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Ausgabe vom 18. Mai 2021


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Gemeinschaftseigentum: Wie lange haften Bauträger für Mängel?

Mängelbeseitigung in der Eigentümergemeinschaft ist ein Dauerstreitthema, vor allem dann, wenn der Mangel an Gebäudeteilen auftritt, die im gemeinschaftlichen Eigentum stehen. Dabei geht es oft um die Frage, wie lange der Bauträger haftet. Dabei gilt zunächst: Wenn ein Bauträger die einzelnen, durch Teilungserklärung aufgeteilten Wohnungen an die Erwerber veräußert, dann erwirbt jeder Käufer sowohl das Sondereigentum als auch die Rechte am Gemeinschaftseigentum und hat somit einen Anspruch auf Mängelfreiheit an beidem. Damit muss jeder einzelne Eigentümer neben seinem Sondereigentum auch das Gemeinschaftseigentum abnehmen. Eigentümer sollten vor der Abnahme Sachverständige zur Kontrolle hinzuziehen und die Beseitigung von Mängeln regeln. Aus Sicht des Bauträgers beginnt erst mit der Abnahme des Gemeinschaftseigentums durch den letzten Erwerber die fünfjährige Gewährleistungsfrist. In großen Anlagen kann es zu erheblichen Zeitverzögerungen bei den Abnahmen kommen. Der BGH sieht Bauträgerobjekte auch zwischen zwei und drei Jahre nach Fertigstellung häufig noch als neu hergestellt an. Für die Käufer kann eine solche gestufte Abnahme durchaus Vorteile haben, weil damit die Verjährungsfrist für die Gewährleistung hinausgeschoben wird. Daran haben jedoch Bauträger kein Interesse.

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Neubau: Von Anfang an Raumluft regelmäßig kontrollieren

Raumtemperatur 20 Grad Celsius, relative Luftfeuchte 50 Prozent. Alles okay? Nicht unbedingt! "Wer ein Haus neu bezieht, muss in den ersten Monaten sehr genau auf Temperatur, Feuchtigkeit und ausreichende Lüftung achten, sonst holt er sich Schimmel ins Haus", erläutert Dipl.-Ing. Norman Dietz, Bausachverständiger im Verband Privater Bauherren (VPB) und Leiter des VPB-Regionalbüros Hildesheim. Die Warnung gilt für Neubauten, sofern sie nicht mit einer Lüftungsanlage ausgestattet sind, und auch für Altbauten, speziell nach einer Renovierung. Was müssen Bauherren beachten? Und was hat es mit der sogenannten Substartfeuchte auf sich?

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Ärger am Bau: So lässt sich unnötiger Streit vermeiden

Jetzt, mitten im Bauboom, sitzen Baufirmen am längeren Hebel und können sich ihre Bauherren aussuchen. Manche Firmen nutzen das aus, so die Beobachtung der Sachverständigen im VPB. Weil Bauherren fürchten, bei der Vergabe begehrter Objekte übergangen zu werden, schlucken sie Kritik und sogar berechtigte Fragen herunter. Das führt zu unnötigem Misstrauen, Missverständnissen und schlimmer noch, Streit. Dabei sind es oft Kleinigkeiten, die Bauherren zu beanstanden haben. Vieles ließe sich, wenn es frühzeitig besprochen würde, mit geringem Aufwand beheben. Häufen sich jedoch viele kleine Kritikpunkte, wird der Schaden immer größer. Nachträgliche Korrekturen sind dann oft mit hohem Aufwand verbunden. Unabhängige Sachverständige unterstützen Bauherren dabei, mit den Firmen im Gespräch zu bleiben – von der Planung bis zur Fertigstellung. So lassen sich Missverständnisse und im Extremfall auch langwierige Gerichtsverfahren vermeiden. Die Sachverständigen sind erfahrene Vermittler. Sie verstehen und sprechen sowohl die Fachsprache der Firmen als auch die der Bauherren.

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Politik: Share Deals in Zukunft komplizierter

Share Deals werden erschwert. Dies hat nun, nach dem Bundestag auch der Bundesrat in seiner Sitzung am 7. Mai beschlossen. Mit so genannten Share Deals konnten Immobilieninvestoren bislang die Grunderwerbsteuer umgehen. Das führte vor allem bei hochpreisigen Immobilientransaktionen zu missbräuchlichen Steuergestaltungen, da bewusst nur bestimmte prozentuale Geschäftsanteile veräußert werden, um die Grundsteuer zu umgehen: Investoren kaufen nicht direkt ein Grundstück einschließlich Gebäude, sondern die Anteilsmehrheit eines Unternehmens, die kleiner als 95 Prozent sein muss. Häufig werden zu diesem Zweck eigens Unternehmen gegründet. Dadurch entstehen den Ländern erhebliche Steuerausfälle. Share Deals führen auch zur eklatanten Ungleichbehandlung von Investoren und privaten Bauherren, die durch die Grunderwerbsteuer erheblich belastet werden. Dies hatte der VPB schon in der Vergangenheit mehrfach kritisiert. Share Deals bleiben auch in Zukunft möglich, werden aber unattraktiver.





