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Ausgabe April 2018


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Neue Studie zum Wohneigentum belegt: Gefahr für Altersarmut durch Miete steigt

Am 18. April 2018 hat der VPB mit dem "Verbändebündnis Wohneigentum" die neue Pestel-Studie "Effektive Förderung von Wohneigentum als neue Chancen zur Alterssicherung" vorgestellt. Darin geht es um die Auswirkungen des geplanten Baukindergeldes und grundsätzlich um die Altersvorsorge durch Wohneigentum. Fazit: Die Gefahr, durch Miete in Altersarmut zu rutschen, ist groß. Und das Baukindergeld alleine erreicht wichtige Bevölkerungsgruppen nicht. VPB-Präsident Thomas Penningh kritisiert die aktuelle Entwicklung: "Der Staat lässt viele sehenden Auges in die Altersarmutsfalle tappen." Lesen Sie hier das VPB-Statement zur Studie und die Forderungen des Verbändebündnisses an die Politik.

Mehr dazu unter wohn-perspektive-eigentum.org


 

VPB-Kritik: Firmen tun sich schwer mit neuem Bauvertragsrecht

"Das neue Bauvertragsrecht ist noch nicht in der breiten Praxis angekommen", konstatiert Holger Freitag, Vertrauensanwalt des VPB. Das gilt unter anderem für die Baubeschreibung. "Ich bekomme nach wie vor die alten Baubeschreibungen aus den Vorjahren auf den Tisch", kritisiert Dipl.-Ing. Andreas Garscha, Leiter des VPB-Büros Stuttgart. Gerade einmal zehn Prozent entsprechen dem neuen Bauvertragsrecht. Das Gros ist fehlerhaft. "Das beginnt bei falschen Abschlagszahlungsplänen und geht bis hin zum Versuch, den Hausbau in Einzelgewerke aufzuspalten und damit einen Verbraucherbauvertrag in normale Bauverträge nach Paragraph 650a BGB umzuwandeln", konstatiert Vertrauensanwalt Freitag. Fehlanzeige auch bei der für Bauherren wichtigen Nennung eines verbindlichen Fertigstellungstermins in der Baubeschreibung. "Dort gehören sie aber hin", bekräftigt Holger Freitag, "und zwar verbindliche Angaben zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Werks. Steht der Baubeginn noch nicht fest, muss zumindest die Dauer der Baumaßnahme angegeben werden."

Mehr zum Bauvertragsrecht


 

Neuer VPB-Ratgeber: Das muss in der Baubeschreibung stehen

Bauherren, die einen Verbraucherbauvertrag schließen, haben das Recht auf eine Baubeschreibung. Aber was genau muss da eigentlich drin stehen? Wir haben es für Sie zusammengestellt im VPB-Ratgeber "Neues Bauvertragsrecht: Die Baubeschreibung beim Schlüsselfertigbau". Laden Sie sich den VPB-Ratgeber im pdf-Format gleich hier gratis runter:

VPB-Ratgeber_Neues-Bauvertragsrecht-Baubeschreibung.pdf


 

Musterfeststellungsklage: VPB befürwortet Gesetzesvorhaben

NewsletterDer Verband Privater Bauherren begrüßt das Gesetzesvorhaben der Bundesregierung zur Einführung einer zivilprozessualen Musterfeststellungsklage. Als Verbraucherschutzorganisation und qualifizierte Einrichtung nach § 4 Absatz 2 des Unterlassungsklagengesetzes (UKlaG) sieht der VPB die Notwendigkeit, die Rechtsdurchsetzung von Verbrauchern gegenüber großen Unternehmen zu verbessern. Innerhalb des großen standardisierten Schlüsselfertigangebots beobachten die VPB-Sachverständigen auch immer wiederkehrende, gleichartige Baumängel. Nicht alle Bauherren klagen individuell. Viele halten den Aufwand für zu hoch und wollen sich neben dem Hausbau nicht mit langwierigen Verfahren belasten. Sie verzichten damit auf Schadensersatz- und Erstattungsansprüche und bleiben auf Vermögensschäden sitzen. Die Einführung eines neuen Rechtsschutzinstruments in Form einer zivilprozessualen Musterfeststellungsklage hält der VPB deshalb auch im privaten Bauen für sinnvoll. Allerdings sieht der VPB auch noch Nachbesserungsbedarf: Im Hinblick auf die wiederkehrenden gleichartigen Baumängel sind nach VPB-Ansicht die geplanten Quoren des § 606 Absatz 2 ZPO-E zu hoch angesetzt.
 




