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Expertenrat am Mittwoch


Hier finden Sie immer die aktuellen Artikel aus unserer Rubrik "Expertenrat am Mittwoch".


20. Oktober 2021

Bauherren auch für Sicherheit und Gesundheitsschutz auf ihrer Baustelle verantwortlich

Bauherren sind für ihre Baustelle verantwortlich. Das gilt auch für die Sicherheit und Gesundheit der dort beschäftigten Menschen. Darauf weist der Verband Privater Bauherren (VPB) hin. Seit 1998 regelt die Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen - kurz Baustellenverordnung, welche Pflichten der Bauherr im Einzelnen hat. Dazu gehört beispielsweise die Bestellung des sogenannten Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinators - abgekürzt: SiGeKo. Die Pflicht, einen SiGeKo zu bestellen, kann schon kleine Baustellen treffen. Sobald dort mehrere Beschäftigte verschiedener Unternehmen gleichzeitig arbeiten oder eine bestimmte Absturzhöhe möglich ist, muss der Bauherr unter Umständen einen solchen Experten beauftragen. SiGeKos brauchen eine spezielle Qualifikation. Sie müssen Architekt, Ingenieur, staatlich geprüfte Techniker oder Meister sein, mindestens zwei Jahre berufliche Erfahrung gesammelt haben und eine entsprechende Zusatzqualifikation im Bereich der Arbeitssicherheit sowie im Tätigkeitsprofil eines SiGeKos nachweisen. Die Anforderungen an den SiGeKO steigen mit der Bauaufgabe: Errichtet etwa eine Baugruppe ein mehrgeschossiges Haus, muss dann der SiGeKo in der Regel Architekt oder Ingenieur sein. Private Bauherren sollten sich bei der Wahl ihrer Planer und Baufirmen also unbedingt erkundigen, ob die Mitarbeiter entsprechende Zusatzqualifikationen haben. Denn die Bauherren haben die Pflicht, einen geeigneten SiGeKo auszuwählen.

13. Oktober 2021

VPB: „Lage, Lage, Lage?“ – Augen auf beim Grundstückskauf!

Sie planen den Bau eines eigenen Hauses und suchen ein Grundstück? Dann sollten Sie zunächst folgendes überlegen und im Familienkreis besprechen. Schließlich geht es um eine Entscheidung, die nicht einfach rückgängig gemacht werden kann. Entscheidend ist die Lage des Grundstücks. Was ist Ihnen wichtig?

Auch die Topographie spielt eine Rolle. Ein Grundstück in Hanglage bietet attraktive Möglichkeiten der Gestaltung und oft gute Aussicht – aber meist sorgen Hänge auch für erhöhte Kosten beim Bauen. Der Blick ins Grundbuch ist unabdingbar: Gibt es sogenannte Lasten auf dem Grundstück, Wegerechte, Vorkaufsrechte oder Leitungen der Strom- oder Wasserversorgung?

Nun direkt auf das von Ihnen gewünschte Grundstück – ist es frei von Bauten? Gegebenenfalls müssen Sie den Abriss zahlen! Auch alter Baumbestand kann geschützt sein und Ihrer Planung eventuell im Wege stehen. Sprechen Sie mit den Grundstücksnachbarn, um so von vielleicht bestehenden Problemen rechtzeitig zu hören. Ist der Baugrund komplett mit Wasser, Abwasser und Strom erschlossen? Wenn nicht, kann die Vervollständigung der Ver- und Entsorgung noch hohe Kosten verursachen!
Sehen Sie sich das Grundstück am besten mit einem VPB-Bauherrenberater an.

06. Oktober 2021

VPB: Baustoffe teurer – Verwendung falscher und nicht zugelassener Produkte?

Viele Baustoffe sind in den letzten Monaten teurer und teilweise auch knapper geworden. Manche Baufirmen verwenden eher aus Unwissenheit falsche und nicht zugelassene Produkte. Was unabsichtlich geschieht, kann jedoch für Bauherren ärgerliche Folgen haben. Wenn die Produkte nicht die geforderten und notwendigen Eigenschaften für ihren Einsatzbereich haben, kann es zu Bauschäden kommen. So entdecken die VPB-Berater bei ihren regelmäßige Baustellenkontrollen falsch eingesetzte Baustoffe – insbesondere bei der Abdichtung des Hauses. Die Prüfung auf Eignung ist eigentlich Pflicht des einbauenden Fachunternehmens.

Viele Handwerker prüfen nicht, was sie einbauen – und viele Materialien ähneln sich. Der Anwendungsbereich wird nur auf der Verpackung und dem technischen Merkblatt erläutert. Dort finden sich auch die entscheidenden Angaben, für welchen Einsatz das Produkt zugelassen ist. Hier stehen die Bauunternehmen in der Pflicht, vorab die Eignung zu prüfen. Viele Baufirmen überwachen sich aber selbst. Folglich hängt die Qualität der Bauausführung stark von den Bauleitern vor Ort ab. Aktuell stehen die Firmen auch unter enormem Druck, sie müssen viel in kurzer Zeit bauen. Auch die Bauherren sind oft ungeduldig. Die unabhängige baubegleitende Bau- und Qualitätskontrolle ist für private Bauherren heute also wichtiger denn je.