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Lüften: Aber richtig!

Am Muttertag hatten wir einen guten Eindruck von dem, was da wahrscheinlich in den nächsten Wochen und Monaten wieder auf uns zukommt: Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit. Das ist in dieser Konstellation nicht nur anstrengend für den Körper, sondern auch problematisch für Wohnungen. Warum? Ist es also draußen schwül und wärmer als drinnen, zieht die schwülwarme Luft beim Lüften ins Haus. Und mit ihr die Feuchtigkeit! Die wiederum bildet die Basis für Schimmel. An heißen, schwülen Tagen sollten Sie also besser nicht lüften! Lüften Sie immer nur dann, wenn es draußen kühler ist als drinnen. Warme Luft zieht immer zur kalten Seite hin. An schwülen Tagen lieber erst abends oder nachts lüften. Gleiches gilt übrigens auch für den Keller. Auch hier ist im Sommer Vorsicht geboten! Mehr zum Thema Lüften lesen Sie im VPB-Ratgeber "Lüften - aber richtig!"





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VPB-Ratgeber: Kostenloses Know-how zum Download

Kennen Sie eigentlich die VPB-Ratgeber? Sechsundvierzig Stück sind es aktuell, zu allen für Bauherren und Eigentümer wichtigen Themen, von Bauabnahme bis Zwangsversteigerung, von Bauen in der Gemeinschaft bis Radon, von Energieberatung bis Steuersparen mit Handwerkerrechnungen. Schauen Sie doch einfach mal rein:

Liste unserer VPB-Ratgeber



 

Garten: Kindersicher gestalten!

Sie sind gerade eingezogen oder kurz davor? Und die Kinder freuen sich schon mächtig aufs eigene Reich im Garten? Als aufmerksame Eltern wählen Sie nur ungiftige Pflanzen für den Garten, decken Teich und Regentonne sicher ab. Denken Sie auch an die Sicherung der Außensteckdosen, lassen Sie elektrische Kabel sichern, die am Anfang oft noch irgendwo aufgerollt auf weitere Verwendung warten. Sperren Sie auch die außenliegende Kellertreppe ab. Die Einfriedung sollte Schutz bieten und kein Klettergerüst sein, also vertikale Streben oder Maschen haben. Achten Sie auch darauf, dass der Knopf zum Öffnen des Tores unerreichbar hoch sitzt. Wenn Sie im Bestand bauen, ein schönes Haus im Grünen, prüfen Sie auch die Hecken, Zäune und Mauern zu den Nachbargrundstücken. Oft gibt es dort Jahrzehnte alte Löcher und Durchlässe, die die Kinder früherer Bewohner angelegt haben. Nicht nur Katzen oder Waschbären nutzen sie, auch kleinere Kinder. Wer ein Baumhaus plant, muss Regeln beachten. Für den Anfang tut‘s vielleicht auch ein Wigwam aus Weidenruten, der ist sicher und stört auch die Nachbarn nicht. Weitere Tipps im kostenlosen VPB-Ratgeber "Machen Sie Ihr Haus kindersicher".





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Immobilienkauf: Unverheiratete können sich gegenseitig absichern

Viele Paare leben heute ohne Trauschein zusammen und kaufen Wohneigentum. Das ist nicht unproblematisch, denn wenn ein Partner stirbt, hat der Hinterbliebene kein gesetzliches Erbrecht. Ganz gleich, ob beide Eigentümer waren oder nur der Verstorbene. Falls kein Testament vorliegt, steht dann Ärger ins Haus. Ohne letztwillige Verfügung erben zunächst die gemeinsamen Kinder. Gibt es keine, geht das Erbe an die Kinder aus erster Ehe oder die Eltern des Verstorbenen. Wurde die Immobilie gemeinsam gekauft, dann fällt der Anteil des Erblassers an dessen Angehörige. Der überlebende Partner muss die Erben regelmäßig auszahlen. Doch das kann sich nicht jeder leisten. Damit der überlebende Partner in solch einem Fall die Immobilie nicht verliert, sollten unverheiratete Paar vorbauen, indem sie ein Testament machen oder einen Erbvertrag schließen, in dem sie sich gegenseitig als Erben einsetzen und so den eigenen Anteil an der Immobilie dem Partner beim Ableben übertragen. Nur eigene Abkömmlinge haben dann noch einen Pflichtteilsanspruch, auf den sie aber notariell verzichten können. Beratung finden unverheiratete Bauherren und Immobilieneigentümer im Netzwerk des Verbandes Privater Bauherren.

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KfW-Award: Bewerbung für Bauherren noch bis am 15. Juni möglich!

