VPB

Newsletter

Ausgabe vom 15. August 2019


Newsletter

Vermieten: Sonderabschreibung für Mietwohnungsneubauten jetzt in Kraft

Der Verband Privater Bauherren begrüßt das neue Gesetz zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsbaus. Es ist am 5. August 2019 in Kraft getreten und sieht Sonderabschreibungen für neue Mietwohnungen vor; geregelt werden sie im § 7b des Einkommensteuergesetzes (EStG). Ziel ist die Schaffung neuer Wohnungen durch Neubau oder durch Umnutzung bereits vorhandener Nichtwohnräume zu abgeschlossenen Wohnungen. Das ist interessant für private Bauherren, denn private Investoren können nun befristet auf vier Jahre fünf Prozent der Anschaffungs- und Herstellungskosten einer neuen Wohnung steuerlich geltend machen – zusätzlich zur geltenden linearen Abschreibung. Das summiert sich in den ersten vier Jahren auf 28 Prozent. Mehrere Bedingungen sind daran geknüpft – lesen Sie die Details hier.



 

Neuer VPB-Ratgeber: Auch Hauskauf unter Zeitdruck lässt sich vorbereiten

Neubauten sind Mangelware, deshalb suchen immer mehr Familien Häuser im Bestand. Dabei wird der Immobilienkauf zunehmend zur Bieter-Rallye. Wer am schnellsten das höchste Gebot abliefert, bekommt den Zuschlag, beobachten die VPB-Berater vor allem in gesuchten Lagen. Aus Sorge, leer auszugehen, kaufen viele Interessenten unter Zeitdruck Immobilien, ohne sie vorher gründlich zu prüfen. Das muss nicht sein! Auch dort, wo die Nachfrage das Angebot eklatant übersteigt, können Kaufinteressenten eine ganze Menge klären und vorbereiten, damit sie bei Bedarf eine schnelle Entscheidung treffen können. Hilfreich ist dabei der neue VPB-Ratgeber. Er heißt "Gute Vorbereitung = Schnelle Kaufentscheidung!" und kann ab sofort kostenlos von der VPB-Website heruntergeladen werden unter

VPB-Ratgeber_Immobilienkauf_unter_Zeitdruck.pdf.



 

Immobilienkauf: Erst Bedarf klären, dann Besichtigung vereinbaren

NewsletterWer sich auf dem Markt für Bestandsimmobilen umschaut, kann schnell den Überblick verlieren: Das eine Haus ist bezahlbar, liegt aber weit ab vom Schuss, das andere steht günstiger, muss aber grundlegend saniert und angebaut werden. Das dritte hat ein entzückendes Turmzimmerchen für die Tochter, steht aber logischerweise unter Denkmalschutz. Beim vierten machen die Verkäufer einen seltsamen Eindruck … kein Wunder, wenn Kaufinteressenten da die Orientierung verlieren. Gehen Sie die Entscheidung systematisch an: Erst die eigenen Bedürfnisse erfassen, die finanziellen Möglichkeiten klären, und dann ein passendes Haus dazu suchen. Lesen Sie, wie Sie am besten vorgehen, in unserem VPB-Experteninterview mit Dipl.-Ing. Klaus Kellhammer (links), VPB-Vorstandsmitglied und Leiter des VPB-Regionalbüros Tübingen und Dipl.-Ing. Frank Gries, Leiter des VPB-Regionalbüros Karlsruhe.

VPB-Experteninterview "Gute Vorbereitung schnelle Kaufentscheidung".

