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Ausgabe vom 15. Juli 2020


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Mehrwertsteuersenkung 2020: VPB stellt neuen Ratgeber vor

Für Bauarbeiten, die zwischen dem 1.7. und dem 31.12.2020 erledigt und abgeschlossen werden, müssen nur 16 Prozent Mehrwertsteuer bezahlt werden, statt der bisher gültigen 19 Prozent. Bauherren können davon profitieren, vorausgesetzt, die Bauarbeiten werden in dieser Zeitspanne tatsächlich abgeschlossen und abgenommen. Wer das schafft, kann sich glücklich schätzen. Wird es zeitlich knapp, sollten Bauherren die Firmen nicht übermäßig unter Druck setzen, denn abgesehen davon, dass etliche Baufirmen durch Corona ohnehin im Verzug sind, passieren unter Zeitdruck erfahrungsgemäß mehr Fehler. Auch bei übereilten Abnahmen übersehen Bauherren oft Mängel, die sich dann später zeigen, mitunter sogar erst nach der Gewährleistungsphase, und auf denen Bauherren dann sitzenbleiben. Lesen Sie, worauf es jetzt ankommt im neuen VPB-Ratgeber "Mehrwertsteuersenkung 2020 – Was bedeutet das für private Bauherren?". Er kann ab sofort kostenlos von der VPB-Website heruntergeladen werden.





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Studie für 2019: Bauvertragsrecht bei vielen Bauherren noch nicht abgekommen

Das neue Bauvertragsrecht, bereits seit 1. Januar 2018 in Kraft, ist nach wie vor den meisten Bauherren unbekannt. Das geht aus der Studie „Das neue Bauvertragsrecht – Schlüsselfertigbau für Verbraucherbauherren - Untersuchung zur Umsetzung im Zeitraum 2019“ hervor, die das Institut Privater Bauherren jetzt veröffentlicht hat. Die Studie ist die Fortsetzung der letztjährigen Untersuchung und dient dazu, die Verbreitung der neuen Verbraucherrechte am Bau zu analysieren. Auch die zweite Studie basiert wieder auf der Auswertung von Bauvorhaben aus den Regionalbüros des Verbands Privater Bauherren (VPB). Der VPB hält die Lage für ernüchternd: Das Recht auf eine ordentliche Baubeschreibung etwa, einer der zentralen Punkte des neuen Bauvertragsrechts, ist zwei Dritteln der Bauherren gar nicht bekannt. Dabei handelt es sich um ein Recht, das extra für sie geschaffen wurde. Auch das Widerrufsrecht kennt nur ein Drittel der Bauherren. Die aktuelle Studie "Das neue Bauvertragsrecht – Schlüsselfertigbau für Verbraucherbauherren - Untersuchung zur Umsetzung im Zeitraum 2019" kann ab sofort im VPB-Shop bestellt werden. Hilfreich für Bauherren ist auch die vom VPB mit Unterstützung des Bundesjustizministeriums herausgegebene Publikation „Neues Bauvertragsrecht - Informationen für Verbraucherbauherren“ herausgegeben. Sie informiert umfassend über die neuen Verbraucherrechte. Bauherren können sie gratis herunterladen unter https://www.vpb.de/download/Bauvertragsrecht_Information-fuer-Verbraucherbauherren.pdf




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Barrierefreiheit: KfW legt 50 Millionen Euro nach

Diesmal könnten die Mittel ausreichen: Im zweiten Nachtragshaushalt 2020 hat der Bund die KfW-Mittel für die Reduzierung von Barrieren erneut um 50 Millionen Euro aufgestockt. Insgesamt können Immobilieneigentümer wie auch Mieter in diesem Jahr also 150 Millionen Euro abrufen, um ihre Wohnungen seniorengerecht umzubauen. Eigentümer und Mieter, die Barrieren im Zuge einer Sanierung beseitigen, können im KfW-Programm 455-B zehn Prozent der förderfähigen Kosten – maximal 5.000 Euro – als Zuschuss erhalten. Wer das gesamte Haus zum Standard „Altersgerechtes Haus“ umbaut, erhält sogar 12,5 Prozent der förderfähigen Kosten (maximal 6.250 Euro) von der KfW erstattet. Besonders beliebt ist nach Auskunft der KfW der Einbau bodengleicher Duschen. Aber, Achtung: Mancher braucht die Badewanne im Alter zur Therapie. Sinnvolle Umbauten richten sich immer nach den persönlichen Bedürfnissen. Damit Betroffene wissen, was sie brauchen, sollten sie sich zunächst mit Ihrem Arzt und ihrem unabhängigen VPB-Sachverständigen beraten. Hilfreich ist auch der VPB-Leitfaden "Umbauen und vorbauen: Barrierearm und altersgerecht"




Fiktiver Schadenersatz: Nachbesserung ist oft die beste Lösung

Der BGH hat der Praxis der fiktiven Schadensberechnung 2018 einen Riegel vorgeschoben. Der fiktive Schaden ist ein nach Abnahme auftretender Mangel, der nicht beseitigt wird. Dessen Höhe ergibt sich nach dem BGH nur noch aus der Wertminderung des Hauses. Statt diesen oft niedrigen und aufwändig festzustellenden Betrag zu kassieren, sollten Bauherren aber besser den Schaden beheben lassen, raten VPB-Sachverständige, denn viele Mängelsymptome sind nur Vorboten schlimmerer Schäden, die sich erst im Laufe der Zeit einstellen – wenn die Gewährleistung längst abgelaufen ist. Mehr dazu lesen Sie hier.




