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Ausgabe Juli 2017


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Ferienimmobilien: VPB-Ratgeber neu aufgelegt

Viele Reisende erliegen in den Ferien der Versuchung und erwerben eine Immobilie am Urlaubsort. An sich eine gute Idee, aber nur, wenn der Kauf sorgfältig abgewogen wird. Dabei hilft der überarbeitete VPB-Ratgeber "Ferienimmobilien vor dem Kauf kritisch prüfen". Ferienhäuser und -wohnungen sind nämlich nicht nur teuer in der Anschaffung, sie müssen auch ganzjährig betreut und verwaltet werden. Auch das kostet Geld. Ältere Häuser und Anlagen müssen meist aufwändig saniert werden. Zur Sanierung gibt es fast nie Zuschüsse. Bei der Begutachtung der Angebote für Ferienimmobilien hilft der VPB-Berater vor Ort. Gute Nachricht: Wer irgendwo in Deutschland VPB-Mitglied ist, kann auch an jedem deutschen Ferienort auf VPB-Experten zurückgreifen.



 

Neubau: Auch für Keller Pläne und Nachweise fordern

NewsletterViele Baufirmen preisen in ihren Schlüsselfertigangeboten zunächst Standardkeller ein, offerieren dann aber kurz vor Baubeginn für ein paar tausend Euro mehr einen wasserdichten Keller. Das beobachtet unter anderem Dipl.-Ing. Klaus-Peter Frenzel. Der Sachverständige leitet das VPB-Büro Jena-Saaleland. Viele Bauherren nehmen das Angebot dann an, auch wenn es vielleicht gar nicht nötig wäre. "Vor der Entscheidung, wie ein Keller gebaut werden muss, steht immer das Baugrundgutachten", erläutert Klaus-Peter Frenzel. "Das gibt Auskunft über die Bodenverhältnisse und klärt, ob ein wasserdichter Keller aus WU-Beton, also eine »Weiße Wanne«, überhaupt nötig ist oder nicht." Muss der Keller wasserdicht ausgeführt werden, ist längst nicht jede Firma in der Lage, den Keller auch entsprechend zu bauen. Bauherren sollten einen wasserdichten Keller nicht einfach nebenbei beauftragen, sondern vertraglich genau festzulegen, welche Kellerpläne und Nachweise die Firma liefern muss. Sonst fehlen zum Schluss die wichtigsten Unterlagen und Details.




 

Beratung: VPB besetzt Regionalbüro in Osnabrück neu

NewsletterSeit 1. Juli wird das VPB-Regionalbüro in Osnabrück von Dipl.-Ing. Matthias Gerdom betreut. Er hat seine Räume in der Westenseite 23 in Bad Essen, Telefon 05472-9543098, E-Mail osnabrueck@vpb.de.

Matthias Gerdom ist beratender Ingenieur. Zu seinen Schwerpunkten zählen energiesparendes Bauen und Sanieren, Umbauten, Ausbauten und Renovierungen. Er erstellt Gutachten für Bauschadensfälle, insbesondere für Feuchte- und Schimmelschäden.

Private Bauherren betreuen Matthias Gerdom und sein Team in allen Phasen des Bauens und Planens, von der baufachlichen Beratung vor Vertragsabschluss über die baubegleitende Qualitätssicherung während der gesamten Bauzeit bis hin zur Beratung bei Bauabnahmen in der Ausführungs- und der Schlussphase des Bauens.




 

Eigentumswohnung: Berufszulassungsregelung für Verwalter nicht ausreichend!

