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Ausgabe vom 15. Oktober 2019


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Neubau: Firmen verwenden falsche Baustoffe

„Wir erleben derzeit, dass viele Baufirmen falsche, nicht zugelassene Produkte verwenden“, konstatiert Dipl.-Ing. Norman Dietz, Bausachverständiger im Büro Hildesheim des Verbands Privater Bauherren (VPB). „Das ist für uns besonders irritierend, weil es sich vielfach um ansonsten gute und sorgfältig arbeitende Unternehmen handelt.“ Der Experte weiß, dass die Produkte nicht mit Absicht falsch eingesetzt werden, sondern aus Unwissenheit. Für Bauherren läuft es allerdings aufs Gleiche hinaus: In ihrem Neubau werden nicht zugelassene Produkte verwendet, die nicht die geforderten und notwendigen Eigenschaften für ihren Einsatzbereich mitbringen und später gegebenenfalls zu Bauschäden führen können. Darauf sollten Sie als Bauherren aktuell achten.

Lesen Sie hier mehr zum Thema "falsche Baustoffe".





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KfW-Zuschüsse für Abbau von Barrieren sind aufgebraucht, nur noch Kredite möglich

Die Bundesmittel für barrierereduzierende Maßnahmen sind aufgebraucht. Daher können Bauherren keine Anträge mehr für den Investitionszuschuss Barrierereduzierung (455-B) stellen. Wer von der KfW schon eine Zusage hat, bekommt sein Geld auch noch. Weiterhin gefördert wird der Abbau von Barrieren aber mit zinsgünstigem Kredit im Programm Altersgerecht Umbauen – Kredit (159). Mehr dazu lesen Sie hier - https://www.kfw.de/…/Altersgerecht-umbauen-(15…/index-2.html Wirklich wichtig beim Abbau von Barrieren ist aber die gute Beratung im Vorfeld. Schließlich müssen Sie erst einmal klären, was Sie wirklich brauchen. Die VPB-Sachverständigen beraten Sie.

Mehr Infos zum Thema "Barrierefrei"




Planung: Erst mal in den B-Plan schauen

Wer in Deutschland neu bauen möchte, muss viele Regeln beachten. Dazu gehören auch die Vorgaben im jeweiligen Bebauungsplan – denn nicht jedes Haus kann überall so gebaut werden, wie es im Katalog oder der Ausstellung zu sehen ist! Oft muss die Immobilie nachträglich noch an die lokalen Gegebenheiten angepasst werden. Das kostet und ist manchmal gar nicht möglich. Angehende Bauherren sollten sich deshalb früh im Vorfeld mit dem für ihr Grundstück geltenden Bebauungsplan beschäftigen und sich über seine Vorgaben informieren. Bebauungspläne sind öffentlich einsehbar. Lesen Sie in unserem Experteninterview mit VPB-Vertrauensanwalt Holger Freitag, worauf Sie achten sollten.




Erbfall: Unverheiratet sollten Eigentumsverhältnisse regeln

Viele Paare, jüngere, wie ältere, leben heute ohne Trauschein zusammen und kaufen Wohneigentum. Was passiert aber, wenn ein Partner stirbt? Ganz gleich, ob beide Eigentümer der Wohnung waren oder nur der verstorbene Partner – falls kein Testament vorliegt, steht Ärger ins Haus. Dann gilt nämlich die gesetzliche Erbfolge. Unverheiratete Partner haben aber kein gesetzliches Erbrecht. Sie müssen die Eigentumsverhältnisse an ihrer gemeinsamen Immobilie individuell regeln.

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Bauvertragsrecht: Kündigung aus wichtigem Grund vorgesehen

Seit der Reform des Bauvertragsrechts ist das in der Rechtsprechung schon vorhandene Institut der "Kündigung aus wichtigem Grund" für die Bauverträge auch im Gesetz verankert. Hintergrund dazu: Ist das Vertrauensverhältnis der Parteien rettungslos zerstört, kann der Bauvertrag nicht mehr gedeihlich fortgeführt werden. In so einem Fall kann der Bauvertrag ohne Frist gekündigt werden. Die Kündigung kann dabei auf einen abgrenzbaren Teil des geschuldeten Werks beschränkt werden.




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Fünf Jahre VPB Jena-Saaleland: Trend geht ins Umland

Vor fünf Jahren, im Oktober 2014, eröffnete der VPB das Beratungsbüro Jena-Saaleland. Dipl.-Ing. Klaus-Peter Frenzel betreut seither mit seinem Team von zwei Standorten in Jena und Rudolstadt aus die Regionen rund um Jena und entlang der Saale – die Stadt Jena sowie die Städte und Gemeinden im Saale-Holzlandkreis, Saale-Orla-Kreis und im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. Des Weiteren erstreckt sich die Beratung auch auf die Gebiete um Weimar und Ilmenau sowie den Geraer Raum. „Wir beraten private Bauherren inzwischen auch mehr im ländlichen Bereich“, erklärt Bauherrenberater Frenzel. „Der Trend geht raus aus der Stadt in die Umlandgemeinden.“ Als Ursache sieht der Sachverständige die hohen Grundstückspreise in Jena. „Nach wie vor wünschen sich die meisten Menschen hier aber ein Eigenheim.“ Die Schwerpunkte der Beratung liegen auf der Vertragskontrolle und der laufenden Baubegleitung. Klaus-Peter Frenzel berät aber auch Käufer von Eigentumswohnungen sowie Altbaubesitzer bei der Instandhaltung und Sanierung.




Aus den Regionalbüros: Qualifikation

NewsletterJDr.-Ing. Detlev Fistera, Sachverständiger im VPB-Regionalbüro Krefeld ist nun von der Architektenkammer NRW öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Schäden an Gebäuden.

