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Ausgabe Juli 2016


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Politik: VPB drängt auf schnelle Verabschiedung des Bauvertragsrechts!

Jedes Jahr bauen oder kaufen in Deutschland 250.000 Familien ein Haus oder eine Eigentumswohnung. Die Immobilien sind die wichtigsten Investitionen im Leben dieser Menschen und volkswirtschaftlich von enormer Bedeutung. Dennoch müssen sie nach wie vor mit eklatanten Mängeln im Verbraucherschutz leben", konstatierte Corinna Merzyn, Hauptgeschäftsführerin des Verbands Privater Bauherren (VPB) in ihrer Stellungnahme zum Entwurf des neuen Bauvertragsrechts als Sachverständige vor dem Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz des Deutschen Bundestages. Der VPB setzt sich seit langem für ein neues, verbraucherfreundlicheres Bauvertragsrecht ein und fordert die schnelle Verabschiedung des nun vorliegenden Gesetzesentwurfs noch in diesem Jahr.

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Neubau: Bauvertrag nicht ohne Weiteres zu kündigen

Niemand kauft leichtfertig ein Haus, aber manchmal gibt es Gründe, warum Bauherren einen Bauvertrag wieder rückgängig machen müssen. Das ist nicht ohne Weiteres möglich. Bei Häusern gibt es, anders als beim Onlinehandel beispielsweise mit Kleidung, kein Widerrufsrecht. Erst mit dem neuen Bauvertragsrecht, das aktuell beraten wird, kann sich das ändern. Denn dort ist - auch auf Betreiben des VPB  erstmals ein Widerrufsrecht vorgesehen und zwar vor allem für Schlüsselfertigbauverträge zwischen Verbrauchern und Unternehmern, sofern sie nicht notariell beurkundet worden sind. Noch aber gilt das Gesetz nicht! Wer jetzt einen Bauvertrag mit dem Schlüsselfertiganbieter unterzeichnet, der schließt in der Regel einen bindenden Vertrag ab. Und aus solchen Verträgen kommen Bauherren nicht ohne Weiteres wieder heraus. Allenfalls die freie Kündigung kommt in Betracht - und die hat ihre Schattenseiten.

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Eigentumswohnung: Bei Bauträger-Pleite droht Totalverlust

Wenn der Bauträger pleite geht, dann ist das für Bauherren eine Katastrophe. Besonders gefährdet sind Käufer von Eigentumswohnungen, die aktuell zu Tausenden in deutschen Städten entstehen. Solche Großobjekte werden in der Regel nur von Bauträgern angeboten. Hier hat, so der VPB, im Fall einer Insolvenz die den Bauträger finanzierende Bank den ersten Zugriff auf Grund und Bausubstanz. Nicht die Wohnungskäufer Die Bank entscheidet dann in der Regel, ob und wie es weitergeht. Das Verfahren dauert jeweils Monate, in denen nicht weitergebaut wird, aber Finanzierung und Miete parallel weiter laufen. Selbst wenn die Bank den Käufern den unfertigen Bau überlässt, damit sie ihn selbst vollenden können, ist der Ausgang des Bauvorhabens ungewiss, denn die Käufer müssen erst Eigentümer werden und dann Firmen finden, die bereit sind, weiterzubauen. Dazu müssen sie sich mit den anderen Miteigentümern einigen; zu denen gehört auch der insolvente Bauträger, der ja eventuell noch im Besitz unverkaufter Wohnungen ist. Mehr dazu im neuen VPB-Ratgeber "Bauträger pleite! Was dann?"

» VPB-Ratgeber_Bautraeger-pleite.pdf



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Altbau: Vernachlässigte Immobilien sind oft von Hausschwamm befallen

Eigentumswohnungen verkaufen sich aktuell fast von alleine, zumindest in den großen Städten. Nicht nur Neubauten sind beliebt bei den Käufern, sondern auch restaurierte Altbauten. Vor allem im Osten übernehmen Bauträger bislang leer stehende, vernachlässigte Gründerzeithäuser, entkernen und sanieren sie. "Im Augenblick werden auch all jene Immobilien saniert und verkauft, an die sich jahrelang niemand herantraute, weil sie einfach nur noch Ruinen waren", beobachtet Dipl.-Ing. Raik Säbisch, Leiter des VPB-Büros in Leipzig. Er betreut zahlreiche Käufer und auch Gemeinschaften, die sich für eine Eigentumswohnung im sanierten Stilaltbau entschieden haben. Die Probleme bei diesen Altbauten sind gravierend: Hausschwamm, verrostete Stahlträger, marode Wände und Decken, schlechter Schallschutz, statische Probleme beim nachträglichen Einbau von Aufzügen und Dachterrassen, fehlende Dämmung, alte Fenster.

