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Ausgabe vom 15. März 2019


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Stress am Bau: Berater vermitteln zwischen Bauherren und Firmen

"Im Augenblick sitzen Baufirmen am längeren Hebel und nutzen das zum Teil auch aus. Mitten im Bauboom können sie sich ihre Bauherren aussuchen", beobachtet Dipl.-Ing. Hans Schröder, Sachverständiger beim Verband Privater Bauherren und Leiter des VPB-Büros in Augsburg. "Viele Bauherren lassen sich auch einschüchtern." Aus Angst, bei der Vergabe der begehrten Objekte übergangen zu werden, schlucken sie Kritik und sogar berechtigte Fragen herunter. "Beides ist nicht gut", so Bauherrenberater Schröder, "denn es führt zu unnötigem Misstrauen, zu Missverständnissen und zu Frust auf beiden Seiten." Oft sieht sich der Bauherrenberater als Katalysator in der Mitte. "Beide Seiten müssen im Gespräch bleiben, wir Sachverständigen vermitteln dabei, denn wir verstehen und sprechen beide Sprachen." Wie das Miteinander funktionieren kann, lesen Sie im Experteninterview mit Bauherrenberater Schröder.




 

Check-up: Haus jetzt auf Winterschäden kontrollieren

Die kalte Jahreszeit ist vorbei. Zeit für den Frühjahrscheck: Wie ist das Haus durch die kalte Jahreszeit gekommen? Wo sind Risse entstanden oder feuchte Stellen, die nun schnell behoben werden müssen? Winterwetter setzt allen Immobilien zu, auch den neuen. Hauseigentümer sollten jetzt genau hinschauen, um größere Folgeschäden zu vermeiden. Dabei hilft der VPB-Ratgeber "Frühjahrscheck für Haus und Garten" mit seinen Checklisten. Größere Schäden – natürlich auch kleinere – begutachtet jederzeit Ihr VPB-Berater. Er unterstützt Sie auch, wenn Sie Fragen zu möglichen Schäden an Ihrem Rohbau haben.




 

Neubau: Statik und Ausführung prüfen lassen

Beton gehört zu den wichtigen Baustoffen beim Hausbau. Er muss allerdings, um als Fundament, Wand, Stütze oder Decke Lasten und Kräfte ableiten zu können, mit Stahl bewehrt werden. Wie viel Stahl an welcher Stelle in den Beton eingelegt werden muss, errechnet der Statiker in der Planungsphase. Die sogenannte Statik besteht aus zwei Teilen: Den Berechnungen und den dazugehörigen Bewehrungsplänen. Die Baufirmen müssen sich an diese Pläne halten. Das tun aber nach Erfahrung der VPB-Sachverständigen nicht alle Baufirmen. Häufig wird zu wenig Baustahl verwendet. Die Folge: Das Haus ist nicht so standfest wie vorgesehen, schlimmstenfalls sogar einsturzgefährdet. Damit es soweit gar nicht erst kommt, können Bauherren zweierlei tun: Zuerst die Pläne und Berechnungen und später auch die Baustelle regelmäßig vom unabhängigen Sachverständigen prüfen lassen.




 

30 Jahre VPB Köln: Reimund Stewen denkt nachhaltig

NewsletterIm März 1989 eröffnete der VPB sein Regionalbüro in Köln. Von Beginn an wird es von Dipl.-Ing. Reimund Stewen geleitet; er ist auch Mitglied des VPB-Präsidiums. Schon früh hat sich der VPB-Sachverständige mit Fragen des gesunden und nachhaltigen Bauens beschäftigt. Sein Credo: Jeder Bauherr sollte wissen, welche Materialien in seinem Haus verwendet werden. Und: Ein Hausbau sollte immer vom Ende her betrachtet werden. Ein nachhaltiges Haus lässt sich nach seiner Nutzung wieder in seine ursprünglichen Bestandteile zerlegen.

Am 13. April treffen Bauherren VPB-Berater Stewen beim Immobilientag in Köln. Zusammen mit dem Bereich Energie / Bundesgeförderte Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW richtet der VPB den Verbrauchertag in Köln aus. Außerdem treffen Bauherren Reimund Stewen auf der Kölner Immobilienmesse am 25.5. Im Rahmen des Jubiläums bietet Bauherrenberater Stewen am VPB-Stand kostenlose Kurzprüfung von Baubeschreibungen daraufhin an, zu checken, ob das Gebäude bautechnisch ohne Lücken beschrieben wird.



 

25 Jahre VPB Dresden: Beratung strikt firmen- und produktneutral

NewsletterVon Anfang an unter der Leitung von Dr. Hartmut Brunzel steht das VPB-Regionalbüro Dresden. Es wurde im März 1994 eröffnet. Viele Hausbesitzer lassen sich im Regionalbüro zum Thema Altbausanierung beraten.

