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Ausgabe vom 15. September 2021



Vor der Bundestagswahl: Der Mietwohnungsbau muss weiterhin gefördert werden

Der Verband Privater Bauherren (VPB) fordert, auch nach der Bundestagswahl im September den Mietwohnungsbau nachhaltig steuerlich zu fördern. Es sind die privaten Bauherren, die bereits heute über 80 Prozent der Wohnungen auf dem deutschen Markt zur Verfügung stellen. Die Ende des Jahres auslaufende bisherige Förderung müsse fortentwickelt, angepasst und vor allem entfristet werden, so Corinna Merzyn, Hauptgeschäftsführerin des Verbraucherschutzverbandes: "Das im August 2019 in Kraft getretene Gesetz zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsbaus ermöglicht Sonderabschreibungen für neue Mietwohnungen, die über § 7b des Einkommensteuergesetzes (EStG) geregelt wurden. Das war eine gute Sache, auch wenn es im Detail noch etwas an den tatsächlichen Gegebenheiten am Bau vorbeiging" ...

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Verbraucherverbände fordern:
Nicht nochmals 10 Jahre warten: Das Bauträgervertragsrecht muss in der neuen Legislaturperiode dringend realisiert werden

Selten gibt man in seinem Leben mehr Geld aus als beim Kauf einer Immobilie. Und doch sind Verbraucher schlechter geschützt als beim Autokauf. Kaum zu glauben: Wohnungskäufer können bis heute keinen rechtssicheren und fairen Vertrag mit einem Bauträger abschließen. Bei Insolvenzfall des Bauträgers sind die Bauherren unzureichend finanziell abgesichert. Aus Sicht der Verbraucherschutzverbände muss daher das Bauträgervertragsrecht in der nächsten Legislaturperiode endlich umgesetzt werden.

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Klimawandel I
CO2-Fußabdruck verringern: Was private Wohneigentümer jetzt tun können

Es sind keine guten Nachrichten, die der Weltklimarat eigentlich erst Anfang 2022 verbreiten wollte, nun aber schon früher durchgesickert sind. Wenn die Treibhausgas-Emissionen weiter steigen, wird das Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens nicht nur nicht erreicht, sondern auch die Erhöhung der durchschnittlichen Temperatur um zwei Grad erscheint wahrscheinlich. Die Folgen für das weltweite Klima und damit für alle Menschen auf dem Globus wären fatal. Insbesondere die mit fossilen Brennstoffen betriebenen Kraftwerke, von denen weltweit auch weitere noch in Planung oder im Bau sind, tragen dem Bericht zufolge zum Anstieg des CO2-Ausstoßes bei.

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Klimawandel II

Der Klimawandel ist nicht aufzuhalten und wird auch für private Bauherren und Eigentümer konkret. Die Überflutungen an Ahr und Erft im Juli haben sehr deutlich gemacht, mit welchen Extremwettereignissen zu rechnen ist. Viele Bürgerinnen und Bürger in den Überflutungsgebieten müssen große Schäden oder gar den kompletten Verlust ihres gesamten Hauses samt Hausstand zu verkraften. Vor diesem Hintergrund weist der Verband Privater Bauherren (VPB) darauf hin, wie bedeutend die Wahl des Baugrundstücks ist.

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Unser Expertenrat I: Klau am Bau – ein Problem für private Bauherren?

Diebstahl auf Baustellen ist ein altes und lange bekanntes Problem. Werkzeuge, Material, auch Maschinen und Fahrzeuge "verschwinden" – und zwar nicht nur über Nacht, sondern oft auch am Tag, wenn das Gewusel auf dem Bau unübersichtlich ist.

Für die geschädigten Firmen ein teures und großes Ärgernis. Und eigentlich geht es die Bauherren direkt nichts an – denn sie sind für die sichere Aufbewahrung und Absicherung fremden Eigentums auf der Baustelle nicht verantwortlich. In den letzten Monaten kommt es aber durch enorm gestiegene Rohstoffpreise noch häufiger zu dreisterem Klau am Bau. Kupferrohre und Bleche sind schon lange im Visier der Langfinger, aber nun werden auch Kunststoffrohre, Formteile, Dämmstoffe oder Holz gestohlen. Werden bereits eingebaute Materialien entwendet, kommt es oft zu Beschädigungen und Zerstörungen. Dafür steht zwar die Bauleistungsversicherung ein. Aber in Zeiten knapper Materialien kann die Wiederbeschaffung und die erneute Montage zu zeitlichem Verzug führen – und dann sind die Bauherren in hohem Maße betroffen, denn die meist eng getaktete terminliche Planung gerät ins Wanken. Insofern ist es ratsam, mit dem Bauunternehmer über die Sicherung der Baustelle zu sprechen. Ein gut schließbarer Bauzaun, über Bewegungsmelder gesteuerte Ausleuchtung der Baustelle und die Videoüberwachung können wirksam abschrecken.