Der Bundestag hat Mitte Juni die vom VPB lange geforderte Berufszulassungsregelung für Wohnungseigentumsverwalter beschlossen. Sie soll ab Mitte 2018 gelten. Der VPB kritisiert die Neuregelung als unzureichend: So haben Wohnungseigentumsverwalter und Immobilienmakler zwar in Zukunft eine Versicherungspflicht und müssen sich fortbilden. Die Fortbildung bleibt aber mit nur 20 Stunden innerhalb von drei Jahren dürftig. Auch der im ursprünglichen Gesetzesentwurf vom September 2016 noch vorgesehene Sachkundenachweis für Verwalter kommt nicht. Private Bauherren und Besitzer von Eigentumswohnungen müssen also weiterhin selbst darauf achten, wen sie als Verwalter engagieren. Entscheidungshilfe leistet dabei die vom VPB gemeinsam mit dem DDIV herausgegebene Checkliste für Wohnungseigentumsverwalter.
 

 



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Altbau: In Altbauwohnungen haust auch mal der Schwamm

Eigentumswohnungen verkaufen sich zurzeit fast von alleine. Vielerorts sanieren Bauträger vernachlässigte Gründerzeithäuser. Was bislang unattraktiv war, lohnt sich jetzt: Die Nachfrage ist da, Baugeld fast zinslos, und die Sanierung der unter Denkmalschutz stehenden Altbauten erlaubt lukrative Abschreibungen. Allerdings sind auch die baulichen Probleme gravierend. Immer wieder finden VPB-Sachverständige in den alten Mehrfamilienhäusern den Echten Hausschwamm, den Braunen Kellerschwamm, auch den Weißen Porenschwamm und andere Schädlinge. Die Sanierung ist aufwändig und teuer, vor allem, wenn der Echte Hausschwamm sich in den Bundwänden und Holzböden eingenistet hat. Dann müssen diese komplett ausgetauscht werden. Die Sanierung desolater Altbauten lohnt sich finanziell oft nur wegen der Abschreibung. Die Rechnung geht aber nur auf, wenn die Sanierung gelingt und die Besitzer nicht ständig Geld für weitere Arbeiten nachschießen müssen. Käufer sollten sich deshalb beim Altbau nicht auf den Bauträger verlassen, sondern einen unabhängigen Sachverständigen mit der laufenden Bau- und Qualitätskontrolle beauftragen.



 

Energieberatung: Auch im Neubau unentbehrlich!

Energiesparen ist vorgeschrieben. Aber wie die Energie gespart wird, das bleibt grundsätzlich den Bauherren überlassen. Wer neu baut, der kann sich weitgehend frei entscheiden, wie er Energie einsparen will, entweder durch den Einsatz regenerativer Energien, durch moderne Anlagentechnik, durch hervorragende Dämmung oder durch einen Mix aus mehreren dieser Möglichkeiten. Die Energieeinsparverordnung lässt Planern weitgehende Freiheit bei der Gestaltung und energetischen Auslegung eines Gebäudes. Das kann angehende Bauherren schon überfordern! Viele entscheiden sich deshalb für ein Schlüsselfertighaus, bei dem sie sich, wie sie hoffen, um nichts kümmern müssen. Leider ist das ein Irrtum! Gerade beim Schlüsselfertigbau sollten Bauherren nicht auf eine fundierte Energieberatung verzichten! Sonst kaufen Sie sich unter Umständen Dämmung, die sich nie amortisiert oder teure Technik, die Sie gar nicht brauchen. Aber lassen Sie sich unbedingt firmen- und produktneutral beraten, nicht von der Firma, die Ihnen Haus oder Haustechnik verkaufen will!




 

Bauvertragsrecht: 2017 schon Bauunterlagen einfordern!

