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Ausgabe Februar 2016


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Sturmschäden: Schnell reparieren lassen!

Tief "Ruzica" hatte es in sich! Ganz Deutschland bekam den Orkan an Fastnacht zu spüren. Das Unwetter hat beschädigte Häuser hinterlassen, entwurzelte Bäume und vielerorts auch unter Wasser stehende Keller. VPB-Experten raten dazu, solche Sturmschäden nicht nur bei der Versicherung zu melden, sondern möglichst schnell beseitigen zu lassen, sonst drohen im Haus vor allem Schimmelschäden. Rutschende Dachziegel sind außerdem eine Gefahr für Passanten. Auch hier sind Hausbesitzer in der Pflicht: Bis der Dachdecker kommt, unbedingt die Gefahrenstelle unter dem Dach absperren!

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Neubau: Wohnflächenberechnung und Raumhöhen prüfen lassen!

Wohnflächen spielen eine große Rolle. Beim Bauen werden die Kaufpreise häufig nach der Wohnfläche berechnet, beim Vermieten der Mietzins. Während die Art der Wohnflächenberechnung für Mietwohnungen inzwischen durch Urteile des Bundesgerichtshofs (BGH) weitgehend geklärt ist, wird die Wohnflächenberechnung beim Einfamilienhaus oder der Eigentumswohnung noch immer lax gehandhabt. Zum Schaden der Käufer, die sich mit ungenauen Angaben nicht abspeisen lassen sollten. Lesen Sie hier, worauf es im Detail ankommt bei der Wohnflächenberechnung, was Sie in den Vertrag schreiben sollten – und warum auch die Raumhöhen eine wichtige Rolle spielen ...

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Eigentumswohnung: Nicht nur auf Verbrauchswerte achten!

Immobilien werden nach wie vor über Anzeigen verkauft. Seit dem 1. Mai 2014 müssen in allen kommerziellen Anzeigen auch die Verbrauchswerte der Immobilie stehen. Denken Sie daran: Diese Verbrauchswerte sagen nicht unbedingt viel aus. Machen Sie sie nicht zum alleinigen Entscheidungskriterium für die Auswahl. Vielleicht sind Haus oder Wohnung dank ihrer Lage oder ihres Zuschnitts für Sie ideal? Viele Immobilien lassen sich energetisch sinnvoll sanieren. Nehmen Sie zur Besichtigung Ihren VPB-Berater mit. Er erläutert Ihnen den Energieausweis und kann auch abschätzen, wie viel die energetische Sanierung der Immobilie kosten wird.



Bauvertrag: Vertragsstrafe geht oft zu Lasten der Bauherren

Bauten verzögern sich aus den unterschiedlichsten Gründen, das kommt immer wieder vor. Viele Bauherren kennen schlimme Geschichten aus dem Bekanntenkreis: Der Bau zieht sich hin. Der geplante Einzugstermin rückt näher, die Wohnung ist gekündigt, die neue Einbauküche geordert, der Umzugswagen bestellt, die Kinder schon in der neuen Kita gemeldet und das neue Haus wird nicht fertig! Dann ist guter Rat teuer: Die Familie muss entweder ins Hotel, zu Verwandten oder notgedrungen auf der Baustelle einziehen. Angehende Bauherren, die solche Geschichten kennen, nehmen sich fest vor: Das wird uns nicht passieren! Sie wollen alles richtig machen und versuchen deshalb – über die ihnen als Verbraucher ohnehin zustehenden Sicherheitsleistungen (§ 632a Abs. 3 BGB) hinaus, eine Vertragsstrafe zu vereinbaren, die den Bauunternehmer an die Kandare legen soll. Das ist auch sinnvoll, denn der fünfprozentige Sicherheitseinbehalt, der ja die mängelfreie und rechtzeitige Fertigstellung des Hauses absichern soll, reicht erfahrungsgemäß nicht aus, um zum Schluss alle tatsächlich noch ausstehenden Restarbeiten zu bezahlen, geschweige denn Extras wie Hotelkosten. Eine Vertragsstrafe schützt hier die Interessen der Bauherren effektiver. Allerdings, so warnt der VPB, gibt es dabei einige Hürden.

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Altbau: Vor dem Kauf begutachten lassen!

