Ihr persönliches Kennwort finden Sie in der aktuellen Mitgliederzeitschrift

Über uns
Berater finden

ServiceInfo
NeubauAltbauSchadstoffeEnergieBarrierefreiWohnungskauf

Expertenrat am Mittwoch


Hier finden Sie immer die aktuellen Artikel aus unserer Rubrik "Expertenrat am Mittwoch".


08. Februar 2023

VPB: Elektrosmog möglichst schon bei der Hausplanung vermeiden

Elektromagnetische Strahlung ist objektiv messbar. Vielen Menschen setzt sie zu. Deshalb ist es bei der Planung eines Hauses sinnvoll, sich Gedanken über die spätere Nutzung und auch die Möblierung der einzelnen Räume zu machen, rät der Verband Privater Bauherren (VPB). An Wänden etwa, an denen Betten stehen, sollten von vorneherein keine Elektroleitungen vorgesehen werden. Auch im Wohnbereich sollten nur abgeschirmte Kabel verwendet werden. Der heute allgegenwärtige hausinterne Elektrosmog lässt sich im Neubau bei geschickter Planung und guter Bauberatung von vornherein vermeiden, zumindest jedoch minimieren. Althausbesitzer können sich nachträglich zumindest so genannte Netzfreischaltungen einbauen lassen, empfiehlt der VPB. Diese schalten nicht nur das Elektrogerät ab, sondern mit dem Gerät auch gleichzeitig den gesamten Stromkreis, an dem das Gerät hängt. Das ist ideal für Schlaf- und Kinderzimmer: Wird das Licht ausgeknipst, entfällt die elektromagnetische Belastung von Geräten, Lampen und der Elektroinstallation. Freischaltungen lassen sich nachträglich in alten Häusern einbauen. Der Einbau ist immer Sache des kompetenten Fachbetriebes.

01. Februar 2023

VPB: Auch Bauherren müssen schon Schnee räumen

Wenn es schneit oder Eisregen den Bürgersteig in eine gefährliche Rutschbahn verwandelt, dann sind Hauseigentümer in der Pflicht. Daran erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Die sogenannte Verkehrssicherungspflicht betrifft alle Hauseigentümer. Dazu gehören im Winter die Räum- und Streupflicht nicht nur auf allen begehbaren Wegen und Flächen der Grundstücke, sondern auch in den Hauseingängen, den Garagenhöfen wie auch rings um die Mülltonnenstandplätze. Normalerweise überträgt die Kommune die sogenannten Sicherungspflichten für Bürgersteige und öffentliche Wege auf die Hauseigentümer. Dann umfasst die Verkehrssicherungspflicht auch diese. Die Grundstückseigentümer wiederum dürfen sie weitergeben, beispielsweise an einen gewerblichen Winterdienst. Allerdings müssen sie sich dann rückversichern und prüfen, ob der Dienstleister die Aufgaben auch erledigt. Wichtig: auch der Bauherr, dessen Haus noch gar nicht fertig ist, steht in der Pflicht: Sobald ihm das Grundstück gehört, hat er auch die Verkehrssicherungspflicht und muss jetzt im Winter – zum Beispiel – Schnee räumen.

25. Januar 2023

VPB: Skonto muss vereinbart werden

Immobilien-Eigentümer achten oft auf jeden Euro und lieben Rabatte und Skonti. Im Baugewerbe sind sogenannte Skontovereinbarungen durchaus üblich. Damit kann man die Rechnungssumme reduzieren, wenn diese innerhalb einer bestimmten Frist bezahlt wird. Bis zu fünf Prozent Skonto räumen Handwerksfirmen in der Regel ein. Allerdings muss Skonto immer vorher vereinbart werden, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Der Verbraucher muss sich also zum Beispiel beim Sanitärinstallateur oder Heizungsbauer ausdrücklich nach Skonto erkundigen. Außerdem muss die Vereinbarung eindeutig sein. Das heißt, es muss genau festgelegt werden, in welcher Höhe und innerhalb welcher Fristen und von welchen Zahlungen Skonto abgezogen werden kann. Unbedingt einhalten sollten Auftraggeber die vereinbarte Skontofrist, empfiehlt der VPB. Relevant ist dabei nicht der Zeitpunkt der Zahlung, sondern der Stichtag des Zahlungseingangs auf dem Konto der beauftragten Bau- oder Handwerksfirma – sofern nichts anderes vereinbart ist. Je nach Geldinstitut kann das bis zu drei Werktagen dauern. Das sollten die Auftraggeber unbedingt einkalkulieren.

18. Januar 2023

VPB: Bei der Bemusterung kühlen Kopf bewahren!

