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Ausgabe vom 16. März 2021


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Wohneigentum: Wohnungspolitik bleibt weit hinter Koalitionsversprechen zurück

"Zu Beginn der Legislaturperiode schien es, als ob sich die Regierungskoalition verstärkt wieder den Verbraucherbauherren zuwendete. Tatsächlich bleibt sie jedoch weit hinter den Versprechungen zurück." Dieses Fazit zieht Corinna Merzyn, Hauptgeschäftsführerin des Verbands Privater Bauherren (VPB), ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl.

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Neubau: Beim Pool-Bau im Garten den rechtlichen Rahmen beachten

Direkt vor der Haustür ins erfrischende Nass springen – das ist für viele Hauseigentümer im Sommer ein verlockender Gedanke. Je nach Größe oder Bauweise ist für den Swimming-Pool im eigenen Garten jedoch eine Baugenehmigung erforderlich. Darauf weist der Verband Privater Bauherren (VPB) hin. Entscheidend ist das Landesbaurecht.

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Haustechnik: Frischluftheizungen im Blick auf ihre Eignung für das jeweilige Bauwerk überprüfen und gesundheitliche Risiken im Blick haben

Immer mehr Häuser werden in der Standardausführung mit sogenannten Luftheizungen verkauft. Jede andere Heizungsvariante ist für Hersteller mit deutlich höherem Installationsaufwand und entsprechend für Bauherren mit erheblichem Aufpreis verbunden, so die Beobachtung des Verbandes Privater Bauherren (VPB). Bei Luftheizungen übernimmt die obligatorisch eingebaute Lüftungsanlage die Beheizung der Räume. Die einzubringende Frischluft wird meist über Kreuzwärmetauscher und elektrische Heizregister erwärmt und als Warmluft in die Räume eingeblasen. Ergänzend kommen der Behaglichkeit wegen im Wohn-/Essbereich und im Kinderzimmer gerne Infrarot-Heizpaneele und im Bad elektrische Handtuchtrockner zum Einsatz. Zur Warmwasserbereitung wird dann noch oft eine kleine Wärmepumpe genutzt. "Solche Luftheizungsarten sind nicht nur für viele Gebäude ungeeignet. Sie bergen auch erhebliche gesundheitliche Risiken", warnt Dipl.-Ing. (FH) Marc Ellinger, Leiter des VPB-Regionalbüros Freiburg-Südbaden.

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Neubau: Beim Hausbau familiäre Veränderungen einplanen

Die meisten Einfamilienhäuser sind für vierköpfige Familien konzipiert. Verändert sich diese Konstellation, lassen sich die wenigsten Immobilien sinnvoll um- oder weiter nutzen, so die Beobachtung der Sachverständigen im Verband Privater Bauherren (VPB). Vor allem nach dem Tod eines Partners oder der Trennung eines Paares wird die Immobilie für einen alleine meist zu groß – und zu teuer. Oft wird sie dann verkauft, nicht selten unter Wert. Besser wäre es, Einfamilienhäuser von vornherein flexibler zu planen, damit sie auch von Einzelnen mit begrenztem Budget erhalten werden können. Denn das eigene Haus garantiert oft auch die auskömmliche Altersversorgung. Eine Möglichkeit, das Haus dauerhaft zu bewohnen, ist die Planung bereits als Zweifamilienhaus, das sich im Ernstfall schnell und kostengünstig teilen lässt. Die zweite Hälfte kann dann als Büro oder Wohnung vermietet werden. Solche Optionen müssen aber frühzeitig im Planungsprozess besprochen und vertraglich vereinbart werden. Nicht alle Schlüsselfertigbaufirmen werden davon begeistert sein, ihre bewährten Hausmodelle abzuändern. Angehende Bauherren sollten sich dazu einen unabhängigen Berater an die Seite holen.



 

Einbruchschutz: Bei Schließsystemen auf Sicherheit achten

Elektronische Schließsysteme sind sehr komfortabel, sofern sie zuverlässig funktionieren und manipulationssicher sind. Die Sicherheit der Schließsysteme liegt dabei allerdings eindeutig im Code. Bauherren, so rät der Verband Privater Bauherren (VPB), sollten deshalb immer die werkseitig eingestellten Ausgangscodes verändern und auch keine allzu leichten Codes wählen, wie etwa Geburtstage der Familie. Sie sollten auch im Vorfeld überlegen, wie gut WLAN-basierte oder übers Internet steuerbare Smart-Home-Lösungen gegen Manipulationen von außen gesichert sind. Und was passiert, wenn der Strom einmal länger ausfällt? Sichern dann Akkus die Haustür und wenn ja, wie lange halten diese? Gerade für behinderte Menschen ist es von existentieller Bedeutung, dass sich das Pflege- und Betreuungspersonal jederzeit Zutritt verschaffen kann. In diesem Fall sind mechanische Systeme immer noch eindeutig im Vorteil.



