterstützt als Berater seit 2007 Bauherren im Netzwerk des VPB. Zu seinen Schwerpunkten gehören neben Vertragsprüfungen auch die baubegleitende Qualitätskontrolle, die Feststellung und Beurteilung von Baumängeln und Schäden sowie die bautechnische Vertragsberatung für Bauherren vor der Vertragsunterzeichnung.

Ulrich Schäfer kooperiert in seinem Regionalbüro mit Spezialisten für Blowerdoorprüfungen, Thermografieuntersuchungen, Schallschutz, Baugrundproblemen, Tragwerksfragen und Energieberatung sowie mit Baurechtsanwälten.





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Aus dem VPB: Beratung für Bauherren und Kaufinteressenten in Norditalien

Lust auf Bella Italia? Eine schicke Zweitwohnung in Mailand oder ein Häuschen über dem Lago Maggiore? Warum nicht? Italien ist ein beliebtes Feriendomizil für Deutsche. NewsletterGerade Norditalien lockt wegen der geografischen Nähe zu Deutschland und der landschaftlichen Vielfalt viele Deutsche an. Auch die Nähe zur Wirtschafts- und Modemetropole Mailand und die europäische Schule in Varese haben in den vergangenen Jahren viele Ausländer veranlasst, sich beruflich in dieser Region niederzulassen oder eine Ferienimmobilie zu kaufen.

Der Weg zum Wohneigentum führt in Italien in der Regel über den Makler. Sie offerieren viele reizvolle Objekte. Vor allem malerische, alte Bausubstanz spricht dabei die Käufer an. Dabei ist Vorsicht geboten! Wer sich im Ausland einkauft, braucht gute Berater. In Norditalien können sich Kaufinteressenten wie auch Immobilienbesitzer direkt an das VPB-Kooperationsbüro Varese und Umgebung wenden. Seit bald zwei Jahren betreut Dipl.-Ing. Isabel A. Lange dort VPB-Mitglieder bei ihren Projekten. Das reicht von der technischen Begutachtung des Altbauobjekts samt Plan- und Genehmigungsunterlagen vor dem Kauf bis zur laufenden Qualitätskontrolle bei Bau-, Umbau- und Modernisierungsarbeiten. Diesen VPB-Service wissen nicht nur Käufer und Eigentümer von Ferienimmobilien zu schätzen, die ihre Bauarbeiten übers Jahr nicht selbst betreuen können, sondern auch Berufstätige, die nach Norditalien übersiedeln. Sie müssen sicher sein können, dass ihre Baustelle kompetent betreut wird, während sie in Deutschland den Umzug vorbereiten. Interessenten können sich jederzeit an das Büro wenden.



 

Einstiegspaket: Grundfragen des Wohneigentums

Gefühlt bauen und kaufen eben gerade alle Menschen Wohnungen und Häuser. Nur Sie nicht. Und Sie fragen sich, ob der Zug gerade ohne Sie abfährt? Bleiben Sie gelassen. Hektik war nie ein guter Ratgeber. Schon gar nicht, wenn es um die mutmaßlich größte Investition Ihres Lebens geht. Nutzen Sie die Zeit, um sich über Ihre persönlichen Wohnwünsche und Ihre finanziellen Möglichkeiten klar zu werden. Beim "Einstiegspaket Grundfragen des Wohneigentums" bekommen Sie grundlegende Informationen zu allen Themen rund ums Bauen und Kaufen. So vermeiden Sie Fehlentscheidungen.



 

Lesestoff: Zukunftstrend Suffizienz

NewsletterBauen wird immer teurer. Wie können Sie da sparen? Einmal abgesehen davon, dass klare, sorgfältig geprüfte Bauverträge Sie vor unerwarteten Zusatzkosten schützen, haben Sie die Baukosten Ihres zukünftigen Hauses ein Stück weit selbst in der Hand.

Prüfen Sie, ob Sie das, was Sie sich wünschen, wirklich alles brauchen. Wohnraum kostet Geld. Mehr Wohnfläche kostet entsprechend mehr Geld. Hinterfragen Sie auch die Haustechnik, die die Baufirmen Ihnen offerieren. Manchmal muss es gar nicht so aufwändig (und teuer) sein. Die Lösung für sparsame Bauherren heißt Suffizienz! Suffizient leben bedeutet so viel wie mit dem Nötigen auskommen. Suffizienz ist eine konsequente Fortsetzung des Nachhaltigkeitsgedankens. Suffizient bauen heißt aber nicht billig bauen, sondern bewusst und sparsam planen.

Der VPB-Leitfaden "Suffizienz - Zukunftstrend Klasse statt Masse" regt zum Nachdenken an über die eigene Wohnsituation. Er zeigt Alternativen zur heute üblichen Praxis und weist Wege zur Entwicklung individueller Wohnmodelle. Und das alles für 5 Euro (Mitglieder zahlen nur 2,50 Euro) plus Porto!





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Gute Architektur: Wohnhaus im Hochwassergebiet

Das Haus gleicht einem Felsen und das ist auch gut so, denn der robuste Sichtbetonbau muss im Notfall dem Hochwasser standhalten. In der Universitätsstadt Passau fließen Donau, Inn und Ilz zusammen und sorgen regelmäßig für überflutete Stadtteile. Hochwasserschutz ist also essentiell und spielte die Hauptrolle bei der Gestaltung dieses Baus im Überschwemmungsgebiet. Die Architekten verzichteten auf einen Keller, stattdessen planten sie einen Überflutungsraum. Die Erdgeschossdecke aus Wärmebeton (also ohne zusätzliche Dämmschicht außen) liegt 1,2 Meter über der Linie des legendären Hochwassers von 2013. Alles ist auf den Hochwasserschutz ausgerichtet, dabei simpel, robust und wartungsarm gestaltet.

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VPB-Mitglieder haben neben der Bauvertrags- und der baubegleitenden Qualitätskontrolle durch Experten viele weitere Vorteile...

Zum Beispiel bietet der VPB seinen Mitgliedern im Rahmen des Rechtsdienstleistungsgesetzes eine juristische Grundberatung an.




 

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Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: 030 - 2789010
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www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.
 

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