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Sie leiden an Allergien, Heuschnupfen, Asthma? Ihr Arzt weiß nicht, woher Ihre häufigen Infekte, gereizten Augen, Schlafstörungen oder Kopfschmerzen kommen? Und wenn Sie im Urlaub sind, dann fühlen Sie sich plötzlich viel gesünder? Haben Sie schon einmal überlegt, ob Ihre eigenen vier Wände Sie vielleicht krank machen? Lassen Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung auf Schadstoffe untersuchen! Wenden Sie sich dazu an Ihren VPB-Experten!

Tipp zum Thema Schadstoffe:

Imprägnierung
Empfindliche Menschen vertragen natürliche Baustoffe besser als synthetische. Deshalb entscheiden sich Allergiker häufig für Teppiche aus Naturwolle oder Vorhangstoffe aus reinen Naturfasern. Vorsicht hier vor allem bei Vorhängen geboten. Weil sie als Naturfaser nicht den Brandschutzbestimmungen entsprechen, werden sie meist imprägniert. Mit der Imprägnierung geht dann die Naturreinheit verloren. Private Bauherren sollten darauf achten, denn sie müssen keine speziell imprägnierten Gardinen oder Teppiche aufhängen. Brandschutzvorschriften ist auch im Privathaus wichtig, aber die Vorschriften für die Imprägnierung der Vorhänge bezieht sich auf öffentliche Gebäude.
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gut zu wissen: "ABC der Schadstoffe" weiter lesen
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Expertenwissen: "Ökologische Dämmstoffe" weiter lesen
Gut zu wissen: "ABC der Gemeinheiten" weiter lesen

Ihr Praxistipp:

Holzschutz, konstruktiver
Holzhäuser, gleich, ob in Skelettbauweise, als Rippenbau oder als Massivholzkonstruktion, sind - materialgerecht geplant und fachlich korrekt ausgeführt und gepflegt - annähernd so haltbar wie Steinhäuser. Wichtig beim Holz ist der so genannte konstruktive Bautenschutz. Darunter verstehen Fachleute zum Beispiel ein weiter über die Fassaden hinausgezogenes Dach, das die Hauswände vor Regenwasser schützt, oder den Schutz des Hirnholzes vor eindringendem Wasser und die Verwendung von besonders resistentem Holz in wasserbelasteten Bereichen. Wichtig beim Holzhaus ist immer: Holz muss trocken sein oder nach einem Regenguss zumindest schnell wieder abtrocknen können. Trockenes Holz mit einer Holzfeuchte von unter 20 Prozent ist nach Erkenntnissen versierter Fachleute sicher vor Pilzbefall. Dauerhaft feuchtes Holz dagegen fault und bietet Pilzen und Schädlingen Angriffsflächen. Gelingt es, das Haus durch konstruktive Maßnahmen trocken zu halten, dann kann auf chemische Holzschutzmittel komplett verzichtet werden.
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Expertenrat zum Thema Schadstoffe:

PCP
PCP (Pentachlorphenol) und Lindan waren früher in Holzschutzmitteln enthalten und gehören zur Gruppe der mittel- bis schwerflüchtigen organischen Verbindungen. Sie haben negative Geschichte geschrieben und sind seit Jahren berüchtigt! Sie sind nicht nur Wirkstoffe gegen Pilz- und Insektenbefall, sondern sie haben auch eine lange Halbwertszeit: Es dauert Jahrzehnte, bis sich die Holzschutzmittel im Haus abgebaut haben und Menschen in den Häusern wohnen können. Diese Holzschutzmittel sind inzwischen verboten, die Industrie hat zwar weniger bedenkliche Materialien entwickelt, aber Innenraumanalytiker, Bausachverständige und das Bundesgesundheitsamt raten, in Innenräumen auf Holzschutzmittel ganz zu verzichten.
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