Wer ein älteres Haus kaufen möchte, der sollte sich nicht auf den ersten Eindruck verlassen. Eine oder zwei Besichtigungen reichen nicht aus, um den Zustand der Immobilie wirklich zu beurteilen. Gerade dem Laien entgehen viele Mängel. Deshalb empfiehlt der VPB: Wer dem Kauf einer gebrauchten Immobilie näher tritt, der sollte vor Vertragsabschluss auf alle Fälle einen unabhängigen Bausachverständigen hinzuziehen. Er kann bei sorgfältiger Betrachtung beurteilen, ob ein Gebäude seinen Preis wert ist oder nicht. Viele Hauskäufer scheuen vor diesem Schritt zurück. Sie befürchten hohe Gutachterkosten, und sie möchten den Verkäufer nicht düpieren. Beide Sorgen sind unberechtigt. Verkäufer rechnen mit kritischer Prüfung. Und die wiederum ist nicht einmal teuer: Nach VPB-Erfahrungen dauert die sachverständige Begutachtung eines Wohnhauses im Schnitt drei Stunden und schlägt mit unter 500 Euro zu Buche. Dafür wissen Sie dann aber, ob die Immobilie Ihr Geld wert ist ...

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Dämmung: Es gibt ökologische Alternativen zu Polystyrol

Privathäuser werden fast ausschließlich mit Polystyrol gedämmt. Neubauten, wie auch Altbauten. Wer schlüsselfertig baut, der bekommt in der Regel keine Alternativen angeboten. Dabei gibt es auch ökologische Dämmstoffe. Sie fristen nach wie vor ein Nischendasein. Die meisten Bauherren kennen sie gar nicht – und fragen deshalb auch nicht danach. Wer aber nachhaltig bauen will, der kommt um Wärmematerialien aus nachwachsenden Rohstoffen nicht herum. Wir wissen: Diese Materialien dämmen genauso gut wie konventionelle Dämmstoffe, sagt VPB-Präsident Dipl.-Ing. Thomas Penningh im Experteninterview ...

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Baurecht: Nicht auf unverständliche Vertragsklauseln einlassen!

"Anstelle der in den Bauzeichnungen oder der Baubeschreibung aufgeführten Leistungen oder Ausstattungsgegenstände können gleichwertige andere erbracht oder verwendet werden, wenn es die Umstände erfordern, so wenn zum Beispiel die Beschaffung eines Ausstattungsgegenstandes einer angegebenen Art unmöglich oder mit unverhältnismäßig hohen Kosten und Schwierigkeiten verbunden ist und sich der Wert und die Qualität der Leistungen dadurch nicht mindert. Abweichungen der vorgenannten Art sind dem Auftraggeber – möglichst vorab – anzuzeigen." ... Wenn Sie einen solchen oder ähnlichen verklausulierten Satz in Ihrem Bauvertragsentwurf lesen, dann sollten Sie ihn nicht unterschrieben, sondern ihn unbedingt vorab noch einmal vom unabhängigen Sachverständigen prüfen lassen. Die oben zitierte Klausel stammt aus einem Bauvertrag und ist ungültig. Wie viele andere auch. Der VPB hat sie auf seiner Website zusammengetragen. Schauen Sie selbst ...

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Expertentipp: Sparen Sie bei der Bemusterung!

"Jetzt schauen Sie sich doch erst einmal an, was wir alles haben ..." So und ähnlich wird mancher Bauherr abgewürgt, wenn er beim Bemusterungszentrum gezielt nach den günstigen und im Hauspaket enthaltenen Sanitärobjekten fragt. Darauf sollten sich Bauherren aber nicht einlassen. Wer aufs Budget achten muss, der sollte aufs Detail schauen, denn gerade bei der Badausstattung kommen schnell vier- bis sogar fünfstellige Zusatzkosten zusammen, wenn die Bauherren sich von modischen Formen und Farben verführen lassen. Gleiches gilt bei Böden und Wandbekleidungen, Türen, Griffe, Schalterabdeckungen – sie alle gibt es in teurer und preisgünstigerer Ausführung. Deshalb: Nicht abwiegeln lassen! Und immer konkrete Preise nennen lassen. Der VPB rät außerdem: Zum Schluss immer alle ausgewählten Objekte fotografieren, die Modell- und Bestellnummern abgleichen und am besten alles gleich im VPB-Bautagebuch online stellen. Damit sichern sich Bauherren ab, falls später etwas Falsches auf die Baustelle geliefert wird. Das VPB-Bautagebuch können Sie über diese Anleitung gratis einrichten:

» Zum Bautagebuch




Bautechnik: Einbruch mit Technik und Umsicht verhindern

Rund 150.000 Einbrüche registriert die Kriminalpolizei im Jahr, Tendenz steigend. Grund genug, sich intensiv mit dem Einbruchschutz im eigenen Heim zu beschäftigen. Wichtige Elemente sind die Fenster und Glastüren nach außen. Sie sollten mindestens die Widerstandsklasse RC2 haben nach DIN EN 1627. "RC" steht für "Resistance Class", das ist die aktuelle Bezeichnung für die frühere "Widerstandsklasse". RC2 muss Einbrechern drei Minuten standhalten, wenn sie den Bruch mit Schraubenzieher oder vergleichbarem Werkzeug versuchen. Unter anderem diese Art Fenster und Türen – oder noch sicherere – wird aktuell von der KfW gefördert zum Nachrüsten im Bestand. Das beste Fenster nützt aber wenig, wenn es nachts offen steht oder beim Verlassen der Wohnung gekippt wird. Wer gern bei Frischluft schläft, der sollte sich ein Gitter vors Fenster montieren lassen. Das wiederum darf aber im Brandfall nicht den einzigen Rettungsweg versperren. Sinnvoller Einbruchschutz ist mehr als nur die nachträgliche Montage neuer Schlösser. Einbruchschutztechnik sollte systematisch geplant, von Fachfirmen eingebaut – und richtig benutzt werden.



