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Ausgabe Dezember 2016


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Neubau: Nicht auf Grundstücksvermittler reinfallen!

Neubau: Studie zeigt, wie Wohneigentumsquote steigen kann

Nur noch rund 30 Prozent der 25- bis 45-Jährigen leben in den eigenen vier Wänden. Die Eigentumsquote in dieser für den Wohnungskauf und Hausbau typischen und wichtigen Altersgruppe ist deutlich zurückgegangen, belegt die Studie „Eigentumsbildung 2.0" des renommierten Pestel Instituts. Auftraggeber der Studie sind neben dem VPB führende Verbände der Bauherren und Architekten sowie der Bau- und Immobilienwirtschaft. Gemeinsam haben sie das Bündnis "Wohn-Perspektive Eigentum" gegründet und fordern die deutliche Steigerung der Wohneigentumsquote. Bundesweit sollen pro Jahr mindestens 60.000 von ihren Besitzern selbst genutzte Eigentumswohnungen und Eigenheime zusätzlich gebaut werden. Damit können jährlich rund 340.000 Mieter zu Eigentümer werden, was den Mietwohnungsmarkt erheblich entlasten würde. Rechtzeitig zum 40. Jubiläum des VPB startete das Bündnis am 21. November in Berlin die Offensive "Wohneigentum statt Miete".

» Mehr zum Bündnis http://ivd.net/wohneigentum-statt-miete/

» Mehr zur Studie http://www.impulse-fuer-den-wohnungsbau.de/studien/sv/wohneigentum.




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40 Jahre VPB: Wohnungsmisere kann nur mit den privaten Bauherren gelöst werden

Ganze 95 Milliarden Euro investieren private Bauherren jedes Jahr in Wohnungen. "Der Eigentumsanteil privater Bauherren am Gesamtbestand der vermieteten und selbstgenutzten Wohnungen liegt bei über 80 Prozent. Der größte Anteil unserer Wohnungen in Deutschland wird von privaten Bauherren gebaut, gekauft oder modernisiert." Das betonte Thomas Penningh zum 40. Jubiläum des Verbands Privater Bauherren (VPB) am 22. November in Berlin. Der VPB-Präsident hieß dazu hochkarätige Vertreter der Politik und der Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft in der Hamburger Landesvertretung willkommen. Zu den Gratulanten und Rednern gehörten unter anderem Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks, Staatssekretär Ulrich Kelber vom Justiz- und Verbraucherschutzministerium, Prof. Dr. Christiane Thalgott und Matthias Günther, Direktor des Pestel Instituts. Während der Veranstaltung würdigte der VPB auch die Gewinner seines Ideenwettbewerbs "Einfach zukunftsfest bauen". Unser Bild zeigt die erfolgreichen jungen Planer.

» Mehr zum Thema Ideenwettbewerb



Recht : Schneeräumen steuerlich absetzbar

Wenn es schneit oder eisiger Regen auf dem Trottoir zu gefährlicher Nässe gefriert, dann sind Hauseigentümer in der Pflicht. Die sogenannte Verkehrssicherungspflicht betrifft alle Hauseigentümer. Zu ihren Obliegenheiten im Winter gehören die Räum- und Streupflicht auf allen begehbaren Wegen und Flächen der Grundstücke, ferner in den Hauseingängen, den Garagenhöfen, wie auch rings um die Mülltonnenstandplätze. Diese Pflicht trifft im Übrigen nicht nur Hausbesitzer, sondern auch Bauherren, deren Haus noch gar nicht fertig ist, stehen in der Pflicht: Sobald ihnen das Grundstück gehört, haben sie auch die Verkehrssicherungspflicht und müssen im Winter - zum Beispiel - Schnee räumen. Übrigens: Wer das Schneeschippen delegiert, der kann es als haushaltsnahe Dienstleitung absetzen – neuerdings auch das Reinigen der Straße vor dem Haus, sofern die Kommune das den Eigentümern auferlegt hat.



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Expertentipp: KfW-Mittel frühzeitig beantragen

Das eigene Haus gilt als die ideale sichere Altersvorsorge und als idealer Alterssitz – vorausgesetzt, die Besitzer haben es bei Renteneintritt abbezahlt, das Haus ist in gutem Zustand und möglichst seniorengerecht und barrierearm. Immer mehr Hausbesitzer lassen ihre Immobilie noch vor Eintritt in die Rente in Schuss zu bringen und dabei gleich fürs Alter umbauen. Ihr VPB-Berater unterstützt sie dabei. Hilfreich bei der Wohnraumanpassung sind KfW-Mittel zum Abbau von Barrieren und zum Einbau von Sicherheitstechnik, wie es sie 2016 gab. Die Zuschüsse waren allerdings sehr gefragt, der Topf deshalb schon im Sommer leer. Die Alternativen, vor allem zinsverbilligte KfW-Darlehen, waren wegen der ohnehin niedrigen Zinsen keine echte Alternative. In der Haushaltsdebatte des Bundestages sind jetzt für 2017 wieder Mittel für das Zuschussprogramm vorgesehen. Der VPB rät: Jetzt in aller Ruhe beraten lassen und planen und dann sofort handeln, sobald wieder Mittel zur Verfügung stehen.



