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Expertenrat am Mittwoch


Hier finden Sie immer die aktuellen Artikel aus unserer Rubrik "Expertenrat am Mittwoch".


24. Februar 2021

VPB: Bei Schließsystemen auf Sicherheit achten

BERLIN. Elektronische Schließsysteme sind sehr komfortabel, sofern sie zuverlässig funktionieren und manipulationssicher sind. Die Sicherheit der Schließsysteme liegt dabei allerdings eindeutig im Code. Bauherren, so rät der Verband Privater Bauherren (VPB), sollten deshalb immer die werkseitig eingestellten Ausgangscodes verändern und auch keine allzu leichten Codes wählen, wie etwa Geburtstage der Familie. Sie sollten auch im Vorfeld überlegen, wie gut WLAN-basierte oder übers Internet steuerbaren Smart-Home-Lösungen gegen Manipulationen von außen gesichert sind. Und was passiert, wenn der Strom einmal länger ausfällt? Sichern dann Akkus die Haustür und wenn ja, wie lange halten diese? Gerade für behinderte Menschen ist es von existentieller Bedeutung, dass sich das Pflege- und Betreuungspersonal jederzeit Zutritt verschaffen kann. In diesem Fall sind mechanische Systeme immer noch eindeutig im Vorteil.



17. Februar 2021

VPB rät: Im Winter Innentüren schließen

BERLIN. Innentüren haben verschiedene Funktionen. Die wichtigste: Sie sollen die Wärme im Raum halten. Deshalb müssen Innentüren besonders im Winter auch geschlossen werden, raten die Sachverständigen im Verband Privater Bauherren (VPB). Abgesehen vom Spareffekt ist das Schließen der Innentüren zwischen unterschiedlich temperierten Räumen bauphysikalisch nötig, um Bauschäden zu vermeiden. Die Ursache ist einfach: Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit binden als kalte. Und feuchte Warmluft zieht immer in kältere Gefilde, wo sie sich dann auf kalten Bauteilen niederschlägt. Dort kondensiert die Feuchtigkeit und wird zum idealen Nährboden für Schimmel. Bleibt also die Tür zwischen einem warmen und einem kalten Raum offen, passiert genau das. Nur wenn Bereiche gleich temperiert sind, können Türen großzügig offenstehen.

10. Februar 2021

VPB: Bauherren sollten sich Zugang zur eigenen Baustelle nicht verwehren lassen

BERLIN. Wer auf seinem eigenen Grundstück baut, ist Bauherr und für Haus und Grund verantwortlich. Nach Erfahrung des Verbands Privater Bauherren (VPB) entscheiden sich heute rund 90 Prozent der Bauherren für ein Schlüsselfertigobjekt. Das heißt, sie delegieren den Hausbau an einen Generalübernehmer (GÜ) oder einen Generalunternehmer (GU) und müssen diesem für die Bauzeit den Zutritt zum Grundstück ermöglichen, damit er dort arbeiten und seine vertraglichen Verpflichtungen erfüllen kann. Der Bauunternehmer hat auch ein Interesse daran, seine Leistung vor Vandalismus, Diebstahl und anderen Gefahren zu schützen. Auch dazu braucht er ein eingeschränktes Hausrecht. Nach Beobachtungen der Sachverständigen im Verband Privater Bauherren (VPB) schießen seit einiger Zeit manche Baufirmen aber über das Ziel hinaus: Sie hindern nicht nur ungebetene Gäste am Betreten der Baustelle, sondern auch die Bauherren selbst. Die Firmen lassen sich über die AGB im Vertrag das Hausrecht auf dem Grundstück der Bauherren für die Dauer der Bauzeit einräumen. „So eine AGB ist regelmäßig unwirksam, jedenfalls wenn Abschlagszahlungen vereinbart sind“, erläutert VPB-Vertrauensanwalt Holger Freitag, „denn damit haben die Bauherren keine Chance, den Baufortschritt regelmäßig vom unabhängigen Sachverständigen begutachten zu lassen – und bei festgestellten Mängeln entsprechende Beträge zurückzubehalten.“ Die Baufirma kontrolliert sich in diesen Fällen ausschließlich selbst. Und das geht nach VPB-Erfahrung selten gut. Bauherren sollten sich auf solche Regelungen erst gar nicht einlassen. Sie und die von ihnen mit der Qualitätskontrolle beauftragten Sachverständigen brauchen jederzeit Zugang zur Baustelle.