VPB-Einstiegspaket: Neubau

Sie überlegen, neu zu bauen oder einen Neubau vom Bauträger zu erwerben? Sie möchten, bevor Sie Verträge über Hunderttausende von Euro unterschreiben und Objekte oder Anbieter in die engere Wahl nehmen, sich erst einmal selbst schlau machen und besser in der Lage sein, zu beurteilen, was für Sie infrage kommen könnte? Dann ist das VPB-Neubau-Paket das Richtige für Sie. Sie können das Paket übrigens auch verschenken – oder es sich schenken lassen.

» Hier geht es zum VPB-Einstiegspaket Neubau



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Lesestoff: "Leitfaden zur Sanierung eines Siedlungshauses aus der Zeit nach 1900"

Siedlungshäuser aus der Zeit nach 1900 sind solide gebaut, von der Größe her ideal für Familien, und sie stehen in der Regel zentral und auf großen Grundstücken. Allerdings lassen Haustechnik und Wärmedämmung oft zu wünschen übrig. Viele der Häuser aus der Zeit zwischen 1900 und dem Ersten Weltkrieg müssen deshalb grundlegend modernisiert werden. Um Hausbesitzern und Immobilienkäufern die Modernisierung zu erleichtern, hat der VPB den „Leitfaden zur Sanierung eines Siedlungshauses aus der Zeit nach 1900“ herausgegeben. Die Broschüre erläutert die Besonderheiten der Architektur zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit ihren Problemen und typischen Bauschäden. In einzelnen Kapiteln werden Fassaden, Dach, Keller und Wände abgehandelt, ebenso die Haustechnik, Türen, Fenster und Treppen. Ein Kapitel ist dem Denkmalschutz gewidmet. Sie bekommen den Leitfaden klassisch gedruckt oder als E-Book ...

» Hier geht es zum Leitfaden



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Gute Architektur: Wohnhaus im Weinberg

Dieses Wohnhaus im Weinberg über Kloster Neustift nimm die typischen Materialien und Gestaltungelemente seiner Umgebung auf: Die Stützmauern aus Naturstein. Dadurch wird das Haus Teil der Landschaft und fällt fast gar nicht auf. Eine sympathische Lösung, die natürlich nicht von der Stange kommt, sondern individuell geplant wurde.

» Mehr zur guten Architektur "Wohnhaus im Weinberg"



Bauforschung: Hier können Sie als Bauherren helfen!

Baumängel sind ein großes Problem für Bauherren. Manche entstehen durch falsche Planung, andere durch schlechte Bauausführung oder durch fehlende Kontrolle auf den Baustellen. Der VPB unterstützt deshalb das Bundesjustizministerium und das Institut für Bauforschung (IFB) bei einer Untersuchung zur Frage, ob die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beim Bauen verlängert werden sollte. Sie als Bauherren können dabei helfen, indem Sie sich an der Befragung beteiligen, was auch anonym möglich ist.

» Den Fragenbogen finden Sie hier.



 

Frage der Woche

Viele Bauherren und Hausbesitzer beschweren sich über die Qualität der Handwerker. Deshalb wollten wir am 25. Januar bei unserer „Frage der Woche“ einmal genauer wissen: Wie zufrieden waren Sie in den vergangenen beiden Jahren mit Handwerkerarbeiten? Die Tendenz ist unverkennbar: Die Hälfte beurteilt die Handwerker als fachlich inkompetent, unzuverlässig und rücksichtlos. Das ist starker Tobak, zumal weitere 40 Prozent die geleistete Arbeit auch nur "naja" fanden. Lediglich acht Prozent freuten sich über kompetente Fachleute, die sauber und pünktlich waren. Und das, obwohl wir ausdrücklich nach offiziell niedergelassenen Firmen gefragt hatten, nicht nach irgendwelchen dubiosen Anbietern. Ob das den Firmen zu denken gibt?

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Ihre Antworten sind uns wichtig! Ihre Einschätzungen greifen wir in unserer täglichen Arbeit auf. Bitte machen Sie mit! Beantworten Sie die "Frage der Woche", jeden Montag neu ...

» Frage der Woche



 

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Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: 030 - 2789010
Fax: 030 - 27890111
www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.
 

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