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Ausgabe vom 25. September 2019


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Planung: Auch an familiäre Veränderungen denken

Die Zahl der Scheidungen in Deutschland ist seit einigen Jahren leicht rückläufig, aber immer noch gehen etwa vier von zehn Ehen in die Brüche. Im Schnitt halten die Lebensgemeinschaften 15 Jahren. Dann ist meist das Familienheim noch nicht abbezahlt, die Kinder sind noch nicht aus dem Haus. Was wird aus der gemeinsamen Immobilie? Allzu oft muss sie schnell und unter Wert verkauft werden, weil sie sich nicht länger sinnvoll nutzen lässt. VPB-Beraterin Dipl.-Ing. Katrin Voigtländer-Kirstädter, Sachverständige und Leiterin des VPB-Regionalbüros in Ebersberg, berät immer öfter Familien in Umbruchsituationen, nach Scheidung, Tod eines Partners oder dem Auszug der Kinder.

Lesen Sie hier, wie Sie Ihr Haus von vornherein für familiäre Veränderungen planen.





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Feuchteschäden: Ursachen möglichst schnell klären

Feuchtigkeits- und Wasserschäden beginnen meist klein, können aber in kurzer Zeit erhebliche Ausmaße annehmen. Wird dagegen nicht schnell etwas unternommen, lässt der Schimmel meist nicht lange auf sich warten. Umgehend handeln müssen Hauseigentümer auch wegen der Gebäude- und der Hausratversicherung. "Versicherte unterliegen der sogenannten Schadensminderungsobliegenheit" erklärt Dipl.-Ing. (FH) Marc Ellinger, Leiter des VPB-Büros Freiburg-Südbaden. Hauseigentümer sind deshalb gut beraten, die Ursache des Feuchteschadens zügig abklären zu lassen.

Mehr zum Thema Feuchteschaden



 

Bauvertragsrecht: Wie ist das mit der Bauzeit?

Seit 1.1.2018 gilt das neue Bauvertragsrecht für alle ab diesem Datum geschlossenen Bauverträge privater Bauherren. Im sogenannten Verbraucherbauvertrag müssen unter anderem verbindliche Angaben zum Zeitpunkt der Fertigstellung enthalten sein. Dabei gilt: Steht der Beginn der Baumaßnahme noch nicht fest, dann muss wenigstens die Dauer der Baumaßnahme angegeben sein. Enthält der abgeschlossene Verbraucherbauvertrag keine Angaben zur Bauzeit, dann gilt als Vertragsinhalt das, was in der vorvertraglich zur Verfügung gestellten Baubeschreibung dazu festgehalten war. Noch klappt das nicht wirklich gut. Das stellen die VPB-Berater bei der Prüfung von Bauverträgen immer wieder fest. Problematisch sind vor allem die Bauzeitverlängerungen, die die Baufirmen sich großzügig einräumen.

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Neues VPB-Büro in Varese: Bauherrenberatung jetzt auch in Norditalien

NewsletterDer VPB hat am 1. September ein Kooperationsbüro im norditalienischen Varese eröffnet. Es wird geleitet von Dipl.-Ing. Isabel A. Lange. Sie betreut mit ihrem Team speziell deutsche Bauherren in Norditalien bei ihren Bauvorhaben in der Region zwischen Mailand, dem Gardasee, Lugano und dem Lago Maggiore.

"Die meisten Deutschen, die ein Haus oder eine Wohnung in Norditalien kaufen möchten, suchen im Bestand", weiß Isabel A. Lange aus Erfahrung. "Gerade die fotogene, alte Bausubstanz ist für viele reizvoll. Sie birgt aber auch Probleme, etwa die Frage, ob sich das Anwesen nach persönlichen Wünschen umbauen lässt."

Weil in Italien auch kleine Gemeinden eigene Bauordnungen haben, die sogar nationale und regionale Bauordnungen außer Kraft setzen, kann der Umbau für alle, die sich nicht auskennen, zum echten Problem werden. Isabel Lange berät die Bauherren vor Ort.