 

Unser Expertenrat II: Das novellierte WEG – was bedeutet es für die Eigentümer bei Umbauten?

Am 1.12.2020 ist das reformierte Wohnungseigentumsgesetz in Kraft getreten. Das Gesetz aus dem Jahr 1951 wurde in wesentlichen Teilen modernisiert. Der Verband Privater Bauherren hat sich in die Novellierung dieses für private Bauherren und Eigentümer wichtigen Gesetzes intensiv eingebracht.

Das Gesetz umfasst Regelungen zu einer effizienteren Verwaltung der Wohnungseigentümergemeinschaften und zur rechtlichen Erleichterung baulicher Veränderungen. Denn der bauliche Zustand von Wohnungseigentumsanlagen bleibt vielfach hinter dem Zustand vergleichbarer Anlagen zurück, da bauliche Veränderungen zum Beispiel zum energetischen oder barrierereduzierenden Umbau wegen der erforderlichen Mehrheitsverhältnisse nur erschwert möglich waren. Aber auch bauliche Maßnahmen im individuellen Interesse einzelner Wohnungseigentümer, die zugleich im gesamtgesellschaftlichen Interesse liegen, werden künftig erleichtert.

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Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat dazu eine Broschüre herausgegeben: https://www.bmjv.de/.../WEG-Reform_Informationsbroschuere

Der Verband Privater Bauherren bietet zum Thema WEG ein Einstiegspaket an:
https://www.vpb.de/vpb-einstiegspaket-weg.html





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An morgen denken – und das Haus flexibel planen

Sie wollen ein Einfamilienhaus umbauen oder neu bauen? Dann empfiehlt es sich, Zeit zu nehmen, den Lebens- und Nutzungszyklus mitzudenken und nutzungsoffen zu planen, also Räume zu planen, die vielseitig brauchbar sind. Die Jahre mit Kindern vergehen schneller als man denkt. Daher sollten Sie sich die Frage stellen, wie ihre Flächen ohne großen Umbauaufwand sinnvoll weiter genutzt werden können – von Ihnen selbst oder von Mietern oder Käufern. Unterschiedliche Lebensformen und Modelle des Zusammenlebens und eine höhere Lebenserwartung erfordern flexiblen, den unterschiedlichen Wünschen und Bedürfnissen angepassten Wohnraum. Ratsam ist es daher, den Grundriss möglichst flexibel zu gestalten. Eine veränderbare Aufteilung der Wohnfläche bietet viele Vorteile – vor allem kann sie Kosten eines notwendigen teuren Umbaus viele Jahre später vermeiden helfen. Denken Sie darüber nach, ob Sie nicht eines Tages einen Teil der Fläche als Einliegerwohnung vermieten wollen und / oder die Wohnung an die Gegebenheiten neuer familiärer Konstellationen oder persönlicher Bedürfnisse im Alter anpassbar machen wollen. Auf jeden Fall sollten Sie sich fachlichen Rat einholen!

Viele wertvolle Informationen zur Planung Ihres Eigenheimes gibt es hier.
 




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Gute Architektur in Passau

Das Haus gleicht einem Felsen und das ist auch gut so, denn der robuste Sichtbetonbau muss im Notfall dem Hochwasser standhalten. In der Universitätsstadt Passau fließen Donau, Inn und Ilz zusammen und sorgen regelmäßig für überflutete Stadtteile.

Hochwasserschutz ist also essentiell und spielte die Hauptrolle bei der Gestaltung dieses (Ersatz-)Baus im Überschwemmungsgebiet. Die Architekten verzichteten auf einen Keller, stattdessen planten sie einen Überflutungsraum. Die Erdgeschossdecke aus Wärmebeton (also ohne zusätzliche Dämmschicht außen) liegt 1,2 Meter über der Linie des legendären Hochwassers von 2013. Alles ist auf den Hochwasserschutz ausgerichtet, dabei simpel, robust und wartungsarm gestaltet.

Mehr Informationen gibt es hier.



 

VPB-Mitglieder haben neben der Bauvertrags- und der baubegleitenden Qualitätskontrolle durch Experten viele weitere Vorteile...

Zum Beispiel stellt er kostenlose Informationen zum Verbraucherrecht am Bau zur Verfügung – wie die folgende Broschüre:



 

VPB-Ratgeber: Das neue Bauvertragsrecht

NewsletterDie Erarbeitung des kostenlosen VPB-Leitfaden „Neues Bauvertragsrecht – Informationen für Verbraucherbauherren“ wurde vom BMJV unterstützt. Unser Tipp: Jeder Bauherr sollte ihn haben.

Download direkt beim VPB - https://www.vpb.de/vpb-ratgeber-kostenlos.html

Gedruckte Exemplare gibt es auch bei den Regionalbüros – bitte aber nach vorheriger telefonischer Anmeldung dort.




 

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Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: 030 - 2789010
Fax: 030 - 27890111
www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.
 

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