03. Februar 2021

VPB rät: Schimmelschäden gründlich sanieren lassen

BERLIN. Feuchtigkeits- und Wasserschäden beginnen meist klein, können aber in kurzer Zeit erhebliche Ausmaße annehmen. Wird dagegen nicht schnell etwas unternommen, lässt der Schimmel meist nicht lange auf sich warten, warnen die Sachverständigen im Verband Privater Bauherren (VPB). Hauseigentümer sind deshalb gut beraten, die Ursache eines Feuchteschadens zügig abklären zu lassen. Ein Feuchteschaden mit Schimmelbefall macht nämlich nicht nur Ärger, er kann auch den Wiederverkaufswert der Immobilie beeinträchtigen, insbesondere, wenn der Schaden nicht vollständig oder nicht korrekt beseitigt wurde. Bauherren sollten deshalb immer darauf bestehen, dass der Schaden ordentlich und vollständig behoben wird. Dabei unterstützt sie ihr unabhängiger Sachverständiger. Auf keinen Fall sollten Hauseigentümer die Schadensbeseitigung allein den Baufirmen und deren Haftpflichtversicherungen überlassen, beziehungsweise der Gebäudeversicherung und den von den Versicherungen benannten Trocknungsfirmen. Das scheint zwar ein bequemer Weg, führt aber nach VPB-Erfahrung nicht immer zur vollständigen Beseitigung eines Schimmelschadens.



27. Januar 2021

VPB rät: Im Winter Kellertüren konsequent schließen

BERLIN. Kellertüren trennen meist den beheizten Wohnbereich oben vom unbeheizten Keller. Wer sie schließt, spart Energie, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Viele Bauherren wissen das aber nicht, weil es ihnen bei der Übergabe des Hauses niemand erklärt: In der Energieplanung werden viele Keller nicht in die gedämmte Hülle des Hauses einbezogen und müssen entsprechend auch nicht geheizt werden. Umso wichtiger ist der Einbau der Kellertür, die den beheizten von dem unbeheizten Hausabschnitt trennt. Die Tür fehlt allerdings in vielen Neubauten, beobachten die Sachverständigen im VPB bei regelmäßigen Baustellenkontrollen. Ist die Kellertür dann eingebaut, muss sie natürlich im Winter auch geschlossen werden.



20. Januar 2021

VPB rät: Neubau vor Einzug immer auf Energielecks prüfen!

BERLIN. Zwischen dem Innenausbau und dem Einzug sollten Bauherren das neue Haus auf Energielecks prüfen lassen, rät der Verband Privater Bauherren (VPB). Geeignet dazu ist ein kombiniertes Prüf- und Messverfahren aus Blower-Door-Test und Thermografie. Die Thermografie hilft beim Aufspüren von Wärmebrücken und Feuchteschäden. Sie benötigt dafür beständige Temperaturdifferenzen in- und außerhalb des Gebäudes von mindestens 10 Grad Celsius und kann daher nicht ganzjährig eingesetzt werden. Immer möglich ist dagegen ein Blower-Door-Test, um die Luftdichtigkeit der Gebäudehülle vor dem Einzug zu testen. Das ist wichtig, denn nur in diesem Stadium lassen sich Energielecks erkennen und auch noch vergleichsweise gut beheben. Bauherren sollten auf der Untersuchung bestehen und sich die unabhängige, abschließende Qualitätskontrolle mit Blower-Door-Test und Thermografie unbedingt schon am Anfang schriftlich im Vertrag zusichern lassen. Wichtig dabei: Nicht die Baufirma sollte die Untersuchungen machen, sondern unabhängige Experten, die auch ein Interesse daran haben, eventuelle Mängel aufzudecken. Bauherren sollten sich die Ergebnisse außerdem genau erläutern und schriftlich aushändigen lassen.






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