"Im Altbau beraten wir zunächst einmal völlig firmen- und produktneutrat und konzentrieren uns darauf, was technisch am besten zum Haus passt", erläutert Bauherrenberater Dr. Brunzel. "Das ist nämlich nicht immer unbedingt ein Wärmedämmverbundsystem, wie die Werbung suggeriert. Oft erreichen wir mit einer neuen Heizung viel mehr Energieeinsparung. Oder mit neuen Fenstern. Aber was am besten zum Haus – und zum Geldbeutel – passt, was wirklich zukunftsweisend, ökologisch und nachhaltig ist, das erfährt eben nur, wer sich neutral beraten lässt!"



 

15 Jahre VPB Nienburg: Dieter Leukefeld berät über ökologisches Bauen

Newsletter2004 im März eröffnete der VPB sein Regionalbüro in Nienburg, seit 2011 wird es von Dipl.-Ing. Dieter Leukefeld geleitet. Zu seinen Spezialgebieten gehören unter anderem die baubegleitende Qualitätssicherung und die Betreuung von Bauprojekten, ferner unterstützt er bei Energieberatung und -konzeption. Außerdem berät er zum Thema nachhaltiges und ökologisches Bauen.

"Ökologisch ist "in"! Jeder will ökologisch bauen, wohnen, modernisieren. Aber was ist das eigentlich und wie finden Bauherren einen Unternehmer, der nicht nur mit dem Etikett "ökologisch" wirbt, sondern tatsächlich entsprechend baut? Der Markt ist groß und noch gibt es keine verbindlichen Kriterien. Deshalb geht es nicht ohne die Beratung versierter Fachleute", weiß Dipl.-Ing. Dieter Leukefeld.



 

Verstärkung: Neue Büroleitung beim VPB in Schwerin

NewsletterAm 1. März hat Dipl.-Ing. Thomas Isbarn die Leitung des VPB-Büros in Schwerin von Dipl.-Ing. Angelika Rösner übernommen.

Das VPB-Regionalbüro Schwerin hat seine Räume in der Hospitalstraße 5b in 19055 Schwerin. Thomas Isbarn ist Bauingenieur, bauvorlageberechtigter Ingenieur in Mecklenburg-Vorpommern und geprüfter Sachverständiger für Schäden an Gebäuden.

Die bisherige Leiterin des Regionalbüros, Angelika Rösner, bleibt dem Regionalbüro als Sachverständige erhalten. Einer ihrer Schwerpunkte ist der Holzschutz.

 


 

VPB-Bauherrenchat: Expertenantworten bleiben online

Am 15. März endet die aktuelle Chat-Runde im VPB-Bauherren-Chat. Nach insgesamt 15 Terminen und einem Themenspektrum von der Bauabnahme über Baumängel, dem Umgang mit dem neuen Bauvertragsrecht bis hin zur Energieberatung, dem Einsatz von KfW-Mitteln und dem Bauen am, im und auf dem Wasser, bleiben die Bauherren-Fragen und die Antworten unserer VPB-Experten bis auf Weiteres sichtbar unter www.bauherren-chat.de.
 





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Altbau: Vor dem Verkauf Wert und Potenzial ermitteln

Wer sein Haus verkaufen möchte, kann in attraktiven Lagen mit Höchstpreisen rechnen. Bei gesuchten Objekten liefern sich Kaufinteressenten wahre Bieterkriege. Dafür gibt es aber keine Garantie, und mancher, der mit zu hohen Erwartungen in die Verkaufsgespräche geht, bleibt nachher lange auf seiner überteuert angebotenen Immobilie sitzen. Deshalb rät der VPB Verkäufern, sich vorab zu einem realistischen Preis beraten zu lassen, damit sie die zu erwartende Verhandlung einschätzen können. Wie solche Gutachten angefertigt werden und wozu sie dienen, war Thema unseres VPB-Bauherren-Chats Anfang Februar. VPB-Experte Dipl.-Ing. Peter Reinwald beantwortet die Fragen der Bauherren.
 


 

Bauvertragsrecht: Inhalt der Baubeschreibung gesetzlich geregelt

NewsletterSeit Einführung des neuen Bauvertragsrechts Anfang 2018 haben alle privaten Bauherren, die ohne eigenen Architekten aus einer Unternehmerhand einen Neubau errichten lassen, das Recht auf eine Baubeschreibung. Allerdings versuchen immer noch Baufirmen, die Bauherren ohne oder mit stark reduzierter Baubeschreibung abzuspeisen.

Der VPB rät: Bauherren sollten auf ihr Recht bestehen. Das Gesetz ist eindeutig: Laut Art. 249 § 2 EGBGB muss eine Baubeschreibung die wesentlichen Eigenschaften des Hauses klar beschreiben. Mehr dazu im VPB-Ratgeber "Neues Bauvertragsrecht: Die Baubeschreibung beim Schlüsselfertigbau". Er kann kostenlos unter VPB-Ratgeber_Neues-Bauvertragsrecht-Baubeschreibung.pdf oder http://tinyurl.com/y65vrgby heruntergeladen werden.