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KfW-Programm: Förderung für Solarstromspeicher entfällt

Das KfW-Programm zur Förderung von Solarstromspeichern läuft Ende dieses Jahres aus. Höchste Zeit für Interessierte, sich um Angebote und Ausführung zu kümmern. Zum zinsgünstigen Kredit gibt die KfW einen Tilgungszuschuss, der zehn Prozent der förderfähigen Kosten beträgt. Ob sich die Beantragung der Förderung lohnt, ist allerdings ein Rechenbeispiel, denn mit dem Fördergeld sind auch Einschränkungen verbunden: Die Einspeiseleistung der Photovoltaikanlage muss auf 50 Prozent gesenkt werden, den restlichen Strom müssen die Hausbesitzer selbst verbrauchen. Die Förderung gibt es nur, wenn die KfW den entsprechenden Antrag vorab genehmigt hat. Lassen Sie sich also vorab eingehend beraten!


 

Elektrosmog: Probleme schon bei der Hausplanung vermeiden

Elektromagnetische Belastungen sind objektiv messbar und setzen vielen Menschen gesundheitlich zu. Deshalb ist es bei der Planung eines Hauses sinnvoll, sich Gedanken über die spätere Nutzung und Möblierung der Räume zu machen. An Wänden, an denen Betten stehen, sollten keine Elektroleitungen vorgesehen werden, auch im Wohnbereich sollten nur abgeschirmte Kabel verwendet werden. Der heute allgegenwärtige hausinterne Elektrosmog lässt sich im Neubau bei geschickter Planung und guter Bauberatung vermeiden, zumindest minimieren. Althausbesitzer können sich nachträglich zumindest Netzfreischaltungen einbauen lassen, rät der VPB. Diese schalten nicht nur das Elektrogerät ab, sondern mit dem Gerät auch gleichzeitig den gesamten Stromkreis, an dem das Gerät hängt. Das ist ideal für Schlaf- und Kinderzimmer. Freischaltungen lassen sich nachträglich einbauen. Der Einbau ist immer Sache des Fachbetriebes.


 

Vorsicht: Insolvenzen kündigen sich meist an

Sie ärgern sich über Ihre Baufirma? Seit Tagen ist niemand mehr aufgetaucht? Auch die Subunternehmer nicht? Material wird wieder abgeholt? Die Baustelle wirkt schlampig. Und jetzt hat auch noch ein Subunternehmer Sie direkt um Begleichung seiner Rechnung gebeten? Wenn Ihnen aus diesem Szenario etwas bekannt vorkommt, seien Sie wachsam! Dies können Anzeichen für ernste Probleme der Firma sein. Auch Insolvenzen kündigen sich oft mit solchen Indizien an. Beraten Sie sich umgehend mit Ihrem VPB-Sachverständigen und vor allem: Zahlen Sie keine Anschlagsrechnungen mehr, bevor Ihnen Ihr VPB-Berater versichert hat, dass der Bautenstand, auf den sich die Rechnung bezieht, tatsächlich erreicht und der Bauabschnitt mängelfrei ist.

Lesen Sie mehr zum Thema Insolvenzen


 

Mängel rügen: Was tun, wenn Firma Rechtsform ändert?

