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Baupraxis Schadstoffe

Sie leiden an Allergien, Heuschnupfen, Asthma? Ihr Arzt weiß nicht, woher Ihre häufigen Infekte, gereizten Augen, Schlafstörungen oder Kopfschmerzen kommen? Und wenn Sie im Urlaub sind, dann fühlen Sie sich plötzlich viel gesünder? Haben Sie schon einmal überlegt, ob Ihre eigenen vier Wände Sie vielleicht krank machen? Lassen Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung auf Schadstoffe untersuchen! Wenden Sie sich dazu an Ihren VPB-Experten!

Tipp zum Thema Schadstoffe:

Hausstaubmilben
Hausstaubmilben ernähren sich von Hautschuppen, Pollen und von Schimmelpilzen und deren Sporen. Die von Allergikern gefürchteten Milben sind überall dort heimisch, wo Menschen oder Tiere leben. Das Spinnentier hat acht Beine und wird, je nachdem, zu welcher der rund 40 Arten sie gehört, zwischen einem zehntel und einem halben Millimeter groß. Milben bevorzugen 25 bis 30 Grad Celsius Wärme und 70 bis 80 Prozent Luftfeuchtigkeit. Sie leben häufig in Matratzen, Polstermöbeln und Teppichböden. Weniger die Milben machen Menschen zu schaffen, als ihre Exkremente. Mit ihrem Kot scheiden Milben Pilze aus, die Allergien auslösen können. Gegen Milben helfen vor allem regelmäßiges feuchtes Wischen und häufiges Staubsaugen.
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gut zu wissen: "ABC der Schadstoffe" weiter lesen
Expertenwissen: "Ökologisch Bauen" weiter lesen
Expertenwissen: "Ökologische Dämmstoffe" weiter lesen
Gut zu wissen: "ABC der Gemeinheiten" weiter lesen

Ihr Praxistipp:

Zusatzstoffe
Weil natürliche Baustoffe für die meisten Menschen besser verträglich sind als synthetische, entscheiden sich Allergiker und vorausschauende Bauherren immer häufiger für natürliche Alternativen. Dabei müssen sie allerdings auf Zusatzstoffe achten! Teppiche aus reiner Naturwolle oder Vorhangstoffe aus reinen Naturfasern verlieren unter Umständen ihre naturreine Güte, wenn sie beispielsweise mit Mottenschutzmitteln ausgerüstet werden. Das gleiche gilt für Dämmstoffe aus Hanf, Schafwolle oder Flachs. Sie entsprechen als reines Material nicht den Brandschutzvorschriften und werden deshalb häufig imprägniert. Aber gerade mit einer Imprägnierung geht die Naturreine in der Regel verloren.
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Bilder zum Thema Schadstoffe:

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Expertenrat zum Thema Schadstoffe:

Wolle
Wer Teppiche mag, der sollte auch hier auf traditionelle, gesundheitlich gut verträgliche Materialien achten. Dazu zählen Naturfaserteppiche aus Schafwolle, Ziegenhaar, Kokos oder Sisal. Vorsicht: Wenn der Naturhaarteppich mit Motten- oder Käferschutzmitteln ausgerüstet wurde oder der Kleber problematisch ist, dann wird der gesamte Teppich wieder zum Gesundheitsrisiko.
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