VPB

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Ausgabe Mai 2016


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Politik: Aktuelles Mietrecht verhindert Wohnungsbau!

"Die öffentliche Hand alleine schafft es nicht, der breiten Bevölkerung bezahlbare Mietwohnungen zur Verfügung zu stellen", konstatiert Dipl.-Ing. Thomas Penningh, Präsident des Verbands Privater Bauherren (VPB). "Um die Wohnungsmisere zu lösen, sollte die Bundesregierung deshalb private Bauherren ermutigen, weiterhin in Mietwohnungen zu investieren. Die Investorengruppe der privaten Kleinvermieter stellt heute bereits 37 Prozent der Mietwohnungen zur Verfügung. Die übrigen 40 Prozent sind private, selbstgenutzte Immobilien. Nur 23 Prozent des Wohnungsbestandes gehört professionellen Anbietern."

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Steuern: Setzen Sie Handwerkerrechnungen jetzt noch ab!

Jetzt Ende Mai müssen die Bundesbürger wieder ihre Steuererklärung abgeben. Dabei können sie einen Teil ihrer Handwerkerrechnungen steuermindernd geltend machen! Zwanzig Prozent von insgesamt 6.000 Euro Handwerkerrechnung können direkt von der Steuerschuld abgezogen werden. Das sind immerhin 1.200 Euro. Vorausgesetzt, es liegt eine ordentliche Rechnung vor, die per Überweisung bezahlt wurde. Mehr dazu im VPB-Ratgeber "Steuern sparen mit Handwerkerrechnungen"

» Hier geht es zum "Ratgeber"


 

Neubau: Eigenleistung beim Hausbau nicht überschätzen!

"Da packen wir eben selbst mit an!" So macht sich mancher Bauherr Mut. Angesichts enormer Baupreise scheint das zunächst auch keine schlechte Idee. Aber, so die Erfahrung des VPB: Bauherren dürfen sich nicht überschätzen! Wer selbst baut, der braucht Know-how und sehr viel Zeit. Der VPB hat das aktuell ausgerechnet: Wer beispielsweise im Raum München ein Reihenendhaus baut, mit drei Etagen, einschließlich Keller und 140 Quadratmetern Wohnfläche, der kann bei reinen Baukosten von knapp 254.000 Euro bis zu 19.000 Euro durch Eigenleistung einsparen. Ein vergleichbares Haus im Großraum Leipzig/Dessau ist bereits für knapp 218.000 Euro zu haben. Durch Eigenleistungen können Bauherren dort bis zu 16.000 Euro sparen.

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Mitmachen: "Deutschland macht's effizient."

NewsletterEnergieeffizienz ist der Schlüssel zur Energiewende. Jeder kann Energie effizienter nutzen. Auch Sie! Gleich, ob Sie bauen oder Ihr Haus sanieren, gleich, ob Sie eine Eigentumswohnung oder ein Einfamilienhaus bewohnen oder kaufen möchten, schon mit wenigen gut geplanten Schritten können Sie Ihre Immobilie energieeffizienter gestalten. Dabei hilft Ihnen der individuelle Sanierungsfahrplan, der auf Ihre Bedürfnisse, Ihr Budget und Ihre Immobilien zugeschnitten ist. Fragen Sie Ihre VPB-Berater danach!

» Mehr zum "individuellen Sanierungsfahrplan"

 

Recht: Unverheiratete sollten Erbfall für gemeinsame Immobilien regeln

Viele Paare leben heute ohne Trauschein zusammen und kaufen Wohneigentum. Was passiert aber, wenn ein Partner stirbt? Ganz gleich, ob beide Eigentümer der Wohnung waren oder nur der verstorbene Partner, falls kein Testament vorliegt, steht Ärger ins Haus. Unverheiratete Partner haben nämlich kein gesetzliches Erbrecht. Sie können zwar vorbauen, indem sie ein Testament oder einen Erbvertrag machen, sich darin gegenseitig als Erben einsetzen, und so das Vermögen und damit auch den eigenen Anteil an der Immobilie dem Partner beim Ableben übertragen, aber auch in diesem Fall genießen sie nicht die gleichen Rechte, wie Verheiratete.

