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Ausgabe März 2018


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VPB zum Koalitionsvertrag: Richtiger Ansatz, aber noch sehr viel zu tun!

Der VPB begrüßt die Koalitionsvereinbarungen der großen Koalition. Mehr als zehn Jahre, in denen die Regierung private Bauherren mit immer nachteiligeren und kostentreibenderen Regeln überzogen hat, will sich die Regierungskoalition nun wieder den privaten Bauherren zuwenden. "Das ist höchste Zeit", so VPB-Hauptgeschäftsführerin Corinna Merzyn, "denn nach wie vor liegt die Eigenheimquote in der Bundesrepublik nur um 50 Prozent. Wir haben es momentan mit einer Verlierergeneration zu tun, die sich Wohneigentum kaum noch leisten kann."

Mehr zum Thema Koalitionsvertrag


 

Zehn Jahre VPB-Regionalbüro in Fulda

NewsletterAm 1. März 2008 eröffnete Dipl.-Ing. Thomas Weber das VPB-Regionalbüro in Fulda. Thomas Weber unterstützt als Bauherrenberater im VPB zum einen Bauherren beim Neubau ihres Hauses, zum anderen berät er Altbaubesitzer bei der energetischen Sanierung. Thomas Weber ist Energieberater mit Leib und Seele.

Für den VPB hat er unter anderem mehrfach Telefonaktionen übernommen und auch im VPB-Chat 2017 online Fragen interessierter Bauherren rund um die energetische Sanierung beantwortet. Im Juli 2007, nur wenige Monate nach Eröffnung seines VPB-Büros, wurde Thomas Weber vom Passivhaus Institut in Darmstadt als erster "zertifizierter Passivhausplaner" Hessens ausgewiesen. Seit 2016 ist er auch zertifizierter "Sachverständiger für hygrothermische Bauphysik" und damit qualifiziert, komplexe hygrothermische Berechnungen durchführen zu können.

Mehr Informationen zum Thema Bauen in Fulda



 

15 Jahre VPB-Regionalbüro Ulm

NewsletterIm März 2003 eröffnete das VPB-Regionalbüro Ostwürttemberg-Ulm in Heidenheim. Bausachverständiger Dipl.-Ing. Uli Schmid berät gemeinsam mit Dipl.-Ing. Andreas Alt und Dipl.-Ing Andreas Langlouis Bauherren in der Region um Ulm. Uli Schmid selbst stammt aus Heidenheim. Er ist ausgebildeter Stahlbetonbauer und studierter Bauingenieur.

Seit 1984 arbeitete er bundesweit bei verschiedenen Bau- und Wohnungsbauunternehmen als Planer, Bauleiter, Projektentwickler und Geschäftsführer. Er ist seit 2000 als freiberuflicher Sachverständiger tätig. Seine Spezialgebiete sind die bautechnische Vertragsberatung, die Bauschadensdiagnostik sowie die baubegleitende Qualitätskontrolle und Mängelbeseitigung. Uli Schmid bietet seinen Mitgliedern einen Baucheck in sechs Schritten an, von der Vertragskontrolle bis zur Fertigstellung des Hauses.



 

20 Jahre VPB-Regionalbüro Tübingen

NewsletterAnfang 1998 eröffnete Dipl.-Ing. Klaus Kellhammer das VPB-Regionalbüro Tübingen. Seit 2008, also seit zehn Jahren, ist Klaus Kellhammer außerdem im VPB-Vorstand aktiv..

Der Schwerpunkt seiner Bauherrenberatungen für VPB-Mitglieder liegt im Neubaubereich. Dort hat er neben zahlreichen Einfamilienhaus-Bauherren auch schon Bauherrengemeinschaften betreut.

Klaus Kellhammer ist einer der VPB-Experten für den Bau von Mehrgenerationenhäusern. Der Sachverständige kennt sich aber auch bestens mit der Altbausanierung und dem Denkmalschutz aus und hat sich schon sehr früh mit den komplexen Fragen der Innendämmung beschäftigt.



