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Baupraxis Schadstoffe

Sie leiden an Allergien, Heuschnupfen, Asthma? Ihr Arzt weiß nicht, woher Ihre häufigen Infekte, gereizten Augen, Schlafstörungen oder Kopfschmerzen kommen? Und wenn Sie im Urlaub sind, dann fühlen Sie sich plötzlich viel gesünder? Haben Sie schon einmal überlegt, ob Ihre eigenen vier Wände Sie vielleicht krank machen? Lassen Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung auf Schadstoffe untersuchen! Und wenn Sie neu bauen, regeln Sie im Bauvertrag klar, welche Baustoffe keinesfalls im neuen Haus verbaut werden dürfen. Dabei hilft Ihnen Ihr VPB-Experte!

Tipp zum Thema Schadstoffe:

Bauholz
Wer ein Holzhaus baut, der muss auf den konstruktiven Bautenschutz achten und die richtigen Hölzer wählen. Die gängigen, resistente Bauhölzer sind in fünf Klassen eingeteilt: Besonders resistent gegen Schädlingsbefall sind Robinien, sie gehören zur Resistenzklasse 1, in Klasse 2 folgen Eiche und Redcedar, in Klasse 3 Lärche und Douglasie, einen Mittelplatz zwischen den Klassen 3 und 4 belegt die heimische Kiefer, auf Platz 4 folgen Fichte und Tanne, und den Platz 5 belegen die vergleichsweise wenig resistenten Laubbäume Buche, Ahorn und Birke.
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gut zu wissen: "ABC der Schadstoffe" weiter lesen
Expertenwissen: "Ökologisch Bauen" weiter lesen
Expertenwissen: "Ökologische Dämmstoffe" weiter lesen

Ihr Praxistipp:

Schimmelsanierung
Schimmelpilze benötigen drei Dinge zum Gedeihen: Wärme, Feuchtigkeit und Nahrung, sprich energiereiches organisches Material. In bewohnten Gebäuden sind Wärme und entsprechendes Nährmaterial vorhanden, die notwendige Feuchtigkeit fehlt meist. Es reichen allerdings schon geringe Schäden, ein paar Tage nur, in denen Wasser durch ein defektes Rohr Wandbereiche durchnässt, um das Wachstum von Schimmelpilzen auszulösen. Wasserschäden und Wärmebrücken bilden die Hauptursachen für Schimmelpilzbildung. Wird Schimmel im Haus nachgewiesen, muss er beseitigt werden. Bei der Sanierung ist die Zusammenarbeit von Baufachleuten und Innenraumanalytikern unerlässlich. Nur gemeinsam können sie Schäden, den Schädling identifizieren und die richtige Sanierungsmethode wählen. Zunächst suchen Bausachverständige die Feuchtequelle und beseitigen deren Ursache. Anschließend wird das Haus getrocknet. Parallel dazu analysieren Innenraumanalytiker die genaue Art des Schimmelpilzes und dessen Ausmaß, damit sie wissen, mit welchem „Gegner“ sie es zu tun haben. Danach werden die mit dem Schimmelpilz belasteten Bauteile sorgfältig gereinigt oder sogar komplett ausgetauscht. Wichtig dabei: Der Erfolg der Sanierung muss später kontrolliert werden, damit kein Schimmel unerkannt zurückbleibt.
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Ratgeber zum Thema Schadstoffe

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Radon
Schadstoffe im Wohnbereich
Schimmel im Altbau
Schimmel im Neubau

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Schimmel ernst nehmen
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Bauherren-Leitfäden zum Nachlesen

Leitfaden Gesund bauen

Bilder zum Thema Schadstoffe:

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Expertenrat zum Thema Schadstoffe:

Nachkriegshaus
Wer ein Haus aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg bewohnt und es in den vergangenen Jahrzehnten nicht modernisiert hat, der wird selten mit Gebäude bedingten Erkrankungen zu tun haben. Bis in die 1960er Jahre wurden beim Einfamilienhausbau vor allem natürliche, traditionelle Baustoffe verwendet, die im Allgemeinen für die Bewohner gut verträglich sind. Erst in den späten 1960er und frühen 1970er Jahren begannen die Probleme. Moderne Baustoffe, vor allem PVC und Kunstfasern setzten sich durch. Statt der bis dahin gebräuchlichen, traditionellen rund 50 Baumaterialien standen nun mehrere hundert zur Verfügung – und wurden von Architekten und Heimwerkern auch benutzt. Mit all den damit verbundenen Problemen.
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