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Expertenrat am Mittwoch


Hier finden Sie immer die aktuellen Artikel aus unserer Rubrik "Expertenrat am Mittwoch".


26. April 2017

VPB: Einfache Lagerkeller auch technisch simpel halten

BERLIN. Wer den Keller zum Wohnen ausbaut, der braucht dazu die entsprechenden Genehmigungen. Im Gegensatz zu einem reinen Lagerraum muss ein bewohnbarer Keller ausreichende Raumhöhen haben, besser gedämmt sein, mehr Licht und vor allem die vorgeschriebenen Fluchtwege haben, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Ein bewohnbarer Keller braucht oft auch Wasser- und Abwasseranschlüsse. Bauherren kommen dann in der Regel um die Installation einer Hebeanlage nicht herum. Die muss regelmäßig gewartet werden, damit sie zuverlässig funktioniert. Wer im Keller wohnen will oder muss, der muss also vieles bedenken und einbauen. Je simpler und robuster die technischen Lösungen sind, umso einfacher sind sie zu warten. Wer den Keller nur als Lager nutzen möchte, der sollte ihn entsprechend einfach halten und beispielsweise auf Fliesenböden oder Wandverkleidungen verzichten, rät der VPB. Je einfacher die Konstruktion, umso preiswerter ist sie und umso leichter zu pflegen.



19. April 2017

VPB: Verkäufer sollten Unterlagen für Käufer zusammenstellen

BERLIN. Wer sein privates Haus verkauft, der sollte das gut vorbereiten, empfiehlt der Verband Privater Bauherren (VPB). Zwar gibt es beim Privatverkauf keine gesetzlichen Vorgaben, was Verkäufer den Käufern übergeben müssen – außer dem gültigen Energieausweis, aber die meisten Käufer erwarten doch schon früh aussagekräftige Unterlagen, die es ihnen erlauben, den Wert der Immobilie einzuschätzen. In jedem Fall sollte der Verkäufer belegen können, dass das Haus so genehmigt wurde, wie es heute da steht. Es ist deshalb ratsam, Pläne, Statik, Genehmigungen und Mess- und Wartungsprotokolle zusammenzustellen. Sind Pläne nicht mehr auffindbar, müssen sie zwar nicht extra besorgt werden, aber es macht einen besseren Eindruck. Des Weiteren sollten Eigentümer Rechnungen über Reparaturen, Garantieurkunden und Gebrauchsanweisungen bereithalten. Im Idealfall gelingt es dem Verkäufer – auch mithilfe der Grundbuchauszüge – lückenlos zu belegen, dass das Haus ihm gehört, keine Schulden, Baulasten oder sonstige Verbindlichkeiten auf dem Besitz liegen und das Haus in allen Teilen genehmigt und technisch gut in Schuss ist. Liegen Grundbuchlasten auf dem Besitz kommt das in der Regel spätesten beim Notartermin ans Licht und bringt dann Erklärungsnöte und Ärger. Deshalb rät der VPB: Frühzeitig so viel wie möglich zusammenstellen und Fakten offenlegen, sonst springen die Kaufinteressenten vielleicht wieder ab.



12. April 2017

VPB rät: Dachentwässerung regelmäßig warten

BERLIN. Starkregen gehört zu den Wetterphänomenen, an die sich die Mitteleuropäer zwar gewöhnt haben, gegen die sie aber noch nicht allzu viel ausrichten können. Starkregen führt immer wieder zu Wasserschäden in Wohnhäusern. Manchmal werden die Keller ganzer Wohngebiete überflutet. Zwar werden inzwischen in Neubaugebieten die Kanäle entsprechend größer dimensioniert und landesweit Retentionsflächen angelegt, aber das alles nützt nichts, wenn der einzelne Hausbesitzer seine Immobilie nicht in Schuss hält und so immer wieder Wasser ins Haus eindringen kann, mahnt der Verband Privater Bauherren (VPB). Zur Pflege der Immobilie gehört unbedingt das regelmäßige Reinigen und Freihalten von Abwasserrohren auf dem Dach. Sowohl die Regenrinnen und Fallrohre beim Satteldach müssen freigehalten werden, als auch die innenliegenden Abflüsse auf dem Flachdachbungalow. Sind die Abflüsse verstopft, sucht sich das Wasser immer andere Wege und läuft dann oft auch ins Haus. Feuchte Wände und Schimmel sind die Folgen, und teuer wird deren Beseitigung. Der VPB rät deshalb: Regelmäßig die Entwässerungssysteme warten.



