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Ausgabe vom 17. Juni 2019


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Neubau: Bauherren sollten Maße kontrollieren

Beim Bauen kommt es auf den Millimeter an. "Das ist vielen Bauherren und auch manchen Handwerkern gar nicht richtig bewusst", konstatiert Dipl.-Ing. (FH) Marc Ellinger, Leiter des VPB-Büros Freiburg-Südbaden. Grundlage jedes Bauvorhabens sind vermaßte Pläne. Danach wird gebaut. Etage auf Etage wird auf dem jeweils darunterliegenden Geschoss eingemessen und hochgezogen. Eventuelle Ungenauigkeiten setzen sich fort und potenzieren sich. Sorgfältiges Arbeiten ist also wichtig. Warum es trotzdem zu Ungenauigkeiten und Fehlern kommt und was Bauherren tun können, diese auf ihrer Baustelle zu vermeiden, ...

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Tag der Architektur: Programm online zusammenstellen

NewsletterGute Architektur fällt nicht vom Himmel, sondern wird von freien Architekten individuell für private Bauherren entwickelt. Einmal im Jahr zeigen Bauherren und Planer die vielfältigen Ergebnisse ihrer Kooperationen - am Tag der Architektur. In diesem Jahr steht er unter dem Motto "Räume prägen". Am letzten Juni-Wochenende, dem 29. und 30.6., haben Sie die Gelegenheit, Architekten über die Schulter zu schauen und Blicke in sonst private Räume zu werfen. Stellen Sie sich hier Ihr persönliches Besichtigungsprogram zusammen und nutzen Sie die Gelegenheit, mit privaten Bauherren und ihren Architekten ins Gespräch zu kommen. Lassen Sie sich erzählen, was sie erlebt haben und profitieren Sie von ihren Erfahrungen. Lernen Sie dabei auch verschiedene Architekten kennen und erfahren Sie, wie diese an ihre Bauaufgaben herangehen. Vielleicht ist ein Architektenhaus ja auch das Richtige für Sie?

 

 

VPB-Expertise gefragt: Telefonaktionen in Ulm und Bayreuth

Seit vielen Jahren kooperiert der VPB bei Telefonaktionen bundesweit erfolgreich mit dem Verband privater Bausparkassen. Die nächste Telefonaktion findet am 25. Juni, zwischen 11 und 13 Uhr beim Nordbayerischen Kurier in Bayreuth statt. Das Thema lautet: "Nicht den letzten Cent verplanen". VPB-Experte ist Dipl.-Ing. Michael C. Fritsche, Leiter des VPB-Büros Bamberg. Zwei Tage später, am 27. Juni, von 15 bis 17 Uhr, ist die nächste Telefonaktion bei der Südwest Presse in Ulm geplant. VPB-Berater Dipl.-Ing. Andreas Alt, Leiter des VPB-Büros Ulm, beantwortet Bauherrenfragen zum Thema "Energetisch bauen und sanieren".
 




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Baukindergeld: Antragsfrist verlängert

Beim Baukindergeld gibt es eine Neuerung: Am 17. Mai 2019 wurde die Antragsfrist von bisher drei auf sechs Monate nach dem Einzug in die Immobilie verlängert. Das gibt Eltern gerade in der besonders stressigen Umzugsphase mehr Zeit, den Zuschuss zu beantragen. Doch Vorsicht: wessen Antrag bestätigt worden ist, hat nur noch drei Monate, um die Nachweise hochzuladen. Danach verfällt der Anspruch. Vor allem der Einkommensteuerbescheid kann dabei je nach Auslastung des Finanzamts auch mal etwas auf sich warten lassen. Lesen Sie mehr dazu direkt bei der KfW oder finden Sie die Antwort auf Ihre Fragen unten den FAQs auf der VPB-Website.



 

Lastenzuschuss: Wohngeld für die eigene Immobilie

Der Job ist weg? Haus oder Eigentumswohnung sind noch nicht abbezahlt? Auch für solche Szenarien gibt es einen Rettungsanker: Nicht nur Mieter, sondern auch Eigentümer, die ihr Haus oder ihre Eigentumswohnung selbst bewohnen und unverschuldet in Not geraten sind, haben Anspruch auf Wohngeld, den sogenannten Lastenzuschuss. Ob Sie im Falle eines Falles zum Kreis der Berechtigten gehören und wie viel Geld Sie bekommen, das hängt von drei Faktoren ab: der Anzahl der Haushaltsmitglieder, dem Gesamteinkommen und der Belastung durch den Baukredit. Der Zuschuss wird in der Regel für ein Jahr bewilligt, danach ist ein neuer Antrag erforderlich. Antragsformulare gibt es bei der örtlichen Wohngeldstelle der Gemeinde- oder Kreisverwaltung.



