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Expertenrat am Mittwoch


Hier finden Sie immer die aktuellen Artikel aus unserer Rubrik "Expertenrat am Mittwoch".


12. Mai 2021

VPB: Unverheiratete Partner können sich gegenseitig absichern

BERLIN. Viele Paare leben heute ohne Trauschein zusammen und kaufen Wohneigentum. Wenn ein Partner stirbt, hat der Hinterbliebene kein gesetzliches Erbrecht. Ganz gleich, ob beide Eigentümer waren oder nur der Verstorbene - falls kein Testament vorliegt, steht Ärger ins Haus, so der Verband Privater Bauherren (VPB). Ohne letztwillige Verfügung erben zunächst alle Kinder des Erblassers zu gleichen Teilen, egal ob gemeinsame oder nicht. Leben keine gemeinsamen Nachkommen, geht das Erbe also an die Kinder aus erster Ehe oder die Eltern des Verstorbenen. Wurde die Immobilie gemeinsam gekauft, dann fällt der Anteil des Erblassers an dessen Angehörige. Der überlebende Partner muss die Erben regelmäßig auszahlen. Doch das kann sich nicht jeder leisten. Damit der überlebende Partner in solch einem Fall die Immobilie nicht verliert, sollten unverheiratete Paare vorbauen, indem sie ein Testament machen oder einen Erbvertrag schließen, in dem sie sich gegenseitig als Erben einsetzen und so den eigenen Anteil an der Immobilie dem Partner beim Ableben übertragen. Nur eigene Abkömmlinge haben dann noch einen Pflichtteilsanspruch, auf den sie aber notariell verzichten können. Beratung finden unverheiratete Bauherren und Immobilieneigentümer im Netzwerk des Verbandes Privater Bauherren.

05. Mai 2021

VPB: Beim Neubau Ladestation einplanen

BERLIN. Wachsende Reichweiten, kürzere Ladezeiten und ein immer dichteres Netz von Ladestationen dürfte die Verbreitung der E-Autos fördern. Wer heute ein Einfamilienhaus neu baut, sollte auch an die Zukunft denken und eine Ladestation einplanen, raten die Sachverständigen im Verband Privater Bauherren (VPB). Denn die Basisstation steht in der Regel daheim, damit das Fahrzeug über Nacht bequem aufgeladen werden kann. Bauherren, die einen entsprechenden Elektroanschluss in der Garage oder im Carport legen lassen, sind damit flexibel, wenn es um das nächste eigene Fahrzeug geht. Dabei sollten sie auch die Förderprogramme im Blick behalten: Aktuell verlangt beispielsweise die KfW vor allem die ausschließliche Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien. Bei der Planung der Ladestation unterstützen unabhängige Bauberater die Bauherren.

28. April 2021

VPB: Haus im Frühjahr checken und warten

BERLIN. Auch neue Häuser brauchen Pflege. Daran erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Zu den typischen wiederkehrenden Aufgaben gehören die Kontrolle und Wartung der Lüftungsanlage. Das Ende der Heizsaison jetzt im Frühjahr ist der ideale Zeitpunkt dafür. Wer sich nicht selbst an die Wartung traut, sollte den Fachbetrieb, der die Anlage installiert hat, damit beauftragen. Der VPB empfiehlt regelmäßige Kontrollen der eigenen Immobilie. So beugen Hauseigentümer Schäden vor. Hilfreich ist dabei der VPB-Ratgeber "Frühjahrscheck für Haus und Garten", den Interessierte kostenlos im Servicebereich unter vpb.de herunterladen können.

21. April 2021

VPB rät: Gärten kindersicher gestalten

BERLIN. Wenn der Nachwuchs ins Krabbelalter kommt, kontrollieren Eltern den Garten: Giftpflanzen werden entfernt, der Pflanzendünger weggeschlossen, Teich und Regentonne abgedeckt. Doch damit ist es nicht getan. Auch am Haus, der Garage oder der Einfriedung lauern Gefahren, daran erinnern die Experten im Verband Privater Bauherren (VPB). Außensteckdosen sollten mit Kindersicherungen versehen werden. Und die Kellertreppe braucht ein Absperrgitter. Im Idealfall haben junge Paare den Kinderschutz schon bei der Anlage des Grundstückes im Blick. Dann können sie beispielsweise beim Zaun auf spitze Zacken und leicht erklimmbare Querstreben verzichten und den Bereich der Autozufahrt vom übrigen Garten sicher abtrennen. Früh eingeplant kosten diese Sicherungen meist nichts extra. Nachrüsten dagegen kommt teurer. Weitere Tipps zum kindersicheren Grundstück finden Bauherren und junge Eltern im kostenlosen VPB-Ratgeber "Machen Sie Ihr Haus kindersicher".