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Energie sparen: Wohin mit den Ersparnissen des Sommers?

Ist Ihr großer Sommerurlaub dieses Jahr auch ins Wasser gefallen? Schade! Aber da kann man nichts machen. Dafür haben Sie jetzt vielleicht viel Geld auf dem Konto, das Sie nicht direkt brauchen? Was tun damit? Etwas Sinnvolles: Nutzen Sie es für die Instandhaltung oder die energetische Sanierung Ihres Eigenheims. Im Augenblick gibt es attraktive Zuschüsse über BAFA oder KfW. Alternativ können Sie die Sanierung auch steuerlich absetzen. Lesen Sie alles Wichtige dazu hier - und fragen Sie Ihren VPB-Berater!




Steuer 2019: Handwerkerrechnungen nicht vergessen!

Stichtag für die Abgabe der Einkommensteuererklärung ist in wenigen Tagen: Die Steuererklärung 2019 muss bis zum 31. Juli 2020 beim Finanzamt vorliegen. Steuerpflichtige sollten dabei die Handwerkerrechnungen und die Schornsteinfegergebühren aus dem vergangenen Jahr nicht vergessen. Was Steuerpflichtige beachten müssen, hat der VPB in seinem Ratgeber "Steuern sparen mit Handwerkerrechnungen" zusammengestellt. Interessierte können ihn hier kostenlos heruntergeladen.




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Altbau: Gekauft wie besehen

Beim Immobilienkauf gibt es kein Widerrufsrecht. Das gilt für Neubauten ebenso wie für Altbauten. Viele notariell beurkundete Kaufverträge regeln aber bei Bestandsbauten „gekauft wie besehen“. So wird die Gewährleistung bei Gebrauchtimmobilien in aller Regel vertraglich ausgeschlossen. Beim Altbau gelingt die Rückabwicklung des Kaufs dann nur bei arglistiger Täuschung, etwa, wenn der Verkäufer einen massiven Hausschwammbefall bewusst verschwiegen hat. Allerdings muss der Käufer vor Gericht beweisen können, dass dem Verkäufer der Mangel auch bekannt war. Besser ist es in jedem Fall, die Immobilie vor dem Kauf gründlich zu besichtigen und vom unabhängigen Sachverständigen prüfen zu lassen. So können Mängel rechtzeitig entdeckt werden. Ein Exposé oder 360-Grad-Videos reichen dazu nicht aus. Vor-Ort-Besichtigungen „auf Abstand“ sind auch in Zeiten von Corona möglich und wichtig. Fragen Sie dazu Ihre VPB-Berater.




Expertentipp: Denken Sie beim Pflanzen von Hecken auch an die Tiere!

Zäune, Mauern und Hecken markieren Grenzen. Denken Sie bei der Gestaltung Ihrer neuen Einfriedung auch an die Umwelt, vor allem an die Tiere: Bienen und andere Insekten schätzen blühende Hecken, Vögel sichere Nistplätze und Igel und Weinbergschnecken einen warmen Platz unterm Herbstlaub für den Winterschlaf. Bedenken Sie auch den Klimawandel und wählen Sie für die Hecke Pflanzen, die mit wenig Wasser auskommen und lange Wurzeln bilden. Viele Kommunen beraten ihre Bürger bei der Anlage naturnaher Gärten. Fragen Sie doch mal im Rathaus nach!




Einstiegspaket: Neubau

Sie überlegen, neu zu bauen oder einen Neubau vom Bauträger zu kaufen? Sie möchten aber, bevor Sie Verträge über Hunderttausende von Euro unterschreiben und Objekte oder Anbieter in die engere Wahl nehmen, erst einmal wissen, was auf Sie zukommt und worauf Sie achten müssen, damit der Hausbau für Sie ein Erfolg wird und kein finanzieller Reinfall. Nutzen sie das "VPB-Einstiegspaket Neubau" und machen Sie sich schlau.




