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Ausgabe vom 16. März 2022


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Neue Angabepflichten für Grundeigentümer beachten!

Angabepflichten laufen von Juli bis Oktober 2022. Achtung: Nicht alle Bundesländer weisen die Steuerpflichtigen individuell darauf hin!

Die Reform der Grundsteuer tritt 2025 in Kraft. Das klingt nach viel Zeit. Aber bis dahin hat die Finanzverwaltung für gut 36 Millionen Objekte die neuen Bescheide zu erlassen. Die dafür nötigen Daten - mit dem Stand auf den 1. Januar 2022 - müssen die Grundeigentümer daher nach derzeitigem Stand schon zwischen 1. Juli und 31. Oktober 2022 angeben. Und das elektronisch per Elster, dem digitalen Steuerportal.

Holger Freitag, Vertrauensanwalt des Verbands Privater Bauherren, erläutert dies: „Wer also bislang noch in Papierform mit den Finanzbehörden verkehrt hat, muss sich zunächst um die Anmeldung bei Elster kümmern. Denn die Ausnahmen von der Pflicht, die Daten digital anzugeben, sind eng. Wer die Frist verpasst, hat damit eine Steuererklärung nicht rechtzeitig abgegeben. Das kann zu Schätzungen der Behörden führen, die zu Gunsten des Fiskus ausfallen. Aber auch zur Festsetzung von Zwangsgeldern, um so die Daten vom Eigentümer zu bekommen. Das ist umso problematischer, als in einigen Ländern keine Einzelaufforderungen zur Angabe der Daten versendet werden. Dort genügen öffentliche Bekanntmachungen.“

Freitag weist darauf hin, dass man sich nicht darauf verlassen sollte, dass die Behörden ab Juli erst einmal reichlich Datensätze zum Verarbeiten haben und mit säumigen Nachmeldern zunächst einmal nachsichtig umgehen werden. Besser, so Freitag, man stellt die nötigen Daten jetzt zügig zusammen und meldet sie digital vor Ende Oktober.

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Bauland vor dem Kauf gründlich prüfen!

"Wer ein Haus bauen will und auf Grundstücksuche ist, sollte vor dem Kauf einiges klären", gibt die Hauptgeschäftsführerin des Verbands Privater Bauherren (VPB), Corinna Merzyn zu bedenken. "Freie Grundstücke zu finden, ist vielerorts schwierig geworden, weiß Merzyn. Leider überlassen die meisten Kommunen neues Bauland Bauträgern und Investoren, damit diese es erschließen und vermarkten. Private Bauherren, die nach eigenen Wünschen planen und bauen möchten, haben dabei oft gar keine Chance."

Am häufigsten finden junge Familien Bauland über die einschlägigen Internetportale sowie über Zeitungsanzeigen. Immer öfter werden Grundstücke mit Nachkriegshäusern zum Abbruch angeboten. Die sind aber meist zu groß und zu teuer. Deshalb muss man sie teilen, um sich Kauf, Abbruch des Altbestands und Neubebauung leisten zu können. Wer ein solches Grundstück ins Auge fasst, der muss zunächst prüfen, ob er den Altbau abbrechen muss oder ob sich der Bestand nicht umbauen lässt. Sonst kann geprüft werden, ob man den Grund teilen und dort anschließend mit ein oder zwei Partnern gemeinsam mehrere Häuser neu bauen darf. Deshalb rät der VPB, zunächst immer erst zum zuständigen Bauamt zu gehen. Nur dort können Interessenten klären, was er auf dem Grundstück baurechtlich tatsächlich machen kann und was nicht.

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VBP rät: Nach Stürmen Dächer umgehend überprüfen lassen!

Orkane und starke Stürme wie vor wenigen Wochen die Tiefdruckgebiete Xandra, Ylenia und Zeynep können Dächer abdecken und große Schäden verursachen. Der starke Wind entwickelt auf Dachflächen bereits ab Windstärke 7 eine Sogwirkung, die Dachziegel anheben können. Die Sogwirkung ist auf der windabgewandten Seite am stärksten. Verrutscht daraufhin ein Ziegel, ist die Angriffsfläche für den Wind erst recht geschaffen. Sind Dachziegel nicht mit Sturmklammern gesichert, was bei den meisten vor 2011 gebauten Dächern der Fall sein dürfte, kann hier nun erheblicher Schaden entstehen. Ältere Dächer sollten regelmäßig auf Schäden hin kontrolliert und instandgehalten werden. Die Verwendung von Sturmklammern ist seit 2011 bei Neubauten in alle vier Windzonen vorgeschrieben. Ihre Verteilung auf die Dachabschnitte wird nach Ermittlung der Windlasten und der daraus resultierenden notwendigen Sicherung des Daches (sog. Abhebewiderstand) berechnet.

Steildächer sind weniger anfällig als Flachdächer, da ein geneigtes Dach eine geringere Angriffsfläche bietet. Bei flacheren Dächern kann der Wind unter die Eindeckung fahren und nicht ausreichend gesicherte Ziegel schneller anheben kann.

