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Ausgabe Mai 2018


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Baukindergeld: Gesetzliche Regelung kommt im Sommer

Die große Koalition hat sich vorgenommen, Familien beim Erwerb von Wohneigentum durch ein Baukindergeld zu unterstützen. Der Zuschuss soll möglicherweise rückwirkend ab 1. Januar 2018 gezahlt werden und sich auf 1.200 Euro pro Kind über zehn Jahre belaufen. Für das erste Kind wären das also insgesamt 12.000 Euro, bei zwei Kindern 24.000 Euro und so weiter. Wie bei früheren Eigenheimzulagen soll das Gesamthaushaltseinkommen wieder an ein Limit gekoppelt werden. Wahrscheinlich soll das Baukindergeld über die KfW ausgezahlt werden. Wer jetzt schon baut, kann also eventuell auch rückwirkend noch vom Baukindergeld profitieren. In die Finanzierung einplanen sollten Bauherren den Zuschuss aber nicht. Bis zum Sommer wollen die Großkoalitionäre die Details in einem neuen Gesetz zum Baukindergeld regeln. Bislang sind es nur Absichtserklärungen.



 

Grundstück: Es geht nicht ohne Baugrundgutachten!

NewsletterBauen ist teuer. Und es wird erfahrungsgemäß immer teurer, je schlechter das Bauprojekt vorbereitet ist. Zu den wichtigsten Vorarbeiten gehört immer das Baugrundgutachten. Erst wenn die Bodenverhältnisse bekannt sind, können Gründung und Keller geplant und damit auch seriös kalkuliert werden.

In der Regel ist das Baugrundgutachten aber gar nicht im Vertrag enthalten. Bauherren müssen es dann auf eigene Initiative in Auftrag geben. Eine Investition, die sich dennoch unbedingt rechnet!

Fragen Sie Ihren VPB-Berater dazu.

 


 

 

Neubau: Bei Vordächern auch an Windlast denken

Viele Dinge erledigen Bauherren selbst in aller Ruhe nach dem Einzug. Dazu gehört oft die Anlage des Gartens. Auch Außentreppen, Geländer, Terrassenüberdachungen und Vordächer werden häufig erst später ausgesucht und selbst montiert. Der VPB mahnt zur Vorsicht beim Kauf solcher Elemente im Internet oder Baumarkt: Gerade Glasvordächer sind schwer und müssen deshalb sicher verankert werden. Denken sollten Bauherren aber auch an die Windlast: Wenn der Wind auf die Konstruktion trifft entstehen nämlich nicht nur Druck-, sondern auch Sogkräfte. Die sollten nicht unterschätzt werden. Nicht jedes Vordach ist für die Windlast vor Ort geeignet. Vor allem kommt es auf die richtige Befestigung in der jeweiligen Wand an. Hier kommt es oft zu Fehlern. Deutschland ist in vier Windlastzonen eingeteilt: Windzone 4 umfasst zum Beispiel die stürmischen Küsten; die südwestlichen Gebiete gehören zur eher windstillen Zone 1. Aber auch dort stürmt es mitunter gewaltig. Der VPB rät deshalb: Vordächer vom Fachmann montieren lassen oder sich zumindest vorab genau informieren, wie es richtig gemacht wird.
 


 

Altbaukauf: Lassen Sie sich den Feuerstättenbescheid zeigen!

Wer ein Haus kaufen möchte, der sollte sich die wichtigen Unterlagen zeigen - und bei Kauf später auch - immer übergeben lassen. Dazu gehört auch der Feuerstättenbescheid! In diesem offiziellen Dokument steht, wann die Eigentümer welche Wartungs- und Messarbeiten erledigen lassen müssen. Wichtig, denn: Käufer sind natürlich mit dem Kauf und der Übernahme des Eigentums auch sofort für die Heizung samt Wartung und Pflege zuständig.
 

 



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15 Jahre VPB-Regionalbüro Lindau

Seit Mai 2003 leitet Dipl.-Ing. Roman Schäfler das VPB-Büro Lindau. Es war lange die einzige VPB-Dependance am Schwäbischen Meer, inzwischen gibt es ein weiteres VPB-Büro in Konstanz. Roman Schäfler berät Bauherren vor allem bei Neubauten - von der Vertragskontrolle bis zur Abnahme. Zu seinem Arbeitsspektrum gehört auch die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken. Ein besonderes Anliegen ist ihm als Architekt immer wieder die regionaltypische Bauweise. Wer im schönen Lindau und Umgebung arbeitet, der muss sich auch mit Denkmalpflege und Altbausanierung auskennen. "Die Sanierung eines Denkmals ist immer heikel", weiß Bausachverständiger Schäfler. Die Auflagen der Behörden, die meist Materialien, Farben und Fassaden betreffen, müssen in Einklang mit modernen Wohnwünschen der Besitzer gebracht werden. Auch dabei unterstützt der VPB-Berater Hausbesitzer und Immobilienkäufer.