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Altbau: Erst wer die Mängel kennt, weiß, was die Sanierung kostet

Immer mehr junge Familien schätzen ältere Häuser. Ein Grund: Bei Bestandsbauten entfällt die im Vergleich zu Neubauten längere Planungs- und Bauphase. Die Käufer können in der Regel schneller einziehen. Sie sehen außerdem, was an Sanierungsaufwand auf sie zukommt und können die Kosten des Projektes verlässlich einschätzen. Vorausgesetzt, sie lassen vorab vom Experten eine Bestandsanalyse machen. Dabei kommen dann doch oft unerwartete Schäden und Mängel ans Licht, die vor dem Einzug saniert werden müssen. Zu den klassischen Problemen bei den Häusern aus den 1970er Jahren gehören beispielsweise die Flachdächer. Sie waren damals weit verbreitet, meist aus Beton gegossen, manchmal auch in Holz konstruiert. Sie sind in der Regel unzureichend gedämmt. Oft sind die Fenster noch nicht erneuert. Auch feuchte Kellerwände können die Sanierungskosten in die Höhe trieben. Besser, die Kaufinteressenten wissen das alles vorher.

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Besichtigung: Wohnung nicht gleich kaufen!

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Sie wollen eine Wohnung kaufen? Gute Idee, aber übereilen Sie nichts! Vor allem sollten Sie ein in Frage kommendes Objekt nicht nur ein- oder zweimal besichtigen, sondern zu unterschiedlichen Tageszeiten und an verschiedenen Wochentagen! Wenn es an einer viel befahrenen Straße liegt, sollten Sie auch einmal während des Berufsverkehrs vorbeischauen. Auch nachmittags nach 17 Uhr bekommen Sie einen guten Eindruck von Ihrer zukünftigen Nachbarschaft: Da rauscht der Verkehr, rumpelt der Fahrstuhl, schleudern die Waschmaschinen der heimgekehrten Berufstätigen, üben die benachbarten Kinder Schlagzeug und Klavier, kläfft Nachbars Bello. Am besten wäre es, Sie würden sogar einmal im Objekt übernachten, denn erst nachts merken Sie, was der Schallschutz wirklich taugt. Da hören Sie dann die Toilettenspülung von nebenan, den rumpelnden Aufzug, die Dame mit den Stöckelschuhen oben und vieles mehr. Wollen Sie das Objekt jetzt immer noch kaufen? Falls ja, nehmen Sie am besten zum nächsten Besichtigungstermin Ihren VPB-Berater mit. Der schaut dann, wie es bautechnisch um das Anwesen bestellt ist.

 



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Bauvertrag: Bauherren müssen Sicherheiten vereinbaren

Private Bauherren, die ein Wohnhaus bauen oder umbauen, haben gesetzlichen Anspruch auf Sicherheiten. Entsprechend Paragraf 632a Abs. 3 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) können Bauherren, die Abschlagszahlungen leisten, fünf Prozent des Gesamtwerklohns als Sicherheit einbehalten. Dieses Geld können sie so lange von den ersten Abschlagszahlungen abziehen, bis die fünf Prozent des gesamten Werklohnes erreicht sind. Das geht allerdings nur, wenn Unternehmer von sich aus keine anderen Sicherheiten anbieten. Stellt ein Unternehmer selbst beispielsweise eine sogenannte Vertragserfüllungsbürgschaft, können Bauherren kein Geld einbehalten. In diesem Fall sollten Bauherren aber unbedingt prüfen, was die Bürgschaft wert ist: Wer stellt sie? Ist die Bürgin eine in Deutschland zugelassene Bank oder Versicherung? Und vor allem: Wie lange läuft sie? Häufig sind Bürgschaftsformulare zeitlich befristet. Das ist nicht in Ordnung, denn Bauherren haben gemäß Paragraf 632a BGB das Recht auf eine zeitlich unbefristete Sicherheit. Und noch etwas ist wichtig: Beauftragen die Bauherren während des Baus Sonderwünsche und steigt deshalb der Werklohn während der Bauphase um über zehn Prozent, so können die Bauherren auch auf diesen zusätzlichen Werklohn fünf Prozent Sicherheit fordern - was entweder durch einen weiteren Einbehalt oder durch die Übergabe einer ergänzenden Bürgschaft abgesichert werden kann.