Wer baut, kommt um das Bemustern und Auswählen von Bodenbelägen, Sanitärobjekten und vielen anderen Ausstattungsdetails für das neue Zuhause nicht drumherum. Meist besuchen Bauherren dazu Bemusterungszentren. Diese sind ähnlich organsiert wie Supermärkte und dienen vor allem dem Verkauf: Meist stehen ganz vorn die Muster, die den aktuellen Trends entsprechen. Da viele Bauherren einschlägige Zeitschriften lesen, ist ihr Blick auf die aktuellen Trends eingestellt. Meist können sich gar nichts anderes vorstellen. Was dort vorne steht ist aber meist auch teurer und oft nicht im Schlüsselfestpreis enthalten, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB). Wer sein Budget einhalten will, sollte seine Einkaufstour deshalb nicht bei der Trendware beginnen, sondern dort, wo die Objekte stehen, die in seinem Hauspreis enthalten sind. Erfahrungsgemäß handelt es sich dabei auch um einfache und praktische Objekte. Gerade Sanitärobjekte unterliegen der Mode und hier gibt es häufige Wechsel. Mit klassischen Designs und langlebigen Materialien haben Bauherren meist nachhaltige Freude.

11. Januar 2023

VPB: Virtuelle Rundgänge ersetzen nicht die reale Besichtigung

In Corona-Zeiten sind sie das Mittel der Wahl, um unnötige Kontakte zu vermeiden. Viele Immobilienanbieter haben in den vergangenen Jahren immer stärker auf die Online-Besichtigung gesetzt. Das kommt den gestressten Immobilien-Suchern sicher ein Stück entgegen, denn die Suche ist zeitaufwendig und nervenaufreiben. Virtuelle Rundgänge schaffen da Abhilfe. Basierend auf 360-Grad-Fotos präsentieren Makler die Miet- und Kaufobjekte. Das klingt gut, hat aber seine Tücken. Der Verband Privater Bauherren (VPB) hält die virtuelle Besichtigung für nicht ausreichend, um eine Entscheidung für oder gegen ein Objekt zu treffen. Sie liefert allenfalls einen ersten Eindruck vom Innern der Wohnung oder des Hauses. Mindestens ebenso wichtig wie das Innere sind aber das Umfeld der Immobilie und bei einer Eigentumswohnung das Gemeinschaftseigentum. Erst wer die Umgebung kennt, weiß, auf was er sich einlässt. Jede Immobilie hat eine Nachbarschaft, sie hat Geräusche und Gerüche und wirkt am ruhigen Samstagnachmittag anders als am Montagmorgen kurz vor acht Uhr. Virtuelle Führungen blenden dies alles komplett aus. Sie sind allenfalls ein Einstieg in den Immobilienkauf. Bei ernsthaftem Interesse sind zwei bis drei reale Führungen nötig – eine davon mit dem unabhängigen Bausachverständigen, der die Immobilie auf Mängel hin prüft.

04. Januar 2023

Gemütlich am Kamin: Heizen mit Holz zeitgemäß?

Steigende Preise für Öl, Gas und Strom sorgen dafür, dass offene Kamine und Kaminöfen ebenso wie Kachelöfen sich gerade in diesem Winter besonderer Beliebtheit erfreuen. Tatsächlich können sie, mit Holz regionaler Herkunft betrieben, einen guten Beitrag zur Energiewende leisten und neben wohliger Wärme für eine entspannte Atmosphäre sorgen. Moderne Öfen erfüllen die hohen Anforderungen der seit Anfang 2015 geltenden zweiten Stufe der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung und sorgen für geringen Feinstaubausstoß und hohe Effizienz. Voraussetzung für umweltfreundliches Heizen mit Holz ist jedoch auch, gut abgelagertes, gespaltenes Holz zu verwenden und das richtige Anzünden des Anmachholzes: von oben, nicht von unten lautet die Regel, um Ausgasungen zu vermeiden. Vor allem Kaminöfen bieten je nach Modell auch Mehrwerte, etwa durch Backfächer oder Warmhaltezonen. Voraussetzung für jeden Kamin ist ein Schornstein, der beim Bau des Hauses berücksichtigt werden muss. Nachträgliche Einbauten sind oft kostspielig. Neben dem Fachhandel sollte man in jedem Fall mit dem Schornsteinfeger sprechen, der die aktuellen Bestimmungen kennt.

Der VPB rät, beim Neubau oder der Sanierung auch an den Einbau eines Kaminofens denken, zumindest schon mal den möglichen Standort im Haus und einen zusätzlichen Kaminzug vorsehen.




VPB
© VPB 2019, BerlinVerbraucherschutz am Bau zur HomepageBauherrenverbandImpressumBauberatung DatenschutzBauherrenschutz Zum Seitenanfang

Die Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, insbesondere die der Vervielfältigung, der Übersetzung und der Verwendung in elektronischen bzw. mechanischen Systemen behält sich der Urheber vor. Eine Nutzung der Texte bedarf unserer vorherigen schriftlichen Zustimmung.