 

 

Neubau: Prüfen, ob das eigene Grundstück im Erdbebengebiet liegt

Erdbeben sind in Deutschland zwar eher selten, aber in einigen Gegenden muss erdbebensicher gebaut werden. "Das ist vielen Bauherren nicht bewusst", erklärt Dipl.-Ing. Stefan Hubenschmid, Sachverständiger beim Verband Privater Bauherren (VPB) und Leiter des VPB-Regionalbüros Konstanz. "Auch manche Schlüsselfertig-Baufirmen, zumal, wenn sie nicht aus der betroffenen Region stammen, beherrschen das erdbebensichere Bauen nicht. Ihre Mitarbeiter sind nicht geschult, entsprechende Baumängel sind die Folge. Wird die Baustelle nicht regelmäßig kontrolliert, fallen diese Mängel nicht gleich auf, sondern erst, wenn beim nächsten Beben Risse und Schäden sichtbar werden." In Deutschland gibt es vier Erdbebenregionen – klassifiziert von 0 bis 3. Festgelegt wurden die Erbebenzonen anhand von wissenschaftlichen Untersuchungen. Verzeichnet sind sie in der Erdbebenzonenkarte des Deutschen Geoforschungszentrums. Sie ist im Internet öffentlich zugänglich. Grundstücksbesitzer können dort direkt nach ihrem Wohnort suchen und klären, ob er sich in einem Erdbebengebiet befindet oder nicht.

Lesen Sie hier, warum das so wichtig ist.

 



Newsletter

VPB: Altbaudecken für schwere Lasten bedingt geeignet

Ein Flügel macht sich gut in einer schicken Altbauwohnung. Hohe, große Räume bieten ausreichend Platz und oft auch gute Akustik. Allerdings sollten Mieter wie Eigentümer immer an das Gewicht denken. Ein Flügel wiegt immerhin bis zu 600 Kilo. Diese Last ruht auf drei einzelnen Punkten. Dazu kommt noch der Pianist. Während Neubaudecken in der Regel für solche Lasten statisch ausgelegt sind, ist manche Altbaudecke damit überfordert. Der VPB rät vor der Anschaffung schwerer Möbel in Altbauten dazu, die Statik der Decke überprüfen zu lassen. Problematisch sind auch schwere Bücherregale, große Aquarien und manche Trainingsstationen mit Gewichten. Auch Wasserbecken und Whirlpools, die eventuell auf einem erweiterten Balkon über einer Garage aufgebaut werden, könnten die Decken darunter überlasten. Wasser wiegt immerhin tausend Kilo pro Kubikmeter plus dem Gewicht für Behälter und Technik. In solchen Fällen sollte sich immer vorab ein im Altbau erfahrener Statiker die Decke ansehen.






Newsletter

Kies: Naturschutz auch im kleinen Garten sinnvoll

Schwarz geschotterte Flächen beherrschen im Augenblick gefühlt jeden zweiten Vorgarten! Einmal abgesehen davon, dass Naturschützer sich darüber ärgern, schützen auch diese scheinbar pflegeleichten Kiesflächen den Vorgarten nicht vor Unkraut. Spätestens ab dem zweiten Jahr sind ausreichend Samen in den Fugen zwischen den Steinen gelandet, um die Fläche zu begrünen. Allerlei eingeflogene Kräuter ziehen dann dort Wurzeln und lassen die monochrome Fläche sogar besonders ungepflegt wirken. Wählen Sie lieber blühende Stauden! Sie bilden bald einen dichten Teppich und lassen unerwünschte Kräuter gar nicht erst hochkommen. Achten Sie bei der Auswahl der Stauden auch auf den Geschmack der Bienen, Hummeln und Schmetterlinge und lassen Sie die trocknen Blütenstände ruhig über den Winter mal stehen. Da haben Vögel und Kleintiere noch was zum Picken und Nagen. Übrigens: Es geht noch weit schlimmer als in unserem Foto hier.



