VPB

Newsletter

Ausgabe Dezember 2015


Newsletter

Neubau: Bei Dämmung auch an ökologische Produkte denken!

Wer heute schlüsselfertig baut und eine Putzfassade möchte, der bekommt fast ausschließlich Fassaden mit einem Wärmedämmverbundsystem aus Polystyrol offeriert. "Wird Polystyrol, das mit HBCD als Brandschutzmittel versehen ist, demnächst tatsächlich nach den Regelungen für gefährliche Abfälle behandelt, dann haben Bauherren ein Problem", konstatiert Dipl.-Ing. Thomas Penningh, Präsident des Verbands Privater Bauherren (VPB). "Hunderttausende Bauherren hätten dann mit einem Federstrich Sondermüll auf der Fassade." Seit Jahren werden Wohnhäuser mit Polystyrol gedämmt. Der Fassadenaufbau aus dünner Außenwand und gleichdicker Dämmschicht gilt im Schlüsselfertigbau als alternativlos. Dabei gibt es Alternativen ...

» Lesen Sie mehr zum Thema "Ökologische Dämmung"



Newsletter

Rohbau: Schützen Sie Ihre Baustelle vor Schnee und Eis!

Winterwetter setzt nicht nur Menschen zu, sondern auch Bauten, vor allem, wenn sie noch nicht fertig sind. Dann schneit es in ungeschützte Kellerabgänge und regnet in offene Mauerkronen. Dabei entstehen schnell teure Schäden. Baufirmen sind zwar verpflichtet, die Baustelle im Winter abzusichern, aber nicht alle tun das auch. Bauherren sollten sich deshalb im Winter nicht allein auf die Sorgfalt ihrer Baufirmen verlassen, sondern prüfen, ob ihr Rohbau ausreichend geschützt ist. Im Zweifel hilft nur: selbst Folien besorgen und die neuralgischen Punkte abdecken. Das lohnt sich, denn im Rohbau steckt bereits viel Eigenkapital der zukünftigen Bewohner ...

» Lesen Sie mehr zum Thema Winterschutz




Newsletter

Mehrgenerationenwohnen: Projekt gut vorbereiten!

Über die Weihnachtsfeiertage sitzen viele Familien zusammen und planen das kommende Jahr. Dabei werden auch Umzugs- und Baupläne besprochen. Mitunter kommt auch die Frage auf: Wollen wir mit mehreren Generationen zusammenziehen? Das ist leichter gesagt als getan: Ein Mehrgenerationenhaus muss wie eine Bauherrengemeinschaft sorgfältig geplant und solide finanziert werden. Hinzu kommen mitunter knifflige Erbschaftsfragen ...

» Lesen Sie mehr zum Thema Mehrgenerationenhaus



Bauabwicklung: Streit vermeiden!

"Dann verklagen wir eben die Baufirma, schließlich sind wir im Recht!" Solche Sätze hören die VPB-Bauherrenberater immer wieder. Bauherren ärgern sich über ihre Baufirma, sie fühlen sich im Stich gelassen, verraten und verkauft. Ein Richter soll für sie Gerechtigkeit herstellen. Der Gang vor Gericht ist aber nicht immer die beste Lösung. Vorher sollten Bauherren erst alle Möglichkeiten ausschöpfen. Nach VPB-Erfahrung steht nämlich am Ende des meist langen Rechtsstreits oft ein Vergleich. Mitunter ist auch die Firma, die die Bauherren verklagt hatten, inzwischen insolvent. Dann fehlt den Bauherren nicht nur das Geld, das sie eigentlich erstreiten wollten, sondern sie bleiben auch noch auf den Verfahrenskosten sitzen – und das, obwohl sie vielleicht sogar gewonnen haben. Der VPB rät deshalb: Besser vorsorgen statt später streiten! Angehende Bauherren sollten immer zunächst den Bauvertrag prüfen lassen. Dabei bekommen sie einen Eindruck davon, wie die Schlüsselfertigfirma arbeitet: Hat sie alle Pläne und Berechnungen? Legt sie Zusatzkosten auf den Tisch? Offeriert sie Sicherheiten? Oder taktiert sie und hält die Bauherren hin? Mancher erbitterte Streit hat seinen Ursprung in komplexen Vertragspassagen. Genauso wichtig wie die Vertragskontrolle ist später natürlich die laufenden Baukontrolle.



Newsletter

Eigentumswohnung: Zwangsversteigerung ist selten ein Schnäppchen!