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VPB-Büros neu besetzt: Neue Sachverständige betreuen Bauherren in Hamburg und Oldenburg

NewsletterJeder geht einmal in Rente, auch VPB-Büroleiter. Neu besetzt hat der VPB deshalb zum 1. September zwei seiner etablierten Regionalbüros in Norddeutschland: Dipl.-Ing. Karl-Heinz Schneider übernahm das 1978 gegründete VPB-Büro Hamburg von Dipl.-Ing. Herbert Oberhagemann.

Karl-Heinz Schneider, der mit seinem Team private Bauherren in allen Fragen rund um das Bauen, Kaufen oder Modernisieren berät, bleibt unter der bekannten Büroadresse erreichbar: Neuer Wall 50, 20354 Hamburg.

Neu ist die Telefonnummer 040 37 500 302. Die E-Mail lautet weiterhin: hamburg@vpb.de.

 


NewsletterDipl.-Ing. Stefan Frels leitet nun das Regionalbüro Oldenburg. Er hat es von Dipl.-Ing. Karl-Ulrich Schunke übernommen, der mit seinem Team in den vergangenen Jahren die VPB-Mitglieder vor Ort betreute.

Das VPB-Regionalbüro hat neue Räume in der Alexanderstraße 124 in 26121 Oldenburg. Es ist telefonisch zu erreichen unter der Nummer 0441 7705818 sowie unter der E-Mail-Adresse oldenburg@vpb.de.

 

 

 



 

Schlussbegehung: Kurz vor Ende der Gewährleistungsphase beauftragen

Garantie gibt es nicht nur auf Schuhe oder Autos, sondern auch auf Häuser. Die Gewährleistungsfrist beträgt bei Verbrauchern – und das sind vor allem private Bauherren – fünf Jahre und beginnt mit der Bauabnahme. Wird innerhalb dieser Zeit ein Mangel am Haus festgestellt, muss ihn der dafür zuständige Bauunternehmer in Ordnung bringen – vorausgesetzt, die Bauherren bemerken den Mangel rechtzeitig. Damit die Frist nicht verstreicht, rät der VPB zur sogenannten Schlussbegehung vor Ablauf der Gewährleistungsphase. Die übernimmt der unabhängige Sachverständige für die Hauseigentümer. Dabei kommen erfahrungsgemäß Probleme zur Sprache, die sich als Mängel entpuppen – etwa Risse und Schmutzfahnen, Feuchteschäden, Veralgungen und Vermoosungen, aber auch falsch verlegtes Gefälle, Zugerscheinungen und ein unerwartet hoher Energieverbrauch. Vereinbaren Sie also rechtzeitig vor Ablauf der Gewährleistungsphase einen Termin mit Ihrem VPB-Berater.



 

Abnahme: Protokoll vor Unterschrift prüfen!

Jetzt im Herbst gibt es wieder viele Abnahmen. Bauherren müssen die Abnahme sorgfältig vorbereiten, denn sie ist einer der wichtigsten Rechtsschritte beim Bauen. Dabei gibt es kein festgelegtes Prozedere. Zum Beispiel ist nicht geregelt, wer das Abnahmeprotokoll schreibt. Meist übernimmt das der Bauunternehmer. Allerdings gilt auch bei der Abnahme der Satz "Wer schreibt, der bleibt". Der Protokollführer notiert in der Regel die Dinge aus seiner Sichtweise. Deshalb ist es wichtig für Bauherren, das Abnahmeprotokoll vor der Unterzeichnung noch einmal ganz genau zu prüfen: Sind tatsächlich alle angesprochenen, auch strittigen Mängel aufgenommen? Sind sie auch so formuliert, dass sie als Mangel gelten und entsprechend beseitigt werden müssen? Sind auch alle jene Mängel aufgelistet, die schon während der Bauzeit moniert wurden, aber bis zur Abnahme noch nicht beseitigt waren? Sind die Rechte der Bauherren bezüglich dieser Mängel im Protokoll vorbehalten? Bei der Abnahme, wie auch bei der Prüfung des Abnahmeprotokolls unterstützt Sie Ihr VPB-Berater.

Lesen Sie mehr im VPB-Ratgeber Bauabnahme



 

Ratgeber: Machen Sie Ihr Haus winterfest!