 

 

Bauvertragsrecht: Können Bauherren Abschlagszahlungen verweigern?

Zahlungen Zug um Zug sind beim Bauen üblich. Die Abschlagszahlungen richten sich nach dem Zahlungsplan, der Teil des Vertrags ist. Abschläge sollen aber nur gezahlt werden, wenn die Bauleistung, für die sie verlangt werden, auch in Ordnung ist. Können Bauherren Abschlagszahlungen auch komplett verweigern? Etwa bei wesentlichen Mängeln an der Leistung, für die der Abschlag verlangt wird? VPB-Vertrauensanwalt Holger Freitag sagt dazu klar: "Nein. Allen Bauherren (Verbrauchern) mutet der Reformgesetzgeber zu, für eine deutlich nicht vertragsgemäße Teilleistung grundsätzlich Abschläge zahlen zu müssen. Der Abschlag richtet sich nach der Höhe des Werts, den die Teilleistung hat. Bei Mangelhaftigkeit kann der Bauherr einen angemessenen Teil der Abschläge einbehalten. Das ist in der Regel das Doppelte der Mängelbeseitigungskosten. Liegt also ein sicherheitsrelevanter, aber kostengünstig zu beseitigender Mangel an der Teilleistung vor, dann muss der Bauherr nach neuem Recht einen Großteil des Abschlages zahlen."

Lesen Sie mehr zum neuen Bauvertragsrecht auf unserer VPB-Website.
 

 



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Eigentumswohnung: Erst informieren, dann kaufen!

Wer sich für den Kauf einer Eigentumswohnung im Bestand interessiert, der sollte das Objekt nicht nur gründlich besichtigen, sondern auch die wichtigsten Unterlagen studieren. Dazu gehören die Teilungserklärung, die Gemeinschaftsordnung und die Jahresabrechnung, aber auch die letzten drei Protokolle der Eigentümerversammlung. Auch ein Gespräch mit selbstnutzenden Miteigentümern kann aufschlussreich sein. In diesen Dokumenten steht alles über die Aufteilung und Nutzung des Eigentums, über Vermögensverhältnisse und geplante Sanierungen. Erst dann wissen Käufer, was neben den monatlichen Zinsen und Tilgungsraten an Kosten für die Umlage und eventuelle Sonderzahlungen auf sie zukommt.



 

Messetermin: Hier treffen Sie den VPB

Am 26. Mai ist das VPB-Regionalbüro mit einem Stand auf der Kölner Immobilienmesse im Gürzenich vertreten. Kommen Sie zwischen 10 und 17 Uhr an den VPB-Stand zur Beratung.



 

Energie sparen: Stromtankstelle beim Neubau einplanen!

Rund ein Viertel der Deutschen kann sich vorstellen, ein Auto mit Elektroantrieb zu fahren. Die Tendenz wird sicher steigen, sobald die Reichweiten größer werden, die Aufladezeiten kürzer und das Tankstellenangebot dichter. Die Basisstation steht aber in der Regel daheim. Deshalb sollte, wer neu baut, gleich von Anfang an einen entsprechenden Elektro-Anschluss legen lassen, entweder in der Garage oder im Carport. Liegt das Dach des Stellplatzes günstig in der Sonne, passt darauf auch gleich noch die Solaranlage, die für den E-Antrieb Energie sammelt. Kluge Bauherren spielen solche Denk- und Rechenmodelle in der Planungsphase in aller Ruhe durch und prüfen auch, ob ihnen der lokale Energieversorger überhaupt den Anschluss in der gewünschten Leistung legen würde – manchmal ist nämlich das der Engpass.



 

Kooperation: VPB-Expertise gefragt

NewsletterDer VPB ist Kooperationspartner des Netzwerks SmartHome Franken. Smart Home-Lösungen werden auch für private Bauherren immer wichtiger. VPB-Sachverständige beraten sie bei der Auswahl und Installation der Systeme. Wichtig ist dabei immer, die individuell sinnvollste Lösung zu finden.