 

Bauvertragsrecht: Abschlagszahlungen sind auf 90 Prozent des Werklohns begrenzt

In Schlüsselfertigbauverträgen sind so gut wie immer Abschlagszahlungspläne enthalten, die zwar theoretisch frei verhandelbar sind, aber in der Regel von den Unternehmen vorgegeben werden. Seit Inkrafttreten des neuen Bauvertragsrechts Anfang 2018 sind die Abschlagszahlungen an den Bauunternehmer auf 90 Prozent des Werklohns begrenzt. Die übrigen zehn Prozent bleiben bei den Bauherren, bis der Bau tatsächlich mängelfrei und fertig ist. Und das zusätzlich zur Fertigstellungssicherheit von fünf Prozent, die es nach altem Recht schon gab und die für den Verbraucherbauvertrag beibehalten wurde. Die Neuregelung im Bauvertragsrecht bezieht sich auf Schlüsselfertigverträge mit Generalüber- oder -unternehmern und begünstigt alle Bauherren, die schlüsselfertig auf eigenem Grund bauen. Lesen Sie mehr dazu ...

 


 

Tag des offenen Denkmals: Besichtigungen liefern Vorbilder

NewsletterAm zweiten Sonntag im September (8.9.) ist wieder "Tag des offenen Denkmals". In diesem Jahr sind die Moderne und 100 Jahre Bauhaus Thema.

Neben Kirchen und Schlössern können Besucher immer wieder auch Privathäuser besichtigen, die in den vergangenen Jahren besonders gelungen restauriert wurden. Eine Anregung für alle Altbaubesitzer.

Achten Sie dabei auch auf Baustoffe und Materialien, die Denkmalpfleger empfehlen. Vieles Altbewährte ist preisgünstig und umweltschonend.



Stellen Sie sich hier Ihr persönliches Besichtigungsprogramm zusammen!
 


 

Einstiegspaket: Einstiegspaket WEG

Sie möchten eine Eigentumswohnung kaufen oder wohnen schon darin? Sie sind in der Hausverwaltung einer WEG aktiv? Sie möchten sich einen ersten Überblick über eventuell erforderliche Sanierungsmaßnahmen und Möglichkeiten zur Energieeinsparung verschaffen? Sie möchten sich aber, bevor Sie umfangreichere Leistungen beauftragen, erst einmal informieren, damit Sie besser beurteilen können, ob und was sinnvoll ist? Dann ist unser VPB-Einstiegspaket WEG das Richtige für Sie. Übrigens können Sie die VPB-Einstiegspakete auch verschenken!

» Einstiegspaket WEG



 

Lesestoff: "Nachhaltig bauen – für die Zukunft planen"

NewsletterAlle reden von Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Wir auch! Aber was genau ist Nachhaltigkeit, wenn es ums Bauen geht? Und wie schützt nachhaltiges Bauen das Klima? Der VPB-Leitfaden "Nachhaltig bauen – für die Zukunft planen" stellt gleich am Anfang die Frage, ob neu bauen immer sinnvoll ist und falls ja, wie und wo ein nachhaltiges Haus geplant werden sollte. Mit zahlreichen Checklisten hilft der Leitfaden Bauherren bei wichtigen Entscheidungen: Welche Materialen sind klimaneutral und schadstofffrei? Welche Art der Haustechnik arbeitet energieeffizient und umweltfreundlich? Beim Bauprozess selbst spielen Transportwege und Herstellungsverfahren eine zentrale Rolle: Muss zum Beispiel ein Keller mit Maschinenkraft in Fels getrieben werden, dann kostet das unnötig Energie, Zeit und Geld. Auch ein wasserdichter Betonkeller verbraucht beim Bau viel Energie und ist später nur aufwändig zu recyceln. Nachhaltiger wäre bei problematischen Böden also der Verzicht auf einen Keller ...

Solche und ähnliche Szenarien bringen interessierten Bauherren die komplexe Materie näher und helfen ihnen bei der Klärung ihrer Fragen. Bestellen Sie noch heute den ....

» Leitfaden Nachhaltigkeit



 

Newsletter

Gute Architektur: Was tun wenn der Putz vorgeschrieben wird?

