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Ausgabe vom 16. Oktober 2018


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Baukindergeld: VPB beantwortet Fragen rund um den Zuschuss

Seit 18. September kann das Baukindergeld bei der KfW beantragt werden. Vor allem Familien mit mehreren Kindern profitieren davon. Wichtig sind die gesetzlichen Voraussetzungen, die Antragsteller erfüllen müssen. Wir erklären sie im neuen VPB-Ratgeber "Baukindergeld". Außerdem hat der VPB gut drei Dutzend Fragen privater Bauherren zusammengetragen und beantwortet. Sicher finden auch Sie wichtige Hinweise in unseren FAQs zum Baukindergeld.

Lesen Sie mehr zum Thema Ersatzleistungen





Bauvertragsrecht I: Immer noch alte Vertragsmuster im Umlauf

Das neue Bauvertragsrecht ist seit 1. Januar 2018 in Kraft – setzt sich aber nur langsam durch, wie VPB-Berater bundesweit beobachten. So gehört beispielsweise der Anspruch der Bauherren auf die Herstellung und Übergabe von Plänen und Bauunterlagen für ihr Bauprojekt zu den zentralen Punkten des neuen Bauvertragsrechts, findet sich allerdings nur selten in den aktuell verwendeten Vertragsmustern. Selbst wenn in den Verträgen einzelne Unterlagen aufgelistet werden, sind es längst nicht immer jene, die die Bauherren auch tatsächlich brauchen.

Mehr zum Thema Bauvertragsrecht




Neue Leitung im VPB-Regionalbüro Ulm

NewsletterDipl.-Ing. Andreas Alt hat die Leitung des VPB-Regionalbüros Ulm von Dipl.-Ing. Uli Schmid übernommen.

Der Architekt und Sachverständige ist den Bauherren vor Ort schon länger als VPB-Berater vertraut. Unterstützt wird er von Dipl.-Ing. Andreas Langlouis.

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15 Jahre VPB-Büro Minden

NewsletterIm Oktober 2003 eröffnete der VPB das Regionalbüro in Minden. Seit März 2017 wird es von Dipl.-Ing. Jürgen Gunkel geleitet. Er ist Dipl.-Bauingenieur und bringt über 40 Jahre Erfahrung in der Bauleitung mit.

Als Sachverständiger und Bauherrenberater bietet er auch die Mediation an, weil er weiß, wie wichtig es gerade für private Bauherren ist, Probleme am Bau schnell und im Dialog mit den Firmen zu lösen, statt jahrelang kräftezehrend darüber zu streiten.

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Fünf Jahre VPB-Büro Hildesheim

NewsletterSeit 1. Oktober 2013 hat der VPB ein Regionalbüro in Hildesheim. Das Beratungszentrum wird von Dipl.-Ing. Bernd-Dieter Dietz (links) geleitet. Der beratende Bauingenieur und öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige betreut zusammen mit seinem Sohn Dipl.-Ing. Norman-Marcel Dietz die Region rund um Hildesheim.

Das Expertenteam bietet neben der Bauvertrags- und laufenden Baukontrolle unter anderem auch die Beratung beim barrierefreien Bauen an sowie die Bewertung von Immobilien.

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Neubau: Vorsicht bei sinkenden Temperaturen!

Auch der längste Sommer geht einmal zu Ende. In den nächsten Wochen kommt die Kälte. Bauen ist auch im Winter möglich. Moderne Baustoffe und mobile Heizsysteme machen es möglich. Allerdings müssen die Baustoffe strikt nach Herstelleran- und -vorgaben eingesetzt werden. Die meisten Baustoffe können bis 5 Grad Celsius eingesetzt werden. Darunter nicht mehr. Das Problem sind die Abbinde- und Trocknungszeiten. Ein Estrich oder Putz beispielsweise braucht mehrere Tage zum Abbinden (zu erhärten) und mehrere Wochen, um durchzutrocknen. In dieser Zeit darf die Temperatur nicht unters Limit sacken. Das klappt nach VPB-Erfahrung oft nicht. Die Folge sind frostbedingte Schäden. Damit die Temperatur nicht unter die kritische Marke sinkt, hilft nur Heizen – und das kann teuer werden. Wie und wann gebaut und geheizt wird und wer das bezahlt, das sollten Bauherren frühzeitig ansprechen, wenn absehbar ist, dass sie in den Winter hinein bauen. Wer jetzt ohne solche Regelungen in den Winter kommt, sollte seinen Bau regelmäßig vom Sachverständigen kontrollieren lassen, um Frostschäden zu vermeiden.