NewsletterDer KfW Award Bauen 2021 richtet sich an alle privaten Bauherren oder Baugemeinschaften, die in den vergangenen fünf Jahren ein Neubau-Projekt umgesetzt oder ein bestehendes Gebäude erweitert, umgewidmet, modernisiert oder belebt haben. Entscheidend bei der Auswahl der Gewinnerprojekte ist die richtige Balance aus gelungener Architektur und Erscheinungsbild, Kosten- und Energieeffizienz, guter Integration in das bauliche Umfeld, zukunftsorientierter und nachhaltiger Bauweise, optimaler Raum- und Flächennutzung sowie individueller Wohnlichkeit. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Juni 2021. Noch haben Sie also Gelegenheit, sich hier zu bewerben.
Der KfW-Award wird im 19. Jahr ausgeschrieben und ist mit insgesamt 35.000 Euro dotiert. Prämiert werden Neubauten und Bauprojekte im Bestand.



 

Aus dem VPB: Regionalbüro Regensburg unter neuer Leitung

NewsletterDer Verband Privater Bauherren (VPB) hat sein Regionalbüro in Regensburg neu besetzt: Zehn Jahre nach der Gründung hat Dipl.-Ing. Carl Hollinger die Leitung des bestehenden Regionalbüros übernommen. Er war bislang für die VPB-Dependance in Roding zuständig, die weiter bestehen bleibt. Das VPB-Regionalbüro Regensburg hat seine Räume in der Spitalstraße 5 in 93138 Regensburg, Lappersdorf, und ist zu erreichen unter der Telefonnummer 0941 / 46 10 56 00 sowie unter der E-Mail-Anschrift regensburg@vpb.de. Die Niederlassung in Roding ist telefonisch unter der Nummer 094 61 / 91 30 441 zu erreichen sowie per Mail unter hollinger.regensburg@vbp.de. Gemeinsam mit Carl Hollinger arbeitet im Gebiet des Regionalbüros Regensburg Dipl.-Bau-Ing. Helene Dirmeyer. Beide sind bereits seit Jahren tätig als Bauherrenberater und Bauherrenberaterin im VPB.



 

Tagesspiegel Live: Stellen Sie Ihre Fragen zu steigenden immobilienpreisen

Am Donnerstags, den 20. Mai um 19 Uhr lädt der Berliner „Tagespiegel“ ein zur Online-Diskussion: Leserinnen und Leser können von zu Hause aus via PC, Tablet oder Smartphone Fragen stellen, Experten antworten – darunter VPB-Hauptgeschäftsführerin Corinna Merzyn. Teilnahme über www.tagesspiegel.de/live.


 

Einstiegspaket: 70plus Barrierearm

Sie möchten eine Immobilie kaufen oder wohnen schon darin? Sie möchten sich dabei vorbeugend schon einmal mit dem Thema altersgerecht (um-)bauen beschäftigen? Sie möchten, bevor Sie umfangreichere Leistungen beauftragen, sich erst einmal selbst schlau machen und besser in der Lage sein, zu beurteilen, ob und wo man näher nachsehen sollte? Dann ist das Paket 70plus Barrierearm das Richtige für Sie.


 

Lesestoff: Barrierearm bauen

NewsletterWer barrierearm lebt, hat es leichter, gleich ob jung oder alt. Der VPB-Leitfaden „Vorbauen und Umbauen: barrierearm und altersgerecht" richtet sich an alle Bauherren und Hausbesitzer: an junge Familien, die ihr neues Haus von Anfang an fürs Alters konzipieren, damit sie dort lange leben können. An Senioren, die im Alter noch einmal neu bauen möchten oder eine zu ihren gesundheitlichen Bedürfnissen passende Seniorenwohnung suchen. An Hausbesitzer, die weiterhin selbstbestimmt zu Hause wohnen und ihre eigene Immobilie dazu barrierearm umbauen möchten.

Der VPB-Leitfaden "Vorbauen und Umbauen: barrierearm und altersgerecht" listet systematisch alle Hausbereiche auf. Er zeigt, wo Barrieren das Leben erschweren, und wie sie vermieden werden können. Das beginnt beim Wohnumfeld und Garten und zieht sich durch sämtliche Räume des Hauses. Zu jedem Kapitel des 66-seitigen Leitfadens gehört eine umfangreiche Checkliste. Interessenten bekommen ihn im VPB-Shop.





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Gute Architektur: Holzhaus für Zwei

Weg von der Standardarchitektur, hin zu individuellen Lösungen geht der Weg bei vielen Architektenentwürfen. Längst haben Bauherren verstanden, dass Häuser sich allen Lebensphasen anpassen müssen, um nachhaltig zu sein. Das haben die jungen Bauherren dieses Holzhauses Am Pfänderstock beherzigt: Für ihr eigenes Haus wollten sie sich nur auf den Raum konzentrieren, den sie tatsächlich brauchen, und dabei räumlich flexibel bleiben, um das Haus bei Bedarf einer neuen Lebensphase anpassen zu können.

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VPB-Mitglieder haben neben der Bauvertrags- und der baubegleitenden Qualitätskontrolle durch Experten viele weitere Vorteile...

Zum Beispiel bietet der VPB seinen Mitgliedern die VPB-Referenzenbörse.




 

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Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: 030 - 2789010
Fax: 030 - 27890111
www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.
 

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