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Ausgabe vom 17. Januar 2019


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Rohbau: Im Winter schützen

Winterwetter setzt nicht nur Menschen zu, sondern auch Bauten, vor allem, wenn sie noch nicht fertig sind. Dann schneit es in ungeschützte Kellerabgänge und regnet in offene Mauerkronen. Dabei entstehen schnell teure Schäden. Baufirmen sind zwar verpflichtet, die Baustelle im Winter abzusichern, aber nicht alle tun das auch, so die Erfahrung des VPB. Bauherren sollten sich deshalb im Winter nicht allein auf die Sorgfalt ihrer Baufirmen verlassen, sondern prüfen, ob ihr Rohbau ausreichend geschützt ist. Im Zweifel hilft nur eines: selbst Folien besorgen und die neuralgischen Punkte abdecken. Das lohnt sich, denn im Rohbau steckt bereits viel Eigenkapital der zukünftigen Bewohner.

Lesen Sie hier mehr zum Thema Winterschutz von Baustellen



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Bauvertragsrecht: Studie offenbart Defizite

Viele Bauunternehmer und auch das Gros der Bauherren sind immer noch nicht ausreichend informiert, wenn es um die neu eingeführten gesetzlichen Verbraucherrechte im Vertrag für ein Schlüsselfertighaus geht. Ein Jahr nach Inkrafttreten des neuen Bauvertragsrechts am 1. Januar 2018 hat das Institut Privater Bauherren eine Studie dazu herausgegeben mit ernüchterndem Fazit: Bei 85 Prozent der stichprobenartig ausgewählten Bauvorhaben waren den privaten Bauherren ihre neuen Rechte noch gar nicht bewusst. Auch 78 Prozent der ausführenden Schlüsselfertigbaufirmen hatten noch keine Kenntnis vom neuen Bauvertragsrecht. Das Recht auf Widerruf, auf eine Baubeschreibung oder auf die Herstellung und Herausgabe der wichtigen Bauunterlagen ist vielen Bauherren nach wie vor unbekannt.

Lesen Sie mehr zum Thema Bauvertragsrecht



 

VPB-Regionalbüros: Bauherrenberatung im Ruhrgebiet

In diesem Jahr besteht der VPB seit 43 Jahren und ist der älteste Verbraucherschutzverband im Bereich des Bauens in Deutschland. Verschiedene Regionalbüros feiern in diesem Jahr runde Jubiläen. Darunter das Regionalbüro Essen, das unter der Leitung von Dipl.-Ing. Herms Hartmann im Januar 20 Jahre alt wird, und das Regionalbüro Dortmund, das ebenfalls in diesem Monat seit 15 Jahren Bauherren, Immobilienkäufer und Sanierungswillige betreut und berät. Seit vergangenem Mai wird es von Dipl.-Ing. Gregor Schönfelder geleitet. Er wird am 1. März 2019 auch Ihre Fragen im VPB-Bauherren-Chat beantworten rund um das spannende Thema "Statische Mängel bei Altbauten".



 

ETW: Tiefgaragenplätze sind oft zu schmal

Beim Bauen ist alles genormt. Das gilt auch für die Abmessungen von Tiefgaragenstellplätzen in Eigentumswohnanlagen. Die sind allerdings häufig zu schmal, wie die Sachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB) bei Baustellenkontrollen von Wohneigentumsanlagen feststellen. Das ist nicht nur ärgerlich für Besitzer von großen Geländefahrzeugen, sondern auch für alle anderen. Sind die Stellplätze zu schmal, wird das Ein- und Aussteigen zur Qual, sind sie zu kurz, kann nicht einmal der Besitzer eines normalen Kombis seinen Fahrradträger am Heck des Wagens lassen, weil der sonst in die Fahrbahn ragt. Problematisch wird es auch, wenn die Fahrgassen zu knapp bemessen sind und alle mehrfach rangieren müssen, um ein- oder auszuparken. Das kostet Zeit und beeinträchtigt die Luft in der Tiefgarage zusätzlich. Die Maße von Tiefgaragenstellplätzen sind zwar nur ein Detail, aber sie machen - falsch bemessen - den Bewohnern das tägliche Leben schwer. Käufer von Eigentumswohnungen sollten deshalb auch genau hinsehen, wenn es um die Abnahme des Gemeinschaftseigentums geht.

