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Ausgabe Januar 2018


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Bauvertragsrecht bringt Vorteile: Klare Termine, Baubeschreibung und Bauunterlagen

Das neue Bauvertragsrecht ist am 1. Januar 2018 in Kraft getreten und gilt für alle Verträge, die seit diesem Tag geschlossen werden. Das Bauvertragsrecht ist Teil des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB). Das BGB behandelte einen Bauvertrag bislang als normalen Werkvertrag. Weil privates Bauen aber erheblich komplexer ist, als beispielsweise eine Schuhreparatur, hat der Gesetzgeber das Werkvertragsrecht neu strukturiert und in den Paragrafen 650a bis 650v "Bauvertrag", "Verbraucherbauvertrag", "Architektenvertrag" und "Bauträgervertrag" erstmals geregelt. Der Verband Privater Bauherren (VPB) informiert in seiner Serie über die Reform und ihre Vor- und Nachteile für private Bauherren.

Mehr Informationen zum Thema Bauvertragsrecht





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Neubau: Legionellen breiten sich in Wärmepumpen aus

Wer Energie sparen will, der entscheidet sich oft für eine Wärmepumpe. Bauherren sollten dabei wissen: Mit der neuen Technik holen sie sich unter Umständen Legionellen ins Haus. Dann nämlich, wenn das Brauchwasser in den Leitungen nicht ausreichend erhitzt wird. Im (vermieteten) Mehrfamilienhaus schreibt die Trinkwasserverordnung die regelmäßige Kontrolle der Leitungen auf Legionellen vor, wenn Stichleitungen zum Wasserhahn mehr als drei Liter Trinkwasser enthalten oder Anlagen zur Warmwasserversorgung und -speicherung mehr als 400 Liter Inhalt haben. Nicht so im Einfamilienhaus. Dort werden aber dieselben Wärmepumpen eingebaut, wie im Mehrfamilienhaus. Bauherren sollten sich vor der Entscheidung für eine Wärmepumpe ausgiebig beraten lassen - und zwar firmen- und produktneutral, nicht vom Verkäufer der Wärmepumpe.

Mehr Informationen zum Thema Legionellen in Wärmepumpen
(Fotoquelle: Shutterstock)


 

Zehn Jahre RB Pinneberg: Im Umkreis von Hamburg noch freie Grundstücke

Newsletter Gratulation! Am 1. Januar vor zehn Jahren - 2008 - eröffnete Dipl.-Ing. Jürgen Behrens das VPB-Regionalbüro Pinneberg. Dem VPB verbunden ist der Sachverständige aber schon viel länger, bereits seit der Jahrtausendwende hatte er regelmäßig die Urlaubsvertretung im VPB-Büro Hamburg übernommen. Auch heute hängen Pinneberg und Hamburg noch eng zusammen. "Wir sind Teil der Wachstumsregion der Hansestadt", erläutert Jürgen Behrens. "Viele junge Familien kommen aus Hamburg und bauen bei uns, denn hier in Pinneberg gibt es noch Grundstücke, und sie sind auch noch günstiger als in Hamburg." Der Schwerpunkt des VPB-Büros liegt dementsprechend auf dem Neubau. Vor allem mit der laufenden Bau- und Qualitätskontrolle beauftragen die Bauherren Jürgen Behrens. Gefragt sind auch die Dienste des Fachanwalts im Netzwerk des Regionalbüros, ebenso wie die Energieberatung und die Bewertung von Immobilien.

Hier geht es zum VPB-Regionalbüro Pinneberg



 

Verkehrssicherungspflicht: Auch Bauherren müssen räumen

Wenn es schneit oder eisiger Regen auf dem Trottoir zu gefährlicher Nässe gefriert, dann sind Haus- und Grundstückseigentümer in der Pflicht. Die sogenannte Verkehrssicherungspflicht betrifft sie alle! Zu ihren Obliegenheiten im Winter gehören die Räum- und Streupflicht auf allen begehbaren Wegen und Flächen der Grundstücke, ferner in den Hauseingängen, den Garagenhöfen, wie auch rings um die Mülltonnenstandplätze. Diese Pflicht trifft im Übrigen nicht nur Hausbesitzer, sondern auch Bauherren, deren Haus noch gar nicht fertig ist, stehen in der Pflicht: Spätestens, wenn ihnen das Grundstück gehört, oft schon, sobald es in ihren Besitz übergeht, haben sie auch die Verkehrssicherungspflicht und müssen im Winter – zum Beispiel – Schnee räumen.





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Dachausbau: VPB als Ansprechpartner der Medien gefragt

VPB-Expertise wird gerne abgefragt, auch von namhaften deutschen Medien. Die Süddeutsche Zeitung ließ sich kürzlich erklären, wo die rechtlichen Probleme beim Dachausbau liegen. Ein Thema, das viele Hausbesitzer interessiert. VPB-Vertrauensanwalt Holger Freitag erklärte die rechtliche Situation. Wichtig ist dabei unter anderem immer, was im Bebauungsplan steht.

Mehr zum Thema finden Sie im VPB-Ratgeber "Dachausbau und Dachaufbau: Neuer Wohnraum unterm Dach".



 

Energieeinsparverordnung: Alte Heizungen müssen raus!

Nach und nach müssen im Bestand alte Heizungen saniert und eventuell ausgetauscht werden, die jeweils 30 Jahre alt sind. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) regelt die Details: 2018 sind alle Öl- und Gasheizungen mit altem Konstanttemperaturkessel fällig, die 1988 eingebaut wurden. Die Nachrüstpflichten betreffen alle, die ihr Haus nach dem 1. Februar 2002 als Eigentümer übernommen haben. Neue Eigentümer müssen alle Nachrüstpflichten innerhalb von zwei Jahren nach Übernahme der Immobilie erfüllen - das gilt auch für Erben! Altbesitzer, die schon vor 2002 im Haus lebten, sind nicht betroffen. Für sie kann sich der Austausch der Heizung aber dennoch rechnen.