 

Neues Bauvertragsrecht: Widerrufsrecht nur im Notfall wahrnehmen

Das neue Bauvertragsrecht gilt für alle Bauverträge, die Verbraucher seit dem 1.1.2018 abschließen. Eine der Neuerungen ist das sogenannte Widerrufsrecht. Es soll Verbraucher vor übereilten Vertragsabschlüssen beim Schlüsselfertigbau aus einer Hand schützen. Die Regelung hat ihre Tücken: Widerrufen die Verbraucher einen Vertrag erst, nachdem die Firma bereits mit dem Bauvorhaben begonnen hat, müssen sie bereits empfangene Leistungen einander zurückgewähren. Das ist bei ausgeführten Bauleistungen aber nicht praktikabel. Deshalb werden die Verbraucher in der Regel die ausgeführte Bauleistung bezahlen müssen - auch wenn sie diese Leistungen ja gar nicht wollten. Besonders problematisch wird es, wenn die ausgeführten Leistungen dann auch noch fehlerhaft sind. Der VPB rät deshalb: Das Widerrufsrecht sollte nur im Notfall ausgeübt werden.





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Vorsorge: Weiße Wannen schützen vor steigendem Grundwasserspiegel

Grundwasser gehört zu den Dingen, die das Bauen erheblich beeinflussen und verteuern können. Deshalb sollten Bauherren so früh wie möglich klären lassen, wie ihr Baugrund beschaffen ist. Dabei hilft eine Baugrunduntersuchung. Erst wenn die Bodenverhältnisse bekannt sind, kann der Keller geplant und der Baupreis seriös kalkuliert werden. Immer öfter empfehlen die Sachverständigen des VPB den Bau sogenannter Weißer Wannen. Solche Keller sind teurer als konventionell gemauerte, sind aber nötig, wenn von unten Grundwasser drückt - oder zumindest droht. So wird in vielen Regionen Deutschlands in den kommenden Jahren und Jahrzehnten der Grundwasserspiegel ansteigen. Gerade in Bergbauregionen im Westen, aber auch in den Tagebergbaugebieten um Leipzig herum, in denen der Wasserspiegel zurzeit noch durch Abpumpen künstlich niedrig gehalten wird, soll dann wieder geflutet werden. Die Folgen für Hausbesitzer liegen auf der Hand: Häuser mit jetzt noch trockenem Untergeschoss stehen dann im Wasser.


 

Altbau: Schimmel kommt oft nach Fenstertausch

NewsletterDer Neubaumarkt ist vielerorts leer gefegt, deshalb interessieren sich viele inzwischen für Altbauten. Bevor sie einziehen, sanieren sie die Substanz oft umfassend - und klagen kurze Zeit später über Schimmel. Die VPB-Sachverständigen kennen solche Geschichten. Sie sind oft die Folge von nachträglichen energetischen Verbesserungen, wie etwa dem Einbau neuer Fenster. Dadurch wird die Gebäudehülle dichter, der Luftwechsel durch die neuen Fensterrahmen weitgehend unterbunden. Um die Feuchtigkeit im Haus zu reduzieren, müssen die Bewohner öfter konsequent lüften oder eine Lüftungsanlage nachrüsten lassen. Wer es mit zunächst dem Lüften versuchen will, der ist gut beraten, regelmäßig Raumtemperatur und Luftfeuchte zu überprüfen. Dabei hilft ein Hygrometer. Es misst die relative Luftfeuchte in Prozent und der Raumlufttemperatur in °C. Die idealen Werte liegen bei 50 Prozent Luftfeuchtigkeit bei 20 Grad Raumlufttemperatur.


 

WEG: Eigentümer müssen Alternativen zur Rollstuhlrampe kennen

Ist ein Miteigentümer in einer Wohneigentumsanlage auf Rampen und Lifte angewiesen, muss er eventuelle Umbauwünsche mit der Gemeinschaft abstimmen. Dabei haben die anderen Eigentümer einen Anspruch auf Information über bauliche Alternativen. Das AG München hat in seinem Urteil vom 5. Juli 2017 (Az.: 482 C 26378/16) entschieden, dass beim Anbau einer Rollstuhlrampe den Eigentümern einer Wohnungseigentümergemeinschaft rechtzeitig vor Beschlussfassung mögliche bauliche Alternativen darzustellen sind, da der Beschluss ansonsten mangels ausreichender Entscheidungsgrundlage anfechtbar sein kann. Über bauliche Alternativen informieren die VPB-Sachverständigen. Sie klären auf der Basis einer Ortsbesichtigung, welche Möglichkeiten es gibt, eventuelle Barrieren zu überwinden oder abzubauen. Die Beratung ist firmen- und produktneutral.





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Energieeinsparverordnung: Beim Altbaukauf an Nachrüstpflichten denken!

