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Expertenrat am Mittwoch


Hier finden Sie immer die aktuellen Artikel aus unserer Rubrik "Expertenrat am Mittwoch".


21. Juli 2021

VPB: Bei Kauf und Bau auch zukünftige Nebenkosten einkalkulieren

BERLIN. Wer baut oder eine Immobilie kauft, sollte sich nicht nur über – die derzeit noch sehr günstigen – Zinsen und die Tilgung sowie die Steuern und Gebühren des Kaufs informieren, sondern auch über die späteren laufenden Nebenkosten der Immobilie nach dem Einzug. Dazu gehören laut Verband Privater Bauherren (VPB) neben der Grundsteuer vor allem die Anschlussgebühren für Wasser, Abwasser, Strom und eventuell Gas- oder Fernwärmeheizung; Energiekosten beispielsweise werden im konventionellen Bestandsbau in den kommenden Jahren kontinuierlich steigen. Fast alle Gebäude müssen ans öffentliche Netz angeschlossen sein, die Eigentümer müssen sich – neben den individuell variierenden Verbrauchsgebühren – auch an den Grundgebühren beteiligen. Hinzu kommen in vielen Kommunen noch Niederschlagsgebühren für versiegelte Flächen. Oft wird auch der Müll über die Gemeinde abgerechnet. Außerdem muss der Schornsteinfeger je nach Heizanlage und Nutzung mitunter mehrmals im Jahr kommen und stellt dies natürlich in Rechnung. Hinzu kommen noch wichtige Versicherungen, wie etwa die Gebäudeversicherung und die Haus- und Grundstückshaftpflicht sowie Instandhaltungsrücklagen. Alle diese Nebenkosten sind unvermeidbar und schlagen heute schon bei manchem städtischen Reihenhaus mit einigen hundert Euro monatlich zu Buche. Bauherren und Käufer, so empfiehlt der VPB, sollten vor dem Hausbau oder Immobilienkauf ihre zukünftigen Nebenkosten genau kalkulieren und ins Budget der Familie fest einplanen. Dabei nicht vergessen: Irgendwann könnten auch die Zinsen wieder steigen.

14. Juli 2021

VPB: Häuser müssen individuell genehmigt werden

BERLIN. Neun von zehn Bauherren bauen heute schlüsselfertig. Sie delegieren Planung und Ausführung ihres Hauses an eine entsprechende Firma. Wenn alles aus einer Hand kommt, hoffen sie, selbst weniger Mühe mit dem Bauen zu haben. Oft ist diese Hoffnung vergebens. Ein Klassiker unter den Problemen beim Schlüsselfertigbau ist die mangelhafte Planung, so beobachten die Sachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB) immer wieder. Obwohl die Bauherren das Haus fix und fertig aus dem Katalog wählen, muss das Projekt nämlich für den jeweiligen Standort umgeplant und dort in der Regel auch individuell genehmigt werden. Das klappt nicht immer auf Anhieb, denn die Bebauungspläne und andere Vorschriften der jeweiligen Kommunen schreiben verbindliche Größen, Höhen, Grenzabstände und Firstrichtungen vor. Damit das gewünschte Objekt auf dem fraglichen Grundstück auch genehmigt wird, muss es also im Detail angepasst werden. Wer übernimmt diese Aufgabe verlässlich und im Sinne der Bauherren? Das sollten die Bauherren möglichst schon im Vorfeld entscheiden: Wollen sie die Baufirma und deren Dienstleister oder einen eigenen freien Architekten mit der Aufgabe betrauen? Geklärt werden muss zunächst, ob sich der Bauanbieter überhaupt auf einen freien Architekten einlässt. In jedem Fall, so rät der VPB, sollten Bauherren frühzeitig mit unabhängigen Sachverständigen über die Bauplanung sprechen, damit auch wirklich alle ihre Wünsche vernünftig umgesetzt werden.

07. Juli 2021

VPB rät Bauherren: Rechnung nicht zu früh bezahlen

BERLIN. Bauherren wollen alles richtig machen, machen aber doch wichtige Dinge immer wieder falsch. Dazu gehören nach Erfahrung der Sachverständigen im Verband Privater Bauherren (VPB) das Unterzeichnen überzogener Zahlungspläne und das vorzeitige Bezahlen von Rechnungen. So gut wie zu jedem Schlüsselfertighaus gibt es einen Bauvertrag mit einem Zahlungsplan. Der Zahlungsplan legt fest, wann welche Abschläge fällig werden. Nach VPB-Erfahrung sind viele Zahlungspläne überzogen: Die Höhe der ersten Raten liegt über dem jeweiligen Gegenwert des Rohbaus. Bauherren leisten also unfreiwillig Vorkasse – falls das nicht bei der Vertragsprüfung ganz am Anfang auffällt. Aber auch, wenn der Zahlungsplan ausgewogen ist, kommen die Rechnungen der Baufirmen prompt, sobald der jeweilige Bauabschnitt erreicht ist. Bauherren sollten diese Rechnungen auch zügig bezahlen – allerdings nur dann, wenn sie absolut sicher sind, dass der jeweilige Bauabschnitt, auf den sich die Abschlagsrechnung bezieht, auch tatsächlich mängelfrei fertiggestellt ist. Ob das so ist, kontrollieren unabhängige Sachverständige im Auftrag der Bauherren. Zahlen die Bauherren vorzeitig und ohne Kontrolle des Bauabschnitts, geben sie eventuell ihr einziges Druckmittel aus der Hand – ihr Geld. Zeigen sich dann später Mängel, ist es oft schwer, die Baufirma zur Nachbesserung zu überreden. Der VPB rät deshalb, Rechnungen erst dann komplett zu bezahlen, wenn zweifelsfrei feststeht: Der betreffende Bauabschnitt ist in Ordnung.