Immobilien gelten aktuell als gute Geldanlage. Wer kann, der kauft "Betongold". Auch Zwangsversteigerungen sind eine Möglichkeit an Wohneigentum zu kommen. Allerdings sollten Bieter sich sorgfältig auf die Versteigerung vorbereiten, damit sie wissen, was auf sie zukommt. Dazu gehört das Studium aller Unterlagen, die das Gericht zur Verfügung stellt. Der Blick ins Grundbuch und ins Baulastenverzeichnis zeigt, welche Schulden, Wohnrechte oder Abstandsflächen von Nachbarhäusern auf der Immobilie liegen. Sofern möglich, sollten Interessenten das Gebäude von innen und außen besichtigen und dazu den unabhängige Sachverständigen mitnehmen, der aus dem Zustand des Hauses auf die Sanierungskosten schließen kann. Wer nur am Grundstück interessiert ist, das alte Haus abbrechen und neu bauen möchte, der sollte sich vorab informieren, ob der Bebauungsplan den gewünschten Neubau überhaupt zulässt. Mehr dazu im VPB-Ratgeber "Zwangsversteigerungen". Kostenloser Download unter:

» VPB-Ratgeber_Zwangsversteigerung.pdf



Newsletter

E-Books: VPB-Publikationen auch als Geschenk!

Lesegewohnheiten verändern sich! Immer mehr Bauherren wünschen sich digitale Informationen, die sie jederzeit auf ihrem Handy, Tablet oder E-Reader abrufen können. Der VPB bietet deshalb seine sämtlichen Leitfäden auch als E-Books an. Besuchen Sie doch mal unseren neuen Shop:

» VPB-E-Book-Shop



Lesestoff: Leitfaden Nachbarrecht aktualisiert!

NewsletterGesetze werden immer wieder verändert. Auch im Nachbarrecht hat es seit Erscheinen unseres VPB-Leitfadens "Nachbarrecht" einige kleine Änderungen gegeben. Damit der Leitfaden, den Sie vielleicht schon vor zwei Jahren erworben haben, weiter aktuell und benutzbar bleibt, können Sie sich die Aktualisierung im VPB-Shop gratis herunterladen.

Wer den Leitfaden "Nachbarrecht" lieber gleich als E-Book ordert, der bekommt natürlich immer die aktuelle Version.

» Der VPB Leitfaden Nachbarrecht im VPB-Shop



Rauchwarnmelder: Hausbesitzer müssen jetzt nachrüsten

Fast alle Bundesländer schreiben den Einbau von Rauchwarnmeldern in Neubauten vor. Auch Altbauten müssen in den meisten Ländern inzwischen nachgerüstet werden. Deadline für Bestandsbauten in Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ist der 31. Dezember 2015, also in wenigen Tagen! Auch wenn kein Amt den Einbau der Melder kontrolliert, rät der VPB Hausbesitzern doch zum Einbau! Rauchwarnmelder sollten mit dem Qualitätszeichen "Q" gekennzeichnet sein und der Angabe "E 14604". Das "Q" ist ein unabhängiges Qualitätszeichen für hochwertige Rauchwarnmelder, die sich für den Langzeiteinsatz eignen. Die DIN 14676 regelt die Montage von Rauchwarnmeldern in allen Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Fluren, die als Rettungswege gedacht sind. DIN-Normen sind keine Vorschriften, sondern Empfehlungen. Experten raten sogar dazu, alle Räume mit Brandmeldern auszustatten, außer Bad und Küche.



Newsletter

Expertentipp: Heiztechnik sollte zu Bedürfnissen der Bewohner passen!

Ab 1. Januar 2016 gelten für Neubauten die verschärften Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014. Die neuen Bedingungen betreffen alle Häuser, für die der Bauantrag ab dem 1.1.2016 gestellt wird. Bei den Neubauten wird der zulässige Primärenergiebedarf um weitere 25 Prozent gegenüber den bisher geltenden Bedingungen gesenkt. Die Anforderungen an den Wärmeschutz der Gebäudehülle steigen im Durchschnitt um weitere 20 Prozent. Damit werden Bauplanung und Bauausführung wieder komplexer, voraussichtlich auch teurer und müssen sorgfältiger überwacht werden als bislang. Bauherren müssen sich auf neue Techniken einstellen und auf die Wartung der Anlagen. Dazu brauchen sie bereits im Vorfeld firmen- und produktneutrale Beratung, damit sie die Haustechnik bekommen, die zu ihren Bedürfnissen passt. Keinesfalls sollten sich Bauherren bei der Auswahl nur auf die Baufirmen verlassen. Sie stellen nach VPB-Erfahrung oft unnötig teure Technikpakete zusammen, nur um die Vorgaben der EnEV zu erfüllen. In der Regel lassen sich praktischere und preisgünstigere Lösungen finden. Fragen Sie dazu Ihren VPB-Berater!