Wer ein Ein- oder Zweifamilienhaus im Bestand kauft, der muss unter Umständen innerhalb der ersten zwei Jahre nach der Übernahme die sogenannten Nachrüstpflichten gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV) erledigen  sofern das seine Vorgänger nicht schon getan haben. Demnach müssen die neuen Hauseigentümer spätestens zwei Jahre nach der Eintragung ins Grundbuch, alle zugänglichen Warmwasserleitungen und die dazugehörigen Armaturen in ungeheizten Räumen dämmen. Außerdem müssen sie die jeweils obersten Geschossdecken dämmen. Ausgetauscht werden müssen auch alle flüssig oder gasförmig befeuerten Heizkessel (außer Niedertemperatur- und Brennwertkessel), sobald sie 30 Jahre alt sind. Nachrüstpflichten haben auch Erben, die eine Immobilie übernehmen. Nichts nachrüsten müssen Hausbesitzer, die ihr Haus schon vor dem 1. Februar 2002 selbst bewohnt haben und auch dessen Eigentümer waren. Der VPB rät allerdings auch ihnen dazu, freiwillig nachzurüsten: Vieles rechnet sich, schont die Umwelt und hilft beim Energiesparen.


 

Instandhaltung: Winterschäden jetzt beseitigen lassen!

Der Winter ist an vielen Bauten nicht spurlos vorübergegangen: Hier ist ein verstopftes Fallrohr aufgefroren, dort Wasser die Wand heruntergelaufen, hier hat sich Schnee durch die Dachdeckung gedrückt, dort hat ein Baum mit schneeschweren Ästen Ziegel verschoben. Solche Winterschäden sollten Hausbesitzer nun schnellstmöglich in Ordnung bringen lassen, denn gerade Feuchtigkeit kann am Gebäude schwere Schäden auslösen: Schimmel und Pilzbefall zum Beispiel. Machen Sie jetzt den Frühjahrscheck oder beauftragen Sie Ihren VPB-Berater mit einer sorgfältigen Hauskontrolle.

Mehr dazu im VPB-Ratgeber "Frühjahrscheck für Haus und Garten"


 

Einstiegspaket: Individueller Sanierungsfahrplan

Sie würden gerne sanieren und haben auch schon Ideen dazu? Sie wissen nur nicht so recht, womit Sie anfangen sollen? Wir helfen Ihnen dabei, Ihre Sanierungswünsche unter einen Hut zu bringen und in der richtigen Reihenfolge anzugehen. Hilfreich ist dabei das VPB-Einstiegspaket Individueller Sanierungsfahrplan.





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Zum 13. Mal: VPB-Bauherrenpreis vergeben!

Gemeinsam mit dem Verband Privater Bauherren (VPB) hat das Magazin "Häuser" den "Häuser-Award 2018" vergeben. VPB-Präsident Thomas Penningh war wieder Mitglied der prominent besetzten Jury. Unser Foto zeigt den dritten Preis, das Haus am Bäumle in Österreich.

Mehr zu den Preisträgern des Häuser Awards 2018


 

Messen: Hier treffen Sie den VPB

Frühlingszeit ist Planungszeit. Unsere VPB-Regionalbüros nehmen deshalb in den kommenden Wochen an vielen wichtigen Messen bundesweit teil. Wenn Sie ans Bauen oder Sanieren denken, nutzen Sie die Gelegenheit und besuchen Sie unsere Experten am jeweiligen VPB-Stand zum Beispiel hier:

17.-18.03.2017 - Immobilienmesse Böblingen 2018
16.-18.03.2018 - Kaiserslautern
22.-25.03.2018 - Messe Jena, größte Baumesse Thüringens
21.-22.04.2018 - Regensburg


 

Frage der Woche: Welche Bauweise bevorzugen Sie?

VAm 22. Januar 2018 wollten wir (wieder einmal) wissen, welche Bauweise unsere Internet-Leser favorisieren. Es bleibt dabei: Wie auch schon in den Vorjahren ist der Massivbau unangefochtener Sieger. Holz liegt weit abgeschlagen bei 13 Prozent. Dabei bietet gerade der Holzbau außergewöhnliche Gestaltungsmöglichkeiten. Hinzu kommt: Holz ist nachhaltig und preisgünstig. Das zeigen nicht zuletzt die VPB-Bauherrenpreise beim aktuellen Häuser-Award.

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Ihre Antworten sind uns wichtig! Ihre Einschätzungen greifen wir in unserer täglichen Arbeit auf. Bitte machen Sie mit! Beantworten Sie die "Frage der Woche", jeden Montag neu ...




 

VPB-Mitglieder haben viele Vorteile ...

Zum Beispiel bietet der VPB seinen Mitgliedern den Zugriff auf ein umfassendes Online-Immobilien-Lexikon.



 

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Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: 030 - 2789010
Fax: 030 - 27890111
www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.
 

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