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Ausgabe September 2016


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Eigentumswohnung: VPB legt Umfrage zur Situation am ETW-Markt vor

NewsletterIm Augenblick werden bundesweit mehr Eigentumswohnungen gekauft als Einfamilienhäuser. Vor allem in den Städten geht der Trend zum Eigenheim auf der Etage. Die meisten Wohnungsanlagen werden von Bauträgern realisiert. Viele Bauherren fühlen sich von den Bauunternehmen ignoriert und hingehalten. Sie haben kaum Gestaltungsmöglichkeiten und müssen vertraglich vieles schlucken.

Ihre Rechte bleiben dabei oft auf der Strecke. Der VPB hat zwölf seiner Regionalbüros in den großen Städten um eine Einschätzung der Lage gebeten: Welche Erfahrungen machen private Bauherren beispielsweise in Städten wie Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Leipzig, Köln, Stuttgart, Tübingen, Kiel, Regensburg, Bielefeld und Heilbronn? Interessant ist auch, was den Bauherren wichtig ist.

Suchen sie gezielt nach barrierefreien Wohnungen? Welche Rolle spielen Tiefgarage, Infrastruktur und gute Nachbarschaft? Erstaunlicherweise legen nur 17 Prozent Wert auf die energetische Qualität der neuen Anlage. Diese Fragen und viele weitere finden Sie hier

Pressemitteilung vom 07.09.16 und hier

Auswertung-VPB-Fragebogen-ETW2016.pdf.




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Neues VPB-Angebot: Chatten Sie mit VPB-Sachverständigen über Energieeffizienz

Ab 23. September haben Sie alle zwei Wochen Gelegenheit, einen VPB-Experten zum energieeffizienten Bauen und Sanieren um Rat zu fragen. Jeden zweiten Freitag, immer zwischen 14 und 16 Uhr, können Sie Ihre Fragen zum Thema direkt im VPB-Online-Chat stellen. Unser Experte beantwortet die Fragen in der Reihenfolge des Eingangs. Fragen und Antworten sind auch nach dem Chat noch im Archiv einsehbar. Am 23. September macht Dipl.-Ing. Hans Schröder den Auftakt. Der Leiter des VPB-Büros Augsburg beantwortet Ihre Fragen zwischen 14 bis 16 Uhr hier

http://bauherren-chat.de



Politik: WEG-Verwalter müssen voraussichtlich ab 2017 Ausbildung nachweisen

Der VPB begrüßt die Einführung beruflicher Zulassungsregeln für gewerbliche Verwalter von Wohnungseigentum und Immobilienmakler, die das Bundeskabinett am 31.8. beschlossen hat. Über die Neuregelung der Gewerbeordnung, § 34c, sollen hauptamtliche WEG-Verwalter in Zukunft ihre Vermögensverhältnisse offenlegen, eine Berufshaftpflichtversicherung nachweisen und eine Sachkundeprüfung absolvieren. Die Neuregelung ist nach Ansicht des VPB überfällig - immerhin verwalten rund 23.000 Hauptamtliche neun Millionen Wohnungen im Wert von rund einer Billion Euro. Verwalter halten damit das Vermögen zahlreicher privater Bauherren und privater Vermieter in der Hand, die größtenteils ihre Altersvorsorge auf diesen Immobilien aufgebaut haben. Kritisch sieht der Verbraucherschutzverband die zukünftig nötigen Sachkundenachweise. Die Kriterien stehen noch nicht fest. Der VPB plädiert für eine fundierte Ausbildung und lehnt laxe Kurzseminare ab. Experten rechnen damit, dass das Gesetz Anfang 2017 in Kraft treten kann. Bis dann die eigentliche Berufszulassungsregelung gilt, dürfte das Jahr 2017 vorüber sein. Bis dahin müssen Eigentümergemeinschaften also immer noch selbst ganz besonders auf die Qualifikation potenzieller Verwalter achten.

» Hilfreich dabei ist die Verwaltercheckliste
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Altbau: Fragen Sie beim Hauskauf nach Unterlagen und Baugenehmigungen!

Wenn Sie ein bereits bestehendes Haus kaufen, sollten Sie sich dazu grundsätzlich alle verfügbaren Unterlagen aushändigen lassen. Das ist besonders wichtig, wenn das Haus verändert wurde. Liegen wirklich für alle Umbauten Genehmigungen vor? Wenn Sie den Verdacht hegen, ein Teil der Immobilie könnte ohne Genehmigung errichtet worden sein, dann sollten Sie das nicht auf sich beruhen lassen, sondern die Frage unbedingt vor Vertragsabschluss klären. Am besten, Sie lassen sich im Kaufvertrag zusichern, dass die Immobilie so wie besichtigt und im Kaufvertrag beschrieben auch genehmigt worden ist. Das gilt nicht nur für das ursprüngliche Haus, sondern zum Beispiel auch für Souterrain- oder Dachgeschossausbauten - Räume also, die Sie eventuell vermieten wollen. Auch Carports, Überdachungen, Pergolen brauchen mitunter eine Genehmigung. Haken Sie nach, ob die vorliegt - und lassen Sie sich unbedingt alle Genehmigungen bei der Übergabe auch aushändigen. Sie gehören, wie die Pläne und Berechnungen, zum Haus! Im Idealfall bekommen Sie die gesamte Baudokumentation übergeben. Welche Dokumente Käufer von Neubauten wie auch von Altbauten haben sollten, erfahren Sie im VPB-Leitfaden "Bauunterlagen".