 

Nebenkosten: Immer in die monatliche Belastung einkalkulieren

Wer eine Immobilie kauft, der weiß meist ziemlich genau, was ihn die Finanzierung in den nächsten Jahren kosten wird. Monat für Monat muss das Darlehen abgestottert werden. Das kann ganz schön eng werden, vor allem, wenn Sie nicht an alle Nebenkosten gedacht haben. Ihr Haus oder Ihre Wohnung kostet nämlich nicht nur bei der Anschaffung Geld, sondern auch im Unterhalt. Da kommt an Nebenkosten einiges zusammen, was Sie gar nicht beeinflussen können, wie etwa die nötigen Versicherungen, oder auch die Grundgebühren für Kanal und Wasser, für Müllabfuhr, eventuell auch Gas oder Fernwärme. Auch die Grundsteuer wird jedes Jahr fällig.

Lesen Sie mehr zum Thema im "VPB-Ratgeber Nebenkosten bei Hauskauf und -unterhaltung".

 




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Bauvertragsrecht: Auf Bauzeiten und Termine schauen

Bauherren müssen wissen, wann sie ihr neues Haus oder ihre Wohnung beziehen können. Wichtige Entscheidungen hängen von diesem Termin ab. Deshalb hat der Gesetzgeber den Baufirmen im neuen Bauvertragsrecht die Nennung eines Fertigstellungstermins auferlegt. Das gilt für alle ab dem 1. Januar 2018 geschlossenen Verbraucherbauverträge. Nach VPB-Erfahrung versuchen aber viele Firmen, diesen Passus durch schwammige Formulierungen aufzuweichen, um bei der Bauzeit flexibler zu bleiben. Bauherren müssen das wissen, damit sie sich entweder dagegen wehren oder zumindest darauf einstellen können. Lassen Sie Ihren Bauvertrag deshalb vor Unterschrift vom unabhängigen Sachverständige prüfen. So erfahren Sie, wie es Ihre Baufirma mit den Terminen hält - und noch vieles mehr.



 

Neubau: Flachdächer brauchen Pflege

Angeregt durch das "Bauhaus"-Jubiläum bieten viele Schlüsselfertiganbieter auch dem "Bauhaus" nachempfundene Haustypen an. Wichtigste Merkmale dieser Gattung Haus sind die glatten, weißen Fassaden und das Flachdach. Letzteres hat allerdings auch Nachteile: Flache Dächer müssen sorgfältig gewartet werden, denn Wasser fließt ja hier nicht automatisch ab. Das heißt, der innenliegende Abfluss muss stets frei und sauber gehalten werden. Ein weiterer Nachteil: Flachdächer haben keinen Dachüberstand. Dachüberstände schützen die Fassade vor Witterung und, je weiter sie ausladen, umso eher auch die darunter liegenden Geschosse vor Sonne. Diese Vor- und Nachteile sollten Bauherren in der Planungsphase abwägen. Wer zum Beispiel zwischen alten Bäumen baut, muss beim Flachdach oft die Abflüsse reinigen.



 

Eigentumswohnung: Käufer bekommen Unterlagen 14 Tage vorm Notartermin

Immobilienkäufer werden heute oft unter enormem Zeitdruck gesetzt: Wer sich nicht sofort entscheidet, bekommt die Wohnung nicht! Lassen Sie sich nicht bluffen! Wer beispielsweise eine Eigentumswohnung vom Bauträger kauft, hat tatsächlich 14 Tage Zeit, sich die Vertragsunterlagen in aller Ruhe anzusehen – und sie dann, wenn sie ihm nicht zusagen, doch nicht zu unterzeichnen. Das "Gesetz zur Stärkung des Verbraucherschutzes im notariellen Beurkundungsverfahren" macht’s möglich. Es gilt seit Oktober 2013. Demnach muss der Notar dem Käufer 14 Tage vor dem notariellen Beurkundungstermin alle Vertragsunterlagen für den Immobilienkauf übergeben, damit der Käufer sie in Ruhe prüfen kann. Nutzen Sie diese Bedenkzeit, um den Vertrag von unabhängigen Experten ausführlich checken zu lassen! Diese Regelung gilt nur beim Kauf vom kommerziellen Anbieter, also etwa bei neuen Eigentumswohnungen vom Bauträger. Sie greift nicht, wenn eine Privatperson eine Immobilie von einer anderen Privatperson kauft. Dann können die Vertragspartner die Verkaufsmodalitäten gemeinsam vereinbaren.