Noch ist es in einigen Gegenden mild, aber der Hebst kommt und mit ihm der Winter. Ausreichend Zeit also, Haus und Garten auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Lesen Sie mehr dazu im VPB-Ratgeber "Das Haus jetzt winterfest machen!". Sie bekommen ihn als pdf gratis hier.

 



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Einstiegspaket: Altbau und Bestandsimmobilie

Sie überlegen, einen Altbau zu kaufen? Sie möchten sich aber erst einmal darüber klar werden, was Sie brauchen und wie Sie die Angebote beurteilen können. Dabei hilft Ihnen das VPB-Einstiegspaket "Altbau und Bestandsimmobilie". Sie können es selbst buchen, aber auch an Freunde und Ihre erwachsenen Kinder verschenken oder auch an die eigenen Eltern, die vielleicht jetzt im Alter noch einmal in eine kleinere Immobilie umziehen möchten.

Das Einstiegspaket finden Sie hier.



 

Lesestoff: Die Eigentumswohnung - Suche-Kauf-Verkauf"

NewsletterEigentumswohnungen sind so beliebt wie freistehende Eigenheime. Vor allem in den Ballungszentren entstehen Großanlagen mit zum Teil mehreren hundert Wohnungen. Wer dort investiert, der kauft nicht nur eine Wohnung, sondern er wird gleichzeitig Mitbesitzer des Gemeinschaftseigentums, mit allen Rechten und Pflichten. Deshalb müssen Käufer wissen, was auf sie zukommt.

Der Leitfaden schildert Prozedere und die Probleme beim Kauf von neuen Eigentumswohnungen in großen und kleinen Anlagen ebenso wie beim Erwerb von Bestandswohnungen. Er veranschaulicht die Besonderheiten von Seniorenwohnungen, Baugruppen und Mehrgenerationenhäusern.

Der VPB-Leitfaden "Die Eigentumswohnung - Suche-Kauf-Verkauf" hat 58 Seiten und mehrere Checklisten. Er kostet 5 Euro Schutzgebühr (3 Euro für VPB-Mitglieder) plus 2 Euro Versand.

Ordern Sie den Leitfaden gleich hier!





 
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Gute Architektur: Ungewöhnliches Projekt in Seewis

Im Schweizer Ort Seewis entstanden zwei Häuser nebeneinander: Das eine Wohngebäude, das andere Atelier - unterirdisch verbunden. Wirklich auffällig sind die Fassaden: Sie bestehen aus Beton. Aber nicht aus irgendeinem Beton, sondern aus Dämmbeton. Das ist ein Recyclingprodukt, das zum Teil aus Glasschaumschotter besteht. Die Planer schätzen es, weil es sich einfach verarbeiten la¨sst, leicht und trocken ist und sich die Oberfla¨che angenehm warm anfu¨hlt.

Lesen Sie hier mehr.



 

Frage der Woche: Würden Sie gerne in einem Baudenkmal wohnen?

Am 19. August fragten wir unsere Internetleser, ob sie gerne in einem Baudenkmal wohnen möchten. Immerhin 44 Prozent hielten das für eine gute Idee, 33 Prozent haben das offenbar noch nicht näher bedacht und nur 22 Prozent können sich das nicht vorstellen. Ist nicht schlimm: So viele Baudenkmäler gibt es ja gar nicht hierzulande. Und die, die es gibt, sind heiß begehrt, denn sie erlauben Eigentümern Sonderabschreibungen für denkmalpflegerische Sanierungen. Das gilt sowohl für Selbstnutzer, als auch für Vermieter. Wie Sie mit dem Baudenkmal umgehen, wer alles mitspricht und welche Steuervorteile Sie haben, haben wir im VPB-Ratgeber "Wohnen im Baudenkmal" zusammengestellt

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Ihre Antworten sind uns wichtig! Ihre Einschätzungen greifen wir in unserer täglichen Arbeit auf. Bitte machen Sie mit! Beantworten Sie die "Frage der Woche", jeden Montag neu ...

 

VPB-Mitglieder haben neben der Bauvertrags- und der baubegleitenden Qualitätskontrolle durch Experten viele weitere Vorteile ...

Zum Beispiel bietet der VPB seinen Mitgliedern günstige Bauherrenversicherungen.



 

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Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: 030 - 2789010
Fax: 030 - 27890111
www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.