Manchmal zeigen sich Baumängel am neuen Haus erst nach längerer Zeit. Deshalb hat der Gesetzgeber privaten Bauherren eine Gewährleistungsfrist von fünf Jahren nach Abnahme eingeräumt. Nach so langer Zeit ist es manchmal schwer, die Firma, die für die Beseitigung des Mangels zuständig ist, wiederzufinden. Mitunter ist das Bauunternehmen in der Zwischenzeit umgewandelt worden, statt als GmbH arbeitet die Firma nun als Kommanditgesellschaft (KG) oder umgekehrt. Für Bauherren, die Mangel rügen möchten, hat sich der alte Vertragspartner damit quasi in Luft aufgelöst. Das ist aber keine Katastrophe, denn der Gesetzgeber schützt die Interessen der Kunden. Ihnen entstehen durch die Umwandlung der Rechtsform keine Nachteile. Die Firma muss auch in der neuen Rechtsform für ihre alten Pflichten – und damit die Mängelbeseitigung – geradestehen. Auf der Suche nach dem richtigen Rechtsnachfolger hilft der Blick ins Handelsregister.


 

"VPB-Rechteck": Jetzt auch auf Twitter

NewsletterSie interessieren sich für Baurecht, Baupolitik und alles, was drum herum so passiert? Dann gefällt Ihnen sicher unser Twitterkanal "VPB-Rechteck"! Unter https://twitter.com/VPBRechteck kommentiert und erklärt und kommentiert das Justiziariat des VPB aktuelle Entscheidungen und Trends. Schaun Sie doch mal rein!



 

Einstiegspaket: Grundfragen des Wohneigentums

Altbau oder Neubau? Wohnung oder Haus? Sie würden gerne Wohneigentum kaufen, sind sich aber nicht sicher, was für Sie das Richtige ist? Dann versuchen Sie es doch einmal mit dem VPB-Einstiegspaket "Grundfragen des Wohneigentums". Dort erfahren Sie, worauf Sie achten sollten und wie Sie an die Suche sinnvollerweise herangehen.
 




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Gute Architektur: Kleines Haus für Zwei in Chur

Das kleine Haus ist, wie üblich bei Architektenentwürfen, eine Sonderanfertigung für das Wohnen zu zweit. Es liegt am Hang, die Straße führt von zwei Seiten um das Grundstück herum. Nicht ganz einfach, hier die Privatsphäre zu wahren. Der Planer löste das Problem durch Form und Material: Das Haus wirkt zur Straße hin abweisend, der Beton macht es zur Festung. Dabei ist eine bewohnbare Skulptur entstanden, die sich aus drei unterschiedlichen Grundrissebenen zusammensetzt. Zwei verschiedene Schalungen geben dem Ortbeton unterschiedliche Oberflächenstrukturen.

Mehr "Gute Architektur"


 

Messen: Hier treffen Sie den VPB

Frühlingszeit ist Planungszeit. Unser VPB-Regionalbüros nehmen deshalb in den kommenden Wochen an verschiedenen Messen bundesweit teil, zum Beispiel am

21.–22.04.2018 an der Messe in Regensburg und
26.05.2018 an der Rheinischen Immobilienmesse in Köln

Aktuelle Termine finden Sie hier

 

 

Frage der Woche: Wie halten Sie es mit dem Frühlingscheck?

Am 12. März 2018 wollten wir von unseren Internetlesern wissen: Haben Sie Ihr Haus nach dem Winter schon kontrolliert und Bauschäden beseitigen lassen? Erfreulich: Fast 80 Prozent haben das schon erledigt oder waren dabei. Ein gutes Fünftel wartet allerdings ab, bis sich Schäden zeigen. Hmm, das kann dann teuer werden! Denken Sie immer auch an Ihre Verkehrssicherungspflichten: Sie haften, wenn ein Ziegel abstürzt.

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Ihre Antworten sind uns wichtig! Ihre Einschätzungen greifen wir in unserer täglichen Arbeit auf. Bitte machen Sie mit! Beantworten Sie die "Frage der Woche", jeden Montag neu ...




 

VPB-Mitglieder haben viele Vorteile ...

Zum Beispiel bietet der VPB seinen Mitgliedern exklusiv die Beurteilung der Energieberechnung und Statik an.



 

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Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: 030 - 2789010
Fax: 030 - 27890111
www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.