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Ausgabe vom 18. Dezember 2020


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WEMoG: Novelle bedeutet mehr Verantwortung für Eigentümer

Der Verband Privater Bauherren (VPB) begrüßt das Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz (WEMoG), das am 1. Dezember 2020 in Kraft getreten ist. Das Gesetz betrifft die Eigentümer der rund neun Millionen Eigentumswohnungen in Deutschland und ist die größte Reform des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) seit dessen Entstehung 1951. Der Gesetzgeber will mit der Novelle mehrere Ziele erreichen: Zentraler Punkt ist die Erleichterung baulicher Veränderungen am Gemeinschaftseigentum. Damit kann nun der Sanierungsstau vor allem in größeren Wohnungseigentumsanlagen beseitigt werden. Zum anderen erleichtert das Gesetz die anstehende energieeffiziente Sanierung von Wohnungseigentum. Das WEMoG bevorzugt außerdem den Einbau von Ladestationen für die E-Mobilität und den Ausbau der Glasfasertechnologie, es erleichtert auch die Beschlussfassung über den Abbau von Barrieren und die Verbesserung des Einbruchschutzes. Auch schon mit kleinen Mehrheiten lassen sich nun also sinnvolle Sanierungen angehen. Dabei wird die firmen- und produktneutrale Beratung immer wichtiger. Jetzt im Winter ist ausreichend Zeit zur Vorbereitung der Sanierungen im nächsten Sommer. VPB-Experten beraten auch Eigentümergemeinschaften – firmen- und produktneutral.

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VPB-Kritik: WEMoG zementiert Dominanz des Bauträgers bei neuen Wohneigentumsanlagen

Das Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz (WEMoG), am 1.12.2020 in Kraft getreten, verändert die Regeln für die Entstehung von Eigentümergemeinschaften in neugebauten Wohnanlagen – und zwar nicht zum Vorteil der privaten Käufer, sondern der Bauträger. Problematisch ist immer der Übergang zwischen dem Bauträger als Bauherr und Eigentümer der Anlage und den zukünftigen Mitgliedern der Eigentümergemeinschaft. In der Übergangsphase kann und muss der Bauträger Versorgungsverträge abschließen, damit die Wohnungen bezogen werden können. Nicht immer sind diese Verträge zum Vorteil der neuen Eigentümer. Deshalb müssen Käufer von Wohneigentum, sobald sie Mitglied der Gemeinschaft sind, alle Beschlüsse der Eigentümerversammlung, die der Bauträger in Alleinregie gefasst hat, durchsehen und prüfen, ob sie angefochten werden müssen, weil sie der Gemeinschaft schaden. Dafür haben die Erwerber aber nur einen Monat nach Beschlussfassung Zeit. Das ist extrem knapp, zumal viele Käufer gerade am Anfang ganz andere Sorgen haben.

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Abnahme: Durch auslaufende Mehrwertsteuersenkung nicht unter Zeitdruck setzen lassen!

An Weihnachten hoffen viele Bauherren endlich im eigenen Haus zu wohnen. Sie machen jetzt endsprechend Druck auf ihre Baufirmen. Hinzukommt in diesem Jahr noch die Mehrwertsteuersenkung, in deren Genuss nur kommen kann, wer sein Haus bis zum Jahresende abgenommen hat. Das führt bei vielen Bauherren zu Hektik – und zu übereilten Abnahmen. Vorsicht, warnen die Berater im VPB: Unter Zeitdruck passieren typischerweise auch mehr Fehler. So wird beispielsweise nicht auf allen Baustellen auf die nötige Außentemperatur für die Verarbeitung von Baustoffen geschaut oder die Trocknungszeiten werden nur oberflächlich bemessen. Das kann daneben gehen! Mängel sind programmiert – Bauherren sollten deshalb abwägen, was wichtiger ist: Ein paar Euro sparen oder ein mängelfreies Haus. In jedem Fall sollten sie ihren VPB-Berater zur Vorbereitung der Abnahme hinzuziehen, damit sie keine Mängel übersehen, auf denen sie nachher vielleicht sitzenbleiben.

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Neubau im Winter: Trocknen und lüften mit System!

Früher ruhte der Bau im Winter. Heute halten Schnee und Eiseskälte niemanden mehr vom Bauen ab. Bauherren drängen zur Eile, Baufirmen versprechen ihnen den schnellen Einzug. Moderne Baustoffe ermöglichen die Arbeit bis fast an den Gefrierpunkt – vorausgesetzt, sie werden nach Vorschrift verarbeitet. Grundsätzlich aber sind die Probleme im Winter aber immer noch dieselben wie 1886: Damals untersagte die Leipziger Baupolizei das Bauen in der kalten Jahreszeit. Die Obrigkeit wollte die Bürger vor den gesundheitlichen Gefahren nasser Räume schützen. Das sprichwörtliche Trockenwohnen wurde so unterbunden. Wasser ist auch heute noch das größte Problem beim Bauen im Winter. Feuchtigkeit entsteht, wenn Estrich aufgebracht oder die Innenwände verputzt werden. Diese Feuchtigkeit muss raus! Und zwar in einem für die Baustoffe verträglichen Tempo. Das funktioniert nur durch konsequentes und planvolles Heizen und Lüften. Beides ist unentbehrlich, um Schäden am Neubau zu verhindern.