 

Expertentipp: Klare Absprachen mit dem Makler treffen

Wenn Sie auf der Suche nach einem Grundstück, Haus oder einer Eigentumswohnung sind, dann bekommen Sie immer wieder Angebote von Maklern. Für erfolgreiche Vermittlungsdienste steht dem Makler ein Honorar zu, die Courtage. Viele Makler versuchen sich gleich beim ersten Kontakt diese Zahlung vertraglich zu sichern. Unterschreiben Sie nichts, was Sie nicht in Ruhe geprüft haben. Klären Sie immer, wer die Courtage oder welchen Anteil davon übernimmt, der Käufer oder der Verkäufer. Arbeiten Sie möglichst nur mit alteingesessenen Maklern zusammen mit guter Reputation! Und wenn Sie die Immobilie bereits kennen, dann teilen Sie dies dem Makler umgehend mit. Nur so können Sie im Falle eines Vertragsabschlusses die Zahlung der Courtage vermeiden. Wenn Sie selbst einen Makler mit dem Verkauf einer Immobilie beauftragen, klären Sie genau, welche Pflichten er übernimmt. Überlegen Sie, ob ein Alleinauftrag sinnvoll ist - und begrenzen Sie diesen gegebenenfalls zeitlich, damit Sie den Makler wechseln können.


 

Neues Einstiegspaket: Altbau

Sie planen, einen Altbau zu kaufen, sind sich aber noch nicht so sicher, welcher Aufwand und welche Kosten auf Sie zukommen und was Sie aus dem Haus eigentlich machen können? Dabei hilft Ihnen das "VPB-Einstiegspaket "Altbau". Wir informieren Sie vorab über die Nutzungsmöglichkeiten verschiedener Altbauten und die Besonderheiten einzelner Bauepochen. Wir erklären Ihnen, wo die typischen Mängel liegen oder worauf Sie beispielsweise achten müssen, wenn das Haus unter Denkmalschutz steht. Interessiert? Schauen Sie gleich hier:

» Einstiegspaket Altbau


 

Lesestoff: "Sanierungstipps für Häuser aus dem 19. Jahrhundert"

NewsletterIn Deutschland existieren noch erstaunlich viele intakte Gründerzeitquartiere und Wohngebiete mit kleinen Einfamilienhäusern aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Dort lohnt es, ein Haus zu kaufen und zu sanieren. Neben der Zentrumsnähe haben spätklassizistische Wohnhäuser weitere Vorzüge: Sie sind in der Regel massiv gemauert und damit solide gebaut. Ihr Grundriss eignet sich fürs Familienleben. Meist gehört ein schön eingewachsener Garten zum Haus.

Im 19. Jahrhundert gab es mehrere Architektur-Strömungen. Neben dem klassizistischen Wohnhaus entstanden vor allem nach der Reichsgründung 1871 prachtvolle Villen im historistischen Stil und Ende des Jahrhunderts erste genossenschaftliche Arbeitersiedlungen mit einfachen Reihen- und Doppelhäusern. Zwar unterscheiden sich diese Haustypen stilistisch stark voneinander, aber die Baumängel gleichen sich.

Lesen Sie mehr dazu im "VPB-Leitfaden zur Sanierung eines Hauses aus dem 19. Jahrhundert". Sie bekommen ihn klassisch gedruckt oder als E-Book.