 

Wohnungseigentum: Keine Reduzierung der Grunderwerbssteuer durch Anteil an der Instandhaltungsrücklage

Bei Erwerb von Teileigentum berechnet sich die zu entrichtende Grunderwerbsteuer nach dem Kaufpreis. Davon darf der Anteil des Erwerbers für die Instandhaltungsrücklage der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer nicht abgezogen werden. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 16. September 2020 zum Az. II R 49/17 entschieden.

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Steuer: Sonderabschreibungen laufen Ende 2021 aus

Nur noch ein Dreivierteljahr, dann läuft das Gesetz zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsbaus aus. Hauseigentümer können die Chance also noch nutzen, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Das Gesetz, das am 5. August 2019 in Kraft getreten ist, sieht Sonderabschreibungen für neue Mietwohnungen vor. Geregelt werden die Modalitäten im § 7b des Einkommensteuergesetzes (EStG). Die Förderung zielt auf private Bauherren. Sie stellen heute bereits 80 Prozent der Wohnungen auf dem deutschen Markt zur Verfügung. Mit Hilfe des § 7b im Einkommensteuergesetz sollen neue Wohnungen entstehen, sei es durch Neubau oder durch Umnutzung bereits vorhandener Nichtwohnräume zu abgeschlossenen Wohnungen. Private Bauherren können demnach befristet auf vier Jahre fünf Prozent der Anschaffungs- und Herstellungskosten einer neuen Wohnung steuerlich geltend machen - zusätzlich zur geltenden linearen Abschreibung. Das summiert sich in den ersten vier Jahren auf 28 Prozent. Mehrere Bedingungen sind daran geknüpft: Die Anschaffungs- und Herstellungskosten pro Quadratmeter Wohnfläche dürfen eine bestimmte Summe nicht überschreiten, und die Wohnung muss mindestens zehn Jahre dauerhaft vermietet werden. Es gibt eine doppelte Kostengrenze: Werden 3.000 Euro pro Quadratmeter überschritten, gibt es gar keine Förderung, liegen die Kosten zwischen 2.000 und 3.000 Euro pro Quadratmeter ist die Bemessung der Förderung auf 2.000 Euro pro Quadratmeter gedeckelt. Außerdem sind Aufwendungen für das Grundstück und für die Außenanlagen – auch im Falle der Anschaffung – nicht begünstigt. Bauanträge müssen allerdings bald, nämlich bis zum 31.12.2021, eingereicht werden.



 

Architektur: VPB vergibt drei Bauherrenpreise zum HÄUSER-AWARD 2021

NewsletterIm Mittelpunkt des HÄUSER-AWARDs 2021 standen "Die besten nachhaltigen Häuser". Parallel dazu vergab der Verband Privater Bauherren (VPB) seine drei alljährlichen Bauherrenpreise.

VPB-Präsident Thomas Penningh, Mitglied der Jury, betonte anlässlich der Prämierung: "Die vielen hervorragenden Wettbewerbsentwürfe zeigen: Es gibt kluge Ideen und kreative Konzepte, um dem Klimawandel und Problemen wie knapper werdenden Ressourcen im Planen und Bauen zu begegnen."

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Neubau: Gemeinsam wird es billiger

Der Trend geht zum Wohnen in der Stadt. Immer mehr Menschen interessieren sich für das Bauen in der Gemeinschaft. In Gruppen, so hoffen sie, lässt sich der Traum von den eigenen vier Wänden leichter erfüllen - gemeinsam, generationsübergreifend, barrierearm, stadtnah, ökologisch und ökonomisch sinnvoll und durchdacht. Von den Kommunen werden Baugemeinschaften gerne gesehen und als moderne Innenstadtbewohner regelrecht umworben. Vor allem ehemalige Gewerbeflächen werden gezielt für Baugemeinschaften entwickelt und auf deren Bedürfnisse zugeschnitten. Da viele Menschen sich den Hausbau in eigener Regie nicht zutrauen – zu schlecht sind häufig die Erfahrungen von Freunden und Kollegen – klingt die Idee vom Bauen in der Gemeinschaft verlockend. Das Bauen in der Baugruppe oder Baugemeinschaft bietet sich an. Gute Beratung ist dabei allerdings unentbehrlich. Im kostenlosen VPB-Ratgeber "Bauen in der Gemeinschaft" finden Interessenten die wichtigsten Basisinformationen.



 

VPB intern: Staffelstabübergabe beim VPB-Hildesheim

NewsletterSeit vielen Jahren berät Norman-Marcel Dietz Bauherren im Umkreis von Hildesheim. Nun hat er die Leitung des Regionalbüros Hildesheim im Verband Privater Bauherren (VPB) von seinem Vater Bernd-Dieter Dietz übernommen. "Durch diese Formalie wird sich für die Rat suchenden Bauherren wenig ändern", betont Norman-Marcel Dietz. "Wir haben das Büro seit seiner Gründung im Oktober 2013 gemeinsam aufgebaut und werden auch künftig als eingespieltes Team arbeiten." Altersbedingt wird Bernd-Dieter Dietz dabei ein wenig kürzertreten.