VPB-Berater Dipl.-Ing. Michael Fritsche, Leiter des Regionalbüros Bamberg, bringt es auf den Punkt: "Von Smart Home zu Smart@home – das technisch Machbare anpassen auf das technisch Sinnvolle für ein optimiertes Wohnen unter wichtigen Aspekten der Nachhaltigkeit." Es geht darum, Komfort, Sicherheit, Energieeinsparung, Wohngesundheit, altersgerechte Nutzung und vieles mehr unter einen Hut zu bringen.

Das VPB-Regionalbüro Bamberg ist Ansprechpartner für alle Bauherren, die sich für Smart Home-Lösungen interessieren.




 

Vermieter: Eigenbedarfskündigung sehr sorgfältig formulieren

Wer seine vermietete Immobilie in Zukunft für sich, seine Familienangehörigen oder Angehörige seines Haushalts nutzen möchte, muss die Eigenbedarfskündigung sehr sorgfältig formulieren, sonst ist sie unwirksam. Das Amtsgericht Düsseldorf hat das in seinem Urteil deutlich formuliert: Eine wirksame Eigenbedarfskündigung liegt nur bei hinreichender Angabe der Personen und deren Eigennutzungsinteresse vor (AG Düsseldorf, Urteil vom 7. August 2017, Az.: 25 C447/16).

Mehr dazu im VPB-Rechteck.



 

Tag der Architektur: Bauherren finden Anregungen am Objekt

NewsletterAm 23. und 24. Juni findet der diesjährige "Tag der Architektur" statt unter dem Motto "Architektur bleibt!".

Dieses Wochenende bietet vor allem angehenden Bauherren die Gelegenheit, sich viele private Bauvorhaben aus der Nähe anzusehen und dabei mit den Bauherren und den Architekten der Häuser ins Gespräch zu kommen. Wer möchte, kann sich auf der Website "Tag der Architektur" sein individuelles Besichtigungsprogramm in Wohnortnähe zusammenstellen.

Dazu gibt es auch eine hilfreiche, natürlich kostenlose App.

Mehr zum "Tag der Architektur"


 

 

 

Einstiegspaket: Schadstoffe + Schimmel

Schimmel kommt nicht nur in alten Häusern vor, sondern auch in Neubauten. Bauherren, Hausbesitzer und Käufer, die Hinweise auf Schimmel oder Schadstoffe vermuten, wissen oft nicht, an wen sie sich wenden können. Das VPB-Einstiegspaket "Schimmel + Schadstoffe" hilft hier weiter.
 

 



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Gute Architektur: Schwarzes Haus in Ettlingen

Keine Frage: Dieses Haus ist das schwarze Schaf der Siedlung! Und zwar im besten Sinne. Städtebaulich orientiert sich das schwarze Haus nämlich ganz und gar an der in Ettlingen ortstypischen Bauweise. Dazu gehören kubische Hausformen mit Satteldach, ergänzt durch untergeordnete Nebenhäuser und die Ausrichtung an einer Grundstücksgrenze. Der Baukörper fügt sich selbstverständlich in das dörfliche Ensemble ein, lediglich seine schwarze Farbe, die Anordnung der Öffnungen und unkonventionelle Details zeigen die selbstbewusste Haltung der Bauherren.

Mehr Gute Architektur



 

Frage der Woche: Was hindert Bauherren am Bauen?

Am 19. März diesen Jahres wollten wir von unseren Internetlesern wissen, was sie am Bauen oder am Immobilienkauf hindert. Die Antworten waren vielfältig und sehr unterschiedlich. Die Spitzenreiter auf der Skala der Hindernisse waren aber eindeutig: Hohe Preise, hohe Nebenkosten, zu niedriges Eigenkapitel und zu wenig freie Grundstücke. Der VPB engagiert sich schon lange für eine Senkung der Grunderwerbsteuer.

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Ihre Antworten sind uns wichtig! Ihre Einschätzungen greifen wir in unserer täglichen Arbeit auf. Bitte machen Sie mit! Beantworten Sie die "Frage der Woche", jeden Montag neu ...




 

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Zum Beispiel bietet der VPB seinen Mitgliedern vergünstigte Abonnements der Zeitschriften "Bauen" und "Althaus modernisieren" an.



 

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Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: 030 - 2789010
Fax: 030 - 27890111
www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.
 

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