05. April 2017

VPB rät: Makler-Honorar aushandeln

BERLIN. Wer den Makler beauftragt, der bezahlt ihn auch. Was das „Bestellerprinzip“ ist, das hat sich inzwischen herumgesprochen. Allerdings ist noch nicht überall bekannt, wann es angewendet wird, so beobachtet der Verband Privater Bauherren (VPB). Wer bestellt, der bezahlt – das gilt bislang nämlich nur bei der Vermietung von Wohnraum, nicht beim Verkauf. Gleich, ob es sich um eine Eigentumswohnung, ein Ein- oder Mehrfamilienhaus handelt, beim Verkauf gibt es laut VPB bislang keine rechtliche Regelung. Zwar wird inzwischen in der Politik diskutiert, ob das Bestellerprinzip in Zukunft auch beim Verkauf gelten soll, aber bis das geregelt ist, können Käufer und Verkäufer die Höhe der Maklergebühr (Courtage) und ihre Aufteilung untereinander frei aushandeln. Damit ist eine gewisse Verfügungsmasse verbunden, die vielleicht manchen Kaufabschluss beschleunigt.



29. März 2017

VPB: Statt Umzug im Alter Haus anpassen!

BERLIN. Viele Menschen hängen am eigenen Heim und möchten im Alter nicht umziehen, sondern möglichst lange in ihrem Zuhause leben, beobachten die Sachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB) immer wieder. Das ist sinnvoll, denn die Bewohner kennen ihr Haus in- und auswendig, finden Schalter im Dunkeln und sind in der Nachbarschaft bestens integriert. Außerdem ist die ambulante Versorgung zu Hause angesichts der demografischen Entwicklung erste Wahl. Laut VPB können die meisten Häuser mit der entsprechenden fachlichen Beratung gut umgebaut und fürs Alter angepasst werden. Der erste Schritt ist immer die Besichtigung vor Ort. Dabei werden die Bedürfnisse der Bewohner geklärt, denn barrierearm heißt ja nicht automatisch rollstuhlgerecht. Nicht jeder Senior sitzt im Rollstuhl. Die Bedürfnisse sind viel individueller, deshalb müssen sich die Umbaumaßnahmen auch nach den zu erwartenden Einschränkungen der Bewohner richten. Vorausschauende Bauherren fragen auch ihren Arzt, wie sich ihre Gebrechen voraussichtlich entwickeln werden. Diese Prognose sollte in die Umbauüberlegung einfließen. Der unabhängige Sachverständige hilft bei den Entscheidungen und überwacht die Umbauarbeiten.

Der VPB bietet dazu das Einstiegspaket "70plus Barrierearm" an. Mehr dazu unter http://www.vpb.de/vpb-einstiegspaket-barrierearm.html



22. März 2017

VPB: Bauherren müssen Steuerersparnis und Zuschüsse abwägen

BERLIN. Handwerkerleistungen sind steuerlich abzugsfähig. Allerdings nur, wenn es für dieselbe Maßnahme nicht gleichzeitig Zuschüsse gibt, erläutert der Verband Privater Bauherren (VPB). Sanieren Hausbesitzer zum Beispiel ihre Heizung und bekommen dafür KfW-Fördermittel, dann können sie diese Maßnahmen nicht zusätzlich steuerlich geltend machen. Lassen sie parallel zur Heizungssanierung ihr Haus von außen dämmen und nehmen dafür keine öffentlichen Zuschüsse in Anspruch, können sie die Lohnkosten für die Dämmmaßnahme steuerlich absetzen. Absetzbar sind auch die Fahrtkosten sowie die auf Lohn und Fahrtkosten anfallende Mehrwertsteuer. Nicht absetzbar sind die Materialkosten. Was sich lohnt und was nicht, ist also ein Rechenexempel: Zuschüsse für eine besonders innovative Heizung mit geringem Einbauaufwand und Absetzen der arbeitsaufwändigen Dämmarbeiten bei denen das Material eher günstig ist – oder umgekehrt? Der unabhängige Sachverständige berät Hausbesitzer bei der Vorbereitung der Arbeiten und überwacht die Ausführungsqualität am Bau.






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