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Baupraxis Barrierefrei

Sie möchten im Alter selbstbestimmt wohnen? Das geht, wenn Sie rechtzeitig Barrieren abbauen. Barrierearmut heißt aber nicht nur Verzicht auf Stufen! Schließlich sitzt nicht jeder im Rollstuhl. Die Handicaps sind vielfältiger: Sehprobleme, Rheuma, Arthrose, Parkinson, Osteoporose. Betroffene benötigen hilfreiche Technik und ein gute geplante Wohnung. Lassen Sie Baubeschreibung, Bauvertrag und die Bauunterlagen vor dem Kauf vom VPB-Berater prüfen. Der VPB-Sachverständige unterstützt Sie bei der Auswahl, dem Umbau und der Anpassung Ihres individuellen, barrierearmen Alterswohnsitzes.

Tipp zum Thema Barrierefrei:

Bewegungsmelder
Hilfreich im Garten sind Bewegungsmelder, die automatisch Leuchten einschalten, sobald jemand ihren Umkreis betritt oder befährt. Lichter sollten alle Wege vor und ums Haus beleuchten: den Weg zwischen Gartentor, Garage, Carport und Haustür, wie auch alle Wege im Garten, zu den Mülltonnen und zur eventuell außen liegenden Kellertreppe.
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Ihr Praxistipp:

Kontraste
Bodenbeläge im Haus sollten rutschhemmend sein, rollstuhlgeeignet und fest verlegt. Außerdem dürfen sie sich nicht elektrostatisch aufladen. Ideale Bodenbeläge für das rollstuhlgerechte Haus sind Kunststein- und Natursteinplatten, das wieder entdeckte Linoleum, Hartgummiböden, Teppiche und Holz als Parkett, Dielen oder Pflaster. Teppiche müssen vollflächig und mit antistatischem Kleber fest auf dem Estrich verankert werden. Für Sehbehinderte ist es hilfreich, wenn Bodenbeläge und vor allem Bodenfarben von Raum zu Raum variieren. Die Kontraste und fühlbaren Übergänge – etwa zwischen Stein und Teppich – erleichtern die Orientierung im Haus und geben dem Blinden oder Sehbehinderten Sicherheit.
bauen-aber-sicher

VPB Verband privater Bauherren e.V.
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Leitfaden Barrierearm Bauen

Bilder zum Thema Barrierefrei sparen:

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Expertenrat zum Thema Barrierefrei:

Rohbauöffnung
Türen müssen 90 Zentimeter breit sein, damit ein Elektrorollstuhl hindurch passt. Wer neu baut, der sollte von Anfang an eine Rohbauöffnung von 1,01 Metern bei den Türen vorsehen. Dann bleiben, wenn die Tür samt Rahmen sitzt, noch 90 Zentimeter freie Durchfahrt. Diese Vorbereitung lohnt sich auch für junge Bauherren, die noch gar keinen Bedarf für den Rollstuhl haben, aber vorsorglich schon einmal fürs Alter planen. Sie können die große Türöffnung anfangs schmäler zumauern. Im Bedarfsfall müssen sie dann nur eine Reihe Steine unter dem Sturz herausbrechen und eine neue, breitere Tür einsetzen. Das macht weniger Arbeit und Schmutz, als wenn eine normale Tür erweitert wird und dazu der Mauerwerksverband aufgebrochen werden muss.
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