 



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Grundstückskauf: Baupflichten ernst nehmen

Manche Kommunen erschließen Wohngebiete speziell für junge Familien. Oft ist der Verkauf dieser begehrten Grundstücke an Auflagen gekoppelt, wie beispielsweise an eine Baupflicht. Mit der Bebauungsverpflichtung wollen die Kommunen sicherstellen, dass die Neubaugebiete möglichst in einem Zug bebaut werden und sich Baulärm, Schmutz und die Gefährdung durch schwere Fahrzeuge nicht jahrelang hinziehen. Je nach Vertrag müssen Käufer eventuell sogar eine Strafe bezahlen, wenn sie nicht fristgerecht bauen, oder die Kommune kann das Grundstück zurückfordern. Baugrund liegen zu lassen ist also meist mit Ärger verbunden. Außerdem haben die Eigentümer die Verkehrssicherungspflicht für das Grundstück. Viele Kommunen nehmen die angrenzenden Eigentümer für den Gehweg in die Pflicht. Das heißt jetzt im Winter: Schnee schippen! Auch wenn auf dem Grundstück noch gar niemand wohnt.



 

Bauherren-Chat: Stellen Sie Ihre Fragen jetzt

Bauland ist rar, bezahlbare Neubauten auch. Deshalb interessieren sich immer mehr Familien für Bestandsbauten. Die Themen "Altbaukauf" und "Altbausanierung" sind entsprechend gefragt beim VPB-Bauherren-Chat. In den kommenden Wochen können Bauherren rund um die Uhr unter www.bauherren-chat.de Fragen an VPB-Experten stellen, die dann jeweils am folgenden Freitag zwischen 14 und 16 Uhr beantwortet werden. Hier die nächsten Themen:
  • Freitag, 18.1.2019 - "Altbausanierung" mit VPB-Berater Günter Kampe, VPB Flensburg
  • Freitag, 25.1.2019 - "Altbaukauf - Worauf achten?" mit VPB-Berater Norman Dietz, VPB Hildesheim,
  • Freitag, 1.2.2019 - "Wertermittlung bei Immobilien und Grundstücken - wie funktioniert das?" mit VPB-Berater Peter Reinwald, VPB Marburg,
  • Freitag, 8.2.2019 - "Bauen auf, im und am Wasser" - mit VPB-Berater Yves Hassenmeier, VPB Havelland
  • Freitag, 15.2.2019 - "KfW, Bafa etc. - finanzielle Unterstützung für Bauherren?" - mit VPB-Beraterin Andrea Blömer, VPB Iserlohn.
Stellen Sie Ihre Fragen zum Thema immer in der Woche davor und erhalten Sie freitags die Antwort.

 

 

Radon: Viele Fragen zum Strahlenschutz

Ist Radon nur Panikmache? Betrifft es nur die Uranlagerstätten? Wie können wir Neubau und Bestand gegen Radon schützen? Seit Inkrafttreten des neuen deutschen Strahlenschutzgesetzes (StrlSchG) am 31.12.2018 haben Bauherren und Immobilienbesitzer vermehrt Fragen zu Radon. Beim Bauherren-Chat des VPB am 21. Dezember konnten sie sie stellen, VPB-Experte Dipl.-Ing. Marc Ellinger antwortete.

Lesen Sie hier alle Fragen und Antworten zum Thema Radon


 


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Hausbau: So fangen Sie es richtig an

Im Winter reifen Hausbauideen und Pläne, im Frühjahr geht es los. Bereiten Sie Ihren Hausbau gut vor. Das beginnt bei der Grundlagenermittlung, der Klärung der eigenen Wohnbedürfnisse und finanziellen Möglichkeiten, geht über die Frage, ob Sie ein Architektenhaus oder ein Schlüsselfertigobjekt bauen möchten und welche Experten Sie dazu im Einzelnen brauchen. Wichtig sind auch Entscheidungen auf dem Gebiet der Bautechnik. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit! Fangen Sie nicht mit dem Wälzen von Hauskatalogen an! Beginnen Sie mit den Grundlagen, den Basics, wie es heute so treffend heißt.