Das VPB-Regionalbüro Krefeld, unter der Leitung von Dipl.-Ing. Ralph Pesch, feiert übrigens im kommenden Jahr sein 20-jähriges Bestehen.

Hier kommen Sie zur Homepage des VPB-Regionalbüros in Krefeld



Eigentumswohnung: Bei Bemusterung auf Moden achten

Wer eine Neubauwohnung kauft, der muss irgendwann ins Bemusterungszentrum und Fliesen, Türen, Sanitärobjekte für die neue Eigentumswohnung aussuchen. Bemusterungszentren sind ähnlich organisiert wie Supermärkte: Vorne stehen die schicken, modischen Dinge, die gerade in allen Wohnzeitschriften gelobt werden. Und weil Bauherren viele dieser Zeitschriften lesen, ist ihr Blick auf die aktuellen Trends geeicht. Sie können sich oft gar nichts anderes vorstellen. Was vorne steht, das ist aber meist auch teurer und nicht im Schlüsselfestpreis enthalten. Wer sein Budget nicht sprengen will, der sollte seine Einkaufstour deshalb nicht bei der Reflexware beginnen, sondern dort, wo die Objekte stehen, die in seinem Hauspreis enthalten sind. Erfahrungsgemäß handelt es sich dabei auch um ansehnliches, praktisches Design. Ein Trost für alle Sparsamen: Sanitärobjekte unterliegen der Mode. Schon nach ein, zwei Jahren sind ganz andere Trends aktuell. Lange ansehnlich bleiben dagegen schlichte, klassisch weiße und zweckmäßige Objekte.




Lesestoff: „Vorbauen und Umbauen: barrierearm und altersgerecht“

NewsletterWer barrierearm wohnt, hat es leichter, gleich ob jung oder alt. Der VPB-Leitfaden „Vorbauen und Umbauen: barrierearm und altersgerecht" richtet sich an alle Bauherren und Hausbesitzer: an junge Familien, die ihr neues Haus von Anfang an fürs Alters konzipieren, damit sie dort lange leben können. An Senioren, die im Alter noch einmal neu bauen möchten oder eine zu ihren gesundheitlichen Bedürfnissen passende Seniorenwohnung suchen. An Hausbesitzer, die weiterhin selbstbestimmt zu Hause wohnen und ihre eigene Immobilie dazu barrierearm umbauen möchten. Der 66-seitige VPB-Leitfaden listet systematisch alle Hausbereiche auf, er zeigt, wo Barrieren das Leben erschweren, und wie sie vermieden werden können. Das beginnt beim Wohnumfeld und Garten und zieht sich durch sämtliche Räume des Hauses. Interessierte können ihn über den VPB-Shop bestellen

Ordern Sie den Leitfaden gleich hier!




 

Architektur-Reisetipp: White City Tel Aviv

NewsletterDie mit über 4.000 Häusern größte Bauhaussiedlung der Welt in Tel Aviv hat ein neues Ausstellungszentrum bekommen: Am 19.9.19 eröffnete das frisch sanierte Liebling Haus – White City Center in der Idelson Street 29. Von dort, wie auch vom Bauhaus Center Tel Aviv in der nahen Dizengoff Street 77 aus, können Besucher Touren durch die Weiße Stadt buchen, auch in deutscher Sprache. Die White City Tel Aviv gehört seit 2003 zum UNESCO-Welterbe. Mehr dazu unter https://www.bauhaus-center.com/ und https://www.whitecitycenter.org/startseite rechtzeitig zum Bauhaus-Jubiläumsjahr ist auch der „Architekturführer Tel Aviv“ erschienen, bei DOM publishers –ebenfalls in deutscher Sprache. Ideal für die Reisevorbereitung!




 
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Gute Architektur: Haus für drei in Büren-Wewelsburg

Wenn die Familie unter der Woche an drei verschiedenen Orten weilt, will sie es in der gemeinsamen Zeit am Wochenende auch schön haben. Das klappt bei diesem Haus in Büren-Wewelsburg. Die Bauherren wählten das Grundstück mit Bäumen, zwei Holzhütten und einer Grillstelle und stellten sich ein in die Landschaft eingegrabenes, von Bäumen umstelltes Haus vor – das nun fast so wirkt, als sei erst das Haus und dann die Bäume da gewesen.

Lesen Sie hier mehr.



 

Frage der Woche: Wie wichtig ist die Ausstattung?

Am 30. September wollten wir von unseren Internetlesern wissen „Was ist Ihnen bei der Ausstattung (Böden, Bäder, Wandbekleidungen) BESONDERS wichtig?“ Die Antworten sind ziemlich eindeutig: Modern soll das Interieur zwar sein, dabei aber zeitlos. Der Preis ist nachrangig. Nachhaltige Überlegungen stehen im Vordergrund. Das finden wir gut! Mehr zum Thema „Nachhaltigkeit“ empfehlen wir dazu in unserem VPB-Leitfaden „Nachhaltig bauen – für die Zukunft planen“.

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Ihre Antworten sind uns wichtig! Ihre Einschätzungen greifen wir in unserer täglichen Arbeit auf. Bitte machen Sie mit! Beantworten Sie die "Frage der Woche", jeden Montag neu ...

 

VPB-Mitglieder haben neben der Bauvertrags- und der baubegleitenden Qualitätskontrolle durch Experten viele weitere Vorteile ...

Zum Beispiel bietet der VPB seinen Mitgliedern die Beurteilung der Energieberechnung.



 

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Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: 030 - 2789010
Fax: 030 - 27890111
www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.