30. Juni 2021

VPB: Bei Steuererklärung Handwerkerleistungen und haushaltsnahe Dienstleistungen unterscheiden

BERLIN. Bis zum 2. August 2021 muss die Steuererklärung 2020 beim Finanzamt vorliegen. Zeit, die Unterlagen zusammenzustellen. Dabei sollten Eigentümer von Wohnimmobilien die Abgrenzung zwischen Handwerkerleistungen und haushaltsnahen Dienstleistungen im Blick haben, empfiehlt der Verband Privater Bauherren (VPB): Wer die Fassade dämmen oder das Bad neu fliesen lässt, kann zwanzig Prozent der Arbeitskosten als Handwerkerleistungen in Höhe von bis zu 1.200 Euro von der jährlichen Steuerschuld abziehen. Mit haushaltsnahen Dienstleistungen können Steuerzahler ihre Steuerschuld zusätzlich um bis zu 4.000 Euro reduzieren. In diese Kategorie gehören beispielsweise Gehölzschnitt, Winterdienst und Hausreinigung. Dabei können neben dem Arbeitslohn auch die Fahrtkosten der Dienstleister, sowie die Kosten für Nutzung von Maschinen wie Staubsaugern oder Gartengeräten und sogar Verbrauchsmaterialien wie Streugut zu einem Fünftel angesetzt werden. Was Steuerpflichtige beachten müssen, hat der VPB im kostenlosen Ratgeber „Steuern sparen mit Handwerkerrechnungen“ zusammengestellt. Er ist hier hinterlegt: https://www.vpb.de/download/VPB-Ratgeber_Steuern-sparen-mit-Handwerkerrechnungen.pdf.

23. Juni 2021

VPB warnt: Vorsicht, wenn beim Betonieren Baustahl übrig bleibt!

BERLIN. Beton gehört zu den wichtigen Baustoffen beim Hausbau. Damit ein Fundament, eine Wand, eine Stütze oder eine Decke aus Beton Lasten und Kräfte ableiten kann, wird der Beton mit Stahl bewehrt. Wie viel Stahl an welcher Stelle in den Beton eingelegt werden muss, errechnet der Statiker in der Planungsphase. Nach seinen Berechnungen und den dazugehörigen Bewehrungsplänen wird dann auf der Baustelle die Armierung (oder Bewehrung), also das räumliche Gitternetz aus Stahlstäben und Stahlmatten hergestellt. So die Theorie. Die Erfahrung der Sachverständigen im Verband Privater Bauherren (VPB) zeigt jedoch: Häufig wird zu wenig Baustahl verwendet. Das Haus ist dann nicht so standfest wie vorgesehen, schlimmstenfalls sogar einsturzgefährdet. Indizien für den eventuell leichtfertigen Umgang der Baufirma mit Material sind Stahl- oder Mattenbündel, die nach Abschluss der Arbeiten noch auf der Baustelle herumliegen. Da Stahl teuer ist, ist es unwahrscheinlich, dass größere Stahlmengen als nötig bestellt werden. Wahrscheinlicher ist vielmehr, dass dieser Stahl nicht eingebaut wurde. Er fehlt dann an Stellen, an denen er zur Lastabtragung vorgesehen war – im Beton. Damit es soweit gar nicht erst kommt, können Bauherren zweierlei tun: Zuerst die Pläne und Berechnungen und später auch die Baustelle regelmäßig von unabhängigen Sachverständigen prüfen lassen.

16. Juni 2021

VPB: Wohnungseigentümer können haushaltsnahe Dienstleistungen steuerlich absetzen

BERLIN. Mitglieder einer Wohnungseigentümergemeinschaft, die Dienstleistungen wie den Winterdienst oder die Reinigung des Treppenhauses gemeinsam an eine Servicefirma vergeben hat, können die Kosten dafür anteilig in der Steuererklärung geltend machen. Daran erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Zwanzig Prozent der Kosten für haushaltsnahe Dienstleistungen können Steuerzahler von der Steuerschuld abziehen, jährlich bis zu 4.000 Euro. Wichtig dabei ist, dass die insgesamt anfallenden Aufwendungen sauber auf die einzelnen Eigentümer aufgeteilt sind. In der Jahresabrechnung sollten die einzelnen Dienstleister mit den Gesamtkosten aufgeführt sein und dazu detailliert der den einzelnen Wohneinheiten zugeordneten Kostenanteil. Alternativ können sich Wohnungseigentümer eine Bescheinigung des Verwalters für das Finanzamt ausstellen lassen. Die Tätigkeit des Verwalters zählt übrigens nicht zu den haushaltsnahen Dienstleistungen. Welche Handwerker- und haushaltsnahem Dienstleistungen Steuerpflichtige sonst noch absetzen können und wie, erfahren sie im kostenlosen VPB-Ratgeber "Steuern sparen mit Handwerkerrechnungen".




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