 

Neubau: Eigenleistung nicht überschätzen

Wenn Sie in diesem Jahr bauen wollen, denken Sie sicher auch über Eigenleistung nach. Angesichts enormer Baupreise ist das keine schlechte Idee. Aber überschätzen Sie Ihre Kraft und vor allem Ihre Zeit nicht! Bei üblichen Ausbauarbeiten, die Bauherren am Ende der Bauzeit selbst übernehmen, können sie rund 16.000 Euro sparen, müssen dafür aber auch rund zwölf Wochen Arbeitszeit einkalkulieren. Das muss gut geplant sein. Lesen Sie hier, wie es klappen kann und woran Sie denken müssen.



 

Bauvertragsrecht: Was ist ein Verbraucherbauvertrag

NewsletterDas Wort "Verbraucherbauvertrag" irritiert manchen seit Inkrafttreten des neuen Bauvertragsrechts vor gut einem Jahr am 1.1.2018. Seither fragen sich angehende Bauherren: Woran erkenne ich einen "Verbraucherbauvertrag"? Steht das irgendwo drauf oder im Vertragstext? Und falls nicht, sollte ich es in jedem Fall in den Vertrag hineinschreiben lassen?

Nein, das ist alles nicht nötig, denn der Verbraucherbauvertrag ist vom Gesetzgeber klar definiert: Er liegt dann vor, wenn ein Vertrag zwischen einem Verbraucher und einem Unternehmer geschlossen wird, der zum Inhalt hat, ein neues Gebäude zu errichten oder erhebliche Umbaumaßnahmen an einem bestehenden Gebäude vorzunehmen.

Die Zuordnung eines Vertrages zu einem bestimmten Vertragstyp richtet sich immer nach dem Inhalt. Was die Parteien als Etikett draufschreiben, ist dafür nicht entscheidend.
 

 

 

EnEV: Im Neubau herrscht Wahlfreiheit

Wer neu baut, kann sich weitgehend frei entscheiden, wie er Energie einsparen will, entweder durch den Einsatz regenerativer Energien, durch moderne Anlagentechnik, durch hervorragende Dämmung oder durch einen Mix aus mehreren dieser Möglichkeiten. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) lässt Planern Freiheit bei der Gestaltung und energetischen Auslegung eines Gebäudes. Angesichts dieser Freiheit und der ständigen technischen Entwicklungen fühlen sich viele Bauherren überfordert und entscheiden sich für ein Schlüsselfertighaus, bei dem sie sich, wie sie hoffen, um nichts kümmern müssen. Die Hoffnung trügt: Nach VPB-Erfahrung sind viele dieser Energiekonzepte nicht ausgereift. Sie sind überdimensioniert, zu teuer, von der Technik her anfällig und vor allem - nicht auf die Bedürfnisse der zukünftigen Bewohner abgestimmt. Deshalb: Lassen Sie sich auch beim schlüsselfertigen Neubau beraten. Ihr VPB-Sachverständiger prüft, ob das vorgelegte Energiekonzept stimmig, sinnvoll und für Sie geeignet ist.



 

Altbau: Zwangsversteigerung nicht immer Schnäppchen

Angesichts teurer Neu- und Altbauten schauen manche Bauherren auch Richtung Zwangsversteigerungen. Sie gelten gemeinhin als Schnäppchenbörse. Das trifft allerdings nur bedingt zu, denn auch bei der Zwangsversteigerung orientiert sich das Einstiegsgebot in der Regel am Verkehrswert des betreffenden Gebäudes. Und der richtet sich nach den Preisen vergleichbarer Objekte in der Nachbarschaft. Die teure Lage eines Hauses schlägt sich also auch bei der Zwangsversteigerung im entsprechend höheren Verkehrswert nieder. Die Sache hat noch eine weitere Krux: Objekte, die zwangsversteigert werden, können oft nur von außen besichtigt werden. Die Bieter ersteigern also die sprichwörtliche Katze im Sack. Damit das nicht ins Auge geht, sollten Bieter im Vorfeld so viel wie möglich über das Objekt herausfinden. Der VPB-Berater unterstützt sie dabei.