» Lesen Sie mehr zum Thema "Hausschwamm"



Baurecht: "Schwarzbauten" werden aus der Luft gespottet

Wer baut, der braucht dazu in der Regel eine Genehmigung. Das gilt auch für Um- und Anbauten. Manche Hausbesitzer nehmen es mit der Genehmigung aber nicht so ernst. Sie hoffen, mit kleineren "Schwarzbauten" schon irgendwie davon zu kommen. Das geht aber nach Erfahrung des Verbands Privater Bauherren meistens schief. Die Baubehörden dürfen im Rahmen des Polizei- und Ordnungsrechtes jederzeit Grundstücke betreten und kontrollieren, ob das, was dort steht, auch genehmigt ist. Ist das nicht der Fall, muss der Besitzer mit Abbruchverfügungen rechnen oder sich einem langwierigen und teuren Nachgenehmigungsverfahren stellen. Besser ist es, Um- und Anbauten regulär zu errichten, zumal die Kommunen inzwischen die Möglichkeiten nutzen, Luftbildaufnahmen direkt mit ihren Baudaten abzugleichen. "Schwarzbauten" werden also irgendwann entdeckt.



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Unwetter: Haus und Baustelle vor extremem Wetter schützen

Häuser und offene Baustellen sollten vor und bei extremem Wetter geschützt, Unwetterschäden nach Sturm, Hagel oder Hochwasser möglichst schnell beseitigt werden. Wer weiß, wann Stürme und Hochwasser kommen, der kann sich und sein Eigenheim vorbereiten: Markisen einziehen, Fenster schließen, Jalousien öffnen, offene Dächer abdecken, Baustellen und Baustoffe abdecken, Sandsäcke füllen und vor gefährdete Kellerfenster stellen. Gefahren meldet rechtzeitig der Deutsche Wetterdienst  jetzt präziser denn je. Statt wie bisher nur für die 400 Kreise gibt es nun Vorhersagen für 10.000 Gemeinden, eine echte Hilfe, auch für Hausbesitzer und Bauherren. Mehr dazu hier:

http://www.dwd.de/DE/wetter/warnungen_gemeinden/warnkarten/warnkarten_node.html.

Dazu hat der Deutsche Wetterdienst auch noch die App "WarnWetter" entwickelt, die es kostenlos für alle Systeme (iPhone, Android) gibt.



Immobilienverkauf

Rund die Hälfte aller Senioren hat Immobilienbesitz und wird ihn in absehbarer Zeit vererben. Im Gegensatz zu früheren Generationen haben die zukünftigen Erben aber überwiegend keine Lust, selbst einmal ins elterliche Heim einzuziehen. Oft haben sie schon eigene Immobilien. Sie wollen das alte Haus verkaufen und schwanken dabei oft zwischen Vernunft und Sentimentalität. Worauf es beim Immobilienverkauf ankommt, haben wir hier für Sie zusammengestellt:

» Mehr dazu unter "FAQ Immobilienkauf"



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Einstiegspaket: 70plus Barrierefrei

Sie möchten eine Immobilie kaufen oder wohnen schon darin? Sie möchten sich dabei vorbeugend schon einmal mit dem Thema altersgerecht (um-)bauen beschäftigen? Kluge Entscheidung! Denn es gibt viel zu bedenken bei so einem Umbau, technisch wie auch finanziell. Da ist es sinnvoll, sich vor der Beauftragung umfangreicher Leistungen erst einmal zu informieren. Wir helfen Ihnen dabei mit dem VPB-Einstiegspaket 70plus Barrierefrei (das sich übrigens auch ideal als Geschenk für Eltern eignet!).