"Wie viel Freiheit soll ein Bauherr haben?" fragte am 15. August 2015 die Memminger Zeitung in einem Artikel. Anlass war der Neubau eines Hauses in Memmingen: In dem vorstädtischen Wohngebiet galten strikte baurechtliche Vorgaben – darunter die, keine groben Putze für die Fassaden zu verwenden. Zwar präzisierte die städtische Bauverwaltung nicht, wo "fein" aufhört und "grob" beginnt. Sicher war sie sich jedoch, dass der vom Architekten und Bauherrn gewünschte gehämmerte Beton unpassend war. Was im Ärger begann, endet doch noch mit einem für alle tragbaren Kompromiss. Das Haus besteht nun aus Beton, Holz und Stahl.

» Lesen Sie hier mehr.

 

 


Newsletter

Webinare: Rund um die Energieberatung

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet drei kostenlose Webinare für Bauherren und Immobilieneigentümer an: Am Donnerstag, dem 5. September geht es von 19 bis 20 Uhr um das Thema „Solarwärmeanlagen: Von „gut gemeint“ zu „gut gemacht“. Am Montag, den 7. Oktober, von 18 bis 18.45 Uhr heißt es „Ist Ihre Heizung fit für den Winter?“, und am Dienstag, den 12. November, dreht sich zwischen 17.30 und 18.15 Uhr alles um „Energie sparen zu Hause – kleine Tipps mit großer Wirkung“. Weitere Informationen und Anmeldung unter ...

www.verbraucherzentrale-energieberatung.de/webinare




 

Frage der Woche: Wie kühlen Sie Ihre Wohnung?

Zwar sind die „Hundstage“ für dieses Jahr vorbei, aber der Klimawandel wird uns in nächster Zukunft noch viele heiße Sommer bescheren. Deshalb interessierte uns am 22. Juli die Frage: Wie kühlen Sie Ihr Haus im Sommer? Erfreulich viele unserer Internet-Leser halten es mit der klimafreundlichen Variante: Sie lüften nachts und halten ihre Häuser tagsüber geschlossen. Das spart Energie! Lesen Sie mehr zum Lüften im Sommer und auch im kommenden Herbst in unserem VPB-Ratgeber "Lüften – aber richtig!". Gratis-Download als pdf gleich hier.

Newsletter

Ihre Antworten sind uns wichtig! Ihre Einschätzungen greifen wir in unserer täglichen Arbeit auf. Bitte machen Sie mit! Beantworten Sie die "Frage der Woche", jeden Montag neu ...


 

VPB-Mitglieder haben neben der Bauvertrags- und der baubegleitenden Qualitätskontrolle durch Experten viele weitere Vorteile ...

Zum Beispiel bietet der VPB seinen Mitgliedern eine Referenzenbörse an zum Erfahrungsaustausch mit anderen privaten Bauherren.



 

Follow us!

Täglich neue Tipps rund ums Bauen, Kaufen, Modernisieren auf Facebook und Twitter. Folgen Sie uns doch ...

facebook Twitter


Weitere Infos und tagesaktuelle Berichte vom VPB gibt es auch als rss-Feed
http://www.vpb.de/vpb-rss-feed.html




 

Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: 030 - 2789010
Fax: 030 - 27890111
www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.
 

Wenn Sie Probleme bei der Darstellung dieses Newsletters haben, klicken Sie bitte auf den folgenden Link um zur Webversion zu gelangen:
Webversion


Sie erhalten diese E-Mail, weil Sie sich unter www.vpb.de zu unserem VPB-Newsletter angemeldet haben. Der Versand erfolgt entsprechend unserer Datenschutzerklärung. Wenn Sie den Newsletter künftig nicht mehr erhalten möchten, können Sie ihn jederzeit abbestellen indem Sie hier klicken. Auch können Sie uns dies per E-Mail an info@vpb.de oder an die in unserem Impressum angegebenen Kontaktdaten mitteilen.