Der Leiter des VPB-Regionalbüros betreut vor allem Bauherren und Käufer neuer Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen. Die Tätigkeitsschwerpunkte der Bauherrenberater im Netzwerk des Regionalbüros liegen auf der Prüfung von Angeboten, Verträgen und Planungen sowie der baubegleitenden Qualitätskontrolle und der Beratung bei Sanierungsvorhaben. Als Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinatoren werden die VPB-Berater oft auch von Bauherren bestellt, auf deren Baustelle Beschäftigte mehrerer Unternehmer (Gewerke) tätig werden.

Durch ihre unterschiedlichen Spezialisierungen ergänzen sich Vater und Sohn hervorragend: Bernd-Dieter Dietz ist studierter Bauingenieur und hat als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Fachgebiet "Schäden an Gebäuden" langjährige Erfahrung auch in schwierigen Situationen am Bau vorzuweisen. Norman-Marcel Dietz hat Architektur studiert und sich dann vor allem im Bereich Wertermittlung von Immobilien umfangreich fortgebildet. Darüber hinaus ist er durch die Architektenkammer Niedersachsen zertifizierter Projektmanager / -entwickler und –steuerer und durch den TÜV Rheinland zertifizierter Fachberater für Schimmelpilzschäden.



 

Einstiegspaket Hausakte

Ein Immobilienkauf, ein Neubau oder eine Sanierung bringt viel Papierkram mit sich: Planungen, Anträge, Berechnungen, Genehmigungen, Verträge, Berichte, Rechnungen, Belege ... Wie sollen Bauherren da den Überblick behalten und wissen, welches Dokument sie wie lange sicher aufheben müssen? Lassen Sie sich von uns helfen mit dem VPB-Einstiegspaket Hausakte.



 

Lesestoff: VPB-Leitfaden "Suffizienz – Zukunftstrend Klasse statt Masse"

NewsletterVieles, was wir kaufen und auch bauen, brauchen wir eigentlich nicht. Wir übernehmen es unreflektiert, weil andere es auch so machen ...

Das lässt sich auch beim Bauen beobachten: Die Industrie entwickelt immer neue Technologien und Zusatzgeräte, die private Bauherren einbauen, ohne den tatsächlichen Nutzen zu hinterfragen. Hinzu kommt ein zweiter Trend: Die Wohnungen werden immer größer. Mehr Wohnraum verbraucht auch mehr Ressourcen- in der Herstellung wie im Betrieb.

Beide Trends sind nicht zukunftsfähig. Zeit, über suffizientes Bauen nachzudenken. Suffizienz ist eine konsequente Fortsetzung des Nachhaltigkeitsgedankens. Suffizient bauen heißt nicht billig bauen, sondern bewusst und sparsam planen.

Lesen Sie mehr dazu im VPB-Leitfaden "Suffizienz - Zukunftstrend Klasse statt Masse".
 




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Gute Architektur: Moderne Architektur mit natürlichen Baustoffen

Bei diesem Einfamilienhaus in Berlin-Staaken war das Bauen mit natürlichen Baustoffen wichtig: Die Architekten kombinierten rauen Stampfbeton mit einer Korkfassade, durchbrochen von großen Fensterflächen, und viel Holz im Inneren und verfolgten das Cradle-to-Cradle-Prinzip, das heißt, eine konsequente Kreislaufwirtschaft.

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Montagsfrage

Wenn es in einem Gebäude brennt, sterben neun von zehn Toten nicht durch das Feuer selbst, sondern an der vom Feuer verursachten Rauchgasvergiftung. Viele ereilt es im Schlaf, wenn auch der menschliche Geruchssinn Pause macht. Deshalb sind seit einigen Jahren Rauchwarnmelder in Deutschland Pflicht. In unserer Frage der Woche wollten wir wissen, ob Sie in Ihren privaten Räumen überall Rauchwarnmelder installiert haben?

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Ihre Antworten sind uns wichtig! Ihre Einschätzungen greifen wir in unserer täglichen Arbeit auf. Bitte machen Sie mit!" Beantworten Sie die "Frage der Woche", jeden Montag neu ...

 

 

VPB-Mitglieder haben neben der Bauvertrags- und der baubegleitenden Qualitätskontrolle durch Experten viele weitere Vorteile ...

Zum Beispiel bekommen Mitglieder des VPB spezielle Konditionen, wenn Sie die Fachzeitschrift "Althaus modernisieren" abonnieren.



 

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Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: 030 - 2789010
Fax: 030 - 27890111
www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.
 

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