Als besonders gefährdet gelten Gebäude, die auf Anhöhen, Bergkuppen, freien Flächen oder an Hanglagen stehen. Nach einem Sturmschaden muss schnell gehandelt werden. Mit der Benachrichtigung der Wohngebäudeversicherung und die Beauftragung eines Dachdeckers sollte nicht gewartet werden. Denn in ein defektes Dach dringt schnell Regen ein. Auch defekte Ziegel müssen ausgetauscht werden, denn schon kleinste Risse machen das Dach auf Dauer undicht. Die Nässe zerstört die Wärmedämmung und kann für Schimmelbildung sorgen. Zudem stellen herabfallende Dachziegel ein erhebliches Risiko dar. Eigentümer haften für sämtliche vom Dach ausgehenden Gefahren.

Der Verband Privater Bauherren hat einen kostenlosen Ratgeber zum Thema veröffentlicht, der hier als Download verfügbar ist:

https://www.vpb.de/download/VPB-Ratgeber_Sturmschaeden.pdf



 

HÄUSER-Award 2022 für die besten Um- und Anbauten

VPB vergibt Bauherrenpreise für individuelle Lösungen im Bestand

„Mit unserem Bauherrenpreis unterstützen wir nun schon seit über 20 Jahren junge Familien auf ihrem Weg ins Eigenheim", erläutert Thomas Penningh, Präsident des Verbands Privater Bauherren (VPB) anlässlich der Verleihung des HÄUSER-Awards. "Die Nutzung des Bestands ist ebenso städtebaulich wie ökologisch sinnvoll. Es ist gut, dass sich für die vorhandenen Gebäude neue Nutzer finden. Die neuen Besitzer, meist junge Familien, bauen sie um oder aus. Die Bauaufgaben Umbau und Erweiterung ist für diese Bauherrengeneration heute selbstverständlich.“

"Die Erschließung immer neuer Baugebiete stößt auf Dauer an Grenzen. Deshalb liegt die Zukunft des privaten Bauens auch in der Erhaltung und Modernisierung des Bestandes. Mit unserem alljährlichen "Bauherrenpreis" möchten wir gerade junge Menschen zu individuellen Umbauten und Erweiterungen ermutigen", erläutert Architekt Thomas Penningh. Der Präsident des Verbands Privater Bauherren (VPB) ist Mitglied der Jury, die den renommierten HÄUSER-Award der Architekturzeitschrift "Häuser" verleiht. Seit 2005 gehört der VPB zu den Auslobern des Preises und vergibt zusätzlich jedes Jahr den mit jeweils 1.000 Euro dotierten VPB-Bauherrenpreis. Diesen Bauherrenpreis bekommen die jeweils ersten drei prämierten Bauherren – sofern sie nicht selbst die Architekten des Hauses sind.

"Die preisgekrönten Bauten sind beispielhaft und machen Mut, den Umbau und die Erweiterung von Bestandsbauten anzugehen. Der HÄUSER-Award zeigt einmal mehr: Individuelles Bauen ist möglich, gerade im Bestand", erklärt Thomas Penningh.

Die Preisträger können sich über 7.000 Euro für den ersten Preis, 5.000 für den zweiten und 3.000 für den dritten Preis freuen. Ein Interior-Preis ist mit 2.000 Euro ausgestattet. Zusätzlich zeichnet der Verband Privater Bauherren jedes preisgekrönte Haus mit einer Prämie von 1.000 Euro aus, bei dem der Bauherr nicht zugleich Architekt ist.

Zusätzlich zum zweiten Preis erhielten die Bauherren des 1909 von der ersten freischaffenden deutschen Architektin Emilie Winkelmann erbauten und denkmalgeschützten „Hauses Winkelmann“ am Berliner Schlachtensee (Architekten Frederike Sieweke Lagemann und Christian Bernrieder, Berlin) 1.000 Euro vom VPB: „Der Holzbau wurde kongenial restauriert und erweitert. Beispielhaft ist der Umgang mit dem Bestand und die behutsame Einfügung der Erweiterung. Auch mit den neuen Anforderungen an das Energiesparen beim Bauen im Bestand müssen solche Lösungen auch zukünftig noch möglich sein“, so der Präsident des VPB.

Auch die Bauherren des mit dem dritten Preis ausgezeichneten „Hauses JS“ im Westen Hamburgs (Architekten Martin Sieckmann und Johannes Walther, Hamburg erhielten den Bauherrenpreis vom VPB. Hier wurde ein Bungalow vor dem Abriss bewahrt und aufgestockt. Das Urteil der Jury: „Das Haus zeigt vorbildhaft, wie gekonntes Bauen im Bestand die Vorzüge des Hauses in die Gegenwart überführt.“

HÄUSER veranstaltet den Wettbewerb um den HÄUSER-AWARD 2022 gemeinsam mit dem Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA, dem Verband Privater Bauherren e.V. (VPB), JUNG und Parkett Dietrich. Die Jury vergab Preisgelder in Höhe von insgesamt 17.000 Euro. Zusätzlich zeichnete der VPB die Bauherren der preisgekrönten Objekte mit einer Prämie von je 1.000 Euro aus.

Informationen zum HÄUSER-AWARD 2022 gibt es hier.



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Zum Beispiel bietet der VPB seinen Mitgliedern Rabatte auf Bauzeitschriften.




 

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Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.
 

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