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Altbau: Schimmel kommt oft nach Fenstertausch

Grundstücke sind rar, deshalb weichen Familien auf Altbauten aus. Bevor sie einziehen, tauschen sie oft die Fenster aus  und klagen kurze Zeit später über Schimmel. Die VPB-Sachverständigen kennen das: Durch den Einbau der neuen Fenster wird die Gebäudehülle dichter. Geschah bislang der Luftwechsel durch die undichten Fensterrahmen quasi automatisch, wird er nun durch die neuen, dichten Fensterrahmen weitgehend unterbunden. Um die Feuchtigkeit im Haus zu reduzieren, müssen die Bewohner deshalb öfter und konsequenter lüften - oder eine Lüftungsanlage nachrüsten. Wer es mit zunächst dem Lüften versuchen will, sollte mit einem Hygrometer regelmäßig Raumtemperatur und Luftfeuchte überprüfen. Die idealen Werte liegen bei 50 Prozent Luftfeuchtigkeit bei 20 Grad Raumlufttemperatur.

Mehr zum Problem im VPB-Ratgeber "Schimmel im Altbau"



 

Grundstückskauf: Mit kleinen Arealen Gebühren sparen

Seit Jahren heben die Bundesländer die Grunderwerbsteuer an und verteuern so die klassischen Nebenkosten beim Hausbau. Inzwischen liegt der Höchstsatz bei 6,5 Prozent. Damit zahlt der Käufer eines schönen Einfamilienhauses schon den Gegenwert eines kleinen E-Autos allein für die Grunderwerbsteuer. Die Grunderwerbsteuer richtet sich nach den Kosten: je teurer, umso mehr Grunderwerbsteuer wird fällig. Das trifft vor allem die Käufer von Bauträgerhäusern, die Haus und Grund aus einer Hand zum Komplettpreis kaufen. Es trifft auch die Käufer von Altbauten, denn sie erwerben zwangsläufig Haus und Terrain gemeinsam. Besser fahren die Käufer eines freien Grundstücks, das sie später in Eigenregie bebauen. Sie bezahlen die Grunderwerbsteuer nur auf Grund und Boden. Je kleiner das Grundstück, umso geringer die Grunderwerbsteuer. Wer beim Bauplatz bescheiden bleibt, der spart auch bei den Gebühren, etwa für die Eintragung ins Grundbuch, den Notar oder bei der Maklercourtage, und bei den Folgekosten wie beispielsweise der kommunalen Grundsteuer, die sich ebenfalls nach der Größe des Grundstücks richtet.



 

Expertentipp: Bei elektrischen Rollläden auch Kurbelantrieb vorsehen

Smart-Home-Anwendungen erleichtern das Leben. Sie benötigen aber ausnahmslos Strom zum Betrieb. Fällt der einmal aus, etwa bei einem Wohnungsbrand, bricht das gesamte Netz zusammen und nichts funktioniert mehr. Das gilt auch für Rollläden, die elektrisch betrieben werden. Das kann lebensgefährlich werden, wenn beispielsweise bei einem Brand die geschlossenen Rollläden den Fluchtweg versperren. Der zweite Fluchtweg ist im Brandfall dann im ganzen Gebäude, beziehungsweise der ganzen Wohnung versperrt. Um das Problem zu lösen, empfehlen VPB-Berater einen zusätzlichen Kurbelantrieb für jeweils ein Fluchtfenster pro Stockwerk. Die Kurbel ermöglicht im Notfall das Öffnen der Läden von Hand.



 

Einstiegspaket WEG: Erst informieren, dann beauftragen

Sie möchten eine Eigentumswohnung kaufen oder leben schon darin? Sie sind mit der Hausverwaltung bei einer WEG betraut? Oder Sie sind gewählter Beirat? Dann kennen Sie das: Das Eigentum muss instandgehalten werden. Immer wieder werden Sanierungen und Modernisierungen ins Gespräch gebracht. Es wird viel diskutiert. Schwer zu entscheiden, was da immer richtig ist ... Der VPB hilft Ihnen dabei. Mit dem "Einstiegspaket WEG" geben wir Ihnen einen ersten Überblick über erforderliche Sanierungsmaßnahmen und Möglichkeiten zur Energieeinsparung. Fragen Sie uns!





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Gute Architektur: Betonhaus im Allgäu

Das ungewöhnliche Niedrigenergiehaus steht auf einer eiszeitlichen Erhebung oberhalb der Stadt Kempten. Und es besteht im Wesentlichen aus Beton, der von großen Fensterbändern unterbrochen wird. Die Betonwände haben statische Bedeutung, sind aber auch Teil des innovativen Heizkonzepts des Hauses. In die kerngedämmten Außenwände wurden im Sockelbereich Kupferrohre eingebettet. Sie wirken wie eine Fußbodenheizung und liefern behagliche Strahlungswärme. Der Beton speichert die Wärme im Winter. Im Sommer sorgt er für angenehme Kühle.

Mehr Beispiele für Gute Architektur



 

Frage der Woche

Ihre Antworten sind uns wichtig! Ihre Einschätzungen greifen wir in unserer täglichen Arbeit auf. Bitte machen Sie mit! Beantworten Sie die "Frage der Woche", jeden Montag neu ...




 

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Zum Beispiel bietet der VPB seinen Mitgliedern Rabatt auf alle VPB-Leitfäden.



 

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Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: 030 - 2789010
Fax: 030 - 27890111
www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.
 

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