Bautechnik: Denken Sie an den Stromanschluss fürs Auto

Klingt banal, ist aber nicht ohne: E-Autos brauchen Strom, sie müssen also irgendwo geladen werden. Sollte die geplante finanzielle Förderung der Bundesregierung greifen, wird der Parkplatz an öffentlichen Stromtankstellen bald knapp. Wer kann, der lädt das Auto dann am besten zu Hause. Vorausgesetzt, er hat den dazu nötigen 380-Volt-Starkstromanschluss. Der liegt nicht automatisch in der Garage oder am Haus, er muss extra verlegt werden. Und das kostet schon einmal einen Teil der Zuschüsse, dies fürs Elektroauto gibt. Wer baut und demnächst auch ein E-Auto anschaffen möchte, der sollte sich also gleich von Anfang an eine Ladesteckdose an der richtigen Stelle installieren lassen. Idealerweise in der Garage.



VPB-Rechteck: Bindefristen dürfen nicht zu lange sein

Newsletter Wer beim Bauträger eine Immobilie erwirbt, der sollte auf Bindefristen achten, wenn er ein notariell beurkundetes Angebot auf Abschluss eines Bauträgervertrages abgibt! Solche Annahmefristen für Bauträger sind aber begrenzt, hat der Bundesgerichtshof bereits mehrfach geurteilt. Lesen Sie mehr zum Problem Annahmefristen in der neuen Rubrik "VPB-Rechteck".

» Lesen hier mehr zum Thema "Annahmefristen"



Baurecht: Vor dem Grundstückskauf immer erst Bebauungsplan einsehen!

Newsletter Wer in Deutschland neu bauen möchte, muss viele Regeln beachten. Bebauungspläne legen in fast allen Kommunen der Republik fest, wie ein Grundstück bebaut werden darf. Angehende Bauherren sollten sich im Vorfeld mit dem für ihr Grundstück geltenden Bebauungsplan beschäftigen und sich über seine Vorgaben informieren, damit sie wissen, wie sie bauen dürfen. Vom Bebauungsplan hängt viel ab, beispielsweise die Höhe des Hauses, die zulässige Anzahl der Etagen, die Größe der Wohnfläche. Manchmal regelt der Bebauungsplan sogar die Firstrichtung, die Farbe der Dachdeckung oder die Art der Einfriedung. Lesen Sie mehr im Experteninterview mit VPB-Vertrauensanwalt Holger Freitag.

» Lesen Sie hier das Experteninterview zum Thema Bebauungsplan


Lüften: Staub beeinträchtigt die Gesundheit

Die Heizsaison beginnt wieder, höchste Zeit also für ein paar Handgriffe: Zunächst sollten Heizkörper feucht abgewischt werden, damit der Staub, der sich im Laufe des Sommers in den Ritzen abgesetzt hat, nicht durch den ganzen Raum gewirbelt wird. Stäube beeinträchtigen die Raumluft, viele Menschen reagieren allergisch auf Staub. Sobald die Heizung läuft, Luft aus den einzelnen Heizkörpern lassen, sonst werden sie nicht richtig warm. Und natürlich Möbel wegrücken! Direkt vor der Heizung platzierte Sofas oder lange Gardinen blockieren die Wärme. Sie kann sich dann nicht ungehindert im Raum ausbreiten. Anpassen sollten Sie nun auch wieder Ihre Lüftungsgewohnheiten. Wer keine kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage besitzt, der muss in der Heizperiode anders lüften als im Sommer.

» Lesen Sie hier mehr zum Thema Lüften



Vermieter: Denken Sie auch an Eichfristen!

Vermieten kann sich lohnen, bringt aber auch Pflichten mit sich, die der Vermieter einhalten muss, wie etwa rechtliche Vorschriften oder auch Eichfristen! Wenn Sie als Vermieter Wasser, Wärme, Strom oder Gas abrechnen, dürfen sie das nur über geeichte Zähler machen. Das schreibt das seit 1. Januar 2015 geltende Mess- und Eichgesetz vor. Ist die Eichfirst eines Zählers abgelaufen, muss der Zähler ersetzt werden. Zieht der Vermieter zur Betriebskostenabrechnung nicht mehr geeichte Messgeräte heran, droht Streit bei der Abrechnung der Betriebskosten. Hat er keinen Messdienstleister beauftragt, drohen ihm für diese Ordnungswidrigkeit auch noch happige Bußgelder. Also: Zähler prüfen und gegebenenfalls eichen lassen!




Bautechnik: Regelmäßig in den Feuerstättenbescheid schauen!