» Berater finden



Neues VPB-Einstiegspaket: "Energetische Modernisierung"

Sie möchten eine Immobilie kaufen oder wohnen schon darin und möchten diese unter energetischen Gesichtspunkten sanieren? Aber Sie möchten, bevor Sie umfangreichere Maßnahmen beauftragen, erst einmal wissen, welche Sanierungsmöglichkeiten infrage kommen und wie Sie eventuell Maßnahmen in Ihr Budget einbauen können? Außerdem wollen sie natürlich teure Bauschäden durch bauphysikalische Fehler in der Planung vermeiden. Dann ist das Paket "Energetische Modernisierung" das Richtige für Sie.

» Mehr zum VPB-Einstiegspaket "Energetische Modernisierung"



Newsletter

Gute Architektur: Wohnen ganz in Reet

Reetdachhäuser haben etwas Gemütliches. Und sie lassen sich durchaus modern interpretieren, wie diese Ferienwohnungen in Prerow auf der Ostsee-Insel Darß zeigt. Der Bebauungsplan schrieb die eingeschossige Bauweise mit regionaltypischer Reetdachdeckung vor. Markante Elemente sind neben der Reetdeckung, die sich vom Dach über die gesamten Traufseiten bis zum Boden zieht, vor allem die großen Fenster und Schiebeläden an den Längsseiten und die holzverkleideten Giebelseiten.

» Mehr zur guten Architektur "Wohnen ganz in Reet"



 

Frage der Woche: Achten Sie bei Baustoffen auf die Volldeklaration?

Das wollten wir in der Woche ab dem 23. November wissen. Und tatsächlich: Private Bauherren sind zunehmend kritische Verbraucher. Immer mehr kaufen nicht einfach Farben oder Teppiche, Kleber oder Fugenmassen, wie sie ihnen offeriert werden, sondern sie fragen nach den Inhaltsstoffen, bevor sie sich für ein Produkt entscheiden. Hintergrund ist die Sorge um die eigene Gesundheit und natürlich das wachsende Bewusstsein für Umwelt- und Klimaschutz. Etwa jeder siebte Bauherr fragt inzwischen regelmäßig nach der Volldeklaration. Ein gutes Viertel fragt immerhin gelegentlich danach. Nur etwa jeder achte gibt an, das Thema interessiere ihn nicht. Sobald die Mehrheit der Bauherren danach fragt, werden Hersteller die Volldeklaration ihrer Baustoffe auch anbieten. Fragen Sie also danach!

Achten Sie bei Baustoffen auf die Volldeklaration?

Newsletter

Ihre Antworten sind uns wichtig! Ihre Einschätzungen greifen wir in unserer täglichen Arbeit auf. Bitte machen Sie mit!" Beantworten Sie die "Frage der Woche", jeden Montag neu ...

» Frage der Woche



 

VPB-Mitglieder haben viele Vorteile ...

... zum Beispiel bietet der VPB seinen Mitgliedern Rechtsberatung. Fragen Sie uns danach!


Follow us!

Täglich neue Tipps rund ums Bauen, Kaufen, Modernisieren auf Facebook und Twitter. Aktuell läuft der "VPB-Adventskalender": Wir haben jeden Tag einen wertvollen Tipp oder kostenlosen Ratgeber für Sie. Folgen Sie uns doch! ...

facebook Twitter


Weitere Infos und tagesaktuelle Berichte vom VPB gibt es auch als rss-Feed
http://www.vpb.de/vpb-rss-feed.html


 

Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: 030 - 2789010
Fax: 030 - 27890111
www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.
 

Wenn Sie Probleme bei der Darstellung dieses Newsletters haben, klicken Sie bitte auf den folgenden Link um zur Webversion zu gelangen:
Webversion

Wenn Sie keine weiteren Newsletter des VPB erhalten möchten, können Sie Ihre E-Mail-Adresse über den folgenden Link aus unserem Verteiler löschen:
Newsletter abbestellen