Instandhaltung: Winterschäden am Haus entstehen durch Dauerfrost und Schnee

Schnee, Eis und Dauerfrost setzen jedem Gebäude zu. Sie schaden der Substanz und können zu teuren Folgeschäden führen. Die wichtigste Regel lautet deshalb: Immer ausreichend heizen! Das grenzt zwar für viele Menschen an Energieverschwendung, aber es muss sein, um das Haus vor Schäden zu bewahren, raten die Sachverständigen des VPB. Nicht minder wichtig ist das regelmäßige Lüften.

» Lesen Sie mehr dazu im VPB-Ratgeber "Bringen Sie Ihr Haus sicher über den Winter!"



Vermieter: Rechnen Sie fristgerecht ab!

Es ist lästig, aber es nützt nichts: Haben Sie als Vermieter mit Ihren Mietern die Abrechnung von Betriebskosten vereinbart, müssen Sie mit Ihren Mietern deren Vorauszahlungen abrechnen. Dazu haben Sie zwölf Monate Zeit, denn die Abrechnungspflicht wird ein Jahr nach Ende des Abrechnungszeitraums fällig. Manchen Vermietern ist das zu lästig und sie rechnen gar nicht ab, sondern verzichten lieber auf ihnen eventuell zustehende Nachzahlungen. Darauf muss sich der Mieter aber nicht einlassen. Er kann auch nach Ablauf der Frist noch eine Abrechnung der Betriebskosten verlangen. Denn solange er keine Abrechnung vorliegen hat, weiß er ja nicht, ob er nachzahlen muss oder sogar ein Guthaben angehäuft hat, also seinerseits mit Rückzahlungen rechnen darf. Der Mieter kann die Abrechnung durchsetzen, notfalls vor Gericht. Da eventuelle Nachzahlungen bei nicht fristgerechter Abrechnung ohnehin flöten gehen, ist es sinnvoller, lieber gleich abzurechnen und damit den ganzen Ärger zu vermeiden.



Rechteck: Architekt muss Kostenrahmen seiner Bauherren klären

NewsletterDer Bundesgerichtshof (BGH) hat mit Urteil vom 21. März 2013 zum Aktenzeichen VII ZR 230/11 klargestellt, dass ein Architekt, der ein Wohnhaus plant, ohne die wirtschaftlichen Möglichkeiten seines privaten Auftraggebers zu kennen, regelmäßig seine Pflichten aus dem Architektenvertrag verletzt und deshalb auf Schadensersatz in Anspruch genommen werden kann. Was steckt dahinter? Äußern private Bauherren gegenüber dem Architekten ihre Vorstellungen von den Kosten, dann muss der diese bei seinen Planungen beachten ....

» Mehr zum Thema Kostenrahmen



Umfrage: VPB unterstützt Umfrage zu Fernwärmenetzen

Wie stehen Haus- und Wohnungseigentümer zum Thema Fernwärme? Das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Forschungsprojekts "LowExTra" untersucht innovative und effiziente Wärmenetze auf Quartiersebene, durch die der Einsatz erneuerbarer Energien in der Wärmeerzeugung gefördert wird. Im Rahmen des Forschungsprojekts werden auch Haus- und Wohnungseigentümer befragt, wie sie zur Teilnahme an innovativen Wärmenetzen stehen. Sie als Immobilienbesitzer können durch Ihre Teilnahme an dieser Umfrage zur Erkenntnis beitragen. Die Umfrage dauert zwischen zehn und fünfzehn Minuten und ist anonym.

» Hier geht es zur Umfrage



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Einstiegspakete: Last-Minute-Präsente!

Immer dasselbe kurz vor den Feiertagen: Es fehlen noch ein paar wirklich brauchbare Geschenke! Falls Sie auch noch etwas suchen, etwa für Ihre erwachsenen Kinder, die im kommenden Jahr bauen möchten, oder für Ihre Eltern, die ihr Haus barrierefrei umbauen wollen, oder für Ihre Freunde, die sich seit Monaten mit Schimmel in der Wohnung herumschlagen … für alle hat der VPB ein attraktives Einstiegspaket geschnürt – und das können Sie verschenken.