Seit 2013 können Hausbesitzer zwar ihren Schornsteinfeger frei wählen, aber Kehr- und Messpflichten haben sie nach wie vor. Wichtigste Kontrollinstanz ist der Bezirksschornsteinfeger, der inzwischen bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger heißt. Er führt zweimal in sieben Jahren die sogenannte Feuerstättenschau durch. Dabei handelt es sich um die Begutachtung aller Feuerungsanlagen im Haus. Das dient dem vorbeugenden Brandschutz. Nach der Prüfung bekommt der Eigentümer einen sogenannten Feuerstättenbescheid. Darin steht, welche Reinigungs-, Überprüfungs- und Messarbeiten an den Feuerungsanlagen wann erledigt werden müssen. Der Hausbesitzer ist damit in der Pflicht, er muss die vorgeschriebenen Arbeiten fristgerecht erledigen lassen - und dies dem Bezirksschornsteinfeger nachweisen. Ob er mit den Arbeiten einen freien oder den Bezirksschornsteinfeger beauftragt, das bleibt ihm überlassen. Hausbesitzer sollten regelmäßig in den Feuerstättenbescheid schauen, damit sie keine Frist versäumen. Das gilt auch für Hauskäufer die eine gebrauchte Immobilie übernehmen: Sie müssen sich mit den Hausunterlagen auch den Feuerstättenbescheid aushändigen lassen  und am besten gleich mal nach den nächsten Terminen schauen!



VPB auf Messen: Vorträge auf dem Bausalon in Wörth

Besuchen Sie den VPB auf der Messe Bausalon in der Festhalle in Wörth. Am 24. und 25. September haben die VPB-Büros Landau-Neustadt/Südpfalz und Karlsruhe einen gemeinsamen Stand. Messebesucher bekommen Antworten auf ihre Fragen rund ums Bauen und Sanieren. An beiden Tagen jeweils um 13 Uhr hält VPB-Berater Dipl.-Ing. Reinhard Klinkmüller den Vortrag Bestandsgebäude kaufen und modernisieren. Jeweils um 15.15 Uhr referiert er über "Neubau-Vertrag, Kosten- und Qualitätskontrolle". Der Eintritt zur Messe ist kostenlos. Die Messe hat jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet.



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VPB-Einstiegspaket: Vorbereitung der Abnahme

Ihre Immobilie ist im Bau und steht kurz vor der Abnahme? Und Sie möchten sich erst mal gründlich informieren, bevor Sie dieses nach dem Bauvertragsschluss wichtigste Rechtsgeschäft Ihrer Bauherrenzeit über die Bühne bringen? Schließlich geht es um Ihr Geld und Ihre Immobilie. Da sollten Sie teure Fehler vermeiden. Möglicherweise ist das VPB-Einstiegspaket "Vorbereitung der Abnahme" hilfreich für Sie.

» Lesen Sie hier mehr über die Vorbereitung zur Abnahme



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Lesestoff: VPB-Leitfäden digital

Sie suchen solide Informationen, aber Sie wollen keine weiteren Broschüren mehr ins ohnehin schon volle Regal stellen? Verständlich! Dann schauen Sie sich doch einmal unseren VPB-E-Book-Shop an. Dort haben wir sämtliche Leitfäden für Sie eingestellt, geordnet nach den Themengebieten Neubau, Altbau, Schadstoffe, Energie, Barrierefrei, Eigentumswohnung und Recht. Angedickt haben wir das digitale Angbot mit thematisch passenden Ratgebern, damit Sie immer alles Wichtige auf einen Blick sehen. Laden Sie sich wichtige Informationen doch schnell und praktisch auf Handy, Tablet oder Reader.

» http://vpb.ciando-shop.com




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Gute Architektur: Textiler Wohnkubus in Potsdam

Ein eigenwilliges Haus aus Stahl und Stoff sorgt mitten im UNSECO-Welterbe Kulturlandschaft Potsdam für Aufmerksamkeit. Die Architektin schätzt das Material, denn es gibt dem Bau etwas Weiches und Flüchtiges. Lesen Sie mehr dazu in unserer Rubrik "Gute Architektur".

» Mehr über dieses Projekt "Textiler Wohnkubus in Potsdam"




Frage der Woche

Der "Altweibersommer" meinte es zum Abschied noch einmal gut mit uns. Wärme pur! Hitze ist aber nicht immer schön. Zum Beispiel nachts haben es die meisten Menschen gerne etwas moderater. Gut, wenn dann das Haus noch kühl ist. Am 15. August wollten wir von unseren Internetlesern wissen: Wie schützen Sie Ihr Haus vor Sonne und Hitze? Erfreulich: Viele Bauherren sind offenbar sehr energiebewusst. Sie verzichten weitgehend auf stromintensive Klimaanlagen. Breite Dachüberstände und außenliegender Sonnenschutz sind immer noch die Favoriten beim sommerlichen Wärmeschutz. Fragen Sie dazu Ihren VPB-Berater!

Wie kühlen Sie Ihr Haus im Sommer?

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Ihre Antworten sind uns wichtig! Ihre Einschätzungen greifen wir in unserer täglichen Arbeit auf. Bitte machen Sie mit! Beantworten Sie die "Frage der Woche", jeden Montag neu ...

» Frage der Woche



 

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Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
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Tel: 030 - 2789010
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www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.
 

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