Lesestoff: Nachhaltig bauen – für die Zukunft planen

NewsletterNachhaltigkeit wenig zu tun hat. Auch auf dem Bausektor werben Schlüsselfertiganbieter mit dem Attribut. Oft beschränkt sich die "Nachhaltigkeit" allerdings auf die Konzeption als "Energiesparhaus" und die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen. Nachhaltigkeit lässt sich aber nicht auf die Auswahl von Baustoffen und Energieträgern reduzieren. Dazu gehört immer auch die Betrachtung des sozialen Umfeldes. Wer nachhaltig baut, der denkt vom Ende her und stellt sich das Gebäude als eine Art Zwischenlager für Baustoffe vor, die später wieder für etwas anderes verwendet werden können. Das wirklich nachhaltige Haus lässt sich zum Schluss wieder komplett in seine sortenreinen Bestandteile zerlegen und in den natürlichen Kreislauf integrieren. Bauherren sollten also stets genau prüfen, was hinter den Angeboten "nachhaltiger" Häuser steckt. Dabei helfen firmen- und produktneutrale Beratung und der VPB-Leitfaden "Nachhaltig bauen - für die Zukunft planen".




Architektur-Reisetipp: Die Mosel entlang

Egal, ob Sie ein Schiff besteigen, mit dem Rad unterwegs sind oder auf Schusters Rappen – das Moseltal gehört zu den schönen Landschaften Deutschlands und hat als alte Kulturlandschaft auch architektonisch einiges zu bieten. Seit 2000 Jahren wird der Fluss kommerziell genutzt und trägt zum Wohlstand der Anrainer bei. Einige Highlights sind Metz mit viel altem Bestand und dem neuen Centre Pompidou-Metz. Die Zweigstelle des Pariser Ausstellungshauses wurde 2010 nach den Plänen des japanischen Architekten Shigeru Ban und Jean de Gastines gebaut. Gerade in diesen Tagen einen Besuch wert ist Schengen am Dreiländereck. Das kleine, gut geführte Informationszentrum am Moselufer in Schengen dokumentiert die Geschichte des Schengener Abkommens, dem wir seit einem Vierteljahrhundert innereuropäische Reisefreiheit verdanken. Die war nun länger eingeschränkt, jetzt dürfen wir wieder ins Dreiländereck. Trier gehört zu den am besten erhaltenen römischen Siedlungen nördlich der Alpen. Neben den vielen sehenswerten Altstädten entlang der Mosel verdienen vor allem auch die Neubauten Beachtung. Das Land Rheinland-Pfalz und seine Architektenkammer legen großen Wert auf regionale Baukultur. Manches davon lässt sich am Fluss oder im Moseltal entdecken.




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Gute Architektur: Weich wie Beton ...

Tatsächlich: Beton ist zwar hart, muss aber nicht so aussehen! Das beweisen Bauherren und Planer dieses Einfamilienhausobjekts in München. Die Fassade wurde in Handarbeit gestockt. Das lässt die Oberfläche weich und haptisch wirken. Sie entsteht durch eine gebrochene Körnung des Zuschlags. Die tragende Betonstruktur ist außen gedämmt und mit einer zweiten Ortbetonschale abgeschlossen. Im Kontrast dazu stehen die dunkel lasierten Eichenholzfenster: sie setzen kunsthandwerkliche Akzente. Am auffallendsten sind dabei das breite Garagentor und die Eingangsnische.

Mehr zum Haus aus Beton in München ...



Frage der Woche: Probleme mit reisenden "Handwerkern"

Jetzt im Sommer sind die „fliegenden Handwerker“ unterwegs, die an der Haustür klingeln und unaufgefordert ihre Dienste anbieten, natürlich zu "einmaligen Sonderkonditionen". Wir wollten am 29. Juni 2020 von unseren Internetlesern wissen: Hatten Sie schon mal Probleme mit reisenden "Handwerkern" an der Haustür? Und in der Tat: 40 Prozent kennen solche Drücker, 60 Prozent blieben bislang unbehelligt. „Dach-Haie“, wie sie in der seriösen Branche heißen, bieten vor allem Dienste auf dem Dach an – dort, wo niemand sie überwacht. Das ist die Masche: Schnell Auftrag an Land ziehen, bar kassieren und wieder verschwinden. Was können Verbraucher tun, wenn Dienstleister an der Tür klingeln? Am besten auf nichts einlassen und nichts unterschreiben. Zwar haben Verbraucher bei solchen sogenannten Außergeschäftsraumverträgen ein Widerrufsrecht, aber das wissen auch die "Dach-Haie", kassieren schnell den Vorschuss sofort in bar und sind im Zweifel über alle Berge und auch für Gewährleistungsansprüche nicht mehr zu greifen. Der VPB warnt deshalb: Keine Haustürgeschäfte. Beauftragen Sie seriöse Handwerker vor Ort!

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Ihre Antworten sind uns wichtig! Ihre Einschätzungen greifen wir in unserer täglichen Arbeit auf. Bitte machen Sie mit!" Beantworten Sie die "Frage der Woche", jeden Montag neu ...

 

VPB-Mitglieder haben neben der Bauvertrags- und der baubegleitenden Qualitätskontrolle durch Experten viele weitere Vorteile ...

Zum Beispiel bietet der VPB seinen Mitgliedern wertvolle Bauherreninformationen zum Energieausweis.



 

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Verband Privater Bauherren e.V.
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Tel: 030 - 2789010
Fax: 030 - 27890111
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Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.
 

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