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Rohbau: Offene Bauten brauchen im Winter Schutz

Winterwetter verzögert den Baubetrieb. Manche Baustellen stehen im Winter tage- manchmal wochenlang still. Steht das Haus noch im Rohbau, ohne Dach und Fenster, schneit es dann oft in ungeschützte Kellerabgänge und regnet in offene Mauerkronen. Dabei entstehen schnell teure Schäden. Baufirmen sind zwar auch im Eigeninteresse verpflichtet, die Baustelle im Winter abzusichern, aber nicht alle tun das auch, so die Erfahrung der Bausachverständigen im VPB. Dann müssen Bauherren notfalls selbst aktiv werden, um ihr Investment zu schützen.

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Baustoffe: Bei sinkenden Temperaturen regelmäßig Baustelle checken!

Heute wird das ganze Jahre hindurch betoniert, gemauert, verputzt und Estrich gegossen. Möglich machen das milde Winter, moderne Baustoffe und mobile Heizungssysteme. Die Baustoffe müssen allerdings nach Herstellervorgaben eingesetzt werden. Nicht alle Baufirmen beachten die Gebrauchsanweisungen, so die Erfahrung der Sachverständigen im VPB. Das Bauen bei fallenden und winterlichen Temperaturen hat deshalb auch besondere Tücken. So können die meisten Baustoffe bis 5 Grad Celsius eingesetzt werden, darunter nicht mehr. Relevant sind dabei die Abbinde- und Trocknungszeiten. Ein Estrich oder Putz beispielsweise braucht mehrere Tage zum Abbinden und mehrere Wochen, um durchzutrocknen. In dieser ganzen Zeit darf die Temperatur nicht unters Limit sacken. Das klappt oft nicht. Gerade bei Bauarbeiten, die um den Gefrierpunkt herum erledigt werden, beobachten die Experten bei Baukontrollen deshalb später häufig frostbedingte Schäden. Dazu gehören Risse, unzureichende Erhärtung und Festigkeit oder Hohlstellenbildung.

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Winterschäden: Regelmäßige Kontrollgänge sind wichtig

Schnee, Eis und Dauerfrost setzen jedem Gebäude zu und können zu teuren Folgeschäden führen. Hausbesitzer sollten deshalb während der Frostperiode immer wieder Kontrollgänge ums Haus machen und dabei – zum Beispiel – auch Schneeverwehungen an Hausecken und Terrassen- sowie Balkontüren beseitigen. Beginnt es nämlich zu tauen, dann läuft das Tauwasser oft durch die Türen ins Haus oder durchfeuchtet das Mauerwerk.

Wie Sie Ihr Haus sicher über den Winter bringen, lesen Sie in unserem VPB-Ratgeber.



 

Verkehrssicherungspflichten. Darauf müssen Bauherren im Winter achten!

Wer ein Haus besitzt, der muss dafür sorgen, dass niemand durch die Immobilie zu Schaden kommt. Diese Pflicht wird als Verkehrssicherungspflicht bezeichnet. Vor allem in der kalten Jahreszeit bürden viele Gemeinden ihren Grundstückseigentümern auch die Streu- und Räumpflichten der öffentlichen Gehwege auf. Sie gehören zu den klassischen Verkehrssicherungspflichten. Die Verkehrssicherungspflichten gehen aber erheblich über das Schneeschieben hinaus: Nicht nur das Haus, auch das Grundstück und alles darauf, ja selbst die darunter liegenden Gasleitungen sind potenzielle Gefahrenquellen und müssen entsprechend gesichert werden. Was viele Bauherren nicht wissen: Sie haften auch für ihr brachliegendes Grundstück! Wer ein Baugrundstück besitzt, es aber noch nicht bebaut beziehungsweise erst in einigen Jahren bebauen oder veräußern möchte, muss sich heute darum kümmern! Die Verkehrssicherungspflichten gelten immer – auch beispielsweise für ein ererbtes Grundstück am anderen Ende der Republik. Schützen können sich Immobilienbesitzer nur durch Versicherungen und größte Sorgfalt.

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Schimmel: Regelmäßiges Lüften im Winter beugt vor

Jede zweite Wohnung in Deutschland ist von Schimmel befallen, schätzen Experten. Weil Schimmel die Gesundheit gefährdet und die Sanierung schimmelnder Flächen in der Regel teuer ist, sollten Hausbesitzer dem Schimmel von Anfang an keinen Nährboden bieten. Dabei helfen regelmäßiges Lüften und ausreichendes Heizen. Beides will gelernt sein und kostet auch einige Überwindung, denn gerade in Zeiten teurer Energie, reduzieren Haus- und Wohnungsbesitzer oft die Raumtemperatur im Winter extrem. Das ist falsche Sparsamkeit! Auch im Winter müssen Bewohner regelmäßig heizen und lüften, damit die feuchte Innenraumluft abtransportiert wird.