» Hier finden Sie alles zum "Einstiegspaket Barrierearm"



Lesestoff: Mit Mieteinnahmen Altersvorsorge sichern

NewsletterViele Bauherren planen beim Hausbau eine Einliegerwohnung oder eine zusätzliche Wohnung ein, um sie später zu vermieten. Das ist sinnvoll, denn Mieteinnahmen verringern die wirtschaftliche Belastung durch den Hausbau und helfen beim Aufbau der finanziellen Absicherung im Alter. Mit der Vermietung sind allerdings Rechte und Pflichten verbunden, die jeder Vermieter kennen muss. Damit die Vermietung für den Hausbesitzer kein Zuschussgeschäft wird, sondern ein Gewinn, hat der Verband Privater Bauherren den Leitfaden "Mietrecht für Bauherren - Der Einstieg in die Vermietung" zusammengestellt. Er wurde jetzt aktualisiert. Die aktualisierte Auflage bekommen Sie gleich hier:
VPB-E-Book-Shop

Wer bereits einen gedruckten Leitfaden hat, der muss ihn nicht ins Altpapier werfen, sondern kann sich die Aktualisierungen gratis von der VPB-Website herunterladen:

» Aktualisierung "Leitfaden Mietrecht"



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Gute Architektur: Bautyp Bungalow – reloaded

Wie ist das, wenn man ein neues Haus neben einem Denkmal baut? Wie passen die beiden zusammen? Wer sollte in den Vordergrund rücken, welcher Bau sich eher im Hintergrund halten? In der Regel macht die zuständige Denkmalschutzbehörde dazu ihre Vorschläge und möchte auch, dass sie übernommen werden. Mitunter haben die Planer selbst die richtigen Ideen, wie bei diesem neuen Bungalow in Köln, der die Typologie der 1960er Jahre aufgreift und damit auch komplett im Trend liegt! Auf demselben Grundstück, einige Meter im Hintergrund, steht das vor einem halben Jahrhundert von Peter Neufert errichtete Haus X1, das sich mit seiner blauen Dachschale damals programmatisch gegen die herrschenden Wohnungsbaukonventionen richtete.

» Mehr über dieses Projekt "Bautyp Bungalow – reloaded"



Frage der Woche: Wie kommen Sie über die "Hundstage"?

Der Sommer 2016 ist noch "ausbaufähig", um mal in der Bau-Sprache zu bleiben. Aber sie können noch kommen, die "Hundstage" und mit ihnen die Frage: Wie bekommen wir unsere Wohnung kühl? Gefühlt geht der Trend zur Klimaanlage. Was allerdings, wenn es stimmt, bedauerlich wäre, denn schließlich versuchen wir alle, Energie und Ressourcen zu sparen. Eine Klimaanlage ist, auch in sparsamer Version, immer ein Energiefresser. Umso erfreulicher fanden wir das Ergebnis unserer Umfrage vom 20. Juni: Wie kühlen Sie? Über die Hälfte aller Teilnehmer nutzt bewährte Erkenntnisse und hält wie zu Großmutters Zeiten die Fenster und Läden tagsüber konsequent geschlossen, um nachts zu lüften. Die restlichen 46 Prozent verteilen sich fast gleichmäßig auf Klimaanlagenbesitzer, Ventilatoren-Nutzer und Zeitgenossen, die mit der Hitze zurechtkommen. Letztes könnte in diesem Sommer kein allzu großes Problem werden. Und das wäre irgendwie auch schade ...

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Ihre Antworten sind uns wichtig! Ihre Einschätzungen greifen wir in unserer täglichen Arbeit auf. Bitte machen Sie mit! Beantworten Sie die "Frage der Woche", jeden Montag neu ...

» Frage der Woche




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VPB in den Medien

"Wie bauen wir das Haus von morgen?" Interessante Frage! Um die geht es im aktuellen Magazin +3, Beilage der Süddeutschen Zeitung. Auf Seite 10 appelliert VPB-Hauptgeschäftsführerin Dipl.-Ing. Corinna Merzyn an private Bauherren, kritischer zu sein und ihre Rechte als Verbraucher einzufordern.

» Mehr dazu beim Magazin +3


 

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Zum Beispiel bietet der VPB seinen Mitgliedern ein Willkommensgeschenk mit 400 Seiten Bau-Informationen aus erster Hand.


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Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: 030 - 2789010
Fax: 030 - 27890111
www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.
 

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