NewsletterFür alle ab Jahresbeginn 2018 geschlossenen Bauverträge wird das neue Bauvertragsrecht gelten. Es bringt viele Vorteile für private Bauherren. Zum Beispiel haben Bauherren als Verbraucher dann erstmals das Recht auf die Herstellung und Herausgabe konkreter Pläne und Berechnungen für ihr zukünftiges Haus. Die sind nötig, um beweisen zu können, dass das Haus geltendem Recht entspricht. Der VPB rät dazu, die Herstellung und Übergabe der Pläne bereits jetzt in diesem Jahr fest in den Vertrag aufnehmen zu lassen. Da beim Schlüsselfertigbau Baufirmen und Bauherren Vertragsgestaltungsfreiheit genießen, können sie vereinbaren, was sie möchten. Bauherren sollten sich nicht hinhalten lassen: Alles, was ab 1. Januar 2018 Pflicht wird, können Baufirmen, bei etwas gutem Willen, heute schon leisten. Dabei hilft der VPB-Berater! Was sonst ab 2018 noch alles auf Bauherren zukommt, lesen Sie in unseren FAQs zum Bauvertragsrecht.




 

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Denkmalschutz: Erhöhte Abschreibung macht Sanierung attraktiv

Vor wenigen Tagen hat die UNESCO wieder Kulturdenkmäler weltweit unter ihren Schutzschirm geholt. Allein in Deutschland sind es inzwischen 42 Welterbestätten, darunter zahlreiche Schlösser, aber auch Arbeiterhäuser aus den Jahren der Weimarer Republik. Neben diesen weltweit einzigartigen Objekten stehen rund eine Million Bauten bundesweit unter Denkmalschutz. Sie genießen keinen UNESCO-Status, stehen aber unter dem Schutz der Unteren Denkmalschutzbehörden in den Kommunen und Kreisen. Wer ein solches Baudenkmal kauft, der kann bei dessen Sanierung kräftig Steuern sparen. Das kann sich bei guter Planung für Selbstnutzer wie Vermieter lohnen. Mehr dazu im VPB-Ratgeber "Wohnen im Baudenkmal".



 

Einstiegspaket: Vorbereitung der Abnahme

Ihre Immobilie ist schon im Bau und nun steht die Abnahme ins Haus? Sie möchten sich, bevor Sie dieses wichtigste Rechtsgeschäft Ihrer ganzen Bauherrenzeit angehen, erst einmal selbst schlau machen und besser in der Lage sein, zu beurteilen, wo Sie besonders aufmerksam sein müssen und wie ein sinnvolles Vorgehen bei einer Abnahme aussehen könnte? Gute Idee! Dann ist das VPB-Einstiegspaket "Vorbereitung der Abnahme" etwas für Sie!



 

Smart-Home: Newsletter abonnieren und gewinnen

Lust auf Smart Home und Infos? Wer den Newsletter der Internetseite www.derbauherr.de bis zum 31. August 2017 abonniert, nimmt automatisch an der Verlosung von drei Smart Home-Produkten teil. Verlost werden ein Starter-Leuchtenset im Wert von 199 Euro, ein Smart-Plug mit Dimmer im Wert von 54,95 Euro und ein Design-Bewegungsmelder im Wert von 49,95 Euro. Der Newsletter mit Themen rund ums Bauen erscheint zweimal im Monat. Bestellung und Gewinnspiel-Teilnahme können Sie hier vornehmen.





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Gute Architektur: Nachhaltiges Haus in Frohnleiten

Nachhaltigkeit ist in aller Munde, aber baulich schwer umzusetzen. Bei diesem Entwurf in Frohnleiten versuchten die Architekten nachhaltig zu planen im Hinblick auf die Energiebilanz, die Energiegewinnung und den -verbrauch, aber vor allem auch im Hinblick auf die Herstellung, den Unterhalt und schließlich – in ferner Zukunft – den Abbruch des Gebäudes. Sie berücksichtigten also den gesamten Lebenszyklus des Bauwerks, von der Gewinnung der Baumaterialien bis zu ihrer Entsorgung.



 

 

VPB-Mitglieder haben viele Vorteile ...

Zum Beispiel bietet der VPB seinen Mitgliedern vergünstigte Abonnements der Zeitschriften "Bauen" und "Althaus modernisieren" aus dem Fachschriftenverlag.



 

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Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: 030 - 2789010
Fax: 030 - 27890111
www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.
 

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