Hauskauf: Eigentümer kennen oft Mängel im eigenen Haus nicht

Wer ein altes Haus kauft, sieht in der Regel, was er bekommt, zumindest auf den ersten Blick. Viele Details bleiben ihm allerdings zunächst verborgen, denn wer kann schon unter Putz, Ziegel und Verkleidungen schauen? Zur verlässlichen Einschätzung der Bausubstanz brauchen Laien die Hilfe unabhängiger Sachverständiger. Nicht verlassen sollten sich Kaufinteressenten auf Makler und Eigentümer: Zwar darf ein Verkäufer ihm bekannte Mängel nicht verschweigen. Oft kennt der Besitzer die Mängel im eigenen Haus selbst gar nicht, vor allem, wenn er das Haus geerbt hat und jahrelang selbst gar nicht bewohnt hat. Dann mag er Farbveränderungen an Wänden für reine Schönheitsfehler halten, die beim fälligen Anstrich ohnehin übermalt werden. Aber gerade Verfärbungen können auch auf Feuchte, Fogging oder Schimmelbefall hinweisen. Und deren Sanierung ist notwendig und teuer. Wer solche Schäden rechtzeitig entdeckt, der kann entweder auf den Kauf der Immobilie verzichten, oder die Kosten der fachgerechten Sanierung versuchen vom Kaufpreis abzuziehen.





Algenbefall: VPB-Expertise im Deutschlandfunk

NewsletterÜber Algenbefall und Verfärbungen an Fassaden interviewte Ende September der Deutschlandfunk VPB-Berater Dipl.-Ing. Andreas Holtfrerich, Leiter des VPB-Regionalbüros Münsterland. Eines der Hauptprobleme, so der Experte, ist heute oft der fehlende Dachüberstand. Wasser muss von der Fassade weggehalten werden. Gerade bei den aktuell beliebten Hausentwürfen, die sich ans Bauhaus anlehnen, gibt es keine Dachüberstände. Der Experte sprach auch über die Vorzüge von Dickschichtverputzen. Sie schützen Fassaden besser vor Veralgung als dünne und eigenen sich auch für die Altbausanierung.

Zum Beitrag beim Deutschlandfunk





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Eigentümergemeinschaft: Vor der Sanierung unabhängig beraten lassen

Mitglied einer Eigentümergemeinschaft zu sein hat Vor- und Nachteile. Streit gibt es immer wieder über die Frage, ob Instandsetzungen oder Modernisierungen nötig sind – und wenn ja, welche. Sobald Entscheidungen gefällt werden müssen, beauftragen die Eigentümer ihren Verwalter mit der Einholung von Angeboten und der Vorbereitung von Vorlagen, über die die Eigentümerversammlung später abstimmt. Erfahrungsgemäß sind viele Verwalter damit überfordert. Geht es beispielsweise um eine Fassadensanierung, lassen sie sich oft ein oder zwei Angebote ortsansässiger Fachfirmen unterbreiten. Die werden dann in der Eigentümerversammlung diskutiert. Dabei geht es meist nur um die Finanzierung, seltener um die Frage, ob die angebotene Baumaßnahme sinnvoll ist und zum Haus passt oder ob es vielleicht noch etwas Besseres gibt. Das erfahren Verwalter und Eigentümer nur, wenn sie schon frühzeitig den unabhängigen Sachverständigen hinzuziehen, der sie erst einmal grundsätzlich über die Bandbreite der technischen Möglichkeiten und der damit verbundenen Kosten informiert. Auch die aktuelle Rechtsprechung mahnt an, dass Eigentümer Alternativen kennen müssen, bevor sie sich für oder gegen etwas aussprechen. Lesen Sie hier mehr dazu, etwa, wenn es um den Bau einer Rollstuhlrampe geht. Interessant ist auch ein Urteil zum Gemeinschaftseigentum.





Vermieter: Eigenbedarfskündigung sorgfältig formulieren

Wer seine vermietete Immobilie in Zukunft für sich, seine Familienangehörigen oder Angehörige seines Haushalts nutzen möchte, muss die Eigenbedarfskündigung sehr sorgfältig formulieren, sonst ist sie unwirksam. Das Amtsgericht Düsseldorf hat das in einem Urteil deutlich formuliert: Eine wirksame Eigenbedarfskündigung liegt nur bei hinreichender Angabe der Personen und deren Eigennutzungsinteresse vor (AG Düsseldorf, Urteil vom 7. August 2017, Az.: 25 C447/16).