14. April 2021

Lastenzuschuss hilft Eigentümern bei vorübergehenden Finanzproblemen

Viele Menschen fürchten, in der Corona-Krise ihre Immobilie zu verlieren. Wie sollen sie, wenn das Einkommen ganz oder zeitweise wegbricht, die monatlich fälligen Zins- und Tilgungszahlungen aufbringen? Neben vielen Hilfsangeboten, die im Laufe der Krise auf den Weg gebracht wurden, ist auch der altbewährte Lastenzuschuss eine Überbrückungsmöglichkeit, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Genau wie Mieter haben auch Immobilieneigentümer Anspruch auf eine Form des Wohngeldes, nämlich auf den sogenannten Lastenzuschuss. Er wird in der Regel für ein Jahr bewilligt, danach ist ein neuer Antrag erforderlich. Antragsformulare gibt es bei der zuständigen örtlichen Wohngeldstelle des Kreises oder der Kommune. Ob jemand im Falle eines Falles zum Kreis der Berechtigten gehört und wie viel Geld er bekommt, das hängt von drei Faktoren ab: der Anzahl der Haushaltsmitglieder, dem Gesamteinkommen und der Belastung vor allem durch den Baukredit. Diese Form des Wohngeldes wird aber nicht nur gezahlt für die laufende Finanzierung. Bei der Belastung mit berücksichtigt werden auch eine Pauschale für Instandhaltungs- und Betriebskosten in Höhe von 36 Euro je Quadratmeter und Jahr, die zu zahlende Grundsteuer sowie Verwaltungskosten. Antragsberechtigt sind nicht nur private Bauherren, sondern unter anderem auch Inhaber von Genossenschafts- oder Stiftswohnungen, ebenso Eigentümer von Eigentumswohnungen, auch Erbbauberechtigte oder Menschen mit Wohn- und Nießbrauchrechten. Beziehen die Eigentümer allerdings bereits andere staatliche Leistungen, in denen die Kosten einer angemessenen Unterkunft schon enthalten sind, wie Sozialhilfe oder Grundsicherung, können sie keinen Lastenzuschuss erhalten beziehungsweise sind nicht als Haushaltsmitglieder berücksichtigungsfähig.

07. April 2021

Käufer sollten Baupflichten ernst nehmen

Bauland ist knapp. Immer mehr Kommunen erschließen deshalb Wohngebiete für junge Familien und koppeln den Verkauf der begehrten Grundstücke an Auflagen, beobachten die Sachverständigen im Verband Privater Bauherren (VPB). Eine solche Auflage ist die Baupflicht. Mit der Bebauungsverpflichtung stellen die Kommunen sicher, dass ihre Neubaugebiete möglichst in einem Zug bebaut werden und sich Baulärm, Schmutz und die Gefahren durch schwere Fahrzeuge nicht über Jahre hinziehen. Je nach Vertrag müssen Käufer eventuell sogar eine Strafe bezahlen, wenn sie nicht fristgerecht bauen, oder die Kommune kann das Grundstück zurückfordern. Baugrund unnötig lange brach liegen zu lassen, ist also meist mit Ärger verbunden. Ganz abgesehen davon haben die Eigentümer auch beim unbebauten Areal die Verkehrssicherungspflicht für das Grundstück. Wer sich um ein Grundstück bewirbt, aber sich das Bauen im Augenblick vielleicht noch gar nicht leisten kann, muss sich also in jedem Fall kümmern und hat Kosten. Der VPB rät deshalb: Vor dem Grundstückskauf die Modalitäten genau prüfen lassen. Und auch in den Bebauungsplan schauen, was auf dem Areal überhaupt gebaut werden darf. Nicht immer entsprechen die rechtlichen Vorgaben den Träumen der angehenden Bauherren.




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