Mehr dazu im VPB-Ratgeber "Lüften – aber richtig!"



 

VPB intern: 20 Jahre RB Bielefeld

NewsletterZwanzig Jahre besteht das VPB-Regionalbüro Bielefeld jetzt im Dezember. Vor zehn Jahren übernahm es Dipl.-Ing. Thomas Lampe von Dipl.-Ing. Hans Schröder, der sich seither um die VPB-Mitglieder im Raum Augsburg kümmert. Thomas Lampe berät neben den Bauherren vor allem Käufer gebrauchter Immobilien, sowohl vor dem Kauf als auch bei Umbau, Modernisierung und energetischer Sanierung.

Bauherren kämpfen zurzeit mit vielen Problemen, mit zeitlichen Engpässen bei den Handwerkern, den daraus resultierenden längeren Bauzeiten, aber auch mit Kostensteigerungen wegen der anhaltenden Baukonjunktur. "Auf der Welle der guten Baukonjunktur schwimmen bei uns in der Region mittlerweile auch viele neue, unprofessionelle Bauträger, die ihre Projekte nicht ordentlich abwickeln. Folglich rufen uns immer öfter Bauherren während der Bauphase zur Hilfe. Sie brauchen aktuell noch mehr baubegleitende Qualitätskontrolle als sonst", analysiert Thomas Lampe die Lage in seiner Region. "Entgehen können Bauherren solchen Firmen nur durch vorausschauende Planung und den sorgfältigen Vergleich der Angebote", weiß der Experte. "Die Prüfung der Baubeschreibungen und Bauverträge sind das A und O, um Qualität und Kosten im Griff zu behalten und genauso wichtig wie regelmäßige Baustellenbegehungen."


 

Einstiegspaket: Energetische Modernisierung

Sie möchten eine Immobilie kaufen oder wohnen schon darin und möchten diese unter energetischen Gesichtspunkten sanieren? Gute Idee! Aber die Maßnahmen müssen natürlich zu Ihrer Immobilie, Ihrer persönlichen Lebensplanung und zu Ihrem Budget passen? Bei der Klärung all dieser Fragen unterstützt Sie der VPB mit dem "Einstiegspaket Energetische Modernisierung" - das Sie übrigens auch verschenken können – zum Beispiel jetzt an Weihnachten.



 

Lesestoff: VPB-Leitfaden "Vorbauen und Umbauen: barrierearm und altersgerecht"

NewsletterDas neue Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz (WEMoG), seit 1.12.2020 in Kraft, erleichtert unter anderem Wohnungseigentümern mit Behinderung das Leben. Sie können bauliche Veränderungen durchzusetzen, die ihnen den Gebrauch der Immobilie erleichtern. (Lesen Sie hier mehr dazu ....)

Das kann zum Beispiel der Einbau einer Rollstuhlrampe im Eingangsbereich des Hauses sein.

Lesen Sie, wie Sie Barrieren abbauen oder von vornherein ganz vermeiden können im VPB-Leitfaden "Vorbauen und Umbauen: barrierearm und altersgerecht".

 

 

 



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Gute Architektur: Schwarzwald-Haus in Schluchsee

Schlicht, einfach und doch völlig anders präsentiert sich dieses Schwarzwald-Haus auf großem Hanggrundstück. Statt des einfachen, vorgeschriebenen Dachüberstands haben die Planer eine Art zweite Fassade um das Obergeschoss herumgelegt. Dabei ist ein Laubengang entstanden mit zusätzlichem Freiraum. Die lichte Fassade besteht aus einem Stabwerk aus vorvergrauter Weißtanne. Nach Südwesten stehen die Hölzer weniger dicht und erlauben so Ausblick und Lichteinfall. Das Untergeschoss, das teilweise in den Hang gebaut ist, steht als solides Betonfundament.

Mehr zum Schwarzwald-Haus in Schluchsee.



 

Frage der Woche: Wer schippt bei Ihnen Schnee?

Am 7. Dezember wollten wir wissen: Wer schippt bei Ihnen Schnee? Das machen die meisten Eigentümer offenbar selbst. Rund zwei Drittel greifen bei Schneefall zur Schaufel. Ihre Kinder und Nachbar schonen sie. Wer nicht selbst schippt oder schiebt, beauftragt einen professionellen Schneeräumdienst – und kann die Kosten als haushaltsnahe Dienstleistung steuerlich absetzen. Lesen Sie mehr im VPB-Ratgeber "Steuern sparen mit Handwerkerrechnungen".

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Ihre Antworten sind uns wichtig! Ihre Einschätzungen greifen wir in unserer täglichen Arbeit auf. Bitte machen Sie mit!" Beantworten Sie die "Frage der Woche", jeden Montag neu ...

 

 

VPB-Mitglieder haben neben der Bauvertrags- und der baubegleitenden Qualitätskontrolle durch Experten viele weitere Vorteile ...

Zum Beispiel bietet der VPB seinen Mitgliedern Bauherreninformationen zum Thema Massivbau oder Rabatte auf Bauzeitschriften.



 

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Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: 030 - 2789010
Fax: 030 - 27890111
www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.
 

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