29. September 2021

VPB: Checken des Hausdaches zum Herbstbeginn

Die nächsten Wochen sollten Hausbesitzer dazu nutzen, das eigene Haus auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten, rät der Verband Privater Bauherren (VPB). Vor allem dem Dach sollte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Mancher Dachziegel kann sich gelockert haben und könnte bei Stürmen vollends abrutschen, warnt der VPB. Auch defekte Ziegel müssen ausgetauscht werden, denn schon kleinste Risse machen das Dach auf Dauer undicht. Das kann zu Feuchteschäden führen und zu Schimmelbildung im Haus.

Mit der Kontrolle des Steildachs sollten auf Sicherheit bedachte Eigentümer den Fachmann beauftragen. Das flache Dach können sie dagegen meist selbst warten: Abläufe und Anschlüsse müssen gereinigt und das Herbstlaub vom Dach gekehrt werden. Dabei sollte auf Beschädigungen geachtet werden: Blasen oder Risse an der Abdichtung oder an den Aufkantungen und Kappleisten sollten sich Experten ansehen wie sich auflösende Nähte.

Neben der Dachhaut selbst gilt es auch, die An- und Abschlüsse rund um den Kamin und Entlüftungsrohre sowie die Dachflächenfenster zu prüfen. Dabei sollten auch Regenrinnen und Dachabläufe gecheckt und gereinigt werden.

22. September 2021

VPB: Baukindergeld – was hat es bewirkt?

Die Politiker der Großen Koalition jubeln. Das Baukindergeld – in ihren Augen ein großer Erfolg. Und tatsächlich haben schon über 300.000 Familien vom Baukindergeld profitiert. Seit dem Start des Programms im September 2018 bis Ende 2020 hat die Förderbank KfW 309.948 Anträge für den staatlichen Eigenheim-Zuschuss bewilligt. Etwa 6,5 Milliarden Euro für den Bau eines Hauses oder den Kauf einer Immobilie wurden in diesem Rahmen bisher ausbezahlt. Die meisten Antragsteller haben nach Angaben der KfW ein oder zwei Kinder (85 Prozent) und ein durchschnittliches zu versteuerndes Einkommen von weniger als 50.000 Euro (75,3 Prozent). Anträge auf Baukindergeld können bis Ende 2023 gestellt werden. Zudem hat die Bundesregierung den Förderzeitraum bis zum 31. März 2021 verlängert, weil es wegen der Corona-Pandemie beim Bauen und beim Hauskauf teilweise zu Verzögerungen kam.

Das Baukindergeld in Kürze: Seit 2018 können Familien für den Bau eines Hauses oder den Kauf einer Immobilie einen staatlichen Zuschuss beantragen. Pro Kind gibt es 12.000 Euro, ausgezahlt in zehn Jahresraten zu je 1.200 Euro. Insgesamt stehen 9,9 Milliarden Euro zur Verfügung. Der Zuschuss wird nach Einzug beantragt: von Eltern oder Alleinerziehenden, die vom 1. Januar 2018 bis zum 31. März 2021 eine Baugenehmigung erteilt bekommen oder einen Kaufvertrag unterschrieben haben. Seit 22. Januar 2021 müssen Antragsteller zusätzlich zum Grundbucheintrag Kaufverträge und Baugenehmigungen einreichen. Letztmöglicher Antragstag ist der 31. 12. 2023.

Der Verband Privater Bauherren bietet zum Baukindergeld einen Ratgeber an:
https://www.vpb.de/download/VPB-Ratgeber_Baukindergeld.pdf

15. September 2021

VPB: An morgen denken – und das Haus flexibel planen

Sie wollen ein Einfamilienhaus umbauen oder neu bauen? Dann empfiehlt es sich, Zeit zu nehmen, den Lebens- und Nutzungszyklus mitzudenken und nutzungsoffen zu planen, also Räume zu planen, die vielseitig brauchbar sind. Die Jahre mit Kindern vergehen schneller als man denkt. Daher sollten Sie sich die Frage stellen, wie ihre Flächen ohne großen Umbauaufwand sinnvoll weiter genutzt werden können – von Ihnen selbst oder von Mietern oder Käufern. Unterschiedliche Lebensformen und Modelle des Zusammenlebens und eine höhere Lebenserwartung erfordern flexiblen, den unterschiedlichen Wünschen und Bedürfnissen angepassten Wohnraum. Ratsam ist es daher, den Grundriss möglichst flexibel zu gestalten. Eine veränderbare Aufteilung der Wohnfläche bietet viele Vorteile – vor allem kann sie Kosten eines notwendigen teuren Umbaus viele Jahre später vermeiden helfen. Denken Sie darüber nach, ob Sie nicht später einen Teil der Fläche als Einliegerwohnung vermieten wollen und / oder die Wohnung an die Gegebenheiten neuer familiärer Konstellationen oder persönlicher Bedürfnisse im Alter anpassbar machen wollen. Auf jeden Fall sollten Sie sich fachlichen Rat einholen! Viele wertvolle Informationen zur Planung Ihres Eigenheimes gibt es hier https://www.vpb.de/baupraxis-neubau.php




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