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Einstiegspaket: Schadstoffe + Schimmel

Sie möchten eine Immobilie kaufen oder wohnen schon darin und haben den Verdacht, dass das Haus oder die Wohnung mit Schadstoffen oder Schimmel belastet sein könnte? Was tun? Am besten, Sie informieren sich erst einmal, bevor Sie umfangreichere Untersuchungen beauftragen. Das "VPB-Einstiegspaket Schadstoffe + Schimmel" hilft Ihnen dabei, sich ein Bild der Lage und Ihrer Möglichkeiten zu machen.




 

Lesestoff: Suffizienz

NewsletterVieles, was wir kaufen und auch bauen, brauchen wir eigentlich nicht. Wir übernehmen es unreflektiert, weil andere es auch so machen ... weil es eben das ist, was in den Katalogen und Prospekten angeboten wird. Wir entscheiden uns für einen bestimmten Haustyp, weil den unsere Freunde auch bauen. Ist das wirklich sinnvoll?

Gleichzeitig wird Bauen immer teurer. Ein Grund dafür ist, dass die Wohnungen immer größer werden. Mehr Wohnraum kostet natürlich auch mehr, zum einen in der Herstellung, zum anderen im Betrieb. Das geht zu Lasten der Umwelt und unseres Geldbeutels.

Was können wir dagegen tun? Die Lösung heißt Suffizienz. Was das ist und wie wir suffizienter bauen könnten, beschreibt der VPB in seinem Leitfaden "Suffizienz Zukunftstrend Klasse statt Masse" .
 

 



 
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Gute Architektur: Massivhaus in Riehen

Der Schweizer Ort Riehen ist Architektur- und Kunstfreunden gut bekannt: 1997 wurde dort die von Renzo Piano entworfene Fondation Beyeler eröffnet. Auch Herzog und de Meuron haben dort gebaut, 2014, ein Naturschwimmbad. So lag die Messlatte hoch für dieses Haus am Hang in Riehen. Die Planer wählten eine Konstruktion in Mischbauweise. Der Fußboden im Erdgeschoss, die Feuerstelle und die zwei tragenden Außenwandscheiben wurden aus Beton gefertigt. Er harmoniert mit dem steinigen Untergrund. Auf dem zweischaligen Beton mit zwischenliegender Dämmung sitzt ein vorfabrizierter, filigraner Holzelementbau mit vorgehängter Metallfassade. Auch innen ergänzen sich Holz- und Massivbau und bleiben sichtbar. Alles wirkt, wie aus seinem Guss.

Mehr zum "Massivhaus in Riehen".



 

Frage der Woche: Bauen am Hang

Am 17. Dezember 2018 wollten wir wissen: Können Sie sich ein Haus am Hang vorstellen? Bauen am Hang ist teurer als in der Ebene und muss sehr sorgfältig geplant werden. Dafür belohnen viele Hanggrundstücke ihre Besitzer mit tollem Ausblick. Unsere Internetleser sind vorsichtig: 40 Prozent wollen nur an den Hang, wenn es keine Alternativen gibt. Und 40 Prozent lehnen den Hang als Wohnung wegen der Barrieren ab. Sehr vorausschauend!

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Ihre Antworten sind uns wichtig! Ihre Einschätzungen greifen wir in unserer täglichen Arbeit auf. Bitte machen Sie mit! Beantworten Sie die "Frage der Woche", jeden Montag neu ...

 

 

VPB-Mitglieder haben neben der Bauvertrags- und der baubegleitenden Qualitätskontrolle durch Experten viele weitere Vorteile ...

Zum Beispiel bietet der VPB seinen Mitgliedern die VPB-Leitfäden und Studien im VPB-Shop zum Vorzugspreis.



 

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Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: 030 - 2789010
Fax: 030 - 27890111
www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.
 

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