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Einstiegspaket: Vorbereitung der Abnahme

Obwohl heute fast das ganze Jahr hindurch gebaut wird, häufen sich zum Herbst und Winter hin die Abnahmen. Die Bauabnahme gehört neben der Unterzeichnung des Bauvertrags zu den wichtigen Rechtsschritten beim Bauen. Bereiten Sie deshalb die Abnahme gründlich vor. Dabei hilft Ihnen das VPB-Einstiegspaket "Vorbereitung der Abnahme".

Lesen Sie hier, was es alles beinhaltet ...




Lesestoff: Die Eigentumswohnung

NewsletterEigentumswohnungen sind zurzeit die am häufigsten verkaufte Form der Wohnimmobilie. Sie haben vor allem in den Städten dem Einfamilienhaus den Rang abgelaufen. Manche Bauherren ahnen allerdings nicht, dass sie eine "Eigentumswohnung" kaufen, obwohl es sich auf den ersten Blick um ein Reihenhaus handelt. Reihenhäuser können aber, wie andere Häuser mit eigenem Eingang auch, durchaus nach WEG aufgeteilt sein, gerade, wenn beispielsweise gemeinsame Tiefgaragen und ähnliches dazu gehören. Im Vertrag ist dann von Sondereigentum und Miteigentumsanteilen die Rede, die oft nach 1000steln unterteilt sind. Klärung bringt dazu auch die Einsicht in das Grundbuch, aus dem sich ergibt, ob das Reihenhaus auf einem eigenen Grundstück steht oder eins von mehreren auf einem gemeinsamen Grundstück ist. Das Wohnen in der Gemeinschaft wird durch das Wohneigentumsgesetz geregelt. Worauf Käufer und auch Verkäufer achten sollten, das hat der VPB in seinem Leitfaden "Die Eigentumswohnung – Suche-Kauf-Verkauf" zusammengestellt. Er ist im VPB-Shop zu haben und kostet fünf Euro plus Porto. Mitglieder bezahlen nur drei Euro plus Versand.

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Gute Architektur: Villa in Holzrahmenbauweise in Hamburg

Lärchenholzverkleidung und große Fensterflächen prägen das Äußere dieser extravaganten Villa im Hamburger Nachbarort Reinbek. Das Haus wurde in Holzrahmenbauweise errichtet und behauptet sich auch durch seine ungewöhnliche Kubatur inmitten der traditionellen Villen der Nachbarschaft.

Mehr "Gute Architektur".




Frage der Woche: Was ist mit den Grundrissen?

"Falls Sie schlüsselfertig planen oder gebaut haben: Haben Sie die Grundrisse übernommen oder verändert?" Diese Frage hatten wir unseren Internetlesern Ende August gestellt. Die Antworten fanden wir ernüchternd: Nur elf Prozent waren mit den angebotenen Grundrissen einverstanden und hatten keinerlei Änderungsbedarf. Immerhin 43 Prozent hätten gern etwas geändert, scheuten aber vor den Kosten zurück. Für 30 Prozent, war das kein Argument – sie änderten viel. Und 16 Prozent gaben an, sich gar nicht mit dem Thema beschäftigt zu haben. Die Auswertung zeigt deutlich: Die von Schlüsselfertiganbietern offerierten Grundrisse treffen bei weitem nicht den Geschmack und die Bedürfnisse der Bauherren. Neben der kostenintensiven Änderung bleibt da eigentlich nur noch die Möglichkeit, sich einen anderen Anbieter zu suchen. In jedem Fall lohnt sich vorab die genaue Prüfung des Angebots und das Abgleichen mit den eigenen Wohnwünschen. Auch dabei unterstützt Sie Ihr VPB-Berater.

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VPB-Mitglieder haben neben der Bauvertrags- und der baubegleitenden Qualitätskontrolle durch Experten viele weitere Vorteile ...

Zum Beispiel bietet der VPB seinen Mitgliedern exklusiv die Beurteilung der Energieberechnung und Statik an.



 

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Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: 030 - 2789010
Fax: 030 - 27890111
www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.
 

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