 

 



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Eigentumswohnung: Reihenhäuser werden mitunter nach WEG gebaut

Weil freie Grundstücke selten sind, kaufen viele Familien Schlüsselfertigobjekte. Gerade in Ballungsgebieten errichten Bauträger Reihenhäuser. Was viele Käufer nicht ahnen: Manche dieser Reihenhäuser sind nach Wohneigentumsgesetz (WEG) gebaut. Die Häuser sind wie Eigentumswohnungen, nur nicht über-, sondern nebeneinander angeordnet. Mit dem Kauf einer solchen Immobilie werden die Bauherren automatisch Mitglied der Eigentümergemeinschaft. Das heißt, sie müssen sich im Miteinander und im Umgang mit ihrer Immobilie an gesetzliche Vorgaben, Vereinbarungen und die Gemeinschaftsordnung halten. Dazu gehört die Mitverantwortung für das Gemeinschaftseigentum. Das heißt, Käufer müssen vor dem Einzug nicht nur ihr Sondereigentum, abnehmen, sondern nach vollständiger Fertigstellung auch das Gemeinschaftseigentum. Der VPB rät: Wer sich in eine Wohnungseigentümergemeinschaft einkauft, sollte sich im Vorfeld mit den Besonderheiten des WEG beschäftigen. Bei allen Fragen, auch bei der laufenden Baubegleitung und der Abnahme, helfen die VPB-Berater vor Ort.




 

Lesestoff: Zukunftstrend Suffizienz

NewsletterVieles, was wir kaufen und auch bauen, brauchen wir eigentlich nicht. Wir übernehmen es unreflektiert, weil andere es auch so machen ...

Das lässt sich auch beim Bauen beobachten: Zum einen entwickelt die Industrie immer neue Technologien und Zusatzgeräte, die private Bauherren einbauen. Der tatsächliche Nutzen wird dabei gar nicht mehr hinterfragt. Oft sind die Anlagen viel zu komplex und kompliziert für den Alltagsgebrauch. Zum anderen werden die Wohnungen immer größer. Mehr Wohnraum kostet auch mehr - in der Herstellung wie im Betrieb. Beide Trends sind nicht zukunftsfähig. Zeit, über suffizientes Bauen nachzudenken.

Suffizienz ist eine konsequente Fortsetzung des Nachhaltigkeitsgedankens. Suffizient bauen heißt nicht billig bauen, sondern bewusst und sparsam planen. Lesen Sie mehr dazu im VPB-Leitfaden "Suffizienz - Zukunftstrend Klasse statt Masse".



 

Einstiegspaket: Hausakte

Ordnung ist das halbe Leben. Das gilt auch bei allen Unterlagen, die zur Immobilie gehören. Was ist wichtig, was muss man aufheben? Weil man dabei schnell den Überblick verlieren kann, bietet der VPB Hilfe an - mit dem VPB-Einstiegspaket "Hausakte" - behalten Sie den Überblick.

 




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Gute Architektur: Pflegeleicht und vorfabriziert

"Moden kommen und gehen, aber Häuser sollten flexibel auf Bedürfnisse reagieren können. Wohnen ist immer im Fluss, bauen wir doch Häuser, die man auch der nächsten Generation getrost überlassen kann." So beschreiben die Architekten Nepomuk und Stefan Wagner das Doppelhaus-Projekt, das sie für den Ort Dietersheim planten. Um die Bauzeit kurz zu halten, entschieden sich die Bauherren für eine Holzkonstruktion. Die Wände bestehen aus vorgefertigten Holzrahmen-Elementen, die Decken aus Vollholz-Elementen. Die Fassade ist mit vertikal strukturierten Metall-Paneelen verkleidet, die den Sonnen- und Sichtschutz gewährleisten – und fast keine Pflege benötigen.

Mehr zum "Doppelhaus in Dietersheim".



 

Frage der Woche: Handwerker übers Internet suchen?

Am 5. Februar wollten wir von unseren Internetlesern wissen: Haben Sie sich schon einmal Handwerker über Internet-Plattformen vermitteln lassen? Die Meinungen sind gespalten: Ein gutes Viertel hat gute Erfahrungen damit gemacht, ein weiteres gutes Viertel lehnt solche Plattformen kategorisch ab, knapp die Hälfte erwägt die Handwerkersuche übers Netz, hat es aber noch nicht praktiziert. Wir meinen: Es kommt auf die Art der Arbeit und vor allem auf die Erfahrung und den guten Ruf der Firma an. Lesen Sie hier mehr dazu.

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Ihre Antworten sind uns wichtig! Ihre Einschätzungen greifen wir in unserer täglichen Arbeit auf. Bitte machen Sie mit! Beantworten Sie die "Frage der Woche", jeden Montag neu ...

 

 

VPB-Mitglieder haben neben der Bauvertrags- und der baubegleitenden Qualitätskontrolle durch Experten viele weitere Vorteile ...

Zum Beispiel bietet der VPB seinen Mitgliedern günstige und auf ihre Projekte abgestimmte Bauherren-Versicherungen.



 

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Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: 030 - 2789010
Fax: 030 - 27890111
www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.
 

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