 

Einstiegspaket: Schadstoffe + Schimmel

Sie möchten eine Immobilie kaufen oder wohnen schon darin und haben den Verdacht, dass Sie es dort mit Schadstoffen oder Schimmel zu tun haben könnten? Sie möchten sich, bevor Sie umfangreichere Untersuchungen beauftragen, erst einmal grundsätzlich über die Problematik informieren, damit Sie wissen, wie Sie dann am besten weiter vorgehen? Dann ist das VPB-Einstiegspaket Schadstoffe + Schimmel das richtige für Sie.



 

Lesestoff: Bauvertragsrecht

NewsletterDas Bauvertragsrecht ist für alle Verträge, die ab dem 1. Januar 2018 geschlossen werden, umfassend reformiert worden. Erstmals werden neben dem Werkvertrag weitere Vertragstypen systematisch ausdifferenziert: Bauvertrag, Verbraucherbauvertrag, Architekten- und Ingenieursvertrag sowie Bauträgervertrag. Der Passus zum Verbraucherbauvertrag enthält einige wichtige Regelungen zur Förderung des Schutzes privater Bauherren.

Ob und wie diese Regelungen bislang in der Praxis greifen, ist Gegenstand der vorliegenden Studie, die das erste Jahr nach Inkrafttreten des neuen Bauvertragsrechts betrachtet. Der Gesetzgeber selbst hat in der Begründung des Regierungsentwurfes unter A. VII. eine Evaluierung des Gesetzes, insb. auch der Verbraucherschutzvorschriften festgelegt (Bundestags-Drucksache 18/8486 S. 36).

Diese Befragung ist ein Beitrag zur Unterstützung dieser Evaluierung. Sie können die "Studie - Das neue Bauvertragsrecht – Schlüsselfertigbau für Verbraucherbauherren – Untersuchung zur Umsetzung im Zeitraum 2018" hier direkt bestellen.

 



 
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Gute Architektur: Wünsche fließen in die Planung ein

Wer baut, braucht Zeit zum Planen. Die ließen sich die Bauherren des Berghauses über Wangen im Allgäu. Sie ließen sich Zeit für die Entwicklung ihres Raumprogramms und für die Suche nach den passenden Architekten. Herausgekommen ist dabei ein ungewöhnliches Objekt aus Holz, Sichtbeton und viel Glas. Im Zentrum steht die offene Küche.

Lesen Sie hier mehr.



 

Vorsicht beim Ausräumen!

Altbauten in gesuchten Lagen gehen weg wie warme Semmeln. Käufer machen oft beträchtliche Zugeständnisse und bieten viel Geld. Manche sind sogar bereit, das alte Haus mit altem Inventar zu übernehmen und selbst zu entsorgen. Bevor Sie das zusagen, achten Sie darauf, was Sie da alles übernehmen! In der Regel hinterlassen die alten Eigentümer nämlich neben altem Mobiliar und fest verlegten Teppichen, Bodenbeläge und Tapeten unterschiedlicher Zusammensetzung, auch den einen oder anderen echten Müll, der seit Jahren in Garagen, Kellern und Gartenhütten vor sich hindämmert. Schauen Sie da genau hin: Alte Lacke und Gartengifte etwa, müssen Sie als Sondermüll entsorgen. Und auch für Teppiche und Böden brauchen Sie eventuelle spezielle Müllcontainer. Die Entrümpelung kann also zum Kostenfaktor werden. Ganz sicher haben Sie einige Zeit damit zu tun, alles auf korrekte Weise los zu werden. Dazu hatten wir übrigens am 14. Januar 2019 die folgende "Frage der Woche" gestellt:



 

Frage der Woche: Wie haben Sie Ihren Altbau übernommen?

Altbauten sind gesucht. Mancher Kaufinteressent versucht sich einen Vorteil gegenüber Mitbietern zu verschaffen, indem er anbietet, das Haus mitsamt Inhalt zu übernehmen und selbst zu entrümpeln. Am 14. Januar 2019 wollten wir wissen, wie oft das passiert – immerhin in zwei von zehn Fällen mussten die Käufer den Altbau erst leerräumen.

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Ihre Antworten sind uns wichtig! Ihre Einschätzungen greifen wir in unserer täglichen Arbeit auf. Bitte machen Sie mit! Beantworten Sie die "Frage der Woche", jeden Montag neu ...

 

 

VPB-Mitglieder haben neben der Bauvertrags- und der baubegleitenden Qualitätskontrolle durch Experten viele weitere Vorteile ...

Zum Beispiel bietet der VPB seinen Mitgliedern umfangreiches Informationsmaterial rund ums Bauen.



 

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Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: 030 - 2789010
Fax: 030 - 27890111
www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.
 

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