» Gleich bestellen
 

 



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Gute Architektur: Nachverdichtung in der Innenstadt

Hinter vielen Stadthäusern wäre noch Platz für Neubauten. Allerdings nicht für Standardbauten aus dem Katalog, sondern für individuell zugeschnittene Architektenhäuser. Im Idealfall sind Besitzer des Vorderhauses und Bauherren des Hinterliegers ein und dieselben Personen, denn zu einem solchen Bauprojekt gehört auch viel Logistik, schließlich müssen die Baustoffe über oder durchs Vorderhaus auf die Baustelle gebracht werden.

» Mehr über dieses Projekt in Düsseldorf


 

Interaktive Karten: Wohnen in Deutschland

Wo lohnt es sich überhaupt, in Deutschland ein Haus zu kaufen? Wo muss der Käufer mit Verlusten rechnen? Wo ist Mieten günstiger? Wo wird es schwer, eine Seniorenwohnung zu finden, und wo ist die Versorgung mit barrierefreien Wohnungen gut? Antworten auf alle diese Fragen finden Sie in den interaktiven Karten auf der VPB-Website.

» Mehr zum Thema "Wohnen in Deutschland"



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Frage der Woche

Welche Art Einfriedung haben Sie? Das wollten wir am 18. April von unseren Internetlesern wissen. Die Antworten brachten keinen Spitzenreiter: Ob Holz, Metall oder Stein, Einfriedungen folgen keinem erkennbaren Trend. Allerdings sind Bauherren und Hausbesitzer bei der Wahl ihrer Zäune und Mauern auch nicht immer frei. Oft regelt der Bebauungsplan, wie die Einfriedung aussehen muss. Also, immer erst beim Amt die Vorgaben prüfen, dann den Zaun ordern.

Ihre Antworten sind uns wichtig! Ihre Einschätzungen greifen wir in unserer täglichen Arbeit auf. Bitte machen Sie mit! Beantworten Sie die "Frage der Woche", jeden Montag neu ...

» Frage der Woche



 

VPB-Mitglieder haben viele Vorteile ...

Zum Beispiel bietet der VPB seinen Mitgliedern Freikarten und Rabatte für die CEB/interCOGEN. Der VPB ist ideeller Partner der CEB/interCOGEN. Die CEB ist eine der führenden Kongress-Messen für Energieeffizienz in Deutschland, die vom 29. bis 30. Juni 2016 in Karlsruhe stattfindet. Das Ausstellerspektrum umfasst die Segmente energieeffiziente Gebäude, Industrieeffizienz und Kraft-Wärme-Kopplung sowie Energiemanagement. VPB-Mitglieder und Freunde des VPB können sich hier ihre persönliche Freikarte für die Messen ausdrucken:

http://www.cep-expo.de/fileadmin/freeticket_karlsruhe

Anmeldungen zum Kongress CEB/interCOGEN sind hier möglich:

http://www.cep-expo.de/kongressprogramm-2016.html?L=2

und hier http://intercogen.de/kongressprogramm-2016.html

Bei den Kongressen erhalten Mitglieder und Freunde des Verbands Privater Bauherren 15 Prozent Rabatt auf den Kongress-Anmeldepreis. Der Rabattcode für die Kongressanmeldung lautet: BPRK2

 

 

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Bei allen angesprochenen Themen können wir Sie kompetent unterstützen — für Informationsmaterial über die Arbeit des VPB einfach Ihre Adresse und Telefonnummer an info@vpb.de schicken!

Verband Privater Bauherren e.V.
-Bundesbüro -
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: 030 - 2789010
Fax: 030 - 27890111
www.vpb.de

Der Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Schutzgemeinschaft. Bauherrenberater in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder in allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten und des Bauens allgemein. Der VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet und ist heute in allen großen Städten der Bundesrepublik vertreten. Zu den klassischen Leistungen der VPB-Baufachleute gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Experten des VPB arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.