» Schauen Sie doch mal rein beim Thema Einstiegspakete



Lesestoff: VPB Ideenwettbewerb 2016 - Einfach zukunftsfest Wohnen

NewsletterZu seinem 40. Jubiläum 2016 hat der VPB einen Ideenwettbewerb ausgeschrieben. Studentinnen und Studenten der Architektur sollten Konzepte entwickeln für das einfache, zukunftsfeste Wohnen. Dank der Klimaschutzbemühungen entwickelt die Industrie hierzulande innovative Technologien, die hervorragende Ergebnisse liefern und Vorbildcharakter haben. Im privaten Bausektor lassen sich viele Einsparpotenziale allerdings nicht realisieren, weil die komplexen Techniken nicht robust genug sind für den Alltag. Oft werden sie falsch eingebaut, unsachgemäß betrieben und mangelhaft gewartet. Viele Nutzer wollen einfach nur wohnen und nicht ihre Zeit mit der Bedienung von hochkomplizierten Apparaten verbringen. In seinem Ideenwettbewerb wollte der VPB ausloten, wie sich ambitionierte energetische, stadtbildende und gestalterische Ziele einfach durch geschickte Planung erreichen lassen, statt durch den Einsatz von immer anspruchsvollerer Technik. Die Publikation enthält die Siegerentwürfe aus dem studentischen Ideenwettbewerb. Sie bietet Denkanstöße für das zukunftsweisende Wohnen. Für Leser und Bauherren liefert sie Vorbilder für die Planung eigener Bauvorhaben.

» Zum Shop-Angebot "Ideenwettbewerb 2016"



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Gute Architektur: Villa in Graz-Geidorf

Einfach und trotzdem komplex, klar und doch verspielt, leicht und optimistisch, klein und doch groß – so lauteten die Bedingungen für die Planung dieses ungewöhnlichen Hauses in Graz. Dazu kamen ein wunderschönes Grundstück in einem Grazer Stadtbezirk, ein einschränkender Bebauungsplan und ein strenges Budget. Die Bauherren wünschten sich einen Ort, der "architektonisch besonders ist, aber nicht strapaziert". Also "unkonventionell, speziell – und doch sehr alltagstauglich" ... Die Quadratur des Kreises ist gelungen.

» Mehr über dieses Projekt "Villa in Graz-Geidorf"




Frage der Woche: Wo liegen eigentliche die Probleme beim Bauen?

Das wollten wir am 5. Dezember von unseren Internet-Lesern wissen. Und die Antworten sind klar: Kräftig ärgern sich Bauherren über den Mangel an freien Grundstücken. Weil die meisten Kommunen das Bauland nicht mehr an Privatleute verkaufen, sondern ganze Viertel an Investoren abgeben, können private Bauherren ihre Träume nicht mehr verwirklichen. Dabei bleibt nicht nur die Baukultur auf der Strecke, sondern Bauherren werden auch daran gehindert, mit eigenen Planern zukunftsfähige Architektur zu entwickeln und alltagstaugliche Haustechnik einzubauen. Die Baufirmen diktieren Stil und Ausstattung. Entsprechend – und das zeigt unsere Umfrage auch deutlich – fühlen sich Bauherren den Firmen ausgeliefert. Ärgerlich sind für viele auch die ständig steigenden Nebenkosten, die die öffentliche Hand bei den Bauherren abgreift – aber auch die unerwarteten Zusatzkosten während des Bauens. Vieles wird sich erst ändern, wenn es ein vernünftiges Bauvertragsrecht gibt, das Bauherren von Beginn an Pläne, Berechnungen und eindeutige Baubeschreibungen zusichert.

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Ihre Antworten sind uns wichtig! Ihre Einschätzungen greifen wir in unserer täglichen Arbeit auf. Bitte machen Sie mit! Beantworten Sie die "Frage der Woche", jeden Montag neu ...

» Frage der Woche



 

VPB-Mitglieder haben viele Vorteile ...

Zum Beispiel bietet der VPB seinen Mitgliedern Informationen an speziell für Bauherren, Immobilienbesitzer und Vermieter. Wenn Sie beispielsweise ein Grundstück suchen, dann haben wir dazu eine ganze Informationsseite für Sie mit wichtigen Hinweisen von A wie Altlast bis Z wie Zwangsversteigerung!


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Wir wünschen Ihnen ein frohes Fest und einen guten Start ins neue Jahr!

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Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
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Chausseestraße 8
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Tel: 030 - 2789010
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Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.
 

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